gut-rasiert
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Autor Thema: Streichriemen aller Art  (Gelesen 21645 mal)
Frank83
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Messerschwinger seit dem 5. Februar 2009.


« Antworten #90 am: 13. November 2009, 11:28:16 »

So einen hattest du doch schonmal?
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Pepe
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« Antworten #91 am: 13. November 2009, 11:42:19 »

Sehr schönes Stück, Glückwunsch!  Daumen hoch Wie breit ist der Riemen?
Danke Augen rollen
...die Arbeitsfläche ist 4 x 20 cm groß. Für mich völlig ausreichend für den täglichen Messerabzug.
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Pepe
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Beiträge: 1.091


« Antworten #92 am: 13. November 2009, 11:44:54 »

So einen hattest du doch schonmal?

stimmt...und zwar von J.A.Henckels  Lächelnd



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lesslemming
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« Antworten #93 am: 26. Juni 2010, 11:42:33 »

Neue Riemenvorstellung: Dagobert´s Riemen



Ich habe mir von unserem Forumsmitglied Dagobert einen Doppelriemen bauen lassen.
Dagobert hat zwei verschiedene Ledersorten im Angebot, ein dickes helles Leder und ein dünneres aus feinem Latigo.
Ich habe ihn gebeten für mich beide Sorten in einem Doppelriemen zusammenzufassen.
Eine gute Entscheidung  Grinsend





Beide Ledersorten sind von sehr hoher qualität und für unsere Zwecke absolut geeignet.
Die Verarbeitung ist laut seinen eigenen Aussagen Nebensache, die Performance steht im Vordergrund.
Ich kann ihn als bescheiden entlarven, denn die Verarbeitung ist bei seinem Riemen definitiv keine Nebensächlichkeit.
Die Beschläge sind passend und auch die Lederbeschläge sind ein echter hingucker. Alles in allem sehr professionell!

Das Latigo



verwende ich für den Vorabzug. Das basiert nicht auf irgendwelchen Gründen... ich machs halt einfach. Es fühlt sich gut an.
Das Latigo hat einen guten Zug .

Die helle Lederseite



hat deutlich weniger Zug und eine ganz feine Oberflächenstruktur (kein Samt, anschleifen ist aber möglich!). Das Messer wird hier nur noch gestreichelt.


Die Rasur mit einem klasse Messer war so wie sie sein soll, eindeutig gut geldert.


Dagoberts Riemen macht spaß und sieht gut aus,
und das zu einem humanen Preis. Was will man mehr  Daumen hoch
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In_Je_Ner
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Leder und Riemen


« Antworten #94 am: 28. Februar 2011, 20:33:54 »

Und eine Kleinigkeit von mir....
Bald gibt es auch welche mit gepolstertem Ledergriff, Punzierung u.s.w.

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Willkommen in meiner Herstellerecke
lesslemming
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« Antworten #95 am: 12. September 2011, 17:35:46 »

Um diesen alten Faden einmal neu aufleben zu lassen möchte ich meinen Neuzugang weiterempfehlen.
Der Lederriemen ist allgemein anerkannt als das wichtigste Werkzeug zur täglichen Instandhaltung eines Rasiermessers.
Die Qualität des Leders und seine Verarbeitung sind keineswegs trivial. Leder ist nicht gleich Leder.

Leider ist der Markt für professionell gefertigte Lederriemen in Deutschland (und Europa) dünn.
Es gibt viel zu wenig Informationen und viel zu wenige Bezugsquellen.
Nicht selten muss man auf exotische Quellen zurückgreifen und beispielsweise einen japanischen Kanayama mit Cordovan-Leder (spezielles Pferdeleder) empfehlen.
Diesen bekommt man glücklicherweise bei Rasurpur. Der ist auch echt empfehlenswert, mit einem sehr geschmeidigen und flexiblen Leder und guter Verarbeitung.
Aber die leicht wachsartige und harte Oberfläche ist nunmal nichts für jeden (auch wenn ich sie sehr gerne habe). Neben dem absolut strukturlosen Cordovan wollte ich einfach eine Alternative haben.

Schon lange habe ich mich bei Tony Miller @ shop.thewellshavedgentleman.com nach seinen legendären Lederriemen umgesehen.
Die Amerikaner schwören auf den gläubigen Christen mit seinen sensationell verarbeiteten Ledern.
Der Mann verkauft mittlerweile verschiedenste Sorten von Ledern. Waren früher Latigo und Horsehide seine Steckenpferde,
so sind es heute Steerhide und Notovan. Aber auch die klassischen Latigo und Horsehide bekommt man ab und zu noch von Forumsmitgliedern.


Tony Miller: Horsehide

Ich habe von einem Sammler einen original Tony Miller Horsehide Riemen, mit Horsehide Griffen und in 2.5" (63,5mm) Breite in unbenutztem Zustand ergattern können.
Das Leder riecht schon sehr fein nach echtem Leder. Grossartig!

Mein Review bezieht sich sowohl auf das Leder an sich, als auch auf die generelle Verarbeitung die zweifellos auf die anderen Riemen von Tony Miller extrapoliert werden können.

Das Horsehide (zu deutsch Pferdehaut/Pferdeleder) ist von dem bereits erwähnten Cordovan (ebenfalls Pferdeleder) zu unterscheiden.
Es handelt sich um eine völlig andere Gerbetechnik die zu komplett unterschiedlichen Ledersorten führt.
Das Horsehide von Tony Miller ist extrem weich mit einem sanften Flaum auf der Oberfläche.
Die samtartige Oberfläche ist nicht ganz so stark ausgeprägt wie bei zeitgemäßen Juchtenriemen (alá Dovo), aber dennoch vorhanden.

Das Leder schmiegt sich trotz seiner mittleren Dicke gut an das Messer. Die Oberfläche ist butterweich und ultrasanft zum Messer.
Das Leder hat so gut wie keinen Zug, d.h. das Messer fliegt widerstandslos über den Riemen. Das Leder zeigt keinerlei Neigung zum Cupping oder sonstigen Unebenheiten.
Die Aufhängung sowie der Griff machen einen sensationell stabilen Eindruck und erlauben volle Kontrolle.


Tony Miller: Rückseite mit Baumwollgewebe

Jeder der Tony Miller Riemen ist ausgestattet mit einem zweiten Element. Neben dem Leder befindet sich daher eine zweite Gewebeseite im Set.
Die Gewebeseite und das Leder teilen sich eine Aufhängung, haben aber jeweils einen eigenen Griff.
Es darf gewählt werden zwischen einem festen Baumwollgewebe und (gegen Aufpreis) echtes Leinen.
Ich habe beide Optionen, habe mich aber für das Baumwollgewebe entschieden.


Nahaufnahme des Baumwollgewebes

Dieses Baumwollgewebe ist etwas flexibler und feiner als das vergleichbare von Kanayama.
Das Messer darauf abzuziehen ist eine feine Freude!


Ich kann jedem die Hängeriemen von Tony Miller nur ans Herz legen.
Aber es gibt einen Haken an der Geschichte. Der gute Mann lebt in den vereinigten Staaten,
die bekanntlich noch nicht zur europäischen Union gehören  Zwinkernd
Für uns heißt das wir müssen Steuern zahlen und haben den Ärger mit dem Zoll (beim Zollamt abholen und solche Scherze).

Eventuell wäre jemand bereit, der sich mit der Einfuhr von solchen Waren etwas besser auskennt,
eine Sammelbestellung bei Mister Miller aufzugeben, welcher übrigens nicht mehr regelmäßig produziert und im Augenblick wieder etwas verfügbar hat.
Eventuell wäre ich mit einer Bestellung eines Notovan Riemens dabei. Seien wir ehrlich: So eine Qualität gibt es hier nicht.

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feldgeist
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« Antworten #96 am: 12. September 2011, 20:44:14 »

Ein sehr schöner und interessanter Bericht!  Daumen hoch
Ich kann deine Erfahrungen mit Herrn Miller und seinem Handwerk voll und ganz bestätigen. Leider gibt es die lästigen Umstände mit dem Zoll, aber mir zumindest war/ist es das wert. Ich selbst musste lange warten bis ich einen schwarzen 3" Latigo Riemen erwischen konnte. Er ist erstklassig verarbeitet und alle Elemente zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus, auch der Metallhaken und die Schrauben. Mit dem Griff kann man die Durchbiegung sehr gut kontrollieren und das Leder wurde nach einer Einarbeitungszeit sogar noch besser. Ich kenne keine anderen Riemen die an diese geweihten Leder heranreichen könnten.
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Hiego
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Spargummiwemser


« Antworten #97 am: 13. September 2011, 12:20:21 »

Ich habe mir letzten Monat einen Tony Miller ans Herz gelegt.

Ich kann den Ausführungen von lesslemming in vollem Umfang zustimmen.

Ich habe mir einen 2 1/2 Zoll Horsehide mit D-Ringen und Leinenkomplementär bestellt. Ich komme bei der Nutzung jedesmal ins Schwärmen.
Die Qualität ist über jeden Zweifel erhaben. Schon allein der Lederduft stärkt den Eindruck von Qualität und Nutzwert.
Ich gebe das Teil jedenfalls nicht mehr her.

Und mal ehrlich: Die eine Fahrt zum Zoll und die 17 Radatten für Einfuhrumsatzsteuer ist doch der Rede nicht wert. Der Riemen war in Verbindung mit dem vormaligen Dollarkurs nur unwesentlich teurer als der Old Traditional von TDS.

Viele Grüße

Hiego
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lesslemming
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« Antworten #98 am: 02. Oktober 2011, 15:36:47 »

Und gleich noch eines. Das Horsehide Leder von Tony Miller hat mir so gut gefallen, dass ich mich entschlossen habe gleich noch sein neues Notovan Horsehide auszuprobieren.
Notovan ist ein Pferdeleder so gegerbt, dass es die Eigenschaften von Cordovan aufweist. Cordovan ist zwar auch Pferdeleder, aber ein spezielles Teil vom Pferd, speziell gegerbt.
Wenn ich mich recht entsinne ist Cordovan von dem hinteren Teil der vorderen Beine.

Im Augenblick besitze ich also drei verschiedene Pferdelederriemen:

  • Kanayama Cordovan
  • Tony Miller Horsehide (classic)
  • Tony Miller Notovan Horsehide


v.l.n.r: Kanayama, Notovan, classic Horsehide

Alle drei sind sehr unterschiedlich in ihrer Performance, bzw. in ihrer Art.
Das Kanayama Cordovan, ein japanisches Produkt handgefertigt von einem alten Meister in Japan ist relativ bekannt.
Das Leder ist beispielsweise bei Rasurpur erhältlich. Gewöhnlicherweise werden die Kanayama mit dem Lama als Branding als Llama bezeichnet.
Aber da hier in Europa ohnehin nur das Llama erhältlich ist, weiß jeder was mit Kanayama Cordovan gemeint ist.
Das Llama gibt es in verschiedenen Qualitäten zu kaufen. Das gewöhnlichste ist das 30.000er, erhältlich sind leder bis zur 90.000.
Diese Zahl entspricht natürlich nicht irgendeiner Körnungsangabe, sondern bezieht sich auf die Dicke des Leders.
Je dicker das Leder, desto widerstandsfähiger ist es laut Aussagen des Herstellers. Daher empfiehlt er das 30.000er für Beginner und Hobbyrasierer,
während die höheren Qualitäten besonders für Profis und Barbiere gedacht sind. Hintergrund ist, dass die Profis tausende von Messern pro Jahr auf dem Riemen ledern
können sollen, ohne das das Leder Verzug oder Qualitätsverlust erleidet. Die Dicke spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Gerüchten zufolge (siehe rasurpur) benutzt Thiers Issard ebenfalls einen Kanayama Riemen für ihre Rasiermesserproduktion.


v.l.n.r: Kanayama (Gewebe + Leder), Notovan (Leinen + Leder), classic Horsehide (Gewebe + Leder)
zum Dickenvergleich des Leders und der unterschiedlichen Gewebekomponenten


Ich habe die 30.000er Variante seit circa 1-2 Jahren in Gebrauch. Das Leder ist das flexibelste und weichste das ich je benutzt habe.
Die Oberfläche des Kanayama ist absolut glatt und fest, sodass man nicht unbedingt das Gefühl hat auf Leder abzuziehen.
Der Kanayama bietet null Zug/Widerstand beim Abziehen. Die Messer fliegen mit einem sanften *shht shht* über das Leder.
Ich empfehle den langen anschmiegsamen Kanayama mit ein wenig Durchhang zu verwenden, aber natürlich kann das jeder nach Gusto machen.
Die Geweberückseite ist gwöhnungsbedürftig. Im Gegensatz zum Leder ist diese außerordentlich dick und starr.
Das Gewebe emittiert einen starken Klang, was von der Rauhen strunktur kommt. Dennoch kann man das Gewebe probemlos zum Vorabzug vor dem Ledern verwenden.
Es gibt mittlerweile einige Tricks, um dem Kanayama Gewebe zu Leibe zu rücken und es ein wenig flexibler zu machen.
Die einfachste Methode mit vielversprechenden Erfolgen (so habe ich meins behandelt) wurde von coticule.be vorgestellt (video).
Im entsprechenden Faden finden sich noch andere Ansätze, wie z.B. das Waschen mit Gewebeweichspüler oä.

Prinzipiell hört hier die Liste der in Deutschland erhältlichen High-End Ledern auf. Dovo und ein (offenbar unterschätzter) Underdog, der old traditional von thedifferentscent sind die einzigen Alternativen.

Tony Miller hat sich in den vereinigten Staaten schon vor langem einen Namen gemacht. Er hatte einen imposanten run und gilt noch heute als einer der besten Hersteller für Lederriemen.
Leider hat er seine Produktion vor kurzem eingestellt und verkauft jetzt nur noch sporadisch und stellt nur noch die Produkte her, auf die er grade Lust hat.
Augenblicklich erhältlich sind sein Notovan und sein Steerhide. Die Klassiker Horsehide und Latigo sind schon seit einiger Zeit nicht mehr bei ihm erhältlich.

Das klassische Horsehide habe ich bereits vorgestellt. Neu hinzugekommen ist nun das Notovan.
Tony Miller selbst beschreibt das Notovan als ein Pferdeleder das so gegerbt wurde, um Cordovan zu immitieren.
Ich halte den Vergleich zum Cordovan (zumindest zum Kanayama!) für unangebracht, da es sich nun wirklich anders verhält als dieses.
Sowohl das Cordovan, das Horsehide, als auch das Notovan sind drei völlig eigenständige und verschiedene Leder.

Das Notovan kommt dem Cordovan von Kanayama insoweit nahe, dass es deutlich dünner ist als das klassische Horsehide und noch einen Tacken anschmiegsamer.
Das klassische Horsehide ist zwar nun wirklich nicht starr, kommt aber an die Flexibilität des Kanayama nicht heran.
Die Flexibilität des Notovan würde ich irgendwo zwischen Horsehide und Kanayama ansiedeln, im Klartext: ordentlich flexibel und sehr anschmiegsam.
Die Oberfläche des Leders ist ganz wie das Kanayama dicht und strukturlos, wohingegen das klassische Horsehide mit einer microfaserartigen Struktur daherkommt.

Beim Abziehen emittiert das Leder einen leicht metallischen Klang, ähnlich wie eine gut geschärfte Schere *shht shht shhing shiing*.
Der Zug/Reibwiderstand ist deutlich ausgeprägter als bei Horsehide und Kanayama. Ich würde hier von einem medium Zug sprechen.
Nicht viel, aber auch nicht wenig. Sehr interessant eigentlich.


v.l.n.r: Kanayama Gewebe, Tony Miller Gewebe, Tony Miller echtes Leinen,
von grob und starr zu fein und flexibel


Für die Gewebekomponente des Notovan habe ich mich für echtes Leinen entschieden. Dieses ist sehr viel dünner als das Kanayama Gewebe und das klassische Baumwollgewebe des Tony Miller.
Dennoch finde ich das echte Leinen gar nicht schlecht. Es ist sehr mild zur Klinge und fühlt sich nicht so rauh an, wie die groben Gewebesorten.

Abschließend bleibt festzustellen dass alle drei Pferdeleder von allerhöchster Qualität sind. Offenbar steckt in jedem der drei Leder viel Handarbeit
und ein Auge für das Detail. Keines der drei Leder lässt irgendeinen Wunsch offen und jedes ist uneingeschränkt zu empfehlen.
Wer auf der Suche nach einem Leder fürs Leben ist, der ist bei Kanayama oder Tony Miller bestens aufgehoben.
Ich hoffe ich konnte die Unterschiede zumindest dieser drei Sorten klar darlegen und eine Entscheidungshilfe im Leder-Dschungel leisten
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Lu-Ku
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« Antworten #99 am: 02. Oktober 2011, 18:43:15 »

Toller Bericht!!! Vielen Dank!!!
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Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
Ponti
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« Antworten #100 am: 19. Februar 2015, 21:32:32 »

Hallo miteinander

Ich stelle euch hier mal meine Riemen vor:

Jewgenis Juchtenriemen, Stossriemen in Nussbaum, Leinenriemen und Sicherheitsgurt-Riemen alle drei Marke Eigenbau




Der Stossriemen ist wahlweise mit Chrom- oder Eisenoxid auf Moosgummi bestückbar. Die Haftung erfolgt via Magnet- und Eisenfolie

CrO,  Fe2o3,  Eisenfolie/blank


Hier die Rückseite: das Ende ist gefälzt um den Riemen am Tisch oder am Waschbecken anzulegen. Hoffe euch gefällts Zwinkernd



Der Kostenaufwand für Leinen und Gurtriemen war für beide übrigens wenig mehr als 10€

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NebuK
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« Antworten #101 am: 20. Februar 2015, 00:05:48 »

Hi,

die schauen ja alle super Toll aus! Magst du zu den Leinen- und Gurtriemen im speziellen nochmal was sagen? Was genau für Materialien sind hier zum einsatz gekommen?

Grüßle,
Dario
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Ponti
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« Antworten #102 am: 20. Februar 2015, 00:43:35 »

Hey Dario

die Bestandteile des Gurtriemens sind allesamt von dieser Seite:
https://www.baender24.de/baender/gurtband/farbiges-sicherheitsgurtband-autogurt/
Ich hab das mal ausprobiert aufgrund der durchwegs positiven Erfahrungen in den Amiforen (vgl. safetybelt-strops), die ich aber nicht unbedingt teilen kann. Er kommt selten zum Einsatz, sieht aber recht schmuck aus Zwinkernd

Der Leinenriemen ist, neben dem Juchtenriemen ein echt günstiges, gutes Arbeitstier.
Nach den Steinen oder während der Rasur leistet er seit etwa einem Jahr regelmäßig gute Dienste.
Prinzipiell bin ich bei beiden Riemen gleich vorgegangen: an beiden Enden mit der Nähmaschiene einen Saum nähen. Bei dem Leinenriemen habe ich in diesen Saum Aluröhrchen gesteckt und eine Nylonschnur durchgefädelt. Beim Gurtriemen hab ich das Metallzubehör direkt eingenäht.
Das Material für den Leinenriemen ist aus der Bucht. Ich habs damals unter "Leinenband" gefunden.

Besten Gruß
Felix
« Letzte Änderung: 20. Februar 2015, 00:48:35 von Ponti » Gespeichert
Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #103 am: 22. Februar 2015, 21:47:57 »

Der Stossriemen ist je ein super Teil. Die Idee mit Metallfolie und Magnet eine Wechselmöglichkeit einzubauen finde ich genial. Und mit der Aussparung für die Auflage - perfekt!
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Brille
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« Antworten #104 am: 20. Januar 2016, 20:45:18 »

Da hier schon lage nichts Neus gegeben hat,
zeig ich mal meine selbstgebauten Riemen.
Der helle Riemen ist unbehandelt und in ständiger Benutzung,
der andere ist mit Öl behandelt.





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