gut-rasiert
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Autor Thema: Edelstahl Hobelkopf "Eigenbau"  (Gelesen 715 mal)
alvaro
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Beiträge: 693


« am: 09. Mai 2016, 21:31:42 »

Ich habe mir einmal überlegt ob es möglich ist ganz einfach einen Hobelkopf selbst zu bauen.

Also los geht´s.

Bei Betrachtung eines einfachen OC Hobels ist mir aufgefallen, dass es sich bei dem Ober- und Unterteil eigentlich nur um ein  Blech handelt welches in einem bestimmten Radius gebogen ist.

Bei einer Durchsicht in meinem Werkstattkeller ist mir ein Stück Edelstahl Übergangsprofil (für Teppichboden) in die Hand gefallen.
Es handelt sich dabei um ein 30mm breites Profil mit einem Radius der in etwa dem des Vergleichshobel von Gillette entspricht.
Von diesem Profil habe ich 2 Stücke in der Länge von 43mm abgesägt.
Anschließend habe ich in beide mittig ein 5,5mm Loch gebohrt.
Eines der Profilstücke habe ich anschließend auf 19mm Breite das andere auf 25mm Breite geschliffen (Schleifbock).
In das Breitere habe ich anschließend mit der PUK Säge einfach ein paar Schlitze gesägt.
Das ganze habe ich dann mit einer M5 Schraube an einem R89 Griff befestigt und getestet.

(Für die die die recht grobe Ausführung der Arbeit kritisieren wollen: Es ging mir nicht um Schönheit sondern nur darum ob es möglich ist einen Kopf zu bauen)

Hier die Bilder:










Ergebnis:
Nach einer Rasur in 3 Durchgängen war das Ergebnis ganz sicher nicht so wie bei einem Industrieprodukt.
Es war in etwa wie bei einem schlecht rasierenden E-Rasierer
Dieses Ergebnis war aus meiner Sicht zu erwarten da die Klinge kaum Überstand hat.
Das Unterteil müsste etwas nach gebogen werden.
Auch die Schraube zur Befestigung des Kopfes ist etwas im Weg und stört bei der Rasur.
Ich werden den Kopf demnächst einmal Überarbeiten.
Da die Klinge von Hand ausgerichtet werden muss werde ich mir da auch noch etwas einfallen lassen müssen.

Bitte das Ganze nicht zu Ernst nehmen Grinsend

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Betriebsarzt13
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Beiträge: 750



« Antworten #1 am: 09. Mai 2016, 21:55:33 »

Eine Schnapsidee?  Daumen hoch

Oder man schleift die Teppichleiste und rasiert sich direkt damit, Hobel is Luxus Cool

Ich denke du brauchst irgndwie einen Klingenspalt damit das besser funktioniert, leg doch noch was schmaleres mittig zwischen Klinge und Unterteil.

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MfG Olaf
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Lieber ein Progress zu viel als zu wenig;-)
KäptnBlade
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InGENIEur + Entschwörungstheoretiker


« Antworten #2 am: 09. Mai 2016, 22:00:09 »

Wie albern...
Hinterher kommt noch heraus, dass DE-Hobel kein Hexenwerk sind...  Augen rollen

Nee, Spaß beiseite.
Nicht sehr wissenschaftlich, eher Marke "Bastelbude". Aber warum nicht?

Weiter so, ich find's ok und spannend!
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Meine Angst, dass die Autokorrektur dieses Forums mal was Obszönes ausspuckt, wichst von Tag zu Tag!
makingthingssharp
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Now that`s my barbershop


WWW
« Antworten #3 am: 09. Mai 2016, 22:35:08 »

In dieser Anstalt haben wir doch alle einen Hau.
Und Gott sei dank nicht alle den selben.
Also weiter so.  Grinsend
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Das Denken ist eine zu schwierige Sache, als dass jedermann darin herumdilettieren dürfte.
Lord Vader
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Dunkle Seite der Macht


« Antworten #4 am: 09. Mai 2016, 23:10:10 »

Sieht gut aus, aber bis zur Serienreife ist es wohl noch ein langer Weg :-)
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Onkel Hannes
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« Antworten #5 am: 09. Mai 2016, 23:18:33 »

Auf die Idee muss man erst mal kommen. Ich find es immer wieder cool, was das Forum so hervorbringt. Weiter so, viel Erfolg!  Daumen hoch

Vielleicht liegt es auch mit an der sehr breiten Zahnung? -> Klinge -neben fehlendem Klingenspalt- grossteils verdeckt?
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Bengall Reynolds
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Beiträge: 2.077



« Antworten #6 am: 09. Mai 2016, 23:32:11 »

Gigantisch, vor was für einen Aufwand sich manch einer hier sich nicht scheut...
Mein Nachbar würde sagen: "sieht russisch aus"
Erinnert mich (obwohl genau gegenläufig, was den Aufwand betrifft) an den hier:
https://www.youtube.com/watch?v=O7HcSsKSPw8

oder (auch nur spaßig gemeint), ein Witz:

Einer deutschen Firma ist es in einem neuen Verfahren gelungen,
den ihrer Meinung nach dünnsten Draht der Welt herzustellen.
Ein Draht-Muster wird mit der Bitte um ein Gutachten nach Japan
geschickt, da man glaubt einen Rekord gebrochen zu haben.
Nach einer Woche kommt ein Paket zurück.
Drinnen ist der Draht und ein Brief:

"...
Ihr Paket haben wir erhalten,
es enhielt jedoch nur eine Materialprobe ohne Begleitschreiben.
Da wir uns nicht sicher waren, was sie von uns wünschen
haben wir zu Versuchszwecken das eine Ende des Drahtes
aufgebohrt, ein Innengewinde hineingeschnitten und Ihnen diverse unserer Verbindungsstücke, Aufsätze, Reduktoren und Reinigungsbürsten beigelegt.
Anbei senden wir ihnen die Materialprobe zurück.
...."
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On a long enough timeline, the survival rate for everyone drops to zero.
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