gut-rasiert
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Autor Thema: Sind Vintage-Hobel plötzlich out?  (Gelesen 2127 mal)
aleister
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« Antworten #30 am: 15. November 2016, 01:11:59 »

Le Essor noch relativ günstig und der lässt ,
alle neuen Hobel ziemlich alt aussehen.
Gibbs Nr.16 eben so .Alle Franzosen eigentliCh und die Ikone Bohin.

Die Alten können es einfach besser !
Und mein letzter èrworbener ungemarkter Nos 1.- €  Alu
Hobel , War überhaupt  meine beste Erwerbung.
« Letzte Änderung: 15. November 2016, 01:22:03 von aleister » Gespeichert
Herne
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« Antworten #31 am: 15. November 2016, 01:58:05 »

Ich möchte hier einmal die Frage stellen welche HISTORISCHEN Hobel wirklich SO toll sind, dass man sie unbedingt haben MUSS.
(Ich meine nur die Rasur Eigenschaften)
Das muß doch jeder für sich entscheiden - man könnte die Frage auch genauso bezüglich neuer Hobel stellen.
Aber wie schon gesagt, ich finde, darum geht es nicht bzw. man keine doch keine pauschalen Aussagen diesbezüglich treffen, dazu ist die Bandbreite sowohl bei den alten wie auch neuen Hobeln zu vielfältig. Jeder sollte sich die Hobel anschaffen bzw. behalten, die ihn am besten rasieren, egal ob alt oder neu. Um eine gewisse Testphase kommt man weder bei den alten noch bei den neuen herum.

Da hier wiederholt das Preisargument angeführt wird, möchte ich nochmal einhaken:

Als ich angefangen habe, mich etwas für alte Hobel zu interessieren, war die Niedrigpreisphase, wie sie wohl noch in den Anfangsjahren des Forums bestanden hat, längst vorbei. Aber abgesehen von meinem super seltenen Krect habe ich für keinen mehr als 45€ bezahlt - und sie war alle in ordentlichem bis sehr guten oder gar NOS Zustand! Die völlig abgedrehten Preise für seltene Mikrons, Toggles ... sind nun wirklich nicht representativ für alte Hobel.
Wenn wir mal die sehr günstigen Parker, Chinesen, Rossman-Weihnachtshobel usw. außen vor lassen, kosten doch die gängigen 'normalen' Neuhobel (Mühle, Merkur, G&F, ...) meist zwischen 30 und 60 Euro, ganz zu schweigen von den Hobeln aus dem Premium/Edelstahlsegment, für die man in der Regel weit über 100€ hinblättern muß.
SO WHAT?

Das Hygiene-Argument kann ich nicht nachvollziehen. Einmal gescheit gereinigt und noch ein wenig Alkohol, und gut ist.
Auch kein neuer Hobel wird steril angeliefert!
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Mr.X
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« Antworten #32 am: 15. November 2016, 08:43:53 »

Meiner Vorliebe für alte Hobel wurde durch eine leichte Nickelallergie beendet. Ich hatte erst die Seifen in Verdacht, aber Jucken und Rötungen blieben. Die alten Hobel haben sich dann als Verursacher herauskristallisiert. Viele alte Schätze mußten gehen Weinen. Zum Glück vertrage ich den Gillette Super Adjustable mit Kunstoffgrundplatte, der wird jetzt im Wechsel mit dem Progress genutzt.
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Gruß
Mr.X
Monza
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« Antworten #33 am: 12. Dezember 2016, 14:56:43 »

Ich, der sich seit knapp einem Jahr mit einem Rimei rasiert und mich somit zu den Neulingen zähle, wollte mir vor Weihnachten nun auch den ersten "richtigen" Hobel zulegen.
Nun stand ich vor der Entscheidung, ob es ein neuer werden sollte oder ein Vintagehobel. Als neuwertiger kamen bei mir Merkur 42c, EJ Kelvin oder ein Maggard (V3) in Betracht. Bei den Vintagehobeln hätte ich gerne einmal einen alten Gillette TTO ausprobiert.
Nach mehrtägiger Recherche in diesem und englischsprachigen Foren wuchs bei mir das Bedürfnis einen Gillette Flare Tip Rocket besitzen zu müssen. Vielen ist dieser Hobel zu sanft, andere bekommen mit ihm Rasuren auf dem Niveau eines R41 hin. Das klang für mich einfach viel spannender als die Merkur/Mühle Köpfe.

Als ich dann feststellen musste, dass die Rockets in der Bucht für 40€-60€ weggehen, war meine Freude ersteinmal getrübt. Aber nun war halt mein Jagdinstinkt geweckt und ich wollte diesen Hobel zu einem humanen Preis haben.
Und letzte Woche war es dann geschafft. Ein etwas mitgenommen aussehender Flare Tip Rocket ging für 6,50€ in meinen Besitz über.

Die erste Rasur steht zwar noch aus, aber ich bin jetzt einfach nur glücklich und auch ein bisschen Stolz diesen ca. 60 Jahre alten, traditionsreichen Rasierer zu besitzen.

Und um meine Freude zu teilen habe ich auch ein paar Bilder gemacht.
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Siegfried Sodbrenner
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« Antworten #34 am: 12. Dezember 2016, 15:42:29 »

Flare Tip Rocket ging für 6,50€ in meinen Besitz über.

Da kann man nicht meckern, Glückwunsch zum Klassiker!
 Daumen hoch
Bei mir sind eher moderne Hobel out, ich rasiere mich am liebsten mit meinen vintage Rotbärten.
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Spalten statt versöhnen:
Pro Bono - Contra Malum
titanus
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« Antworten #35 am: 12. Dezember 2016, 16:23:37 »

Heute kam endlich mein Valet Autostrop an.
auch kein neuer Hobel... Grinsend
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Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Epikur
MudShark
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« Antworten #36 am: 12. Dezember 2016, 17:11:42 »

Die vom Bremer ausgeliehenen Famex- und Leresche-77-Hobel machen auch nicht gerade Lust auf Neues...
die Alten haben's einfach drauf!
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"Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
Mark Twain
Hellas
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« Antworten #37 am: 12. Dezember 2016, 20:25:41 »

Stelle ich bei meinem neuen alten Sonnal Torsioner auch gerade wieder fest. Mann ist gut. Habe ihn gerade in der Rotation mit dem ebenfalls erst kürzlich zugeflogenen Merkur Futur und der Sonnal liegt sowohl in Sanftheit wie auch Nachhaltigkeit klar vorne (Futur auf 2,5 bis 3). Angenehm und gründlich können beide, aber mit dem Sonnal kommen die ersten Stoppel deutlich später.
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krähe
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« Antworten #38 am: 12. Dezember 2016, 20:44:31 »

Mann ist gut.

Mehr gibt's zu dem Thema nicht zu sagen. Grinsend
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"less is more-more or less" Mies v.d. Rohe
chillies
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Wer sich nicht nass rasiert ist selber schuld


« Antworten #39 am: 12. Dezember 2016, 21:08:24 »

Vintage und out? Bei mir nicht! Frustrierend sind nur die Mondpreise, die sowohl in der deutschen Bucht, wie im gleichnamigen Kleinanzeigenportal aufgerufen werden. Meinen goldenen Gillette-Adjustable von 1963, wie ich erfuhr, habe ich für 18€ aus Portugal erhalten. Wie ich an diesen Anbieter geriet, weis ich selbst nicht so genau. Die Faszination so ein Teil wieder fit zu machen, ein zu setzen und sich daran zu erfreuen, steht gleichrangig neben der Freude einen modernen Premiumhobel wie den Rockwelll 6s nutzen zu können. Die größere Fazination geht für mich von den Vintages aus. Meine letzte Neuerwerbung, Beschreibungstext "2 alte Gillette Nass-Rasierer,Rasierhobel,Etui,Klingen,Anfang1900,USA+Britannien ", ein Gillette lc und ein cc warten auf ihre Reinigung und erste Versuche. Die Vintages werden noch lange für mich das spannendere Thema sein.

Grüße in die Anstalt!

Michael
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Man hat immer zwei Hobel zu wenig
Monza
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« Antworten #40 am: 12. Dezember 2016, 21:27:02 »

Die Faszination so ein Teil wieder fit zu machen[...]

Ging mir bei meinem alten Gillette ähnlich.
Als der neue, alte Glanz wieder unter dem Jahrzehnte altem Schmodder durchkam, war die Freude groß.
Faszinierend wie gut erhalten diese alten Hobel teilweise sind, obwohl sie augenscheinlich jahrzehntelang benutzt wurden und alles andere als NOS sind. Das spricht für die damalige Qualität.
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mikri
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Ich kann mit allen R41 rasieren


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« Antworten #41 am: 13. Dezember 2016, 10:10:47 »

Hi ihr Lieben
Ich bin gerade auf diesen interessanten Thread gestossen, der mich animiert, mich wieder einmal zu Wort zu melden.
Danke an den Ersteller Herne, der die Frage aufgeworfen hat.

Als ich vor ein paar Jahren begann, mich mit der klassischen Rasur zu beschäftigen, war mein erster Hobel der Merkur 38c, ein Mühle, gefolgt vom EJ und ein paar Merkur. Auch auf die iKon Hobel sprang ich an, die fand ich einfach zu schön.
 
Mich hatten damals diese Gillettes sowas von nicht interessiert. "Zu klapprig", waren glaublich meine Worte. Ich war noch nicht bereit. Ich wollte Neues und nicht etwas Siffiges aus einem Konvolut. Und - ich wollte erst lernen mich richtig zu rasieren Zwinkernd

-Merkur 38c (D)
-Mühle Stylo R 76 SR (D)
-Edwin Jagger DE 89 bl (GB/D)
-Merkur Reiserasierhobel 933cl (D)
-Merkur 39c Torsion (D)
-Merkur Progress 510 (D)
-Merkur 45er Bakelit (D)
-Mühle R 41 (Kopf) an ron ballsend Griff (D)
-Merkur 11c (D)
-Gillette New Long Comb Improved by Bobs Razor Works (USA)
-Feather All Stainless Razor AS-D1 (JP)
-Merkur 25c weiter gegeben
-iKon H20 (USA)
-Tradere Open Comb 00064 (USA)
-Merkur Futur (D)
-Merkur 20c (D)
-iKon OSS-Kopf an iKon Bulldog II-Griff (USA)
-Gillette #58 TTO 1955 (Brit.Pat.694 093, GB)
-Gillette Parat TTO 1958 (Brit.Pat.694 093, GB)
-Gillette New Type v. 1930 (USA)
-Gillette Slim Adjustable TTO J2 1964 (USA)
-Gillette Adjustable "Fat Boy" TTO E2 1959 (USA)
-Gillette Super Speed Flare Tip TTO Flare Tip K2 1965 (USA)
-.........................to be continued

Wie man gut an diesem Ausschnitt erkennen kann, schlug das Forum und die Leidenschaft unerbittlich zu. Ich danke euch dafür. Ihr alle habt Anteil, dass soviele Hobel heute bei mir ein Heim gefunden haben und liebevoll erhalten werden.

Heute nenne ich eine ansehnliche Gillettesammlung (Stand 2013) mein Eigen. Irgendwann habe ich mir einen zugelegt und mich total verliebt. Die Initialzündung begann mir dem Gillette #58 TTO 1955. Ich glaube, ich hatte ihn von MartinH erhalten. Schwer lag er in meiner Hand, schön sieht er auch heute noch aus.

Es folgten andere alte Hobel und ich war fasziniert von der Qualität der Verarbeitung und z.T. den Mechanismen. Ich fand viel Gefallen am Reinigen und Wiederherstellen der alten Gesellen. Ich bin jedoch nun auch nicht der Krösus, der sich von jedem Modell jede Farbschattierung anschaffen muss. Ich versuche lediglich, die typischen Vertreter der Modelle zusammen zu suchen.

Was mich jedoch in letzter Zeit auch ein wenig vom Sammeln abgehalten hat, ist klar der finanzielle Aufwand, der geleistet werden muss. Hinzu kommt, dass wir uns z.B. in der Bucht gegenseitig, ohne es zu wissen, überbieten Zwinkernd und so den Preis in schwindelerregende Höhen pushen.

Dann ist es so, dass heute viel mehr neue Hersteller auf diesen Zug aufgesprungen sind. Vor ein paar Jahren, ich erinnere mich noch gut, wurde man angefeindet, wenn man sich einen iKon zulegte. Plagiat hiess es hier und da. Unredlich tönte es von der Seite. Was passiert heute?
Razolution 4Edge, ist die einzige wirkliche Innovation der letzten Jahre, alles andere ist schon da gewesen.
Das ist jetzt sehr plakativ, aber Übertreibung mach anschaulich. Und wirklich brauchen tut den 4Edge niemand wirklich.

Also geht es bei den neuen Herstellern um Design. Sie sind halt schön, edel verarbeitet, edel vergütet, usw.
Die Preise von über 300 USD jedoch auch nicht jedermanns Budget. Ich bin sicher, die neuen Hobel werden den Stellenwert eines "The Goodwill Empire French" nie erreichen.

Für mich stehen die alten Hobel und das Erhalten dieses Kulturgutes im Vordergrund. Das hält mich aber nicht davon ab, etwas Neues auszuprobieren. Rocnel SE zum Beispiel. Oft war ich jedoch in der Vergangenheit enttäuscht von den neuen Dingern, was mich zurück in die Arme meiner Bohin, Gardette, Olyfa, GIBBS, und natürlich Gillettes getrieben hat.

Ich verstehe aber jeden, der mir sagt, "ich bezahle doch nicht den dreifachen Betrag für etwas, das ich erst sorgfältig reinigen muss, ich nicht weiss in welchem Zustand das hier tatsächlich ankommt", o.ä.

Ich bin überzeugt, dass Vintage-Hobel absolut nicht out sind, aber viele von uns warten darauf, dass sich das Preisgefüge wieder normalisiert Zwinkernd
Ist schön, wieder einmal hier zu sein.  Daumen hoch

LG mikri
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Heresy
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veni, vidi, violini


« Antworten #42 am: 13. Dezember 2016, 15:37:19 »

Schön Mike, wieder etwas von Dir zu lesen!  Daumen hoch
Ich bin froh, Dich einen Teil Deines “Leidensweges“ begleiten durfte. So konnte ich mehr Erfahrungen sammeln, als es mir alleine möglich gewesen wäre.
Dadurch konnte ich wenigstens erfahren, dass nicht jeder heilige Gral der Vintagehobel seinen legendären Ruf der Rasurleistung verdankt.

Darum möchte ich jedem Einsteiger ins Gebetbuch schreiben, dass man in der Regel nur Optik, Ruf, Verarbeitung und Seltenheit eines alten Hobels bezahlt.

Wer sich mit einem Merkur 34C nicht perfekt rasieren kann, wird es mit einem Toggle, Bohin oder Darwin auch nicht können.
Das ist die große Gerechtigkeit in der stilvollen Nassrasur. Man ist perfekt rasiert, weil man es drauf hat und nicht weil man es sich leisten kann.

Vintagehobel erzeugen ein enormes Suchtpotential, wenn man nicht aufpasst. Vinyl wäre vielleicht noch ein anderes Gebiet, das in die gleiche Kerbe schlägt.
Ich versuche noch zu wiedererstehen, zumal ich noch nicht mal einen Plattenspieler besitze.    laugh
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Gruss, Rainer
mikri
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Ich kann mit allen R41 rasieren


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« Antworten #43 am: 13. Dezember 2016, 15:53:54 »

Sehr schön gesagt Heresy  Daumen hoch
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Hellas
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« Antworten #44 am: 13. Dezember 2016, 22:20:44 »

Willkommen zurück, Mikri. Schön mal wieder etwas von dir zu lesen. Hoffe du machst dich nicht jetzt wieder rar Zwinkernd

Geht mir übrigens ähnlich mit den Hobeln, ob Vintage oder neu.. Man muss nicht auf jeden Zug und zu jedem Preis "aufspringen", aber wenn sich ein interessanter Vintage Hobel zu einem Schnäppchenpreis anbietet, lass ich den auch nicht unbedingt liegen und so bin ich zu meinen Rotbärten 15 (gut, nicht zu den lägendären Konvolutpreisen von 3,- NOS), Ibsen, Liese, ROMI, Gillettes oder aktuell Sonall Torsion gekommen. Einigen Vintage-Hobel haben mich auch durchaus wieder verlassen, weil ich mich damit nicht zufriedenstellend rasieren könnte. Wie Heresy zutreffend anmerkt, komme es halt auf die Technik und nicht primär auf den Hobel an Grinsend. In der Summe gibt es aber mehr Vintage Hobel, mit denen ich perfekte Rasuren Hinbekomme, als neue. Die Ausnahme ist bei mir der Merkur Progress..besser rasiert mich keiner und der ist nicht Vintage. Aber Vintage-Hobel möchte ich dennoch nicht missen. Ist schon ein anderes "Gefühl" sich mit einem Stück Zeitgeschichte aus der Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts, den 20er, 30er, 40er oder 50er Jahren zu rasieren..
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