gut-rasiert
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Autor Thema: iKon El Jefe Single Edge Razor  (Gelesen 1081 mal)
DrYad3
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« am: 09. Oktober 2016, 10:15:12 »

Hallo Leute,

Schon vor Monaten angekündigt, ist der ebenfalls aus Aluminium gefertigte SE Kopf von iKon bereits im der Produktion und soll in den nächsten Tagen auf den Markt kommen. Zwar nicht so günstig wie der Hawk, vermutlich aber besser verarbeitet und mit einem VK von 40$ immer noch sehr erschwinglich. Er ist ohne Überzug und CNC gefräst, eine ES Variante ist nicht ausgeschlossen, hängt wohl von der Nachfrage der Alu Variante ab. Die ersten Berichte, Fotos  und Probe Rasuren gibt es in den Englischsprachigen Foren nachzulesen und diese klingen sehr vielversprechend! Ich könnte einen Link hier rein Posten, weiß aber nicht ob das so erwünscht ist von anderen Foren.

Zwar ist für mich iKon ein rotes Tuch, es ist trotzdem er schwierig daran vorbei zu gehen ohne Beachtung zu schenken, zumal der Markt gerade für neu aufgelegte Rasurutensilien nicht so groß ist. Ich werde erst mal den Hawk testen, wenn mir das zusagt, wird der iKon wohl auch sich dazu gesellen, der Preis ist schon sehr verlockend!
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Gruß D
DrYad3
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« Antworten #1 am: 08. November 2016, 15:43:47 »

So,

heute ist bei mir der El Jefe eingetroffen. Habe den aus dem ersten Batch genommen, welche ein wenig fehlerhaft war. Die Stifte für die Klingenaufnahme sind zu klein geraten wodurch das klingen einlegen ein wenig fummeliger wird. Gekostet hat er mich inkl. Versand 35$ (20$ der Kopf und 15$ Versand, war nach sechs Tagen hier). Ist kein Schnapper wie der Hawk, aber immer noch ok wie ich finde.

Der Kopf als solches ist ganz gut verarbeitet, hat aber ein paar kleine Fehler, darauf wird aber hingewiesen. Er macht aber sonst einen guten Eindruck, heute Abend wird er direkt getestet und ich werde berichten
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Gruß D
Betriebsarzt13
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« Antworten #2 am: 13. November 2016, 11:59:38 »

Bitte mach doch mal ein paar Bilder für uns!  Smiley
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MfG Olaf
-----------
Lieber ein Progress zu viel als zu wenig;-)
DrYad3
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« Antworten #3 am: 13. November 2016, 12:20:31 »

Bitte schön, direkt im Vergleich zum Hawk













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maranatha21
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« Antworten #4 am: 13. November 2016, 13:05:06 »

Auf Anhieb sieht er eleganter aus, als der Hawk.
Ein Vergleich der Rasureigenschaften wäre dann auch noch sehr schön. Aber Danke schon mal für die Bilder.
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DrYad3
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« Antworten #5 am: 13. November 2016, 13:22:57 »

Nur mal kurz angerissen, wenn ich Zeit habe schreibe ich mehr. Der Jefe ist vom Finish her schöner aber beim Rasieren selbst spielt das keine Rolle. Der Jefe geht definitiv deutlicher ans Werk, angeblich soll er wie der Tech sein aber als SE. Mangels Vergleich kann ich nichts dazu sagen. Die Rasur ist SEHR effektiv und lang anhaltend, selbst mein R41 kommt da nicht ran. Der Hawk Schaft das auch aber weniger aggressiv. Insgesamt kann ich sagen das ich ein die nachhaltigsten Rasuren hinbekomme neben einer Shavette/Messer!
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maranatha21
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« Antworten #6 am: 13. November 2016, 14:40:38 »

Ich finde die Aussagen, dass ein Hobel noch mehr an Effektivität und damit auch Nachhaltigkeit hinlegt als ein R41 immer wieder sehr erstaunlich und attraktiv zugleich. Wird doch beim Hawk und jetzt hier beim "El Jefe" dann auch noch ein wesentlich angenehmerer Weg dahin und eine wohl problemlose Hautverträglichkeit attestiert. Wenn man sich die Meinungen z.B. in den US-Foren anschaut, wird nicht selten von der mit Abstand sanftesten und gleichzeitig effektivsten Rasur gesprochen. Im Falle des Hawk, der zu mir unterwegs ist, bin ich da mal echt gespannt. Obwohl in Form des "Mongoose" schon mal ein SE in meinem Gesicht war, aber keinen erfolgreichen Eindruck hinterlassen hat, ist der SE- Bereich für mich Neuland. Meine bestmögliche Kombi ist die derzeitige, gut eingespielte Verbindung aus Progress und Feather auf ziemlich niedrig eingestellter Justierung (1,5). Ein erfolgreicheres Zusammenspiel aller Faktoren habe ich nicht. Und das gilt es zu schlagen. Wenn der "Hawk" in der Gesamtheit aller Faktoren da heran kommt, ist tatsächlich ein neues Feld eröffnet und der "El Jefe" würde sehr interessant werden, da er ja auch noch recht "preisgünstig" ist.
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saafespatz
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Dickhäuter !


« Antworten #7 am: 26. November 2016, 12:58:07 »

Ich habe mir aus Neugierde den Jefe angeschafft. Vorab kann ich sagen, er ist sehr direkt. Der kleine "Tupfen" auf dem Rund der Unterplatte, den man auf DrYad3s Foto sieht, ist auch bei mir vorhanden.

Wer mich ein wenig aus dem Forum kennt, weiß auch ob meiner Vorlieben für direkte Rasierer, wie den Roedter, den Henckels Max und den 1. R41 von Mühle (Herne, der ist für Dich:), und zwar den "garstigen" R41 mit der ersten eigenständigen schmalen Kopfplatte von Mühle und der Nadelspitzenunterplatte.

Die verwandte SE-Klinge war eine Kai Captain. Unwahrscheinlich scharf. Leider hatte ich bei meiner Rasur einen schweren Windrose-Griff verwandt, dies musste ich mit Hecklastigkeit und vielen vielen Blutpunkten, was äußerst selten bei mir vorkommt, büßen. Der El Jefe ist tatsächlich sagenhaft gründlich, gut zu händeln und man kommt trotz seiner breiten Klingen (außer den Schick Injektor-Klingen kenne ich als SE nur die Feather "Valet") auch am Halsbereich und unter der Nase (der Kopf ist recht schmal) überall hin. Aber angenehm ist die Rasur nach meinem Dafürhalten beileibe nicht ! Eher ein Abenteuer !

Der El Jefe macht seinem Namen alle Ehre und ist kein, nochmals, kein Rasierer für Anfänger. Ich habe fast Angst vor ihm  Augen rollen

Da ich viele Rasierer im Gesicht hatte, die ich fast auf Anhieb ohne Probleme führen konnte, und waren sie noch so direkt, muss ich sagen: Dieser hier ist definitiv kein Alarmstarthobel und erfordert meiner Meinung nach noch mehr Aufmerksamkeit als der Roedter 1909.

Ein kleines Negativkriterium ist mir noch aufgefallen. Der Gewindestab der Deckelplatte ist sehr lang und die Unterplatte hat durch die lang gegossenen "Schienen", will ich sie einmal nennen, und die nicht ganz geschlossenen "Nasen" etwas "Spiel", man muss daher aufpassen, die Klinge richtig einzuklemmen, sonst "rasselt" sie hin und her. Die Kritikpunkte habe ich markiert...

Vielleicht kann DrYad3 noch etwas dazu sagen (?). Liegt das evtl. an den Kai-Klingen ? Ich habe drei dicke Kunststoffunterlegscheiben gebraucht, um den Kopf am Windrose richtig festzubekommen:







Ich könnte mir vorstellen, dass der Hawk etwas sanfter zu Werke geht....

 

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saafespatz


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DrYad3
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« Antworten #8 am: 26. November 2016, 15:50:54 »

Huch da ist aber mächtig was schief gelaufen wenn du mich fragst  Zwinkernd

Also ich finde den Jefe ebenfalls als sehr Direkt, da ich aber schon Erfahrungen mit dem Hawk hatte wusste ich worauf ich achten muss bei dieser Art von Rasierern.

Ich hatte bisher zwei Griffe dran, jeweils von IKon selbst, denn OSS und Bulldog, hatte beides mal ohne Probleme geklappt. Das Einlegen der Klinge erfordert ein wenig Aufmerksamkeit! Ich lege die Klinge ein und halte dabei den Kopf etwas schräg so das die Klinge nach hinten rutscht und an den Führungen anliegt. Anschließend lege ich die obere Platte darauf und drücke mit dem Daumen die Platte nach vorne während ich den Griff montiere. Klingt komplizierter als es ist, danach ist aber alles perfekt ausgerichtet. Das ganze passiert upside down.

Während der Rasur halte ich den Rasierer so das der Griff einen nahezu 90 Grad Winkel zum Gesicht hat. Überhaupt ist mit dem Jefe, wie beim R41 auch, ein breites Band an Winkeln möglich. Man brauch aber etwas um das Ganze an sein Gesicht und Vorlieben anzupassen.

Ich habe mittlerweile sowohl die Kai als die Feather Pro ausprobiert, die Kai finde ich zu Beginn sanfter als Feather und auch etwas Standhafter, die Feather empfinde ich als schärfer und die besten Rasuren damit sind Nummer 2 und 3 von 4. Es müssten aber auch mehr gehen...

Ich habe alle Rasuren ohne größere Blessuren überstanden, bis auf ein zwei kleine Cuts an meinem Kinn, gab es keine Probleme, mal brannte das As mehr mal weniger, ist halt auch Tagesform abhängig. Man spürt zu jeder Zeit Klinge, Gründlichkeit und Nachhaltig sind sensationell! Das habe ich sonst nur mit Messer oder der Feather DX erleben dürfen. Täglich würde ich mich mit dem Jefe jedoch nicht rasieren, das wäre wohl auf Dauer zu viel. Aber als Abwechslung finde ich ihn toll und der Preis ist ok.

Der Hawk dagegen ist viel gutmütiger, und hat ein kleineres Band an möglichen Winkeln. Das Rasiereen ist angenehmer da man nicht ständig die sehr scharfen Klingen spürt und man wird trotzdem sagenhaft Rasiert! Den Hawk habe ich auch mehrere Tage am Stück benutzt ohne Probleme. Bei beiden gilt: Üben Üben Üben! Und das besonders beim Jefe. Ich habe zwei anläufe gebraucht bis ich den R41 2013 benutzen konnte und lange Zeit war es unmöglich mich mit ihm täglich zu rasieren, mit der Zeit ging es aber. Ich hoffe mit dem Jefe wird es auch besser, wovon ich aber ausgehe.
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maranatha21
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« Antworten #9 am: 26. November 2016, 17:01:58 »


Während der Rasur halte ich den Rasierer so das der Griff einen nahezu 90 Grad Winkel zum Gesicht hat.


Im Ernst!  Huch

Dann liegt ja die vordere Kante gar nicht mehr auf dem Gesicht auf, oder sehe ich das falsch? Oder meinst Du eher 45 Grad?

Nun denn, den Jefe werde ich demnächst ja auch mal zum Testen zur Verfügung haben, dann weiß ich mehr. Den Rest bringe ich mal
in dem dafür vorgesehenen Strang unter.
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Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Ja bitte!


« Antworten #10 am: 26. November 2016, 17:10:51 »

Vielleicht kann ich an dieser Stelle auch einen kleinen Beitrag zu diesem Thema abgeben. Ich habe sowohl den Hawk als auch den El Jefe. Mich reizte das Thema SE-Hobelrasur und deshalb wollte ich auch hier meine Erfahrungen sammeln. Den Kauf der beiden SE-Hobel habe ich nicht bereut, im Gegenteil. Ich empfinde meine Rasuren mit einem SE-Hobel, egal ob mit einer Injektorklinge oder einer halbierten normalen DE-Rasierklinge bestückt, als eine Bereicherung meines Rasurwissens.

Wie meine Vorredner schon beschrieben haben, gibt es beim Hawk und beim El Jefe natürlich gewisse Unterschiede, seien es die bestehenden Toleranzen des El Jefe oder seien es die unterschiedlichen Rasureigenschaften. Der Hobelkopf des Hawk besteht aus Zinkdruckguss, der des El Jefe aus Aluminium. An beide Hobelköpfe habe ich den Hobelgriff des Hawk geschraubt, da die Gewinde paßten. So waren die Rasurergebnisse auch für mich vergleichbar.

In beiden SE-Hobeln habe ich ein und dieselbe Injektorklinge von Feather wechselseitig benutzt. Es ist die Feather Professional Blade. Der Hawk rasierte mich damit sanfter als der El Jefe. Der rasierte mich gegenüber dem Hawk auch erheblich direkter. Beim El Jefe musste ich zudem etwas mit dem Rasurwinkel "spielen", bis ich meinen richtigen Winkel gefunden hatte. Das mag allerdings wohl auch an den bereits genannten Toleranzen des El Jefe liegen, durch die die Klingenschneide mehr oder weniger nah an der Schaumkante des Hobels geschoben werden kann. Vielleicht mag das auch der Grund dafür gewesen sein, dass unser Saafespatz sich da einige kleine Blutpunkte zugezogen hat (das kann ich mir bei Dir fast gar nicht vorstellen, Marko). Das Rasurergebnis fiel bei beiden SE-Hobeln gleich gut aus.
 
Beide SE-Hobel sind sehr nasenfreundlich. Das Handling beider Hobel war mir anfangs ein wenig ungewohnt, was ich aber inzwischen damit begründe, dass diese injektorklingenbestückten SE-Hobel im direkten Vergleich zu meinen DE-Hobeln und erst recht im Vergleich zum SE-Rocnel konstruktiv einfach einen breiteren Hobelkopf haben. Das sieht im Rasierspiegel nicht nur ungewohnt aus, sondern ist anfangs bei der ersten Rasur auch ungewohnt (bei mir), klappt aber mit jeder weiteren Rasur besser. Diese Hobel sparen deshalb auch bei der Rasur Zeit ein, da sie eine breitere Gesichtsfläche von den Bartstoppeln befreien. Und wie bei jedem anderen Hobel auch, muss man sich mit ihnen anfreunden. Aus meiner Sicht sind beide Hobel gute Rasurgeräte für den ganz normalen Alltag und können daher auch von einem Anfänger zur Anwendung gebracht werden. Aber Anfänger würden sich mit einem DE-Hobel auch schneiden können oder kleine Blutpünktchen erzeugen, wenn sie nicht gerade mit dem Wilkinson Classic beginnen.
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Mit freundlichem Gruß von Standlinie.

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
saafespatz
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Dickhäuter !


« Antworten #11 am: 26. November 2016, 18:06:23 »

Ich habe tatsächlich gesehen, dass man die Klinge vor- und zurückschieben kann und extra darauf geachtet, dass die Schneide nicht zu weit heraussieht.

Ich denke, es lag an der ungünstigen Griff-Kopf-Gewichtsverteilung sowie der starreren breiten Klinge (obwohl ich mit dem Durham Duplex gut klarkomme).
« Letzte Änderung: 26. November 2016, 18:10:19 von saafespatz » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 26. November 2016, 18:21:47 »

Ganz 90 grad sind es natürlich nicht aber auch ganz bestimmt keine 45, halt wesentlich steiler. Am Hals zum Beispiel und am Kinn nutze ich einen anderen Winkel weil mein Bart dort flach wächst.

Beim Hawk kann man den vorgegebenen Winkel des Kopfes nehmen! Wenn ich den konstant einhalte habe ich die sanftesten Rasurem hinbekommen.

Also ich vermute das beim Jefe viel schief gelaufen ist, zumal ein Nachfolger, wenn überhaupt, erst im März erscheinen soll.
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saafespatz
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« Antworten #13 am: 01. Dezember 2016, 21:36:14 »

Nun - nach einigen Tagen Rasur mit dem Chef - werden die Ergebnisse besser. Mit leichteren und etwas kürzeren Griffen ist er gut händelbar. Wahrscheinlich tut dem Hobel - oder meiner Dummheit - Hecklastigkeit nicht gut.

Ich bleibe allerdings bei meiner Feststellung, dass ich ihn nicht als anfängertauglich erachte, verzeiht er doch kaum Bedienungsfehler. Bei meinen Rasuren habe ich peinlichst darauf geachtet, die Schaumkante so weit herauszuschieben, dass die Klinge weit genug abgedeckt wird und die Klinge in der Haltenase möglichst fest sitzt.

Als Favorit bei den Griffen hat sich ein kürzerer, leichter und dickerer "Maggard"-ähnlicher Griff herausgestellt.

Mit diesem Griff bekomme ich einigermaßen zufriedenstellende und nach der 3. Rasur, auch reizfreie selbige hin.

Eine Freude ist die Klingenbreite, die mehr Bart "abräumt" als ein normaler DE-Hobel.

Mein persönliches Fazit:

- Der Preis für den Hobel ist für mich in Ordnung und in Anbetracht, wie es auch schon viele Vorschreiber hier festhielten, dass es ein SE-Hobel ist, kann man ihn sich zulegen, wenn man bei der Handhabung etwas Vorsicht walten lässt.

- Minuspunkte erhält er durch die von mir bereits genannten Schwachstellen Klingen- und Kopfjustierung.

Wer also einen "neuen" SE in seiner Sammlung sucht, der obendrein auch eine einigermaßen vernünftige Oberfläche hat, kann ihn sich zulegen, muss aber nicht...

Die Rasurergebnisse sind für mich in letzter Konsequenz keine Offenbarung, für die ich meinen über alles geliebten Hugo Büchner Mond Extra in den MH stellen würde - ganz ehrlich würde ich keinen meiner Lieblingshobel gegen ihn tauschen.

Ich freue mich auf dem Vergleich mit dem Hawk, den wir schon bald neben mir von einem weiteren Tester bekommen werden Zwinkernd , und wer bei mir das Rennen macht...

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saafespatz


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« Antworten #14 am: 03. Januar 2017, 16:50:44 »

Ich habe den Jefe jetzt auch ausgiebig testen können. (Danke Spatz Zwinkernd)
Getestet habe ich ihn mit zwei verschiedenen Griffen,einmal mit Ron's Griff kam ich auf 95 Gramm,
mit dem Claymore Griff wurde er schon ein Schwergewicht von 120 Gramm.


hier mit dem Claymore Griff

Mit dem Claymore Griff gefiel er mir am besten,sehr gut ausballanciert
und durch das hohe Gewicht kommt man somit nicht in die Versuchung aufdrücken zu wollen.
Es ist ein wunderbarer Rasierer,sehr direkt und super gründlich,hat allerdings den kleinen Nachteil dass die Klinge beim einlegen etwas Spiel hat.

Der Jefe ist zwar nicht ganz so effizient wie der Claymore,aber schon erstaunlich gut und ein schwerer Griff macht ihn zu einem wirklich guten SE Rasierer.
Für den täglichen Gebrauch würde ich meinen Claymore bevorzugen,der genauso gründlich und nachhaltig zu Werke geht wie der Jefe,aber insgesamt sanfter ist.
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