gut-rasiert
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Autor Thema: Der Gillettewinkel  (Gelesen 1789 mal)
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #15 am: 20. Januar 2017, 12:39:42 »

Standlinie, wenn ich Dich richtig verstehe, setzt Du den O-Ring entweder unter die Kopfplatte oder auf die Grundplatte?

Ich mache es mir einfacher, indem ich den O-Ring (oder mehrere*) zwischen Grundplatte und Griff setze.
So beeinflusse ich nicht die Klinge, die weiterhin nur von Kopf und Grundplatte in Form gebogen wird.
Im Prinzip fast wie beim Progress, wo eine Feder das ganze auf Spannung hält.

*Die Anzahl der O-Ringe richtet sich nach erwünschtem Spaltmaß und wird natürlich von der länge des Gewindes begrenzt.

Ganz tolle Idee. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Nun ja, manchmal sieht man den Wald nicht vor lauter Bäumen. Werde ich in den nächsten Tagen ausprobieren. Danke für diesen Hinweis, Krähe.    Daumen hoch
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #16 am: 20. Januar 2017, 14:47:33 »

Ich habe mich auf die Empfehlung von Krähe eingelassen und sie eben mit meinem Barbaros-Edelstahlhobel getestet. Krähe hat eine sehr gute Empfehlung ausgesprochen. Legt man also zwischen die Hobelgrundplatte und den Griff einen O-Ring aus Gummi (Sanitärhandelsprodukt) und schraubt den Griff vorsichtig an, kann man in Abhängigkeit vom Grad des Zuschraubens die Durchbiegung der Rasierklinge und damit das Rasierklingenspiel beeinflussen. So wird aus jedem normalen Hobel ein kleiner Adjustable. Die Rasierklingenspiel ist so ganz individuell von jedem Nassrasierer für sich selber einstellbar. Es klappte sehr gut.
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krähe
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« Antworten #17 am: 20. Januar 2017, 16:33:43 »

Genau so meinte ich das.  Daumen hoch

 Smiley
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« Antworten #18 am: 20. Januar 2017, 17:13:09 »

Legt man also zwischen die Hobelgrundplatte und den Griff einen O-Ring aus Gummi (Sanitärhandelsprodukt) und schraubt den Griff vorsichtig an, kann man in Abhängigkeit vom Grad des Zuschraubens die Durchbiegung der Rasierklinge und damit das Rasierklingenspiel beeinflussen. So wird aus jedem normalen Hobel ein kleiner Adjustable.
Ähnlich wie beim Famex Käfighobel.
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« Antworten #19 am: 26. Januar 2017, 22:59:18 »

Ich weiche mal wieder ab...
Seit einigen Monaten rasiere ich mich nahezu nur mit einem alten, unverstellbaren Butterfly-Gillette-Hobel. Modellname ist mir unbekannt.
Bisher hatte ich noch keinen anderen Hobel mit ähnlicher Allrounder-Qualität.
Ich kann Klingen laden die bisher in keinem anderem Hobel (bei mir) funktioniert haben und bekomme damit SUPER Ergebnisse hin.
Sofern hier auf den Lagerungs-Winkel der Klinge im Hobel Bezug genommen wird, so hatte ich noch keinen sanfteren Allrounder als diesen Gillette.
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Pirx
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« Antworten #20 am: 27. Januar 2017, 11:16:02 »

... So wird aus jedem normalen Hobel ein kleiner Adjustable. Die Rasierklingenspiel ist so ganz individuell von jedem Nassrasierer für sich selber einstellbar...

Nachdem ich in meinem Tech verschiedene Einstellungen (Blechstreifen über oder unter der Klinge) ausprobiert habe, konnte ich keinen wirklichen Unterschied feststellen. Wahrscheinlich spielen andere Faktoren bei mir eine viel wichtigere Rolle. Die Nummer mit dem O-Ring habe ich gar nicht erst probiert.
Wenn der Spieltrieb übermächtig wird, kann ich ja immer noch zu meinen Adjustables (Fat Boy und Slim) greifen. Derzeit führen sie aber ein Schattendasein, da ich mit meinem Tech Fat Handle und meinem Parat ohne Verstellmöglichkeiten bestens zurechtkomme.
Dennoch finde ich die Diskussion sehr interessant.

Gruß

Pirx
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MudShark
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« Antworten #21 am: 27. Januar 2017, 12:42:23 »

Mal wieder was zum ursprünlichen Thema (nicht dass mich die Unterlagscheiben-Sache nicht interessieren würde Zwinkernd):
Ist mit dem "Gillettewinkel" nicht eigentlich der Winkel gemeint, mit dem der Hobel diagonal nach unten gezogen werden soll
(vom Effekt her ähnlich eines Schrägschnitt-Hobels wenn man ihn gerade hält), und weniger der Ansatz-Winkel der Klinge zur Haut?
Also der "Gillette-Slide", wie hier oder hier zu sehen?
Oder hier?
Oder ist das wieder was Anderes?
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Pirx
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« Antworten #22 am: 27. Januar 2017, 17:49:06 »

Oops, auf diese Idee bin ich bisher gar nicht gekommen! Schockiert

Natürlich könnte mikri den "Gillette-Slide" meinen. Da müsste man ihn wohl selbst mal fragen.
Die Technik ist für Anfänger nicht ganz ohne, denn bei zu schräger Hobelführung steigt die Verletzungsgefahr.
Ich nehme dann lieber einen Torsionshobel.

Gruß

Pirx

P.S. Danke für die schönen Illustrationen!
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #23 am: 27. Januar 2017, 18:37:14 »

Mal wieder was zum ursprünlichen Thema (nicht dass mich die Unterlagscheiben-Sache nicht interessieren würde Zwinkernd):
Ist mit dem "Gillettewinkel" nicht eigentlich der Winkel gemeint, mit dem der Hobel diagonal nach unten gezogen werden soll
(vom Effekt her ähnlich eines Schrägschnitt-Hobels wenn man ihn gerade hält), und weniger der Ansatz-Winkel der Klinge zur Haut?
Also der "Gillette-Slide", wie hier oder hier zu sehen?
Oder hier?
Oder ist das wieder was Anderes?

Also daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Diese Abbildung kannte ich bisher noch nicht. Aber wenn das den Gillettewinkel beschreibt, würde der Winkel irgendwo und individuell wählbar im Intervall [0o, < 90o] liegen. Bei 0o zieht man den Hobel wie jeden anderen Hobel auch senkrecht nach unten (auf die Abbildung von MudShark bezogen). Der Winkel 90o wäre absolut grenzwärtig, denn man würde sich sofort schneiden, da man den Hobel parallel zur Klingenschneide führen würde.  Zunge   Aber ein Winkel um die 30o müßte machbar sein und dürfte der Realität bestimmt angemessen sein. Das werde ich morgen früh einmal ausprobieren.
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« Antworten #24 am: 27. Januar 2017, 18:45:02 »

Ich glaube nicht, dass mikri den Gillette Slide meint. Bei dieser Hobeltechnik stellt sich ja eigentlich nicht die Frage, ob es ein Mythos ist.
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Burlador
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« Antworten #25 am: 27. Januar 2017, 19:57:40 »

Ich habe vor einiger Zeit die letzte Staffel von "Masters of Sex" gesehen. Diese Serie hat den Zeitgeist der 50er und 60er Jahre in den USA gut rekonstruiert. In der letzten Folge (kurz nach Woodstock) wird William Masters bei einer ausführlichen Rasurszene mit einem Gillette gezeigt. Er führt den Hobel in einem spitzen Winkel, beinahe parallel zur Wange. Ich dachte mir: "Das  muss wohl sein, damit man mit dem sanften Gillette eine gründliche Rasur hinbekommt...aber ich bleibe lieber bei meinen Merkuren..." (Staffel 4, Folge 10, ab 2:20)
Voilá, ich habe den Winkel gesehen!  Grinsend

Übrigens, die Drehbuchautoren meinen es gut mit uns. Sie lassen Masters sogar diesen klassisch anmutenden Satz sagen:

“No feeling in the world like walking in Central Park on a fall day after a fresh shave.”
https://artsbeat.blogs.nytimes.com/2014/07/27/masters-of-sex-recap-of-might-and-men/?_r=0
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« Antworten #26 am: 27. Januar 2017, 20:29:46 »

Er führt den Hobel in einem spitzen Winkel, beinahe parallel zur Wange.
Parallel zur Wange? Das ist genau das Gegenteil vom Gillettewinkel. Da wurde in der Serie wohl nicht gut recherchiert  Zwinkernd
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mikri
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Ich kann mit allen R41 rasieren


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« Antworten #27 am: 31. Januar 2017, 22:24:06 »

Mal wieder was zum ursprünlichen Thema (nicht dass mich die Unterlagscheiben-Sache nicht interessieren würde Zwinkernd):
Ist mit dem "Gillettewinkel" nicht eigentlich der Winkel gemeint, mit dem der Hobel diagonal nach unten gezogen werden soll
(vom Effekt her ähnlich eines Schrägschnitt-Hobels wenn man ihn gerade hält), und weniger der Ansatz-Winkel der Klinge zur Haut?
Also der "Gillette-Slide", wie hier oder hier zu sehen?
Oder hier?
Oder ist das wieder was Anderes?

Nein, der mikri meint den Anstellwinkel des Rasierers zur Hautoberfläche. Weder Slide, noch J-Stroke.
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Mit Verarzten dauert's länger

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