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Autor Thema: Bester Hobel für Bartkonturen?  (Gelesen 663 mal)
SaschaK
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« am: 08. Dezember 2016, 10:51:37 »

Hallo zusammen,

ich bin seit gestern (mein erstes Mal) höchst begeistert vom Hobeln (im Wechsel mit dem schon länger benutzten Messer), ABER: Da der Hobel ja nun doch ein SICHERHEITSrasierer ist, hält die Unterkante des Kopfes ja nen Abstand zur Haut. Dadurch kann ich die Linie der Kontur aber natürlich nicht so präzise setzen wie mit dem Messer. Ich will aber nicht innerhalb einer Rasur zwischen Hals (schneller mit dem Hobel) und Wange die Geräte wechseln.

Daher meine Frage: Ist der Klingenspalt bei allen Hobeln so ähnlich gestaltet, dass es dafür keine Lösung gibt? Oder kennt jemand einen Hobel, der mich die Klinge exakter ansetzen lässt? Oder verstehe ich nur als Anfänger nicht, dass genau auch das mit der Skala zwischen sanft und aggressiv zu tun hat und ich brauche einfach einen aggressiveren Hobel bzw. einen verstellbaren?

(Mache ich mich überhaupt verständlich, wisst ihr, was ich meine?? Grinsend)

Mein erster und bislang einziger Hobel ist übrigens der Edwin Jagger DE89L (bzw. DE89KN14-BL, https://www.theenglishshavingcompany.com/edwin-jagger-de8...)

Besten Dank und Gruß!
Sascha
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2016, 11:07:04 von SaschaK » Gespeichert
Herne
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« Antworten #1 am: 08. Dezember 2016, 13:09:50 »

(Mache ich mich überhaupt verständlich, wisst ihr, was ich meine?? Grinsend)
Natürlich, wir sind ja schließlich ein Männerversteher-Forum. angel Grinsend

Du bist mit Deinen Vermutungen schon auf dem richtigen Weg. Mit dem EJ hast Du dir schon einen Sänftling unter den Hobeln geholt, bei dem zumindest ich nie das Gefühl hatte, die Klinge wirklich zu spüren. So direkt und übersichtlich wie mit dem Messer wirst Du das mit den Konturen wahrscheinlich mit keinem Hobel hinkriegen, aber mit einem zupackenderen, bei dem die Klinge mehr freisteht und der auch schabend geführt werden kann auf jeden Fall viel besser als mit dem EJ.

Als Beispiele würde ich hier den R41 oder einen weiter aufgedrehten Progress anführen. Da ich momentan auch Teilbart trage, kann ich meine These für diese beiden auch aus der Praxis bestätigen. Zwinkernd
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Reinhold M.
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« Antworten #2 am: 08. Dezember 2016, 13:54:47 »

Es kommt aber sicherlich auch auf die bartform an wie gut sich ein Hobel eignet. Ich als Vollbart hab mit keinem Hobel ein Problem. Konturen werden mit dem Hobel rasiert der grade sowieso auf dem kopf im Einsatz ist. Ob r41 oder r89 spielt dabei keine Rolle.
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heikok
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« Antworten #3 am: 08. Dezember 2016, 15:11:07 »

Tja, bei den Hobeln kannst Du eigentlich jeden nehmen, der keinen klobigen Kopf hat. Die Gillette-Zahnkämme sind mit die zierlichsten, die mir spontan einfallen würden.
Ich könnte wohl einen Kopf entbehren, den ich noch liegen habe.
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ede.duembel
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« Antworten #4 am: 08. Dezember 2016, 18:13:19 »

Die Gillette-Zahnkämme sind mit die zierlichsten, die mir spontan einfallen würden.

Volle Zustimmung, zumindest für meinen New Type. Und das mit dem Messer ist ne feine Sache. Oder besser könnte sein, man sieht alles, aber dennoch muss man erstmal die Hand in den Winkel bekommen und sich dann noch trauen anzusetzen und durchzuziehen, und weder Nase noch Ohr dürfen dann an der anderen Seite der Klinge im Weg sein.... Teilweise musst du dann noch einen Bogen beschreiben mit dem Messer statt einer geraden. Das ist alles nicht ganz ohne.

Will heissen, für den Messer-Anfänger wie mich oder dich ist das gar nicht mal so einfach eine Kontur am Bart (bei mir ne ausgewachsene Kotlette) mit der Klinge zu ziehen. Was nicht heissen soll, dass du es nicht probieren sollst sondern nur, dass du dir für den Anfang nicht zuviel erhoffen sollst.

gruss ede
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heikok
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« Antworten #5 am: 08. Dezember 2016, 19:45:28 »

Am einfachsten ist es an sich mit einer Shavette.
Z.B. Jaguar RM1 (halbe DE-Klingen), oder Jaguar Orca (wahlweise kurze oder lange Sonderklingen).
Meine Ausführungen dazu hatte ich vorhin wieder gelöscht, weil er dann doch eher zum Hobel tendiert.

Persönlich kann ich meine Konturen mit so ziemlich allem rasieren, aber ich mache das auch schon seit Jahren in losem Wechsel zwischen Shavette, Kamette, Messer und Hobel.
Ich würde daher sagen, das es alles eher eine Sache der Übung ist und weniger des verwendeten Geräts.
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SaschaK
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« Antworten #6 am: 09. Dezember 2016, 00:06:36 »

Alles klar, na dann erstmal vielen Dank bis hierher!

Nach ein bisschen weiterlesen zu diversen Hobeln (im Nachbarforum wurde mir auch noch der Fatip empfohlen), scheint mir, als könnte mir (sowieso auch für meinen Geschmack) ein sowohl aggressiverer als auch ein Hobel mit offenem Zahnkamm gefallen, also R41, Fatip (gibt's da auch gutes von Merkur?)...

Ich hatte sowieso vor, mich erstmal ein bisschen mit dem EJ DE89 anzufreunden, Routine zu kriegen und dann kann ich ja zu gegebener Zeit mal als guten Kontrast und Ergänzung einen der Genannten besorgen. Verstellbare dann vielleicht später.

Shavette (zugegebenermaßen ne billige Bluebeard Revenge) benutze ich auf Reisen. Ja, gerade wegen der kürzeren Klinge (normale DE Klingen) wirklich besser zu manövrieren als meine Messer, aber für längere Züge am Hals dann etwas zu ungemütlich für den Dauereinsatz. Und habe jetzt eben Lust, mich mal mit Hobeln (und weiter mit den Messern) zu beschäftigen und dem Shavette-Pfad erstmal nicht nachzugehen. Kann ja später noch kommen...

Also nochmal DANKE! Und wenn es noch Modell-Tipps gibt für einen guten, agressiveren Hobel mit offenem Kamm als nächste Anschaffung... immer her damit!
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SaschaK
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« Antworten #7 am: 09. Dezember 2016, 00:22:20 »

Ach ja, @heikok: Der Gilette-Kopf, den du entbehren kannst, der passt ja nicht zufällig auf meinen EJ-Griff, oder? Lächelnd
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heikok
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« Antworten #8 am: 09. Dezember 2016, 10:12:27 »

R41 und Fatip OC sind beide spitzenmäßige Hobel. Der Fatip OC geht aber schon heftig zur Sache, aber das hast Du mit Sicherheit selbst schon häufiger gelesen.

Von Merkur gibt es natürlich auch Zahnkämme, mit denen habe ich persönlich keine Erfahrung.
Auf den Fotos sieht der Kopf ebenso flach aus, wie z.B. der von Gillette. Das könnte also auch eine Alternative sein.
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Marverel
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« Antworten #9 am: 09. Dezember 2016, 10:16:39 »

Ich hatte mal den Merkur 15C mit offenem Kamm - einer der sanftesten Hobel, der mir je untergekommen ist. Für mich zu sanft, deshalb hab ich ihn verkauft  Zwinkernd
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MudShark
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« Antworten #10 am: 09. Dezember 2016, 10:37:36 »

Ja, ich habe auch einen Vintage Merkur Zahnkamm, das ist wirklich ein zahmer Vertreter seiner Art.
Ein Leresche oder Le Coq Zahnkamm bietet in jedem Fall ein gründlicheres Ergebnis und die sind (in der französischen Bucht zumindest) recht häufig und günstig zu finden.
MMn auch dem Gillette OT vorzuziehen.
Könnte ja auch mal einen Le Coq ausleihen...
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"Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
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SaschaK
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« Antworten #11 am: 10. Dezember 2016, 11:06:35 »

Danke für die nächsten Tipps und Erfahrungswerte.

@MudShark: Aha! Aber der Le Coq, den du leihen könntest, ist nicht das Modell mit den langen gebogenen Krallen, oder? Der sieht zwar wunderschön aus, scheint mir aber für meinen Zweck nicht "zielgenau" genug?
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titanus
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« Antworten #12 am: 10. Dezember 2016, 11:48:17 »

Doch. Der LeCoq ist klasse  Cool .
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Epikur
SaschaK
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« Antworten #13 am: 10. Dezember 2016, 12:20:09 »

Ja, aber welcher denn?  Grinsend

Eher der: http://www.ebay.fr/itm/122262640153?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
oder der: http://badgerandblade.com/vb/showthread.php/342880-French-Le-Coq-razor-Need-help
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titanus
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« Antworten #14 am: 10. Dezember 2016, 12:26:34 »

Na, der erste.
Der Zweite ist sehr selten und auch entsprechend teuer.
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Epikur
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