gut-rasiert
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Autor Thema: RazoRock Hawk Single Edge Razor  (Gelesen 3465 mal)
DDP
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Living in Sin


« Antworten #45 am: 28. November 2016, 23:02:57 »

Dann möchte ich meine ersten Erfahrungen mit dem Black Hawk auch mal schildern. Insgesamt habe ich 9 Rasuren hinter mir. Der Black Hawk ist eine kostengünstige Möglichkeit für den Einstieg in die SE-Welt. Die Verarbeitung ist für den Preis wirklich gut. Die Klingenaufnahme funktioniert einwandfrei, ohne Probleme. Der Sound erinnert mich an eine Messer-Rasur. Ja, der Black Hawk macht Spass  Grinsend

Ich will noch auf die SE-Klingen eingehen. Es gibt von Feather und KAI unterschiedliche. http://connaughtshaving.com/facn.html bietet für die Feather Klingen eine gute Vergleichsmöglichkeit.

Ich hatte zum Einstieg die Feather - Professional Blades gewählt. Die Feather sind, wie von den DE-Klingen gewohnt, richtig scharf und dabei alles andere als sanft. Meine Haut ist für die Feather einfach nicht geschaffen und quittiert das mit Blutpunkten und Rasurbrand. Zum Vergleich: Die ASP, Personna Lab Blue und Gillette Bleue Extra sind "scharfe" Klingen, die in DE-Hobeln sehr gute Ergebnisse für mich erzielen.

Zufällig bin ich bei Nick Shaves Youtube Channel https://www.youtube.com/watch?v=3j4ZV3oKgjk auf die KAI Captain Titan mild aufmerksam geworden. Also habe ich 20 Stück für 20 €  Augen rollen inkl. Versand aus Japan geordert und mich damit gestern und heute rasiert. Die KAI "Pink", wie sie auch genannt werden, ist meilenweit sanfter wie die Feather Professional. Zwar nicht ganz so scharf, dafür bietet sie mir eine Rasur ohne Rasurbrand und Blutpunkte.

Abschliessend und als Zwischenfazit kann ich sagen, dass der Black Hawk auch für mich keine Offenbarung ist. Eher eine schöne und nette Abwechslung. SE-Rasierer sind ja z.Zt. schwer angesagt... Natürlich würde mich auch ein ATT SE1 reizen, aber ganz so locker sitzt die Kohle dann nicht  Zwinkernd
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maranatha21
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« Antworten #46 am: 29. November 2016, 10:41:03 »

Eine kleine Neuerung bei mir mit dem Hawk.

Zunächst habe ich ihm einen um einiges schwereren Edelstahl-Griff von Windrose verpasst. Das hat sich als sehr gewinnbringend herausgestellt. Die letzten zwei Rasuren waren erheblich gründlicher ohne an Unverträglichkeit zuzunehmen. Trotzdem verlaufen die Rasuren mit dem Progress noch entspannter und liefern Ähnliches und besseres.

Jetzt heute eine Rasur mit der KAI Captain Titan mild. Die mit dem Zusatz "Pink". Ich weiß gar nicht, ob es noch andere gibt.
Die Captain geht ja mal richtig zur Sache! Meine Herren, schlägt die zu!  Schockiert

Die Rasur heute morgen kann ich auf jeden Fall unter die gründlichsten meiner Rasurkarriere einordenen. War auch vielleicht etwas viel. Drei Pünktchen waren entstanden, die aber nach der Kaltwasserbehandlung schon wieder weg waren. Auch spannt die Haut leicht. Mit der KAI jedenfalls wird der Hawk hier doch zu einem sehr gründlichen Gesellen. Mal sehen, wie das damit weitergeht. Sanft war es dennoch. Eine nicht zu unterschätzende Kombination, wenn man die Schärfe und Gründlichkeit bei der Rasur nicht so direkt wahrnimmt.
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DDP
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Living in Sin


« Antworten #47 am: 29. November 2016, 14:31:05 »

Es gibt noch die normale Kai Captain und die Kai Proguard. Die Pink empfinde ich als wesentlich angenehmer und sanfter wie die Feather Professional. Die Nachhaltigkeit der Pink ist tatsächlich 1a. Das kann ich bestätigen. Ich sollte noch erwähnen, dass ich keinen anderen Griff dran hatte.
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DrYad3
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« Antworten #48 am: 02. Dezember 2016, 14:56:35 »

Heute das Gerücht gelesen, dass es unter Umständen einen Hawk in Edelstahl geben wird!!! Zu einem Preis um 60$!!! Würde ich sofort bestellen.
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Gruß D
saafespatz
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« Antworten #49 am: 10. Dezember 2016, 14:54:24 »

Ich hatte nun die Möglichkeit, den Hawk mit dem El Jefe vergleichen zu können.

Der Hawk in schwarz macht zunächst einen vernünftigen Eindruck. Aus Alu, sehr leicht.

Im Vergleich zum Jefe kann man beim Einlegen der Klinge nicht viel falsch machen, diese sitzt absolut fest auf den Haltenasen, nichts klappert oder lässt sich hin- und herschieben, wie es beim iKon der Fall ist.

Warum auch immer empfinde ich ihn als nicht über-gründlich, Druck quittiert er aber wie jeder Hobel mit Blutpunkten; vielleicht etwas mehr als ein DE-Hobel wegen der starren SE-Klingen.

Im Fazit muss ich sagen: Beide, sowohl der Jefe als auch der Hawk sind für mich nicht unbedingt ein Durchbruch. Wenn es aber ein Hobel sein sollte, mit dem der Einstieg in die SE-Rasur ermöglicht werden soll, dann würde ich für den Hawk entscheiden. Er ist einfach sicherer in der Handhabung.
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saafespatz


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DDP
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« Antworten #50 am: 11. Dezember 2016, 15:42:56 »

Nach 8 Rasuren mit dem Black Hawk und der Kai "pink" erlaube ich mir das Fazit, dass diese Kombination für mich perfekt ist. Sanft und extrem gründlich in 3 Durchgängen (m,q,g) waren alle 8 Rasuren. Die Klinge scheint eine sehr gute Standzeit zu haben.

Die Rasur mit dem Black Hawk musste ich erst mal "erlernen". Ganz wichtig: Druck quittiert er mit Blutpunkten (bei der Feather). Die Kai pink ist da nicht so zickig.
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maranatha21
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« Antworten #51 am: 11. Dezember 2016, 16:50:05 »

Mein Fazit fällt eher etwas ernüchternder aus. Ich resümiere das mal hier beim Hawk für die drei SE-Hobel, die ich jetzt versucht habe. Alle drei (Hawk, Claymore, ikon Jefe) funktionieren im Grunde hervorragend, aber vermutlich vertrage ich einfach nur die SE-Klingen nicht. Bei allen dreien hatte ich erhebliche Schwierigkeiten an der Oberlippe in Form von Nachbrennen über den ganzen Tag. Ich denke, die DE-Klingen bekommen mir besser durch ihre Flexibilität. Die SE-KLINGEN sind sehr starr. Auch ist mir der Grat zwischen nicht gründlich genug und übertrieben gründlich zu schmal. Es geht sehr schnell, dass man es übertrieben hat und aufgrund der Sanftheit aller drei Kandidaten merkt man es nicht unbedingt gleich. Sicherlich spielt sich sowas auch ein und mit der Zeit kommt man vermutlich sehr gut damit klar. Aber da die letzten jetzt ca. 10 Rasuren mit SE-Hobeln nicht besser im Sinne von "gründlicher" oder "nachhaltiger" waren als meine Progress/Feather-Kombi, besteht für mich keine Veranlassung dieses Thema noch intensiv zu verfolgen. Wenn der Hawk hier wieder eintrifft (momentan ist er verliehen), wird noch mal probiert. Aber es ist abzusehen, dass SE meinen Progress nicht schlagen kann.

Von den drei versuchten SE-Hobeln war mir der Claymore vom Ergebnis der Favorit. Der ist mir allerdings entschieden zu schwer. Ich habe, obwohl er gut in der Hand liegt, ständig die Angst, er könnte mir doch abstürzen. Knapp dahinter liegt der Hawk, der bei mir aber mit schwererm Windrose-Griff besser funtioniert. Der ikon käme mir wegen seines Spiels, das der Kopf beim Zusammenschrauben aufweist, schon deswegen nicht in Frage. Auf dieses Gefummel habe ich keine Lust. Die Rasuren mit ihm waren ok, aber weder ohne Schwierigkeiten, noch war die Balance zum Übertreiben besser auslotbar für mich.

Alles in allem sind es wohl tatsächlich die Klingen, die mir hier einen Strich durch die Rechnung machen.
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DDP
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Living in Sin


« Antworten #52 am: 11. Dezember 2016, 17:34:07 »

Ich stimme Dir zu: Der Unterschied von den SE zu den DE Klingen ist enorm. Ich empfinde die SEs ebenfalls als starr und hatte anfangs auch Bedenken. Meine rudimentäre  Erfahrung mit dem Messer (~50 Rasuren) hat mir da weitergeholfen. Vorsichtig muss ich hier im Bereich zwischen Unterlippe und Kinn sein, meiner Problemstelle. Und genau da passt es mit der Kombination Hawk und Kai. Die Feather hat sich hier als blutrünstig erwiesen. Feather und ich passt halt nicht  Teuflisch

Der Hawk bleibt, der Claymore ist mir - ohne mich mit ihm jemals rasiert zu haben - auch zu schwer. Und der ATT SE1 ist mir zu teuer. Wobei der ATT mit dem Bamboo Handle schon ein geniales Bild abgibt  Zwinkernd
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Marverel
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« Antworten #53 am: 11. Dezember 2016, 17:56:25 »

Bei mir ist es eher so, dass die SE-Rasierer nach und nach die DE-Hobel verdrängen. Wenn ich nicht gerade ein Messer benutze, dann greife ich meist zum Injector oder zum Black Hawk.

Meiner Meinung nach sind die Feather Artist Club Klingen einfach fantastisch - und im Hawk dazu noch narrensicher zu benutzen (im Gegensatz zu meiner Feather Kamisori Style Shavette, da muss man schon ein bisschen aufpassen  Zwinkernd ) Der Hawk könnte für meinen Geschmack vielleicht einen Tick schwerer sein, aber im Großen und Ganzen ist es für mich ein klasse Rasierer. Und gründlicher als die beiden Mongoose, die ich testen konnte.

Ich hab letztens noch beim Preorder-Sonderangebot von Colonial Razors zugeschlagen und mir für 39 Dollar den General in Schwarz vorbestellt. Über den hört man ja auch viel Gutes ... bin gespannt auf einen Vergleich mit dem RazoRock.
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saafespatz
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« Antworten #54 am: 11. Dezember 2016, 23:38:06 »

Maranatha, mir geht es ähnlich.

Trotzdem wird der iKon bleiben, einfach um auch mal 'etwas anderes' zu haben, aber eine Offenbarung waren weder Hawk noch iKon. Der Claymore wäre mir zu kostspielig. IKons schlabberiger Kopf ärgert mich ein wenig, dafür war er aber nicht überteuert.

Da lobe ich mir meinen Henckels Max, mit dem ich mit den Feather SE 'Valet'klingen bestens zurechtkomme.
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« Antworten #55 am: 14. Dezember 2016, 11:43:43 »



Alles in allem sind es wohl tatsächlich die Klingen, die mir hier einen Strich durch die Rechnung machen.

Ich denke dass der Haut und Barttyp über die Verträglichkeit der SE Klingen eine große Rolle spielt.Bei mir funktionieren die SE's sehr gut und die Haut fühlt sich nach der Rasur absolut angenehm an,sanfter als mit den DE Klingen.
Mit den DE-Klingen komme ich auch auf höchstens 8 Rasuren,mit den SE Klingen sind es immerhin über 20 sanfte Rasuren.
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Betriebsarzt13
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« Antworten #56 am: 01. Januar 2017, 16:35:45 »

...
Ich hab letztens noch beim Preorder-Sonderangebot von Colonial Razors zugeschlagen und mir für 39 Dollar den General in Schwarz vorbestellt. Über den hört man ja auch viel Gutes ... bin gespannt auf einen Vergleich mit dem RazoRock.
Und wie fällt der Vergleich aus?
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MfG Olaf
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Lieber ein Progress zu viel als zu wenig;-)
Marverel
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« Antworten #57 am: 01. Januar 2017, 17:11:45 »

Und wie fällt der Vergleich aus?

Noch keiner möglich - der General ist noch nicht verschickt  Zwinkernd Der kommt vermutlich erst Ende Januar hier an.
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DDP
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« Antworten #58 am: 03. Januar 2017, 18:40:43 »

Der Hawk hat mir mit einem schwereren Griff (Maggards MR11) fantastische Rasuren geliefert. Mit der Kai Pink ist das eine direkte, sehr sanfte Kombination, die bei mir perfekt funktioniert. Null Blutpunkte und auch keine Hautirritationen  Daumen hoch

Der Black Hawk mit dem Standardgriff bietet mir auch top Resulte. Ich muss damit aber immer aufpassen nicht aufzudrücken. Stressfreier gelingen die Rasuren mit dem MR11 - auch ein iKon Bulldog würde hier wohl gut funktionieren.

Zur Zeit ist diese Kombi für mich ideal  Cool

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Marverel
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« Antworten #59 am: 19. Januar 2017, 11:51:54 »

der General ist noch nicht verschickt  Zwinkernd Der kommt vermutlich erst Ende Januar hier an.

Inzwischen hab ich ihn, die erste Rasur ist absolviert. Er rasiert etwas direkter als der Hawk, man spürt mehr Klinge - was aber bei einem so leichten Rasierer nicht schlecht ist, weil es immer zur Vorsicht mahnt  Zwinkernd Sehr effizienter Hobel, das Gesicht ist spiegelglatt. Für ein Urteil ist es natürlich noch viel zu früh.
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