gut-rasiert
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Autor Thema: VANTA RA 111 - für einen Anfänger geeignet?  (Gelesen 530 mal)
mobi72
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« am: 25. Oktober 2016, 12:56:04 »

Ich überlege gerade stark einer Shavette nochmal eine Chance zu geben. Irgendwie ist immer nur Hobeln schon zu sehr in Fleisch und Blut übergegenagen und es muss wohl doch eine neue Herausforderung her.

Da ich wenig Lust auf das Teilen von DE-Klingen habe und nicht noch zusätzlich jetzt Single-Klingen kaufen will kam ich auf die VANTA RA 111.

Stimmt die Aussage in dem Video, dass sie relativ gutmütig ist? Wie liegt sie in der Hand? Vom Gewicht her scheint sie ja eher zu den etwas schwereren Modellen zu gehören was mir glaube ich entgegen käme.

Die Ecken scheinen ja geschützt zu sein. Bei meinem ersten Versuch mit einem Chinamodell gabs vor Jahren den schlimmsten Cut bisher eben mit einer Ecke und da hab diesmal irgendwie keine Lust drauf.  Smiley

Ich brauche also ein Modell, dass mehr idiotensicher ist für mich als Teilzeit-Grobmotoriker.

Danke für die Entscheidungshilfe.....

Edit: Das Video

https://www.youtube.com/watch?v=B80HuwjQlqY



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Nassrasur? Nein danke? Ja bitte!


« Antworten #1 am: 25. Oktober 2016, 17:17:15 »

Das Problem der meisten Shavettes ist, dass der Erl sehr schmal gehalten ist und man die sichere Handhabung und vor allem Haltung der Shavette in der Hand unterschätzt. Zumal eine Shavette relativ leicht ist von ihrem Eigengewicht.
Du kannst Dich gewissermaßen mit jeder Shavette rasieren, wenn Du sie sicher in der Hand halten kannst und sie dann auch sicher über die verschiedenen Bereiche des Gesichtes führst.
Kannst Du Deine Shavette noch nicht oder nicht absolut sicher in der Hand halten, kann das Teilchen schon einmal verkannten oder aber mit der Spitze der Schneide aufsetzen. Und da die eingesetzten Klingen sehr scharf sind, kommt es dann unweigerlich zu einem Cut. Nicht schön aber in diesem Fall nur sehr schwer vermeidbar.
Mir hat es geholfen, drei Finger auf den Erl zu legen (Zeige-, Mittel- und Ringfinger). Der kleine Finger liegt als einziger Finger auf der Angel. Vorteil dieser Haltung ist, dass Du die Shavette leichter und sicherer halten und damit auch bei der Rasur führen kannst. Sie dabei zu verkannten, fällt da schon schwerer, was wieder ein Quentchen mehr an Sicherheit bedeutet. Allerdings müsstest Du bei der Vanta etwas aufpassen, da es zwei Modelle von dieser Shavette gibt. Das eine Modell kann eine ganze DE-Rasierklinge aufnehmen, das andere Modell nur eine halbierte DE-Klinge. Da Modell für die vollständige Rasierklinge könnte bei einem Anfänger eher zum Verkanten neigen.

Willst Du noch ein bißchen mehr Sicherheit bei der Rasur, wähle anstelle der Vanta eine Daune-Shavette. Das ist die Standardshavette der italienischen Barbiere und darüber hinaus ein echter Sicherheitsrasierer oder Sicherheitsrasiermesser. Mit dem Teilchen kannst Du überhaupt nicht mehr verkanten und allenfalls nur durch zu viel Andruck zu viel Haut abschälen, was Du dann am Rasurbrand erkennen kannst.

Sie in den verschiedenen Rasiererforen (auch den englischsprachigen Foren) mal nach, was dort zur Vanta und zur Daune geschrieben wird. Dann bekommst Du noch weiter Eindrücke mit, die Dir bei der Auswahl helfen können.
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Mit freundlichem Gruß von Standlinie.

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
mobi72
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« Antworten #2 am: 25. Oktober 2016, 18:29:56 »

Vielen Dank erstmal.

Ich hatte das schon fast befürchtet, dass ausgerechnet das Vanta-Modell mit der kompletten Klinge (das mich mehr interessiert) das sein könnte was schwerer zu handhaben ist. Es scheint leichter zu sein eine schmalerer Shavette zu meistern.
Bei dem Modell, dass ich vor Jahren mal ausprobiert hatte (und das mir kleine "Erinnerungen" am Ohr und am Kieferknochen hinterlassen hatte) gefielen mir die Maße eigentlich ganz gut. Was mir nicht gefiel war das sehr niedrige Gewicht, die nicht wirklich sicher sitzende Klinge und die Tatsache, dass die Ecken der Klinge frei saßen.

Laut http://shop.nassrasur.com/de/Rasiermesser-mit-Wechselklinge/Rasierklingen-Rasiermesser-VANTA-RA-111 scheint das Problem mit den Ecken da gelöst zu sein (und damit wäre zumindest eine meiner beiden dauerhaften Gesichtsmacken zu vermeiden gewesen) und das Gewicht scheint im Mittelfeld zu liegen und die Klingen scheinen auch sicher zu sitzen.

Sehe ich das richtig?

Dann bleibt also, wenn ich das richtig sehe, primär der Nachteil, dass das Modell mit der ganzen Klinge schwieriger für die korrekte Haltung ist. Das leuchtet ein.

Kannst Du die Vanta denn empfehlen, sobald man etwas mehr Sicherheit, etwa durch die Daune, bekommen hat? Wie gesagt, eine ungeteilte DE-Klinge würde ich auf Dauer vorziehen.

Vielleicht gehe ich dann erstmal den Umweg über die Daune Shavette. Sieht ein bischen aus wie ein Safety-Razor-Kopf den man an eine Shavette geklebt hat.

Gibt es irgendwo einen Shop, der beide führt? Vermutlich nicht.  Ärgerlich

Den Tip mit den 3 Fingern auf dem Erl kann ich leider nicht direkt mal versuchen. Mist! Der Übeltäter von damals wurde leider, nachdem die Blutung vom 2ten üblen Cut endlich gestoppt war, einer ausgiebigen und spontanen "Hammerbehandlung" zugeführt.  Augen rollen
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2016, 18:49:32 von mobi72 » Gespeichert
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« Antworten #3 am: 25. Oktober 2016, 18:50:39 »

Lege Dir die von Dir favorisierte Vanta und zusätzlich noch die Daune zu. Dann kannst Du mit beiden Rasierteilchen die Rasiermesserrasur einüben.

Die Daune Shavette gibt es in der englischen und italienischen Bucht. Vielleicht kannst Du über Google noch mehr Adressen finden.

Die Daune-Shavette empfehle ich, da ich sie über ein Vierteljahr regelmäßig zur Rasur eingesetzt habe und hierbei nur gute Erfahrungen damit gewinnen konnte. Allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen, einen Testbericht hier im Forum zu veröffentlichen. Fazit meines Testes war, dass sich diese italienische Shavette besonders für diejenigen Nassrasierer hier im Forum eignet, die auf die Rasiermesserrasur verzichten müssen, weil sie regelmäßig das Blutverdünnungsmittel Makumar einnehmen. Mit der Daune gibt es nur eine sehr geringes Schneiderisiko. Natürlich kann man sich auch noch mit dem sichersten Sicherheitsrasierer schneiden. Aber im Vergleich zu einem Rasiermesser mit freistehender Klinge ist die Daune ein richtiger Sicherheitsrasierer mit Rasiermesserähnlichkeit.
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« Antworten #4 am: 25. Oktober 2016, 19:03:00 »

Wenn das sich ähnlich anfühlt vom Rasieren mit der Daune wie mit einem Hobelkopf sollte das gut bei mir laufen.

Sehe ich das richtig, dass mit der Daune ein quasi Vorwärts- und Rückwärtsrasieren ohne Umgreifen möglich ist?


Ist verständlich was ich damit meine?
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Nassrasur? Nein danke? Ja bitte!


« Antworten #5 am: 25. Oktober 2016, 23:35:26 »

Wenn das sich ähnlich anfühlt vom Rasieren mit der Daune wie mit einem Hobelkopf sollte das gut bei mir laufen.

Sehe ich das richtig, dass mit der Daune ein quasi Vorwärts- und Rückwärtsrasieren ohne Umgreifen möglich ist?


Ist verständlich was ich damit meine?

Ja, das ist möglich. Allerdings wirst Du bei Deiner Rasur irgendwann schon umgreifen müssen. Dabei zeigt die Angel einmal nach oben und im anderen Fall einmal nach unten.
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mobi72
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« Antworten #6 am: 26. Oktober 2016, 08:25:11 »

Danke für die nette Beratung!
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