gut-rasiert
23. November 2017, 16:10:52 *
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Autor Thema: Diamantpaste 60.000 vs Eisenoxidpaste rot Tube  (Gelesen 2599 mal)
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #15 am: 06. M?rz 2014, 20:49:08 »

Und über Geschmack kann und sollte man nicht streiten, vor allem wenn viele Wege mit gleichem Erfolg nach Rom führen  Smiley
Wie in der Wissenschaft liegt für mich der größte Vorteil in einer sinn- und fallgemäßen Verwendung der unterschiedlichen
Möglichkeiten als ein Kanon von Kobinationsmöglichkeiten, je nach Situation und Notwendigkeit.
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
Batou
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« Antworten #16 am: 24. Juni 2016, 16:06:36 »

Entscheide ich mich für den Einsatz eines Pastentools, stelle ich in letzter Zeit fest, das meist meine filzbespannten und mit den Diamantsprays bearbeiteten Werkstattriemen zum Einsatz kommen. Und das eher in homöopathischen Dosen - also vielleicht ein, zwei, drei Züge, ganz selten mehr! So bereiten sie gelegentlich den Einsatz der Glattleder vor. Und hier ist auch der in meinen Augen wesentliche Unterschied zwischen Diamant und Fe2O3. Diamant geht ordentlich zur Sache und raspelt verdammt schnell, verzeiht dadurch weniger Fehler, während Fe2O3 über den einen oder anderen Zug zuviel eher gutmütig hinwegsieht.

Der Thread ist zwar schon etwas älter aber ich interessiere mich für diese Eisenoxid-Geschichte weil ich gelegentlich gerne einen Pastenriemen verwenden möchte, der weniger agressiv zur Sache geht als mein Riemen mit Cromoxid. Kann man für diesen Zweck z.B. eine Ölfarbe mit dem Pigment PR101 verwenden? Also z.B. Terra rosso aus der Norma Professional Serie von Schmincke? PR101 ist bekanntlich das Eisenoxid Pigment der Firma Kremer.

Schon mal vielen Dank für die Info!

Gruß,
Batou
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Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund gestorben ist, fängt das Leben an.
udo 240
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« Antworten #17 am: 04. Februar 2017, 08:50:29 »

To tape or not to tape? that is the question.
Ach, Amtssprache ist deutsch, 'tschuldigung.
M.E. hat Harry theoretisch recht, angenommen man hat ein Messer in der Hand wo die Werksgeometrie i) unverändert und ii) korrekt gewählt ist. Dann müsste man beim schärfen darauf achten das die Verschleiss am Facette genau gleich als am Schulter ist, das die optimale Facettenwinkel erhalten bleibt. Die Erfahrung zeigt mir, das die ersten 2 Punkte nur manchmal erfüllt sind, sei's bei neue oder antike Messer, und das die "optimale Facettenwinkel" ein relativ hohe Toleranz aufweist. Harry klebt, seine Aussage nach, so gut wie nie ab und fährt damit sehr gut. Ich, dagegen, klebe immer ab, und bin damit zufrieden (auch die Forianer, die mir Messer zum schärfen waren, mit 1 Ausnahme, wo ich auch selber mit die Schärfe unzufrieden war, immer von mein "schärfkunst"  überzeugt).
Was lernen wir daraus? es führen viele Wege zum Ziel; ein richtig oder falsch gibt es nicht, wenn die Ergebnis stimmt. Ich kann mich an ein Diskussion über Steine plan halten erinnern, wo ein geschätzter Mitglied behauptet hat, er hält die Abrichterei für überbewertet - da bin ich andere Meinung, aber ich habe Messer von diesen Forianer in der Hand gehabt, und würde nicht sagen, das sie stumpf waren. Trotzdem achte ich für mich darauf, das meine Steine plan sind.
Zurück zum Diamant/Eisenoxid; ich benutze seit Jahren Fe2O3 als Paste, und bin damit zufrieden, warum brauche ich noch eine Diamantspray dazu? Mein Steinsetup besteht aus ein billigen 1000er (Suntiger), ein GBB und ein paar Schieffersteine. Ich habe einige andere Steine ausprobiert über die Jahre, um festzustellen, das es zum größten Teil nicht daran liegt, auf welche Steine man schärft, sondern wie man es macht (ich habe auch gute und schlechte Tage). Sicherlich macht es Spass, verschiedene Schärfmittel zu sammeln und auszuprobieren, aber nach wie vor macht Übung der Meister, nicht die Ausrüstung.

Gruß

Iltis

edit sagt:
Für mich stellt sich eher die Grundfrage, Warum überhaupt Tape?
...Meiner Meinung nach ist das Abkleben mehr der Optik und nicht der Notwendigkeit geschuldet...

Genau so ist es, ich klebe aus ästhetischen Gründen (mit ganz wenig Ausnahmen) ab. Das ist zugegebeneweise Geschmackssache.

Hallo Iltis,

ich grabe den alten Thread mal wieder hervor über den ich gestolpert bin ... da ich auf der Suche nach Eisenoxid für einen Pastenriemen  bin. Du schreibst das du Fe2O3 seit Jahren einsetzt. Darf ich erfahren, woher du dein Eisenoxid bezogen hast?

Vielen Dank und Gruß

Udo
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Iltis
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« Antworten #18 am: 05. Februar 2017, 21:20:11 »

Hallo Udo,

Entschuldigung, das ich erst jetzt zum antworten komme. Ich habe seinerzeit mein Polierrot bei Karl Fischer in Pforzheim gekauft. Leider haben sie es nicht mehr im Sortiment. Nach ein bisschen rumgoogeln habe ich das hier gefunden. Da habe ich keine Erfahrung, denke das man es um den Preis ausprobieren könnte. In der Schweiz gibt es auch http://www.bijoutil.ch/uhrmacher/werkzeuge-/poliermaterial/4839/polierrot-pulver-packung-a-100g, was sicher etwas sicherer ist - müsste man aber erstmal Preis und Porto klären.

Ich hoff, das hilft etwas.

Gruß

Iltis
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de gustibus, aut bene aut nihil
udo 240
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« Antworten #19 am: 16. Februar 2017, 18:41:55 »

Vielen Dank. Ich werde mich mal kümmern  Zwinkernd
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