gut-rasiert
23. November 2017, 16:02:22 *
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Autor Thema: Anfängerfragen zur Shavette  (Gelesen 3903 mal)
Perikles
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« Antworten #30 am: 31. August 2017, 14:03:36 »

Glückwunsch, wenn die Ölrasur Deine Methode ist  Daumen hoch

Allerdings wird das mit dem Messer eher nicht funktionieren, weil dieses die Einweichwirkung einer Seife/Creme braucht ,oder nicht?
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heikofolkerts
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Probleme sind zum lösen da


WWW
« Antworten #31 am: 31. August 2017, 20:02:43 »

Hallo Tim,
gut, wenn das bei dir mit Öl klappt - hoffen wir dass sich das wiederholen lässt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht notwendig ist, beim Rasieren die Klinge zu beobachten. OK, vielleicht ein etwas unfairer Vergleich von mir als Geburtsblinder. In jedem Fall ist es ohne Augen nicht gefährlicher - ich habe eher weniger cuts als von den meisten hier berichtet wird.

Vielleicht ist das mit dem Einweichen für ein Messer bei mir ein wichtiger Punkt, da ich meistens nur kurz einweichen lasse und die scharfen Damen locker durchcmähen.

Der Winkel ist bei der Shavette sicher ähnlich wichtig wie beim Messer - man kann sich leicht die haut anschaben.
Gruß
Heiko
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DeSchulz
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« Antworten #32 am: 31. August 2017, 20:15:01 »

Egal was passiert, üben, üben, üben. Hat bei mir auch ne Zeit gedauert bist ich den Dreh raus hatte.

Gruß aus der Pfalz
DeSchulz
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Gruß aus der Pfalz
Bad_Rockk
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« Antworten #33 am: 02. September 2017, 12:42:38 »

Hallo,

Heiko, du bist der Hammer. Ohne zu sehen was du tust, rasierst du dich mit einer ungeschützten Klinge. Hut ab!

Habe es heute mal wieder mit Schaum versucht und hat auch ganz gut geklappt. Der Winkel ist das entscheidende und da hilft nur üben, üben, üben. Den Hals habe ich mal wieder mit dem Mach 3 gemacht, muss ja mal wieder rasiert sein ;-) Und auch als Referenz für zukünftige Versuche mit der Shavette. Am Hals werde ich es jetzt mal "frisch rasiert" versuchen. Vielleicht war es für den Anfang einfach schon zu viel Wiederstand durch den 3-5 Tage-Bart.

Versuche auch jetzt die linke Hand mit einzubeziehen, ist an manchen Stellen deutlich einfacher. Aber wirklich gewöhnungsbedürftig, auch hier hilft nur üben.

Gruß Tim 
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Bad_Rockk
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« Antworten #34 am: 17. Oktober 2017, 07:16:33 »

Hallo zusammen,

wollte mal eine kleine Statusmeldung geben und Berichten wie ich so zurecht komme:

Egal was passiert, üben, üben, üben. Hat bei mir auch ne Zeit gedauert bist ich den Dreh raus hatte.

Diese Aussage kann man nur immer wieder wiederholen. Wer Spaß an der Nassrasur mit Shavette oder Rasiermesser findet, muss einfach Geduld haben. Und ernsthaft verletzen tut man sich nicht aus versehen. Wenn man bei der Sache ist, bleibt es maximal bei kleinsten Schnitten. Aber jeder hat sich schon deutlich tiefer und schlimmer mit Küchen-/Taschenmessern geschnitten. Das sind im Vergleich nur Kratzer, die man beim Rasieren fabriziert. Sieht halt immer gleich "schlimm" aus, da das Gesicht sehr gut durchblutet ist.

Was mir noch geholfen hat, war Videos schauen und beobachten wie andere Leute sich rasieren. Da ich persönlich niemanden kenne, der es mir zeigen könnte, war/ist das eine Alternative. Und schaut euch die Videos mit etwas Abstand (und damit mehr Erfahrung) nochmal an. Man achtet auch verschiedene Dinge und nimmer immer wieder neue Ansätze mit.

Von dem hier habe ich einiges mitgenommen:
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=7&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiZh_qJ7_bWAhWFVhoKHUO6BAkQtwIITjAG&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DsDq-2ZRVYXA&usg=AOvVaw13n_D7hAS6qDqU4a-7ZtXs

Man sollte sich nicht auf das "klassische" mit, quer und gegen den Strich rasieren versteifen. Auch sowas bemerkt man beim Zuschauen. Quer zum Strich muss nicht immer 90° sein. Geht meiner Meinung nach auch an manchen Stellen (z.B. am Hals) nicht oder nur sehr schwer. Habe erste gestern durch Zufall beim Rasieren gemerkt, wie ich im ca. 45° Winkel den Hals rasieren kann. Werde ich jetzt direkt mal länger ausprobieren. Bisher habe ich am Hals nur mit und gegen den Strich rasiert, dabei war der Durchgang gegen den Strich meist noch etwas hakelig. Vielleicht wird es im 3. Durchgang mit vorherigem 45° quer zum Strich etwas leichter.

Den Bereich zwischen Oberlippe und Nase rasieren die wenigsten gegen den Strich. Hier machen viele einfach mehrere Durchgänge mit und quer zum Strich. Ich hatte es am Anfang auch gegen den Strich versucht, weil es ja so gehört, und habe dabei nie wirklich Erfolg gehabt. Das Messer blieb immer hängen und es war einfach nicht angenehm. 

Es gibt viele Möglichkeiten das Messer zu halten, 1-3 Finder auf dem Erl. Ich nehme mittlerweile nur noch 1 Finger auf den Erl, damit habe ich den sichersten Griff und kann auch noch gut in den Spiegel schauen. Manchmal sind nämlich schlicht zu viele Finger zwischen Auge und Spiegel, da hilft alles verrenken nicht weiter. Auch nutze ich die "Rückhand"-Haltung mit dem Zeigefinger auf der Angel für die Bereiche am hinteren Hals. Die Haltung habe ich aus dem Böker-Video. Da muss man allerdings den Ton ausmachen, der nervt  Zwinkernd

Auch das "volle Programm" mit Duschen, heißem Tuch, etc. muss jeder selber für sich austesten. Habe durch ein Video von RazorEmporium auch eine Variante mit kaltem Wasser gesehen. Habe ich natürlich ausprobiert und komme damit auch gut zurecht. Mit das beste für mich ist sowieso das kalte waschen des Gesichts nach dem rasieren. Freue mich schon, wenn es draußen richtig kalt wird und das Wasser dementsprechend noch kälter aus der Leitung kommt.

Zudem nutze ich mittlerweile das Rasieröl nicht mehr. Macht nicht so viel Spaß wie mit Rasierschaum. Nehme es eher als Pflege, wenn ich mich mal nicht rasiere. Dann fängt der Bart nicht so schnell mit kratzen an. Dafür verwende ich jetzt das Pre-Shave von Proraso, damit gleitet die Klinge meiner Meinung nach besser und ich habe weniger Hautirritationen. Aktuell habe ich die grüne Variante, heute sollte per Post noch die rote kommen. Habe dann gleich auch die passenden Rasierseifen dazu bestellt. Die bekommen durchweg nur positives Feedback, daher macht man da für 3€ je 150g bestimmt nichts falsch.

So, dass soll es erstmal gewesen sein. Ich bleibe weiter dran und habe Spaß dabei.

Gruß Tim





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Bad_Rockk
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« Antworten #35 am: 26. Oktober 2017, 18:59:57 »

Hallo zusammen,

Ich habe heute anders als geplant mal wieder zur Shavette gegriffen und hatte eine geniale Rasur! Kein Ziepen, kein Haken und sehr sauber. Selbst gegen den Strich, wie durch Butter.  Daumen hoch

Jetzt stellt sich mir die Frage: Habe ich mein Rasiermesser schon stumpf geordert oder mache ich etwas falsch?! Habe mich mit dem Rasiermesser ca. 25 Mal rasiert.
Viele Berichten ja auch, dass das Rasiermesser förmlich am Leder "klebt" beim Abziehen. Mein Leder ist gefühlt sehr trocken und glatt und ich habe keine wirkliche Haftung darauf. Kann es helfen, dass Leder etwas zu Ölen?

Gruß Tim
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Bad_Rockk
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« Antworten #36 am: 14. November 2017, 13:35:45 »

Hallo zusammen,

hat niemand einen Tipp für mich?

Ich habe mich jetzt wirklich mehr auf das Ledern konzentriert und es wird nicht wirklich besser. Im Vergleich zur Shavette sind die Rasurergebnisse mit dem Messer unsauberer. Was mich einfach wundert ist, dass ich deutlich mehr Rasuren mit dem Messer gemacht habe als mit der Shavette. Und trotzdem unterscheiden sich die Ergebnisse so deutlich.

Habe das Leder am Anfang deutlich zu stramm gehalten, verkrampft und mit Kraft geledert. Aber dadurch erreicht man ja eigentlich nur die Facette und macht sich nicht die Schneide stumpf. Jetzt lasse ich etwas lockerer und höre auch zum ersten Mal etwas. Ich habe dennoch das Gefühl das die Shavette einfach deutlich schärfer ist.

Bin etwas frustriert, da es keine Fortschritte gibt.

Gruß Tim
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alvaro
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« Antworten #37 am: 14. November 2017, 18:08:05 »

Was hast du für ein Messer?
Eine Shavette wird immer mit einer industriell hergestellten, und natürlich auch geschärften, Klinge benutzt.
Die meisten Messer, die ich neu gekauft habe, waren nicht so scharf wie eine DE Rasierklinge bzw. Shavettenklinge.

Meine Vermutung ist, dass du entweder ein schlechtes Messer gekauft hast (vermute ich jetzt nicht zwingend) oder das Messer für deinen Bart  wirklich zu stumpf ist.
Entweder hast du es stumpf geledert oder schon in nicht wirklichen Rasur scharfem  Zustand gekauft.
Das beste wäre das Messer einem erfahrenem Schleifer zu zu senden der es für dich erst einmal richtig schärft.
Sollte dann das Ziepen und Co. immer noch da sein liegt es an der Technik.
Ist das Messer wieder nach 25 Rasuren stumpf machst du definitiv was falsch beim Ledern.
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Bad_Rockk
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« Antworten #38 am: 14. November 2017, 20:27:18 »

Hallo Alvaro,

Ich habe diesen beiden Greaves aus dem MH:
http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,33614.0.html

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,33616.0.html

Beide sind nachträglich vollhohl geschliffen und habe ich rasurbereit gekauft. Daher suche ich den Fehler auch bei mir. Werde mal auf die Schärfer zugehen und die Messer mal von einem erfahrenen Messerer anschauchen lassen.

Meinen Bart würde ich nicht als sonderlich widerspenstig bezeichnen.

Gruß Tim
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alvaro
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« Antworten #39 am: 14. November 2017, 20:46:43 »

Schöne Messer!
Ein Kauf aus dem MH.
WENNNNN das so ist vermute ich wirklich du hast durch falsches ledern das Messer stumpf gemacht.
War das Messer am Anfang besser?
Das Beste wäre den Verkäufer an zu schreiben und zu fragen ob er sich die Messer noch einmal ansieht.
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Bad_Rockk
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« Antworten #40 am: 14. November 2017, 20:53:47 »

Die erste Rasur war sanfter als die Shavette zu der Zeit. Habe mich dann nur noch mit den Rasiermessern rasiert. Habe dann mal wieder zur Shavette gegriffen und da sind mir die Unterschiede, jetzt zugunsten der Shavette, aufgefallen.

Ich habe allerdings einen wirklich günstigen Riemen. Gibt es auch Riemen, die einfach nix taugen?

Werde mal nachfragen.
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alvaro
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« Antworten #41 am: 14. November 2017, 21:11:23 »

Na da ist doch die Antwort.
Am Anfang war das Messer gut jetzt ist es schlecht.
Es kann also nicht am Zustand bei Erhalt des Messers liegen und die Verschlechterung ist bei dir eingetreten.
Es gibt also nur zwei Möglichkeiten.
Zum einen die Rasur.
Aber nach 25 Rasuren sollte ein Messer nicht so stumpf sein wie du es beschreibst.
Zum anderen das Ledern.
Entweder falsche Technik oder falscher Riemen.
Versuchen wir doch erst einmal die "Hardware" als Fehlerquelle aus zu schließen.
Welchen Riemen hast du?
Ich bin zwar nicht der "Riemenexperte" aber sicherlich wird jemand die Frage nach Gut oder Böse beantworten können.
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Bad_Rockk
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« Antworten #42 am: 14. November 2017, 21:40:39 »

Ich habe mich an die Empfehlung gehalten, erstmal einen günstigen Riemen zu kaufen:

Streichriemen Echt-Leder 2-Seitig https://www.amazon.de/dp/B00AC100RK/ref=cm_sw_r_cp_apap_WYIrTk6XY2uj8

Benutze die glattere Seite, auf der auch die Prägung ist.

Ist das richtig oder liegt hier der erste Fehler?
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alvaro
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« Antworten #43 am: 14. November 2017, 22:31:27 »

Leider ist das Bild sehr klein.
Ich gehe einmal davon aus, dass die Prägung von der du sprichst auf der Oberseite des Leders (glatte Seite) ist.
Ich gehe außerdem davon aus, dass du nur diese Seite benutzt.
Wenn das der Fall ist, ist aus meiner Sicht deine Technik schuld.
Ich weiß nicht was du schon alles über das Ledern gelesen hast, aber ich sehe hier den Fehler.
Lies dich am besten in das Thema weiter ein.
Ich schicke dir dazu eine kleine PN
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Bad_Rockk
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« Antworten #44 am: 15. November 2017, 08:45:57 »

Also die Messer werden heute verpackt und gehen zur Überprüfung/Nachschleifen und Ledern an Nils. Bin mal gespannt was er dazu sagt.

Ein Vorschlag von ihm war, vielleicht einen Stoßriemen zu verwenden. Sprich Leder auf Holz geklebt. Aber worin besteht hier der große Unterschied zu einem stark gespannten Hängeriemen?  In der Anleitung von Baristo wird ja der Durchhang am Hängeriemen als entscheidendes Detail zum erreichen des Grates genannt. Bin jetzt etwas verwirrt.

Ich reduziere die Variablen auf den Anpressdruck des Messers, da die "Riemenspannung" gegeben ist und habe dadurch weniger Fehlerquellen. Soweit, so gut. Bei einem Stoßriemen habe ich keinen Durchhang, nur die Elastizität des Leders selbst. Und Baristo spricht von 2-2,5 cm Durchhang, so eine Winkeländerung erreicht man durch die Lederelastizität nicht annähernd. Warum funktioniert es dann trotzdem?

Den vorhandene Riemen könnte ich ohne Probleme auf einem Brett fixieren. 2-3 Schräubchen für die Halteösen und dann könnte das auch als Stoßriemen durchgehen. Jedenfalls würde so der Durchhang komplett unterbunden werden. Falls das sinnvoll ist, könnte ich das vor dem Versenden noch ausprobieren.
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