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Autor Thema: SE-Eigenbauhobel auf der Basis eines normalen DE-Rasierhobels  (Gelesen 1220 mal)
Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Ja bitte!


« am: 27. Oktober 2016, 22:44:02 »

SE-Eigenbauhobel auf der Basis eines normalen DE-Rasierhobels

Der Rasierhobelmarkt boomt. Waren es bisher die DE-Hobel, von denen in den zurückliegenden fünf Jahren viele neue Modelle auf dem allgemeinen Rasierhobelmarkt angeboten wurden, findet nunmehr eine zunehmende Entwicklung neuer SE-Hobel statt, die man in Abhängigkeit vom jeweiligen Hersteller als Aluminium- oder als Edelstahlvariante erwerben kann. Und diese Neuentwicklungen sehen zudem auch noch gut aus. Die Rasureigenschaften können ebenfalls überzeugen und stehen denen der DE-Rasierhobel in keiner Weise nach. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese SE-Hobel bei vielen Nassrasurliebhabern gewisse Begehrlichkeiten geweckt haben oder gegenwärtig wecken. Man(n) möchte sie einfach haben wollen und ausprobieren. Das den in der Vergangenheit angebotenen SE-Hobeln anhaftende und irgendwie angestaubte Image eines im Laufe der Zeit inzwischen überholten Rasurgerätes ist mit den neuentwickelten SE-Hobeln wohl endgültig der Vergangenheit zuzuzählen. Es wird auch in der Regel kaum jemandem bewusst sein, dass alle heute am Markt befindlichen modernen Systemrasiererkonstruktionen eigentlich nichts anderes sind als weiterentwickelte SE-Rasierhobel, allerdings mit dem Unterschied, dass sich heute in ihrem Rasiererkopf mindestens eine Rasierklinge befindet.

Im Internet stellen mehrere Hersteller ihre SE-Rasierhobel aus Aluminium- oder aus Edelstahl vor. Manchmal können nähere Informationen dazu nur bei Twitter, Facebook oder Instragam eingesehen werden. Mir standen für die neuen SE-Rasierhobelmarken folgende Informationsquellen zur Verfügung:

- www.colonialrazors.com
   - Hobel aus Aluminium; verwendet die Rasierklingen Feather-Artist-Club oder Kai-Captain
- www.rocnel.com
   - Hobel aus Edelstahl, Modell P; verwendet normale DE-Rasierklingen
   - Hobel aus Edelstahl, Modell SE 50; verwendet die Rasierklinge Feather Pro Guard
- www.maggardrazors.com
   - Hobel aus Edelstahl, Mongoose; verwendet die Rasierklingen Feather-Artist-Club oder Kai-Captain
- www.abovethetie.com
   - Hobel aus Edelstahl, Above the Tie; verwendet die Rasierklingen Feather-Artist-Club oder Kai-Captain
- www.getsupply.com
   - Hobel aus Edelstahl, The Single Edge; verwendet die Rasierklingen Feather-Artist-Club oder Kai-Captain
- www.executive-shaving.co.uk
   - Hobel aus Edelstahl, The Claymore; verwendet die Rasierklinge Feather-Professional-Injektor-Blades
- www.ikonrazors.com
   - Hobel aus Edelstahl, El Jefe; verwendet die Rasierklingen Feather-Artist-Club oder Kai-Captain

Von allen hier aufgeführten SE-Rasierhobeln verwendet nur ein einziger SE-Rasierhobel von Rocnel handelsübliche DE-Rasierklingen, von denen eine halbierte Klinge in den Hobelkopf eingesetzt wird. Alle anderen SE-Rasierhobel müssen dagegen mit exotischeren Rasierklingen bestückt werden.

Auch bei mir entwickelte sich beim Anblick der verschiedenen neu entwickelten SE-Rasierhobel ein gewisser begehrlicher Blick, der dann Anfang dieses Jahres zur Anschaffung eines Rocnel-SE-Hobels führte. Der von mir ausgewählte Rocnelhobel verwendet halbierte DE-Rasierklingen.

 

Abbildung 1:  Rocnel-Hobelkopf mit eingeschobener halber DE-Rasierklinge.


In unserem Gut-rasiert-Forum sind bereits zu allen neuen SE-Rasierhobelentwicklungen Beiträge veröffentlicht worden. Das Nachlesen dieser Beiträge kann ich jedem interessierten Leser nur empfehlen. Sie haben mich letztendlich dazu inspiriert, mir nach dem Erwerb meines Rocnel-SE-Hobels einen weiteren SE-Rasierhobel zuzulegen. Da ich aber nicht dazu bereit war, mir einen SE-Rasierhobel zu kaufen, der Injektorklingen von Feather oder Kai verwendet und weil ich einen zumindest ähnlich aussehenden SE-Hobel haben wollte, der für die Rasur handelsübliche DE-Rasierklingen verwendet, blieb mir nichts anderes übrig, als mir letztendlich diesen SE-Hobel selber zu bauen.

Die Ausgangsbasis für meinen Selbstbauhobel bildete ein älterer Globusmann-Rasierhobel. In meiner Hobelsammlung befinden sich mehrere Exemplare dieses DE-Rasierhobels aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Einzelteile dieser dreiteiligen Hobel bestehen allerdings nur aus Zinkdruckguss und sehen im Vergleich zu den gegenwärtigen SE-Neuentwicklungen nicht so edel aus. Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, ein mehrfach vorhandenes und rasurtechnisch bewährtes Rasiererexemplar soweit zu modifizieren, dass daraus ein SE-Rasierhobel entstanden ist. Ich habe hierzu einfach eine der beiden Schaumkanten großzügig abgesägt. Nach gewissen Feinarbeiten (sägen, befeilen, schmirgeln und Entfernen überstehender Grate) ist ein schmalerer Hobelkopf mit nur noch einer Schaumkante übrig geblieben.

 

Abbildung 2:  Globusmann-Rasierhobel in der DE- und SE-Ausführung von vorne gesehen.


In der Abbildung 2 ist links ein normaler Globusmann-Rasierhobel dargestellt. Er hat zwei Schaumkanten und rasiert mit einer handelsüblichen DE-Rasierklinge. Rechts neben dem DE-Hobel habe ich den von mir modifizierten SE-Hobel gelegt. Die obere Schaumkante ist durch Absägen entfernt worden, so dass aus dem ursprünglichen DE-Hobel nun ein SE-Hobel geworden ist. In der Abbildung 3 sind beide Hobel von der Seite zu sehen.

 

Abbildung 3:  Zwei nebeneinander liegende Globusmann-Hobel, oben die ursprüngliche DE-Ausführung und unten die modifizierte SE-Ausführung.


Die Abbildung 4 zeigt die unveränderte und die modifizierte Grundplatte beider Hobelköpfe. In der modifizierten Ausführung habe ich die ursprüngliche Schaumkante soweit entfernt, dass eine halbierte DE-Rasierklinge noch sicher zwischen Kopf- und Grundplatte des Hobels eingespannt werden kann. Die weiteren Abbildungen zeigen verschiedene Ansichten des von mir umgebauten Hobels.

 

Abbildung 4:  Darstellung der beiden Hobelköpfe von unten gesehen.

 

Abbildung 5:  Darstellung der nebeneinander liegenden ursprünglichen und modifizierten Kopf- und Grundplatten.

 

Abbildung 6:  Der selbstgebaute SE-Hobel schräg von vorne gesehen.

 

Abbildung 7:  Seitenansicht des selbstgebauten SE-Hobels.

 

Abbildung 8:  Ansicht des selbstgebauten SE-Hobels mit eingelegter halbierter DE-Rasierklinge.


Als wäre ein einfacher Hobelumbau nicht schon genug, habe ich meinen neuen SE-Hobel zusätzlich noch durch eine farbliche Modifikation aufgewertet. Dazu habe ich die in den Hobelgriff eingelassenen Flächen und die Sägekanten der Kopf- und Grundplatte mit blauem Metalllack beschichtet. Auf diese Weise hat mein SE-Hobel ein noch individuelleres und aus meiner Sicht auch edleres Aussehen erhalten. Die nachfolgenden vier Abbildungen zeigen den fertigen SE-Hobel.

 

Abbildung 9:  Ansicht des selbst gebauten SE-Hobels von der linken Seite.

 

Abbildung 10:  Ansicht des selbst gebauten SE-Hobels von hinten.

 

Abbildung 11:  Ansicht des selbst gebauten SE-Hobels von schräg oben.

 

Abbildung 12:  Ansicht des selbst gebauten SE-Hobels von der rechten Seite.


Jetzt noch ein kurzer Hinweis zum Rasurverhalten meines SE-Hobels. Die SE-Ausführung rasiert nicht viel anders als der ursprüngliche DE-Hobel, vielleicht aber doch noch ein bisschen besser. Es kommt mir jedenfalls bei der Rasur so vor, als würde der Hobel im Vergleich zur DE-Hobelvariante jetzt noch besser und führiger in meiner Hand liegen. Woran das genau liegen mag, kann ich nicht begründen. Vielleicht ist es einfach nur der im Rasierspiegel sichtbare konstruktiv und farblich veränderte Rasierhobel, der diesen Eindruck vermittelt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mir einen SE-Hobel selber gebaut und eben nicht gekauft habe. Dieser SE-Hobel ist so gesehen ein Unikat und kein Serienhobel. Und ich kann jede meiner DE-Rasierklingen in ihm verwenden und bin somit nicht auf exotische Rasierklingen angewiesen.
Was auch immer als Begründung dafür stehen könnte, ist mir ohnehin egal, denn es ist ein sehr zufriedenstellendes Gefühl, das ich bei meinen Rasuren gerade mit diesem Hobel empfinde.

Die von mir vorgenommene Hobelmodifikation hat aber auch noch zu einem weiteren Vorteil geführt. Mit einer normalen in einen DE-Rasierhobel eingelegten DE-Rasierklinge rasiere ich mich vielleicht sechs- bis zehnmal, bevor ich sie wegen der nachlassenden Rasurschärfe wechsele. Meine über gewisse Standzeitentests gewonnenen Erfahrungen möchte ich hier einmal gänzlich ausschließen. Für meinen selbst gebauten SE-Hobel verwende ich nur eine Hälfte einer DE-Rasierklinge. Schaffe ich mit ihr ebenfalls sechs bis zehn Rasuren, denn diesen Eindruck gewinne ich gegenwärtig über meine Rasuren mit diesem Hobel, könnte ich so die Gebrauchsdauer der verwendeten DE-Rasierklinge nahezu verdoppeln. Das wäre also noch ein zusätzlicher wirtschaftlicher Vorteil.

Vielleicht kann ich mit diesem Bericht dazu beitragen, dass auch bei anderen Mitgliedern unseres Rasurforums der Wunsch entsteht, sich einen eigenen und vor allem individuellen SE-Rasierhobel zu bauen. Der Umbau ist überhaupt nicht schwer und sorgt später für anhaltende Freude. Wäre es das nicht wert?
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Mit freundlichem Gruß von Standlinie.

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
aleister
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« Antworten #1 am: 27. Oktober 2016, 23:02:45 »

Das währe doch was,für unseren Sparfuchs !  Grinsend Doppelte Lebensdauer einer Klinge,160 Jahre ASP.
Werde ich auch mal ausprobieren,so einen abgesägten.Muß mir ,aber erstmal einen alten Alu H. zulegen. Smiley
« Letzte Änderung: 27. Oktober 2016, 23:07:14 von aleister » Gespeichert
Onkel Hannes
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« Antworten #2 am: 27. Oktober 2016, 23:36:00 »

Eine schöne Idee, schön dokumentiert.

Ich stelle mir das einlegen der halbierten Klinge recht fummlig vor?
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #3 am: 28. Oktober 2016, 06:23:45 »

Mir sind auch 2 Fragen durch den Kopf gegangen. 1 x die von Onkel Hannes schon gestellte nach dem Aufwand beim Einlegen und zum 2., ob nicht auch ein SE "Slant" interessant wäre. Das würde aber die Einlegetechnik noch schwieriger machen!?  Unentschlossen
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
DrYad3
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« Antworten #4 am: 28. Oktober 2016, 12:13:20 »

Hmm aus einem DE Hobel einen SE machen halte ich jetzt nicht für sooooo evolutionär Zwinkernd. Die SE hobel die die Feather/Kai Klingen benutzen, haben ja auch den Hintergedanken das diese Klingen Steifer/Dicker/Schärfer und Langlebiger sind als DE Klingen. Zudem ist ist der Hobelkopf der SE auch speziell für diese Klingen ausgelegt und hat eine ganz eigene Geometrie die sich mMn stark unterscheidet zu normalen DE Hobeln, zumindest bei meinem Hawk, der El Jefe soll auch noch kommen.
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Gruß D
Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Ja bitte!


« Antworten #5 am: 28. Oktober 2016, 13:58:53 »

Eine schöne Idee, schön dokumentiert.

Ich stelle mir das einlegen der halbierten Klinge recht fummlig vor?

So fummelig ist das gar nicht. Du legst die halbierte Rasierklinge auf die entsprechende Seite der Kopfplatte und verschiebst sie gegebenenfalls so, dass die Klingenaussparungen an den Zentrierstiften und dem Gewindestift der Kopfplatte anliegen. Im Text wird dies in der Abbildung 8 gezeigt. Dann erst schiebst Du die Grundplatte darüber, so wie bei jedem anderen Hobel auch, drückst diese leicht an und kannst dann den Griff aufschrauben.

Sofern Du mit der Lage nicht zufrieden sein solltest, die Klinge könnte ja beim Zudrehen des Griffes ihre ursprüngliche ideale Lage leicht verändert haben, kannst Du sie an ihren Klingenüberständen seitlich der Kopfplatte in die richtige Lage zurückziehen. Wo das nicht möglich sein sollte, schiebst Du die Rasierklinge von der Schneide der Klinge her! mit dem Daumennagel oder einem Stück festerer Pappe oder stabilerem Kunststoff (oder mit einem anderen weicheren Gegenstand, kein Metallgegenstand) in die richtige Lage zurück und drehst dann den Griff erst fest. Die Rasierklingenschneide verträgt diese Behandlung, ohne darunter beschädigt zu werden. So schieben türkische Barbiere übrigens ihre halbe Rasierklinge in ihrer Sedef-Shavette an die richtige Stelle im Kopf der Shavette.

@ Antwort auf TimBuktu´s Einwand und Frage.
Ich habe das eben auch mit meinem Merkur 37c (Slant) ausprobiert und konnte so die halbierte Rasierklinge ohne Schwierigkeiten korrekt einsetzen. Die leichte Torsion des Hobelkopfes stellte überhaupt kein Hindernis da, zumal die eigentliche Torsion nur bei der Kopf- und Grundplatte des Hobels im Bereich der Zentrierzapfen und der Gewindestange auftritt, nicht aber an der Schaumkante. Die bleibt ja nach wie vor geradlinig. Ich habe die Rasierklinge an ihren Seitenüberständen in den Hobelkopf geschoben, da sie noch nicht zu 100 % an der richtigen Stelle saß. Damit stände eigentlich nichts im Wege, einen handelsüblichen DE-Slant in einen SE-Quasi-Slant umzubauen. Allerdings ist dieser SE-Quasi-Slant dann gar kein Slant mehr sondern nur noch ein SE-Schrägschnitthobel, denn die Schaumkante ist ja bei diesem Slant nicht tordiert, sondern bildet eine gerade Linie. Man müßte schon den amerikanischen Krect-Slant verwenden, wenn seine SE-Ausführung nach wie vor im Bereich der Rasierklingenschneide tordiert bliebe.

@ Antwort auf den Einwand von DrYad3.
Ob die Injektorklingen tatsächlich langlebiger sein werden, glaube ich ehrlicherweise nicht. Warum auch? Nur weil sie steifer sind? Die Standzeit einer Rasierklinge, egal ob sie aus dem Injektor kommt, einer DE-Rasierklinge entspricht oder aber eine der alten steifen Klingen ähnelt, die in Gem, Star und Co. eingesetzt werden, hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von der Härte des Barthaares. Mit Feather oder Kai-Kingen wurden zwar schon Standzeiten um 20 Rasuren erreicht (KäptnBlade meine ich hätte so etwas berichtet), aber nicht bei jedem Shavette-Nutzer hat sich eine ähnliche Standzeit eingestellt. Ich verwende unter anderem auch eine Feather Artist Club Shavette für meine Rasuren. Meine Erfahrungen gingen immer dahin, dass die Featherklinge bis zum Erreichen der 10. Rasur merklich an Schärfe nachgelassen hatte. Die Klinge habe ich dann einfach gewechselt. Ich möchte mich ja nicht mit einer stumpfen oder zunehmend stumpf werdenden Rasierklinge herumquälen.
Ohne meine erreichten Standzeiten bei den DE-Rasierklingen überaus in den Himmel loben zu wollen, zeigen mir meine Testreihen doch, dass man auch mit DE-Rasierklingen ohne großen Aufwand passable Standzeiten erreichen kann. An der in den SE-Hobel eingesetzten Rasierklinge sollte es demnach nicht liegen.

Die neu entwickelten SE-Hobel (El Jefe, Mongoose und Co.) sehen auch in meinen Augen sehr attraktiv aus und sprechen mich an. Natürlich könnte ich mir auch einen solchen Hobel zulegen. Der von Ikonrazors angebotene SE-Hobelkopf des El Jefe ist im Vergleich zu seinen SE-Konkurrenten mit 35 USD auch gar nicht so teuer in der Anschaffung, nur leider out of stock und auch nur mit einer Injektorklinge zu bestücken, die ich eben nicht auch noch zusätzlich anschaffen möchte. Für mich ohnehin kein Thema, da ich ja eine Feather-Shavette besitze und für die Rasur einsetze.
Aber wenn ich mir schon einen der modernen SE-Edelstahlhobel kaufen möchte, soll es eine Ausführung für die DE-Rasierklinge sein. Sie könnte genauso steif in die modernen Hobelköpfe eingespannt werden wie eben eine Injektorklinge. Da gibt es keinen Unterschied und moderne DE-Edelstahlvarianten zeigen, dass das überhaupt kein Kriterium für den einmal konstruierten Hobelkopf darstellt. Meinen SE-Hobel von Rocnel habe ich mir aus genau diesem Grund angeschafft. Der Hobel könnte aus meiner Sicht noch besser verkauft werden, wenn man den Hobelkopf weniger dick gestalten würde. Genial an gerade dieser Konstruktion finde ich, dass der im Hobelkopf eingelassene Schlitz einen Bogen beschreibt. Und durch diesen Bogen wird die eingelegte Rasierklinge eingespannt und behält bei der Rasur ihre Steifigkeit. Vom Konstruktionsgedanken weitaus aufwendiger (und natürlich auch viel einfacher) und im Hinblick auf die Fertigung wesentlich einfacher, als zwei zueinander passende Kopfhälften herzustellen, an denen zusätzliche Fräsarbeiten vorgenommen werden, damit alle Passungen nur minimale Toleranzen aufweisen und die eingesetzte Rasierklinge unverrückbar und gerade in diesem Kopf festsitzt.

Ich habe mir meinen SE-Hobel selber gebaut, weil ich dazu einfach die Lust verspürte und mir eine Freude bereiten wollte. Ich wollte sehen, was für mich und vielleicht auch für andere machbar ist, ohne dafür tiefer in die Brieftasche greifen zu müssen für die Erfüllung eines kleinen Traumes. Der Gedanke, eine Idee umzusetzen, übte auf mich hier den ganz besonderen Reiz aus. Das Rad neu zu erfinden, war bei diesem Hobelumbau nicht meine Absicht. Und wenn sich im Laufe der Zeit Deine Hobelsammlung schon auf mehr als zweihundert Hobel angehäuft haben sollte, siehst Du es auch noch mit ganz anderen Augen. Da Du schon viele sehr attraktive und auch seltene Hobel Dein Eigen nennst, möchtest oder musst Du Dir auch nicht jeden neu auf dem Hobelmarkt angebotenen Rasierhobel unbedingt anschaffen. Du greifst dann allenfalls nur noch bei einzelnen und für Dich besonderen (und dann auch noch bezahlbaren) Sahneteilchen zu (bei mir der Rocnelhobel). Denn Du wirst dann einfach wählerischer. Das ist inzwischen meine Devise geworden. Zum Glück bin ich zusätzlich noch ein wenig handwerklich begabt, so dass der Hobelumbau für mich nicht zu einer schweisstreibenden Arbeit ausgeartet ist. Es machte einfach Spaß.
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DrYad3
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« Antworten #6 am: 28. Oktober 2016, 14:51:44 »

Ja die Standzeit ist auch kein zwingender Grund, denn aufgrund meines Barthaares, bekomme ich nicht mehr als vier Rasuren hin (evtl. ist meine Technik auch nicht gut genug). Für mich ergab es keinen Sinn einen SE zu haben in dem eine halbierte DE verwendet wird, dann benutze ich doch lieber direkt einen DE Hobel  Zwinkernd. Und die Se`s sind für mich erst interessant geworden als sie einigermaßen erschwinglich wurden durch Razorock/iKon. Erst jetzt würde ich erwägen einen der teureren zu kaufen, wo ich weiß was mich erwartet. Wobei das wird dann auch nicht der Fall sein, denn die SE sind (zum Glück) keine Game Changer für mich und ich bin nach wie vor extrem zufrieden mit meinen Slants.

Was ich aber zusätzlich Interessant fand und auch der Grund war den Hawk zu probieren, waren die Injektorklingen von Feather/Kai. Denn diese sind von Werk aus sehr Rigide (beim Slant wird das ja erreicht durch die Torsion) und sehr scharf. So dachte ich mir vielleicht ist SE mit einer Feather die Steigerung meiner Slants. Ich erreiche mit dem Hawk, eine Rasur so gründlich wie mit einem R41, allerdings so sanft wie mit einem meiner Slants (wobei auch mit meinen Slants mittlerweile genauso gründlich bin, muss evtl. etwas mehr ausputzen). Es fühlt sich an wie die Rasur mit meiner DX nur viel einfacher. Letztendlich eine schöne Abwechslung für mich die mir Spaß macht und auch sehr erschwinglich ist.

Ich habe bei weitem nicht so viele Hobel und anderes Zeugs, käme auch nicht in Frage da ich kein Sammler bin und alles was nicht dauerhaft gebraucht wird muss bei mir wieder weg. Wenn Du natürlich so einen Fundus hast kann ich Deine Intention gut nachvollziehen Basteln macht ja auch Spaß, vor allem wenn man es gut kann Daumen hoch. Würde Dir aber trotzdem den Hawk/El Hefe Empfehlen, es wir Dir bestimmt gefallen  Zwinkernd
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Gruß D
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« Antworten #7 am: 28. Oktober 2016, 16:23:12 »

....
Ich habe bei weitem nicht so viele Hobel und anderes Zeugs, käme auch nicht in Frage da ich kein Sammler bin und alles was nicht dauerhaft gebraucht wird muss bei mir wieder weg. Wenn Du natürlich so einen Fundus hast kann ich Deine Intention gut nachvollziehen Basteln macht ja auch Spaß, vor allem wenn man es gut kann Daumen hoch. Würde Dir aber trotzdem den Hawk/El Hefe Empfehlen, es wir Dir bestimmt gefallen  Zwinkernd

Den Hawk habe ich in meiner Auflistung glatt vergessen. Ich habe ihn mir gerade bei "Italianbarber.com" angesehen. Den hätte ich mir gerne angeschafft, wußte aber nicht (habe schlecht recherchiert), dass man ihn sehr günstig erwerben konnte und jetzt ist er sold out. Schade.

Die Anzahl Rasuren mit der Feather könntest Du bestimmt vergrößern, wenn Du Deine Rasurtechnik etwas modifizierst. Ich habe bei mir die Erfahrung gemacht, dass meine harten und dicken Bartstoppeln eine dreiminütige Schaumeinwirkungszeit weicher werden lassen im Vergleich von nur einer Minute. Und im Umkehrschluss konnte ich bei einer einminütigen Schaumeinwirkungszeit wesentlich weniger Rasuren mit ein und derselben Rasierklinge durchführen. Hier ein Beispiel:
Astraklinge: bei 3 Minuten bis 20 Rasuren; bei 1 Minute nur noch 11 Rasuren.
Dann könntest Du der Rasierklinge mindestens einen Tag Ruhe gönnen bis zur nächsten Rasur. Am besten zwei. Das verlängert die Standzeit auch.
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DrYad3
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« Antworten #8 am: 01. November 2016, 11:18:41 »

 Ab morgen oder übermorgen gibt es wieder welche zu kaufen, allerdings mehr schwarze als Chrom. Der Hawk ist klasse und gemessen am Preis unschlagbar! Das Finish ist nicht perfekt aber es passt alles 100% zusammen.

Ja die Vorbereitung der Rasur musste ich mir mühsam zusammen suchen. Nicht alles hat geklappt oder war zielführend. Eine Dusche vor der Rasur und ich brauch anschließend eine Transplantation, mehr oder weniger ;-).

Das was für mich am besten funktioniert ist, erst Gesicht waschen mit einer milden Seife, in meinem Fall Speick artztseife. Dann drei Minuten im Gesicht aufschäumen und einwirken lassen, alles mit kaltem Wasser! So kann ich mich sanft rasieren und das auch täglich ohne Probleme! Dafür ist diese Technik nicht gerade Klingen schonend zumal meine Barthaare drahtartig sind! Wenn ich höre das manche bis zu 20 Rasuren schaffen würde ich immer sehr gerne sehen was sie für Baarthaare und Dichte haben. Gut wenn eine Heiße Dusche als Vorbereitung möglich ist, sind auch harte Barthaare klein zu kriegen. Für mich leider keine Option.

Der Klinge mal einen Tag oder mehr Ruhe zu gönnen müsste ich mal probieren, vielleicht noch einen Handballen Abzug.
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« Antworten #9 am: 01. November 2016, 11:45:06 »

Lasse den Handballenabzug weg, der wird Dir nichts nützen. Allenfalls dann, wenn Dir einmal die Rasierklinge auf den Boden gefallen sein sollte.
Wir haben hier im Forum eine Rasiermesserrasuranleitung. Dort sind meine Stoppeln im Detail zu sehen. Und vor der Rasur eine Dusche  (mit warmem Wasser) ist bei mir kontraproduktiv. Ich rasiere mich in der Regel vorher. Die einzige Ausnahme bildet lediglich eine Kaltwasserdusche. Ich dusche gerne im Garten mit Grundwasser  (15,9 Grad warm).
Danke für den Hinweis mit dem Hawk. Ich sehe ihn mir nochmals an.
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Noodles
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Same Shit, Different Day


« Antworten #10 am: 21. November 2016, 08:41:11 »

Verleitet durch die Vorstellung von Standline seinem Hobel und dem Wunsch einen eigenen SE Hobel zu nutzen, bin ich auch etwas in die Materie eingestiegen. Da ich - genau wie Standline - nicht gewillt bin relativ teure Spezialklingen zu kaufen, sollte ein DE89/R89 Kopf umgebaut werden. Der Edwin Jagger DE89 3D Laser Diamond zählt zu meinen Lieblingen, also ging es mit einem neuen Hobelkopf ran ans Werk - eher gesagt ich habe Ihn umbauen lassen. Nach ca 1-2 Wochen hatte ich den umgebauten Hobel wieder in der Post und versah ihn mit dem Mühle Rosengold Griff - dieser hat mich schon immer fasziniert. Der SE89 Rosegold war geboren. Zum Schutz des Gewindes hat er zwischen Hobelkopf und Griff noch einen kleinen durchsichtigen Gummiring bekommen.

Von den Rasureigenschaften finde ich das er etwas zupackender ist als der normale DE-Kopf bei ähnlicher Sanftheit. Er ist mit einer halben DE Klinge bestückt - beim einlegen benötigt man etwas Fingerspitzengefühl für die Ausrichtung der Klinge, aber das bekommt man sehr zügig raus. Doch nun lass ich die Bilder sprechen:






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Betriebsarzt13
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« Antworten #11 am: 02. Dezember 2016, 17:58:14 »

Mit Verlaub: Mir verschließt sich der Sinn, aus einem normalen DE einen SE zu machen, indem einfach auf einer Seite was weggenommen wird.

Ich dachte dass der eigentliche Clou an einem klassischen SE doch der ist, dass die Klinge viel flacher zur Haut geführt werden kann als bei einem DE, und man dafür mit einer sanfteren Rasur belohnt wird? Oder trifft das nur auf die Injectoren zu?
Das ist zumindest meine Erfahrung mit den 2 Schicks die ich habe und dem getesteten BunnyV3.
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MfG Olaf
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Lieber ein Progress zu viel als zu wenig;-)
dirk1166
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« Antworten #12 am: 02. Dezember 2016, 18:20:00 »

@Noodles

Wurde der Kopf denn verändert oder einfach nur abgesägt? Oder der Spalt verändert? Oder die Lage der Klinge verändert?
Wenn nicht, dann sollten/können sich bei der Methode die Rasureigenschaften nicht ändern.
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2016, 18:24:21 von dirk1166 » Gespeichert
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« Antworten #13 am: 02. Dezember 2016, 18:42:34 »

Der Begriff Single Edge besagt nichts anderes, als dass eine Rasierklinge mit nur einer Schneidkante in ein dazu passendes Gestell eingespannt oder eingelegt wird. Mehr nicht. Diesem so genannten Gestell haben wir den Namen "Hobel" verliehen. Der Begriff Single Edge ist auch nicht an Vorgaben gebunden wie Schrägschnitthobel, steiler oder flacher Rasurwinkel, sanfte Rasur, usw.. Die Eigenschaften, die wir einem Single-Edge-Hobel zuschreiben, resultieren aus unseren Erfahrungen mit einer bestimmten Hobelkopfkonstruktion, die bei der Rasur mal flacher oder auch mal sehr steil gehalten werden muss, die sanft oder auch sehr zupackend rasiert, wenn die Bartstoppeln an der Klingenschneide abgekappt werden, wobei wir die Rasur als sehr angenehm oder auch als gerade noch erträglich empfinden können. Bei den DE-Hobeln ist es ja auch nicht anders. Ich erinnere nur an den sehr sanft rasierenden Gillette Tech und die garstige Ausführung des Mühle R 41.

Die ersten SE-Hobel überhaupt wurden mit einem Klingenstück bestückt, das vom Aussehen her an eine Rasiermesserklinge erinnert und auch vor der Rasur wie ein Rasiermesser geledert werden mußte. Erst danach kamen Klingen zum Einsatz, die die Rasur komfortabler gestalteten, da sie bei nachlassender Schärfe einfach gewechselt werden konnten. Diese Rasierklingen waren recht groß und auch recht dick. Den letzten Entwicklungsstand bilden unsere altbekannten Injektorklingen. Es gab sogar SE-Hobel, die nicht mit einer herkömmlichen SE-Rasierklinge bestückt wurden, sondern im Hobelkopf ein aufgewickeltes Klingenband besaßen. Sobald die Schärfe des für die Rasur verwendeten Bandes nachließ, drehte man das Klingenband einfach weiter. Es spricht auch nichts dagegen, eine normale DE-Rasierklinge zu halbieren und daraus eine SE-Rasierklinge entstehen zu lassen. Sie muss nur in einen dafür geeigneten Hobelkopf einlegbar sein. Dieser zu dieser SE-Rasierklinge passende Hobel ist folgerichtig auch ein richtiger Singel Edge Hobel, so wie seine Ahnen es waren (Star, Valet auto Strop und viele andere).
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« Antworten #14 am: 02. Dezember 2016, 20:09:40 »

@Noodles

Wurde der Kopf denn verändert oder einfach nur abgesägt? Oder der Spalt verändert? Oder die Lage der Klinge verändert?
Wenn nicht, dann sollten/können sich bei der Methode die Rasureigenschaften nicht ändern.

So wie es auf den von Noodles gezeigten Bildern aussieht, ist eine der beiden geraden Schaumkanten und der unmittelbar sich daran anschließende ursprüngliche Hobelkopfbereich entfernt worden. Bei meinem SE-Eigenbauhobel habe ich es auch nicht anders gemacht. Auf jeden Fall darf Noodles jetzt für sich in Anspruch nehmen, ein ganz besonderes Unikat bei seinen Rasuren in der Hand zu halten, eine Hobelanfertigung, die es nur einmal gibt.   laugh

Nun etwas zu den Rasureigenschaften. Bei meinem SE-Eigenbauhobel hatten sich die Rasureigenschaften subjektiv gesehen etwas geändert und zwar in Richtung auf eine Verbesserung. Das war mein Eindruck. So ähnlich hat es Noodles in seiner SE-Hobelvorstellung auch beschrieben. Er empfand seine Rasuren mit seinem SE-Eigenbauhobel als zupackender. Seine und meine Eindrücke können ihren Grund darin haben, dass in dem verkleinerten Hobelkopf des SE-Eigenbauhobels keine ganze DE-Klinge mehr eingespannt wird.

In einem normalen DE-Hobelkopf biegt sich die Rasierklinge beim Zuschrauben etwas durch und schmiegt sich so an die meist gerundete Kopfplatte an. Hierdurch ergibt sich irgendein Rasierklingenspiel. Ist dieses Spiel sehr klein, wird die Rasur als sanft empfunden. Die Rasurergebnisse werden meist aber nicht als unbedingt nachhaltig empfunden und am Abend könnte man sich fast schon wieder rasieren. Die amerikanische Ausführung des Gillette Tech ist ein typischer Vertreter für diesen sanft rasierenden Hobel. Bei den verstellbaren Hobeln - nehmen wir als Beispiel den Merkur Progress - kann man das Rasierklingenspiel verändern. Wird das Spiel vergrößert, rasiert der Hobel unweigerlich direkter und zupackender, im Grenzfall auch schon unangenhem direkt und damit aggressiv. Da bei einem SE-Eigenbauhobel nur noch eine halbe DE-Rasierklinge eingelegt wird und diese sich beim Zuschrauben des Hobelkopfes nicht mehr ganz durchbiegen kann, scheint sich im Vergleich zum ursprünglichen DE-Hobelkopf das Rasierklingenspiel minimal vergrößert zu haben. Dies würde dann auch erklären, warum Noodles und ich unsere Rasuren mit unseren SE-Eigenbauhobeln als etwas zupackender empfunden haben.
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Mit freundlichem Gruß von Standlinie.

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
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