gut-rasiert
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Autor Thema: Das Vernieten  (Gelesen 22243 mal)
bristolian
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« Antworten #90 am: 20. Oktober 2014, 19:43:47 »

Zitat
Wenn Du eine Erlbremse baust, brauchst Du ein steifes "Distanzröhrchen". Die Breite dieses Röhrchen wird durch die Erlbreite bestimmt.

Wo bekommt man solche Distanzröhrchen her, oder was kann man als Ersatz dafür verwenden?
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Klaasianer
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Querdenker


« Antworten #91 am: 20. Oktober 2014, 19:48:46 »

Du könntest Hartplastikröhrchen verwenden, Beinröhrchen, Du kannst Rundstäbe im passenden Durchmesser nehmen und selbst bohren
http://www.artgmbh.com/art/de/art_befestigungstechnik/dh_distanzhuelsen_distanz_halter/kunststoff_distanzhuelsen/distanzhuelsen/23994.html

oder in der E-Bucht mal unter Knochenröhrchen suchen
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Rasito ergo sum!
Waldi
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« Antworten #92 am: 16. Mrz 2016, 16:25:43 »

Vor meinem ersten Versuch hätte ich noch eine Frage: die Erlbohrung an der Klinge, die ich mit neuen Schalen versehen möchte, hat gute 2mm Durchmesser. Ich tendiere deshalb dazu, selbst Niete aus 2mm Messingrundmaterial zu machen (und dazu passende Messingscheiben M2 als Rosetten zu verwenden). Meine begrenzte handwerkliche Erfahrung sagt mir, daß es sinnvoll ist, eine möglichst enge Passung zu haben, wenn die Nietstelle schön stramm werden soll, zumal wenn ich innen Scheiben setze, was ich gern tun möchte, da ich der Ansicht bin, daß man das Erllager so besser trocken halten kann. Die Klinge sollte sich allerdings noch bewegen lassen... . Augen rollen.

Nun habe ich aber eine Stelle in diesem thread gefunden, die ich so verstanden habe, daß es durchaus gewollt ist, das der Durchmesser des Nietes etwas kleiner ist, als die Erlbohrung und es durchaus gewollt ist, daß der Niet sich beim vernieten in der Bohrung etwas verbiegt.

Bei der Schale von Revisor sind einige Niete dabei, diese haben 1,45mm Durchmesser, könnte ich also auch nehmen.

Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Wozu würdet Ihr mir raten?
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Noodles
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Same Shit, Different Day


« Antworten #93 am: 17. Mrz 2016, 11:30:13 »

Hey zusammen,
ich bräuchte auch etwas Hilfe (Informationen) beim Vernieten. Ich hab bei mir ein tolles Ern Messer liegen, welches aber vom Heft nicht mehr brauchbar ist. Ein neues Heft hab ich mir bereits für dieses 5/8" Messer geordert. Das Heft ist aus Holz und hat keine Bohrungen. Aufgrund des Holzes würde ich zu Messing tendieren. Meine Frage ist dahingehend: Was für Nieten (Größe) und Rosetten benötige ich für das 5/8" Messer? Kennt jemand eine "gute" Bezugsquelle für beides? Wie groß sollte die Bohrung im Heft sein? Einen leichten Kugelhammer und einen Nietamboss habe ich bereits.

Danke für die Hilfe.
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Siegburger
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« Antworten #94 am: 17. Mrz 2016, 12:12:33 »

Bei Revisor Solingen, wenns günstig sein soll. In der großen Bucht werden komplette Sätze W&B angeboten, wenns schön sein soll.

Der Durchmesser ist abhängig vom Erlloch. Wenn der Niet bedeutend kleiner ist, besteht die Gefahr, dass du ihn krumm schlägst. Tipp: Das Erlloch mit einer 2 komponenten Knetmasse füllen, aushärten lassen und ein Loch nur wenig größer wie der Niet ist bohren. Somit ist sicher gestellt, dass der Niet gerade bleibt und das RM später beim Öffnen und Schließen nicht eiert.

Gruß
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« Antworten #95 am: 17. Mrz 2016, 13:12:57 »

Ups, noch vergessen, Koraat hat auch noch welche.

Gruß
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Noodles
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« Antworten #96 am: 17. Mrz 2016, 14:13:39 »

Ich hab gerade mal geschaut, da ich noch übe werde ich vermutlich auf die Revisor zurückgreifen, da das die günstigsten sind. Der angegebene Durchmesser passt auch. Jetzt haben die diese Nieten allerdings in 13mm, 15mm und 18mm länge. Als ich bei den Rasiermessern nachgemessen habe, ist keins über 10mm Dicke (länge der Niete gekommen). Ist beim Vernieten noch großartig Schwund dabei, oder reicht es wenn ich die 13mm Nieten zzgl. Unterlegscheiben nehme? Oder doch lieber auf die 15mm länge gehen?

Danke Lächelnd
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Siegburger
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« Antworten #97 am: 17. Mrz 2016, 14:44:54 »

Nimm die längeren. Du mußt ja eh die eine Seite kurz über der Rosette kürzen. So bist du auf der sicheren Seite.

Gruß
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Waldi
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« Antworten #98 am: 17. Mrz 2016, 16:27:09 »

Der Durchmesser ist abhängig vom Erlloch. Wenn der Niet bedeutend kleiner ist, besteht die Gefahr, dass du ihn krumm schlägst. Tipp: Das Erlloch mit einer 2 komponenten Knetmasse füllen, aushärten lassen und ein Loch nur wenig größer wie der Niet ist bohren. Somit ist sicher gestellt, dass der Niet gerade bleibt und das RM später beim Öffnen und Schließen nicht eiert.

Heißt also, daß ich bei meinen 2,1/2,2mm Erlloch lieber selbt Nieten aus Messingrundmaterial mache, als die 1,45mm-Nieten von Revisor zu verwenden, richtig?
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Waldi
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« Antworten #99 am: 17. Mrz 2016, 17:50:57 »

Ich vermute, ohne gescheites Wekzeug wird das auch nix Gescheites. Hier meine Version eines kleinen Nietambosses. Ein befreundeter Schlosser hat mir zwei Reststücke zusammengeschweißt und die Kanten der späteren Bahn angefast. So kann ich den Amboss in meiner Hobelbank einspannen.

Die Bahn ist etwa 12cm breit und sechs tief, das Stück Baustahl (für Buntmetall sollte das reichen) ist knappe 30mm stark. Ich habe zwei Löcher gebohrt, eines 2mm, eines 2,5mm im Durchmesser, beide 15mm tief, und die Bahn auf Nasschleifpapier auf meiner Granitplatte, die ich sonst zum Abrichten der Steine verwende, bis Korn 240 geschliffen. Dabei habe ich das Werkstück bewußt etwas schaukeln lassen, um zumindest die Ecken etwas konvex zu bekommen.





Eine Frage hätte ich noch: sowohl hier im thread als auch in den verlinkten Videos sieht man oft eine zusätzliche, recht flache Bohrung von 6 oder 7mm Durchmesser. Wofür ist die gedacht? Leider habe ich diese Bohrung noch nirgends in Aktion gesehen.
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Siegburger
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« Antworten #100 am: 18. Mrz 2016, 07:34:08 »

Wenn der Niet dicker wird, mußt du erst mal wieder eine passende Rosette finden. Als Nietrosetten eignen sich auch sehr gut Perlenkappen, die es in den unterschiedlichsten Varianten und Größen gibt und zu dem noch sehr preiswert sind.

Die kleine Vertiefung wird von manchen genutzt, um den bereits fertigen Nietkopf nicht wieder platt zu hämmern, wenn du die andere Seite vernietest.

Gruß
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« Antworten #101 am: 18. Mrz 2016, 13:41:50 »

Ich habe mir Messingrundmaterial in 1,5 und 2mm Durchmesser und passende Messingscheiben (M1,6 und M2) besorgt. Die aussen liegenden Scheiben wollte ich mit dem Körner und einem Stück Weichholz etwas parabolförmig klopfen, wie Rigeback das hier beschreibt. Kleiner Rundkopfhammer ist auch schon da. Ich werde mich heute mal an ein, zwei Restholzstückchen versuchen.

Das mit der großen Bohrung leuchtet mir immer noch nicht ganz ein: wenn sie so tief ist, daß der fertige Nietkopf nicht von den Hammerschlägen erreicht wird (weil er hohl liegt), treibe ich den Niet nach unten heraus.

Oder gehe ich da erst drauf, wenn breits beide Enden breit sind (der Niet technisch gesehen also fertig ist) und es nur noch darum geht, die Köpfe schön rund zu klopfen?
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Siegburger
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« Antworten #102 am: 18. Mrz 2016, 14:33:01 »

Die große/tiefere Bohrung brauchst du, wenn du den ersten Nietkopf machst. Du hämmerst oben und unten verschwindet der Teil der dann genietet wird in dem Loch.

Gruß Siegburger
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Waldi
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« Antworten #103 am: 18. Mrz 2016, 17:30:46 »

Irgendwie habe ich das Gefühl, wir reden aneinander vorbei. Für das, was Du beschreibst, habe ich die (vom Durchmesser her) kleinen, tiefen Bohrungen.

Meine Frage bezog sich auf die vom Durchmesser her großen, flachen Bohrungen (geschätzt 6-8mm und nur eben angebohrt), wie sie zB in einem der Videos oder auch hier zu sehen sind:



Ich vermute, das man dort drauf gehen kann, wenn man die Nietköpfe nur noch formen möchte und kein Widerlager mehr benötigt.
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Siegburger
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« Antworten #104 am: 19. Mrz 2016, 09:18:25 »

In die Vertiefung legst du den Nietkopf den du als ersten gemacht hast, damit du dann ein Gegenlager hast und den Niet nicht wieder unten raus schlägst.

Gruß
Siegburger
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