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Autor Thema: Altes Crown&Sword  (Gelesen 1415 mal)
beeblebrox
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« am: 01. Juni 2009, 22:20:21 »

Ich habe hier ein altes 1166er ERN Crown&Sword. Es hat definitiv schon bessere Tage gesehen, aber die "Facette" scheint mir noch brauchbar zu sein. Ich würde das Teil gerne ein wenig "anhübschen" - und zwar so sanft wie möglich, aber so brutal wie nötig. Ich will da kein spiegelblankes Messer draus machen, aber da geht bestimmt noch einiges, oder?

Das ist der Patient:



Wie sollte ich vorgehen?
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redmatze
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« Antworten #1 am: 01. Juni 2009, 22:36:09 »

Klar geht da noch was. Ich habe das gleiche auch schon gehabt,bzw. jetzt ausgeliehen.
Auf Spiegelglanz hab ich meines nicht bekommen, selbst wenn ich es wollte. Überall ganz kleine schwarze Löcher. Ohne Abtrag  ist da nix zu machen. Habs dann so gelassen. Bei Dir würd ich die großflächigen Schwarzen Flecken mit dem Dremel wegmachen (blaue Scheiben vom Proxxon). Aber vorsichtig! Danach mit dem üblichen Dir zur Verfügung stehen Zeugs polieren.


Zitat
Wie sollte ich vorgehen?
Was steht Dir zur Verfügung?Und abwarten was andere Sagen.
Gruss
redmatze
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Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher
als der Rachen eines Tigers.
Iltis
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« Antworten #2 am: 02. Juni 2009, 05:31:01 »

... so sanft wie möglich, aber so brutal wie nötig. Ich will da kein spiegelblankes Messer draus machen, aber da geht bestimmt noch einiges, oder?

Mein vorgehensweise: Gröbere Dreck und Rost mit Stahlwolle und Scheuermilch (z.B. Viss) wegputzen, auch die feine Messingbürsten zum Wildlederpflege (Schuhgeschäft) sind hilfreich. Diese Methodik hat das Vorteil, dass Stahlwolle und Messing weicher sind als Messerstahl, aber meist härter als das was man wegkriegen will. Wie du es weiterpolierst lasse ich dir offen, es gibt viele gute Produkte, z.B. Elsterglanz, Autosol, Wiener Kalk...
Seit eine Weile experimentiere ich mit Elektrolytische Entrostung, bin aber nicht so weit, dass ich Hier was schreiben könnte, falöls dich sowas interessiert, Hier ist eine Interassente Seite:
http://myweb.tiscali.co.uk/andyspatch/rust.htm
Gruß
Iltis
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de gustibus, aut bene aut nihil
harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #3 am: 02. Juni 2009, 06:50:34 »

Elektolytisch brauchste da auch wirklich nicht rangehen. Das ist ja wie mit Marschflugkörpern auf Spatzen schiessen.

Erst würde ich es auch mit diesen sanften Mitteln probieren, wie Iltis sie vorgeschlagen hat.

Aber ich kenne mich gut - und wenn ich da nicht im RatzFatz gescheite Ergebnisse hätten, würde ich mir ein paar Dremel-Schleiftrömmelchen mit P400er bauen und das Ding damit polieren. Dann mit Unipol und dem Polierfilz auf der Maschine das Finish.
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"The two most common things in the universe are hydrogen and stupidity.
There is more stupidity around than hydrogen, and it has a longer shelf life."
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beeblebrox
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« Antworten #4 am: 02. Juni 2009, 06:55:22 »

Danke erstmal für die Antworten bisher. Elektrolytisch werde ich sicher erstmal nicht vorgehen, aber interessant war die Seite trotzdem. Danke!

@harry: P400er = normales Schleifpapier mit 400er Körnung?
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harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #5 am: 02. Juni 2009, 07:40:18 »

...@harry: P400er = normales Schleifpapier mit 400er Körnung?

Rüüüüüüschtüüüüüüüsch
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shaved
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« Antworten #6 am: 02. Juni 2009, 17:21:46 »

Wenn man den Foren, die sich mit der Restauration von Bodenfunden beschäftigen, glauben darf, ist das Einweichen in Petroleum (Echtes, nicht das Zeug für die Lampen) die schonenste Methode. Da an der Klinge kein Heft ist, das darauf reagieren kann, wäre das einen Versuch Wert. Ein paar Tage einweichen, bürsten, einweichen usw.. Habe es noch nicht versucht, hinterher hast du im Idealfall ein Klinge mit sauberen Pits. Dummerweise wird die Fläche in den Pits rau sein und daher sehr gut Wassertropfen festhalten. Jemand hat hier allerdings mal erwähnt, dass es leichter ist, den Rost zu entfernen, wenn er möglichst trocken ist.

Stahlwolle und Viss funktioniert prima, sei vorsichtig in der Nähe der Schneide. Wenn du schmirgeln und polieren willst kannst du dir die Wolle sparen, danach ist die Ätzung vermutlich futsch.

Solltest du Proxxon/ Dremel benutzen, kannst du statt der Wolle auch diese netten Drahtbürsten verwenden (prima für die Erlfuhr). Dann aber nicht ohne Brille.
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Stumpfe Messer schärft man. Schleifen ist etwas anderes.
soapopera
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« Antworten #7 am: 30. Juli 2009, 07:25:06 »

@beeblebrox
Was ist aus dem Messer geworden?
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beeblebrox
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« Antworten #8 am: 30. Juli 2009, 07:30:01 »

Also ähm ... der gröbste Dreck ist weg, aber es muß noch poliert werden. Ich habe die Ätzung abgeklebt, die bleibt etwas "angegraut". So langsam muß ich mir auch über ein Heft Gedanken machen.
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harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #9 am: 30. Juli 2009, 08:14:10 »

Hmmm, ist das nicht ne Tiefenätzung?
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beeblebrox
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« Antworten #10 am: 30. Juli 2009, 08:19:15 »

Ja und? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ein gewisses Maß an Tiefe ist schon da. Ich wollte halt lieber extrem vorsichtig sein als einen Homer-Simpson-Gedächtnis-Moment zu erleben.
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harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #11 am: 30. Juli 2009, 08:41:33 »

Ja und? ...

Du machst das schon richtig! Tschuldige.
« Letzte Änderung: 30. Juli 2009, 10:39:06 von harrykoeln » Gespeichert

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