gut-rasiert
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Autor Thema: Sanfter Rasierhobel für einen Anfänger  (Gelesen 958 mal)
LukasR
Neuling

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« am: 27. Juli 2016, 10:04:41 »

Einen schönen guten Morgen,

Vor kurzem erst bin ich von einem Systemrasierer testweise auf den Wilkinson Classic umgestiegen. Grundsätzlich finde ich den gar nicht mal so schlecht, aber er ist mir etwas zu grob, zu plastisch und einfach nicht hübsch genug. Ich konnte mich mit der Hobelrasur anfreunden und nun muss ein richtiger Hobel her.

Dieser sollte nach Möglichkeit sehr (!) sanft sein, da ich schnell Hautirritationen und Pickelchen bekomme. Natürlich trägt dazu auch die Klinge nicht unentscheidend bei aber zunächst mal möchte ich mich für einen Hobel entscheiden. Der Hobel sollte auf jeden Fall einen geschlossenen Kamm haben und Handhabungsfehler nicht gleich mit einer Schnittwunde quittieren.

Ich möchte nicht allzu viel ausgeben aber ich denke mal, so im Preissegment bis 40€ dürfte man fündig werden.

Wäre nett wen ihr mir da helfen könntet. Danke vorab! Smiley

LG
Lukas

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Onkel Hannes
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« Antworten #1 am: 27. Juli 2016, 10:10:47 »

FAQ gelesen? Hobelkunde gelesen?
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LukasR
Neuling

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Beiträge: 3


« Antworten #2 am: 27. Juli 2016, 10:21:39 »

Das habe ich tatsächlich aber es ist schwierig dadruch wirklich ein Urteil zu fellen. Der Mühle R89 wird oft empfohlen, wie auch die Merkur-Modelle 34C und 23C und der Edwin Jagger Kelvin. Aber ich weiß nun nicht wirklich, welcher von diesen Hobeln letztlich der beste ist. Klar, das kann man objektiv kaum festlegen, dennoch wären die Vor- und Nachteile und die persönlichen Erfahrungen, die ihr damit gemacht habt sehr hilfreich.
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Onkel Hannes
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« Antworten #3 am: 27. Juli 2016, 10:25:19 »

Also entschuldige bitte meinen nun etwas forschen Ton, aber was hindert Dich daran, die bereits zahlreich vorhandenen zunächst einmal zu lesen?
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Unbearable
Gast
« Antworten #4 am: 27. Juli 2016, 11:17:50 »

Dieser sollte nach Möglichkeit sehr (!) sanft sein, da ich schnell Hautirritationen und Pickelchen bekomme.
Sieh dir den Feather Popular näher an.
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947
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Beiträge: 170


« Antworten #5 am: 27. Juli 2016, 11:45:53 »

Ich habe mit dem Mühle R89 begonnen und anschließend den Merkur 34c genutzt. Mit beiden Hobeln bin ich sehr zufrieden gewesen und nutze diese auch nach wie vor immer mal wieder. Für mich hat allerdings der Edwin Jagger DE 89-BL alles in den Schatten gestellt. Supersanft und gründlich, preiswert und hat dabei eine hervorragende optische wie haptische Qualität. Meinen Haupthobel habe ich hiermit gefunden und kann ihn vorbehaltlos empfehlen. Ähnlich sieht es mit den Klingen aus. Ich nutze die Astra Superior Platinum (ASP) die ja auch hier im Forum immer wieder als exzellente (und wieder einmal preiswerte) Klinge genannt werden. Top! Und was Rasierseife bzw. Rasiercreme angeht, so kann ich als Rasiercreme die Palmolive (erhältlich u. a. bei Rossmann) bzw. den Arko-Rasierstick (erhältlich in türkischen Lebensmittelläden) wärmstens empfehlen.
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Hellas
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« Antworten #6 am: 27. Juli 2016, 12:51:09 »

Als "Anfängerhobel" kommen wohl diese hier in Betracht. Egal was wir dir jetzt sagen, du wirst dich selbst für einen entscheiden müssen:

EJ/Mühle - Kopf (Griff nach Geschmack)

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,9813.0.html

Merkur 34c Der Klassiker schlechthin (aber auch direkter als der Vorgenannte)

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,9836.0.html

Giesen + Forsthoff CC (Wäre meine Emfehlung für Anfänger, allerdings liegt der etwas über deinem genannten Budget)

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,27410.0.html

Und wenn man sich die ganze Probiererrei sparen will und sowohl für Anfang als auch später einen Hobel haben will: Mein Favorit: Merkur Progress

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,2242.0.html

Ich denke, jetzt bist du erst mal ausreichend mit Lesestoff versorgt.
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rheinhesse
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« Antworten #7 am: 27. Juli 2016, 13:02:19 »

Und ich habe genau die gegenteilige Erfahrung wie 947 gemacht. Ich bin mit dem Mühle/Edwin Jagger nicht warm geworden und habe mit dem Merkur 34C meinen Alltags-Hobel gefunden. Für mich war die Sanftheit des Mühle R89 nichts für einen Anfänger.
Auch ein Merkur-Kopf kann schön sanft sein.

Den perfekten Einsteiger-Hobel für alle gibt es leider nicht. Vielleicht solltest Du erst mal spezifizieren, worauf Du genau Wert legen möchtest, ob Du eher zu einem Kurz- oder Langgriff neigst, usw.
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kehmesis
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« Antworten #8 am: 27. Juli 2016, 13:25:05 »

Auch ich habe empfindliche Haut gepaart mit starkem Bartwuchs. Von meiner Erfahrung her kann ich bzgl. Sanftheit vom Mühle/Jagger nur abraten. Sanft war der nicht zu mir.
Empfehlen kann ich diesbezüglich den Merkur 38 (gleicher Kopf wie der 34, nur längerer Griff): Sehr sanft und ausreichend gründlich.
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saafespatz
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Dickhäuter !


« Antworten #9 am: 27. Juli 2016, 16:30:43 »

QED.

Muss jeder für sich selbst herausfinden. Genau wie die Präferenzen bei Pinseln, Seifen und Cremes, und natürlich auch Klingen... Und dem ganzen W.chs wofür wir unser liebes Geldchen ausgeben, alles muss man sich selbst ertesten...

Ironiemodus an:

Abraten würde ich einem Anfänger auf jeden Fall von den Hobeln, die meine Wenigkeit als gut und toll empfindet, es sei denn, ich hätte ihn ausdrücklich als anfängertauglich beschrieben.

-Modus aus.
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Königsblaue Grüße

saafespatz


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Noodles
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Same Shit, Different Day


« Antworten #10 am: 27. Juli 2016, 16:33:23 »

Ich habe mich Aufgrund der Forumempfehlungen und einem Angebot im Mitgliederhandel für einen Edwin Jagger DE89 mit 3D Laser Diamond Griff entschieden. Zwischenzeitlich habe ich natürlich noch andere Hobel getestet und benutzt. Von der Sanftheit kommt für mich persönlich aber nichts an den Edwin Jagger ran. Und für Rund 20,- EUR kannst du dir den Edwin Jagger Kelvin aus dem großen Fluß mit "A" fischen - das ist der mit dem kurzen Griff. Gibt aber dort auch noch andere Griffarten. Inzwischen habe ich meine Hobelbestände auf 3 Hobel reduziert - aber der Edwin Jagger bleibt mein Lieblingshobel.

Von daher kann ich ihn dir ebenfalls nur empfehlen.
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Herne
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« Antworten #11 am: 27. Juli 2016, 18:23:19 »

Ich bin mit dem Mühle/Edwin Jagger nicht warm geworden und habe mit dem Merkur 34C meinen Alltags-Hobel gefunden. Für mich war die Sanftheit des Mühle R89 nichts für einen Anfänger.
Hha, jetzt auf einmal ein so klares Statement?! Huch
Und drüben im 'R89 zu ungründlich'-Thread machst Du einen auf diplomatisch und ich stehe dort alleine als 'R89-Miesepeter' da ... Zunge Grinsend
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titanus
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« Antworten #12 am: 27. Juli 2016, 20:44:27 »

Also ich nehme und empfehle gerne Vorkriegshobel.  Teuflisch
Und zwar die mit unterschiedlichen Schaumkanten.
Dann kann Mann selbst entscheiden, wann die etwas schärfere oder die sanftere Seite
wo zum Einsatz kommt.
Meine Empfehlung: Sonnal Torsion oder Pfeilring Torsion.
Der Mühle/Jägger Kopf ging bei mir gar nicht.

Grüße

titanus
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Epikur
Hellas
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« Antworten #13 am: 27. Juli 2016, 20:54:50 »


Meine Empfehlung: Sonnal Torsion oder Pfeilring Torsion.


Klar, wenn man einen bekommt, macht man mit denen nichts verkehrt (oder die baugleichen z.B. Romo Torsion). Allerdings werden für gut erhaltene da auch schon Preise aufgerufen, die das genannte Budget etwas sprengen dürften. By the way. Mir scheint der neu Ikon X3 auch so ein Romi/Sonnal-Nachbau zu sein, hab ihn aber bislang weder in den Fingern, noch im Gesicht gehabt. Ich fürchte nur, dass wir dem armen Lukas noch mehr verwirren, wenn wir jetzt auch noch die ganzen Vintage-Modelle auflisten Zwinkernd

Nachdem ich mir seine Anforderung zu "sehr sanft, sonst Hautirritationen" noch mal zu Gemüte geführt habe, geht meine Empfehlung aber immer mehr in Richtung Giesen + Forsthoff mit geschlossener Schaumkante. Noch sanfter geht kaum und dafür ist er (zumindest bei mir) ungefähr so effektiv wie der R89.     
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titanus
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« Antworten #14 am: 27. Juli 2016, 20:59:13 »



Klar, wenn man einen bekommt, macht man mit denen nichts verkehrt (oder die baugleichen z.B. Romo Torsion).
   

Mann sollte doch Ziele im Leben haben  Grinsend

titanus
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Epikur
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