gut-rasiert
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Autor Thema: Durchgang ohne Haut spannen  (Gelesen 1191 mal)
Herne
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« am: 15. September 2015, 12:52:25 »

Hallo Gemeinde!

Kurz vorweg: Ich rasiere meist 'nur' 1 Durchgang mit + 2 quer bzw. diagonal (teils in entgegegesetzte
Richtungen) und nur an 1-2 Stellen  gegen den Strich. Ab und an kommt noch der hier im Forum schon
legendäre Nach-Brenner zum Einsatz.

Seit ein paar Monaten hat sich bei mir mehr oder weniger zufällig eine eigentlich etwas merkwürdig
erscheinende neue Methode für den letzten Durchgang eingeschlichen, die sich nun aber mehr und
mehr zu etablieren scheint:

Ich greife den Hobel (oder auch den Contour) äußerst locker und lasse ihn vollig entspannt quasi
mit minimalem Kontakt mit dem Strich über die Haut gleiten. Komischerweise gehen dabei immer
noch einige Stoppeln weg, die bei den vorigen Durchgängen bei gespannter Haut nicht erfaßt werden,
auch wenn ich noch so oft drüber gehe.

Ich spanne die Haut zwar nie extrem (nur im Halsbereich mit den Fingern), aber zumindest mit den
üblichen Grimassen und Verrenkungen.

Ich erkläre mir irgendwie die Geschichte zum einen damit, daß meine Barthaare recht flach wachsen
und die Spitzen dann durch das Spannen eben noch flacher rausragen, sprich bei entspannter Haut 
mehr gerade horizontal und somit weiter?
Oder aber bestimmte Grübchen und Mulden werden durch das Spannen für die Klinge einfach nicht
so zugänglich?
Das alles sind aber eher hilflose Erklärungsversuche, bei denen ich mir alles andere als sicher bin. Unentschlossen Grinsend

Von daher würde es mich einfach interessieren, ob ihr dieses Phänomen kennt bzw. ähnliches
praktiziert (evtl. nur an bestimmten Stellen)?

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Observer
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« Antworten #1 am: 15. September 2015, 13:14:23 »

Ich würde die gleiche Erklärung wie du für sehr plausibel erachten. Duch das Spannen legen sich die Haare nur noch flacher an die Haut und die Klinge bekommt sie dementsprechend schwerer zu greifen. Persönlich spanne ich die Haut auch nicht. ein wenig "glätten" ja, aber kein Spannen. Funktioniert für mich eigentlich sehr gut.

Generell halte ich allerdings ohnehin nichts von solchen "Geboten", die manchmal wie ein ungeschriebenes Gesetz durchklingen (gerne auch in englischsprachigen Foren). Letztlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was für ihn am besten Funktioniert. Wenn das das volle Programm mit warmen Handtuch, Preshave und was es sonst noch an Brimborium gibt, ist, dann finde ich das ebenso ok wie den kalt im Gesicht aufgeschäumten Palmolivstick.  Zwinkernd
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AndreasTV
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Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #2 am: 15. September 2015, 16:07:52 »

Hallo, Daniel / Gemeinde Smiley.
Dein Erklärungsversuch trifft Es quasi "Auf die Haarspitze" Daumen hoch Smiley. Das oft empfohlene "Spannen" kommt eh bestenfalls nur gerade den Haarstoppeln zugute Welche sich in eben entgegengesetzter Richtung befinden  Cool.
Ob mit Hobel oder Systemei - Selbst spannte ich noch Nie wirklich meine entsprechende Hautpartie sondern "glätete" Diese lediglich etwas = Immer Ar...glatt Lächelnd ohen Reizungen oder Sonstigem.

MfG

Andreas
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Mr.X
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« Antworten #3 am: 15. September 2015, 16:27:55 »

Ich spanne meine Haut sehr wohl, und zwar mit dem Zeigefinger gegen die Bartwuchsrichtung., egal ob Messer oder Hobel. Mir wurde das so von meinem Vater beigebracht, ich glaube ich könnte gar nicht ohne.  Zwinkernd
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Gruß
Mr.X
AndreasTV
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Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #4 am: 15. September 2015, 16:36:08 »

Eben Zwinkernd - der Mensch ist ein Gewohnheitstier Zwinkernd.
Ursache & Wirkung müssen sich ja nicht zwingend Diametral gegenüber stehen ...

MfG

Andreas
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Nikias
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In my face!


« Antworten #5 am: 15. September 2015, 16:48:39 »

Ich verwende diese "Nach-Brenner-Methode", deren Namen ich hier zum ersten Male lese, als dritten Durchgang für die Haut zwischen den Unterkieferknochen. Dabei dehne ich den Hals nicht, sondern schaue geradeaus. Der Rest des Bartgebiets wird unter Spannung m/g in zwei Durchgängen erledigt, die Fläche zwischen Hals und Kinn braucht dann noch den entspannten Durchgang gegen den Strich.
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Mr.X
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« Antworten #6 am: 15. September 2015, 17:09:44 »

Ursache & Wirkung müssen sich ja nicht zwingend Diametral gegenüber stehen ...
Völlig richtig, Hauptsache es funktioniert! Lächelnd

P.S. Mein Barbier spannt bei der Messerrasur meine Haut ähnlich wie ich.

« Letzte Änderung: 15. September 2015, 17:17:29 von Mr.X » Gespeichert

Gruß
Mr.X
makingthingssharp
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Now that`s my barbershop


WWW
« Antworten #7 am: 15. September 2015, 17:34:25 »

Nur noch mal zur Klärung.

Der letzte Durchgagang klappt besser, egal in welche Richtung Du die Haut gespannt hättest?

Bei Spannung in Wuchsrichtung leuchtet mir das Phänomen ein.
Bei Spannung gegen die Wuchsrichtung müssten sich die Haare aber doch eigentlich mehr aufrichten.
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Das Denken ist eine zu schwierige Sache, als dass jedermann darin herumdilettieren dürfte.
Herne
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« Antworten #8 am: 15. September 2015, 18:22:07 »

Ich würde die gleiche Erklärung wie du für sehr plausibel erachten.
Dein Erklärungsversuch trifft Es quasi "Auf die Haarspitze" Daumen hoch Smiley.
Na da bin ich doch schon mal froh, daß mein Erklärungsversuch nicht völlig absurd erscheint!
So ganz geheuer war mir die Sache bisher nicht. Grinsend

Nur noch mal zur Klärung.
Der letzte Durchgagang klappt besser, egal in welche Richtung Du die Haut gespannt hättest?
Wie gesagt, richtig ziehen oder spannen, also mit den Fingern, mag und tue ich eh nicht.
Der von Observer gebrauchte Begriff 'Glätten' trifft es sicher eher.

Heißt in der Praxis: Ich glätte mit Bewegungen des Kopfes bzw. Unterkiefers. Womöglich
ruft dies wirklich mehr eine Spannung in Wuchsrichting hervor, so genau habe ich allerdings
ehrlich gesagt nicht darauf geachtet.

Und nochmal zur Verdeutlichung: Das ist dann manchmal (ich habe kein absolut festes Rasurschema)
ein weiterer zusätzlicher Durchgang zu meinen üblichen 2 oder 3, nachdem ich eigentlich schon fertig
bin (anstelle von Nachbrenner oder gezieltem Ausputzen).
Und ich meine, die Haut extrem entspannt - quasi ein völlig teilnahmsloses stoisches in den Spiegel
glotzen. Grinsend


Ich verwende diese "Nach-Brenner-Methode", deren Namen ich hier zum ersten Male lese, als dritten Durchgang für die Haut zwischen den Unterkieferknochen.
Es war in letzter Zeit tatsächlich etwas ruhig geworden um den 'Nachbrenner'. Natürlich gibt
es dafür alle möglichen Begriffe und Varianten. Aber ich finde ihn einfach ein nettes Stück
Forumskultur bzw. Geschichte. Und traditionsbewußt, wie wir hier zum Teil nun auch oft
sind, war es ja vielleicht gar nicht verkehrt, ihn am Rande wieder in Erinnerung zu rufen. Zwinkernd
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Drill Instructor
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« Antworten #9 am: 15. September 2015, 19:47:32 »

Habe ich bisher garnicht ausprobiert - wird umgehend getestet!
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Im Sommer 2015 habe ich kühlendes Aftershave verwendet. Alle fünf Tage.
Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #10 am: 15. September 2015, 20:00:50 »

Freut mich, dass der "Nach-Brenner" mal wieder im Forum aufgetaucht ist. Für mich natürlich eine ganz persönliche Geschichte.  Smiley

Was ich bei Herrn Brenner auch gelernt habe:
Er war derjenige, der mich drauf gebracht hat, wie ich die Partien seitlich unterhalb des Unterkieferknochens beim letzten Durchgang sauber bekomme. Herr Brenner drückte nach dem Aufspüren der Reststoppeln mit 2 Fingern die Haut zusammen und rasierte dann drüber.

Bei der Messerrasur neige ich meinen Kopf, wenns besonders gründlich werden soll, etwas nach unten, so dass mein Doppelkinn besser zur Geltung kommt  Grinsend und die Haut sich an den Seiten ganz entspannt wölbt. Da dann locker drüberrasiert, macht meine Rasuren in diesem Bereich am nachhaltigsten. Etwas Vorsicht ist natürlich geboten, da sich die entspannte Haut vor der Klinge leicht wölbt. Bei der Selbstrasur mit Messer gelingt es mir nicht, die Haut zwischen den Fingern zu drücken und dann noch zu rasieren, Entweder schneide ich mir in einen Finger oder in die Haut dazwischen. Mit Hobel oder Systemrasierer kein so großes Problem. Die Klingen sind nicht so breit. Evtl. würde es mit einem kurzen Kamisori besser gehen  Unentschlossen.

Hinzufügen muss ich noch, dass auch bei mir die Vertruthahnung und Verschildkrötung fortschreitet und die genannte Technik von Jahr zu Jahr schwieriger zu bewerkstelligen ist.  Weinen
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
MudShark
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« Antworten #11 am: 15. September 2015, 23:37:02 »

Diese "Doppelkinn"-Methode verwende ich auch des Öfteren, also quasi das Gegenteil von Spannen oder Glätten, gegen Ende der Rasur.
Dann rasiere ich (meist gegen den Strich und völlig ohne Druck!) nochmal locker drüber und es geht immer noch was weg!
Warum das so ist, tja, da fang ich mit Erklärungsversuchen am besten gar nicht erst an!

Der Nachbrenner kommt bei mir übrigens auch öfters zum Zug!

Und ja, die Furchen werden einfach nicht weniger tief, egal wie oft ich drüber rasiere...
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"Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
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« Antworten #12 am: 20. September 2015, 12:35:48 »

Ich spanne meine Haut sehr wohl, und zwar mit dem Zeigefinger gegen die Bartwuchsrichtung., egal ob Messer oder Hobel. Mir wurde das so von meinem Vater beigebracht, ich glaube ich könnte gar nicht ohne.  Zwinkernd

Das ist bei mir genau entgegengesetzt. Wie soll ich denn auch die seifenglatte Haut spannen?  Kann ich nicht.
Ich spanne die Haut so gut wie gar nicht, betreibe aber dafür extreme „Gesichtsgymnastik", etwa so wie WilliPeter.  Und das reicht mir. 

Michael
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« Antworten #13 am: 21. September 2015, 09:29:10 »

Ein Video zur Materie
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Gruß,
Stefan
Okta
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« Antworten #14 am: 07. Januar 2018, 14:02:11 »

Ich spanne meine Haut sehr wohl, und zwar mit dem Zeigefinger gegen die Bartwuchsrichtung., egal ob Messer oder Hobel. Mir wurde das so von meinem Vater beigebracht, ich glaube ich könnte gar nicht ohne.  Zwinkernd

Das ist bei mir genau entgegengesetzt. Wie soll ich denn auch die seifenglatte Haut spannen?  Kann ich nicht.
Ich spanne die Haut so gut wie gar nicht, betreibe aber dafür extreme „Gesichtsgymnastik", etwa so wie WilliPeter.  Und das reicht mir.  

Michael


So sehe ich das auch, die Haut ist so Seifig glatt das das spannen bei mir nie funktioniert. Nur das Fratzenschneiden. Konnte ich als Kind schon extrem gut Zwinkernd
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