gut-rasiert
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Autor Thema: Messer - Übungsprojekt eines Neulings  (Gelesen 2589 mal)
Barnie
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« am: 21. Februar 2015, 14:06:30 »

Angeregt durch die vielen Infos und Beschreibungen zur Messerrasur bin ich neugierig geworden. Nun ja, mit dem Messer rasieren ist eine Sache, aber das heißt ja noch nicht, ob es mir dann auch liegt und ich nach den ersten Versuchen doch wieder reumütig zum Hobel greife. Das heißt aber auch, daß ich jetzt erst mal so wenig Geld wie möglich für diesen Versuch investieren will. Später wird sich dann ja zeigen, ob oder ob nicht und dann kann ich immer noch das nachholen, was ich jetzt vermeiden will.

Also habe ich mir für wenig Geld ein richtig "gammliges" Messer besorgt. Klar, ich hätte auch hier im MH bestimmt ein Rasurfertiges bekommen können, aber nein, jetzt hat nicht mein Geiz, sondern mein Ehrgeiz zugeschlagen: Wennschon, dann richtig, und zwar von ganz unten an: also selber schleifen / schärfen.

Das war ein weiterer Grund für dieses extrem vergammelte Messer - wenn ich es durch eigene Schuld / Blödheit versaue - macht nix, was will man an dem Teil denn noch großartig versauen wollen. Allemal besser, als wenn ich ein gutes (und entsprechend teures) oder gar ein neues und hochwertiges Messer in die "ewigen Jagdgründe" schicke. Das tut einem dann schon richtig weh in der Seele.

Also habe ich dieses Messer, ein "RUGRA" geschossen (2,20 Euro plus Versand) zum üben und ein neues billiges(!) Gold-Dollar, falls wider Erwarten meine Übungen / Schleifversuche besser ausfallen sollten als erwartet.




Denn: Der Zustand von dem Rugra ist derartig schlimm, daß es eher unwahrscheinlich ist, es jemals rasurbereit zu bekommen, da die Schneide quasi zum größten Teil nur noch aus Rost bestehen dürfte, ich also sehr, sehr viel Material abtragen muß bis in den Bereich hinein, wo das Messer wieder dicker wird. Kein Problem - das ist wirklich nur zum üben der Schleiffertigkeiten gedacht - mehr nicht. Es spielt also keine Rolle, ob aus dem ursprünglichen 5/8 dann ein 3/8 wird.

Ich habe mir dann mal aus dem Keller ein uralten Schleifstein geholt, abgezogen, den Rücken des Messers abgeklebt und die ersten Schleifversuche gemacht. Ging besser als erwartet. Nach den ersten Zügen sah die Schneide wellig / zackig aus - klar, besteht ja an dieser Stelle nur aus Rost. Dabei ist mir dann auch ein kleines "Mißgeschick" passiert: Ob ich vielleicht doch etwas doll aufgedrückt habe oder die Stelle tatsächlich so durchgerostet war - ich weiß es nicht - jédenfalls ist ein Stück der Schneide weggebrochen. Das folgenden Bild ist nicht mit der Cam, sondern einem Flachbildscanner erstellt worden.


Tja, da haben es manche alten Autos besser - die werden ja vom Rost regelrecht zusammengehalten ...
Egal - macht nix - weiter ...

Jetzt kommt langsam der Stahl durch und man sieht jetzt auch, daß die Schneide wirklich von "Rostadern" durchsetzt ist.
Sorry, bekomme davon kein Bild mit meiner Knipse hin und extra deswegen ein Mikroskop lohnt nicht.

Schleifen ging zumindest besser als erwartet (freu), also als nächstes mal ein wenig "Entrosten" gespielt. Ja, man erkennt man jetzt wieder Beschriftung. Im Bereich der Schneide habe ich bisher noch nicht entrostet bzw. nur mal leicht "angestestet", weil das (erst mal) noch nicht so wichtig ist.


Werde den Bericht fortsetzen, falls Interesse besteht. Ach ja, irgendwann werde ich dann zum Finisch der Schneide kommen. Deshalb hatte ich auch eine Suchanfrage nach einem Belgischen Brocken (auch Leihweise) im MH gestellt, nur bisher hat sich leider noch niemand darauf gemeldet.

Und wie schon gesagt: Es geht hierbei nur um das "erlernen" der Schleiftechnik. Ob man sich mit dem Messer tatsächlich jemals wieder rasieren kann oder nicht - wir werden sehen ... Aber dafür ist ja dann das Gold-Dollar gedacht.

An dieser Stelle auch ein Dankeschön an Rockabillyhelge, der mir vorab via PN schon mal ein paar Hintergrundinfos gegeben hat.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2015, 14:10:59 von Barnie » Gespeichert
MirTre
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« Antworten #1 am: 21. Februar 2015, 14:25:16 »

Moin Moin,

Ich war im ersten Moment etwas schockiert, als ich die Fotos gesehen habe Grinsend
Ich dachte erst, du willst dieses Messer wirklich irgendwann für deine Messerrasuranfänge
nutzen  Schockiert Aber so als Testobjekt zum schärfen kann man es natürlich verwenden. Allerdings
gibts dafür in der Bucht ja schon für wenige Euro Aufpreis brauchbarere Messer, die auch
irgendwann tatsächlich zum Rasieren brauchbar sind. Aber ok, ich finde dein Projekt sehr
interessant, und werde verfolgen, was daraus noch so wird Zwinkernd

Bisher bin ich schonmal überrascht, dass die Schneide tatsächlich wieder Rasiermesser-
ähnlich aussieht Grinsend Damit hatte ich anfangs nicht gerechnet.. Aber die ausgebrochene
Stelle zeigt natürlich auch wie stark das Messer durchrostet ist Grinsend

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Gruß Mirco
Barnie
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« Antworten #2 am: 21. Februar 2015, 14:37:27 »

Ich kann ja nun auch verraten, WIE das Ganze zustandegekommen ist: Urprüglich hatte ich mal gesagt, ich werde mich nie mit einem Messer rasieren. OK, wie wir wissen, hat das James Bond (Sean Connery) auch mal behauptet und dann gab's noch ein Film mit ihm.
War also wieder bei meiner Tochter, habe dann bei ihr auf dem Rechner auch nach Rasiermessern in der Bucht geschaut. Muß sie wohl mitbekommen haben: was macht das Dumme Lu ... äh, die lieber Tochter? Mit einem hämischen Grin - ähm - lieblichen Lächen gibt sie ein Gebot auf diese "Gurke" ab. Hat keiner damit gerechnet, das wir den Zuschlag bekommen.
Was lernen wir wieder daraus ...? Schuld sind IMMER die anderen ...  Grinsend

Na gut, also hab ich in der Geschichte drin gehangen und versuche nun meine Hals zu retten ...  Augen rollen
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redmatze
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« Antworten #3 am: 21. Februar 2015, 14:46:41 »

Meiner Meinung nach, entnieten, Schalen säubern und aufheben, der Rest ist vergebene Liebesmühe.

Erstens solltest Du dir einen Schruppstein kaufen, bei dem Ausbruch. Ein BB bringt dich in Deinem Fall nicht weiter und wenn Du  das Messer auf ein 3/8tel Niveau bringst, die Klingengeometrie ist hin.

Bevor Du das nächste mal auf einen Stein gehst, würd ich erstmal sämtlichen Rost wegmachen.

Noch n Tip: Bei solchen hohlgeschliffenen, stark verrosteten Messern ist es sehr unwahrscheinlich irgendwas brauchbares  zu finden. Wenn Du unbedingt Rost wegmachen willst, dann schau, dass Du Messer mit weniger Hohlung bekommst, da hast Du mehr Material zur Verfügung.

Gruss
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Stefan T.
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« Antworten #4 am: 21. Februar 2015, 16:06:16 »

Ich hätte hier bei mir die eine oder andere Krücke herumliegen, die zum wiederherrichten sicher mehr taugt als dein rotbraun eingefärbtes Messerchen. Wenn du Interesse hast mach ich ein paar Fotos davon und du kannst dir eins aussuchen. Bleibt dir dann nur der Versand zu bezahlen.  Grinsend
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"Jeder tut was er am besten kann. Ich mache nichts"
Barnie
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« Antworten #5 am: 21. Februar 2015, 19:07:07 »

...
Bisher bin ich schonmal überrascht, dass die Schneide tatsächlich wieder Rasiermesser-
ähnlich aussieht Grinsend Damit hatte ich anfangs nicht gerechnet.. Aber die ausgebrochene
Stelle zeigt natürlich auch wie stark das Messer durchrostet ist Grinsend

Ich bin schon sehr vorsichtig rangegangen. Ich habe auch beim schleifen darauf geachtet, daß die Schneide (was davon noch existiert) möglichst gerade wird - was ja, denke ich, für spätere gute Messer absolut wichtig ist, somit also Teil meines Lernprozesses.

@ redmatze
Ist doch - wie im ersten Beitrag schon geschrieben - nur ein Messer, um das Schleifen selber zu üben, inklusive Finisch, um nicht später ein vielleicht wirklich gutes Messer total zu versauen. Mehr nicht. Der Ausbruch, der Rost und ob es jemals rasurfähig wird, spielt bei dem Teil keine Rolle (mehr). Es geht also wirklich nur Lernen - und da ist sogar ein Hohlschliff besser geeignet, weil es sich leicher "krumm und schief" schleifen läßt, was ich gerade vermeiden will.

@ Stefan T.
Das hätte ich früher wissen sollen ...
Danke für Dein Angebot, ich nehme es gern an.
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Stratocaster
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« Antworten #6 am: 22. Februar 2015, 10:01:23 »

ich finde auch, du solltest Stefan's nettes Angebot annehmen und das olle Ding entsorgen bzw. entnieten und die Griffschalen aufheben, sollten sie denn noch was taugen. Lernen ist ok, das machen viele auf ähnliche Weise, nur beantworte dir einfach selber die Frage, was genau du an diesem Messer lernen willst. Schleifen schon mal gar nicht und schärfen eher auch nicht. Durch den Rost ist doch alles kaputt und zerfressen, was mal Facette gewesen sein könnte. Mach' es lieber so, dass du dir vernünftige Steine oder wenigstens einen eigenen BB besorgst.  Und wenn du alles zusammenhast, rufst du Sensers oder Wastl's Anleitung auf und schon kann es losgehen.
Nicht falsch verstehen bitte, es ist nicht abwertend gemeint. Ein Anfang sollte schon so gestaltet werden, dass man eine Chance hat, nicht gleich total frustriert alles hinzuschmeissen.
« Letzte Änderung: 22. Februar 2015, 10:13:53 von Stratocaster » Gespeichert
Lu-Ku
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« Antworten #7 am: 22. Februar 2015, 11:32:37 »

vor allem auch die Schalen gehören in die Tonne.
Auf dem zweiten Bild ist deutlich zu sehen, dass die Klinge vor allem in dem Bereich angegriffen ist, der von den Schalen bedeckt ist. Das liegt am ausgasenden Schalenmaterial Zelluloid. Hatten wir hier schon besprochen, einfach mal suchen....
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Stefan T.
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« Antworten #8 am: 22. Februar 2015, 16:32:53 »

So hier mal die "Krücken" von denen ich gesprochen habe:



von links nach rechts:
Ein H. Eicker und Söhne. Aktiver Rost am Rücken und ordentlich Patina am Rest der Klinge. Hergestellt wohl für eine Firma namens Bidermeyer, wie man an der Griffschalen erkennen kann.
Sie sind aus Kunststoff und sollen Horn imitieren. Leider sind sie auch ein gutes Stück verzogen. Also muss man sie entweder auseinandernehmen und auf die eine oder andere Art und Weise geradebiegen oder ersetzen.

Nummer 2 ist ein Rauh aus Graefrath bei Solingen. Leichte Patina und ein paar kleine Rostflecken. Die Klinge ist wie ersichtlich vorne etwas verschliffen. Der Griff wurde leider mehr als stümperhaft repariert, lässt sich aber mit etwas Aufwand wieder hübsch machen. Wegwerfen wäre meiner Meinung nach schade bei der hübschen Einlage.
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Stefan T.
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« Antworten #9 am: 22. Februar 2015, 16:56:24 »

Das dritte im Bunde: ein Robuso 57 aus Solingen. Griffschalen sind etwas matt aber sonst in gutem Zustand. Die Klinge an sich hat einige Rostflecken und kleinere Scharten. Am Schlittschuhlaufen kommt man wohl nicht vorbei und auch das Facette setzten wird bestimmt auch nicht ganz einfach da der Rost bis an die Schneide reicht.

Nummer 4 ist ein R. K. Solingen. Auch hier ist die Klinge rostig allerdings ist die Facette nicht betroffen. Die Griffschalen sind optisch zwar am Ende würden aber notfalls ihren Zweck erfüllen.

And last but not least ein Milota 39. der Rost hat der Klinge schwer zugesetzt hat aber netter Weise die Schneide ausgelassen und ist deshalb rettbar. Die Griffschalen benötigen auch etwas Zuwendung sollten aber mit Zahnpaste und Liebe recht flott wieder ganz nett aussehen. Einziger Hacken: der Rundkopf stößt beim Schließen mit der Spitze (nicht mit der Schneide) leicht gegen den Keil. Aber da man das Messer zum Entrosten sowieso entnieten sollte kann man in Zuge dessen ja auch den Keil um einen Tick kürzen.

Ich hoffe eines der Messerchen sagt dir zu. Falls du zu dem einen oder anderen mehr Infos willst gib einfach bescheid.

Grüße, Stefan
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Barnie
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« Antworten #10 am: 22. Februar 2015, 21:23:49 »

@ Stefan T.

Da fällt einem ja die Auswahl nicht leicht ... Mir persönlich würden Nummer 3 und 5 zusagen. Schwierig - Entscheide Du ...
Nr. 2 ist vom Griff her wunderschön - eigentlich solltest Du dieses Messer für Dich selber aufarbeiten.

Vielen Dank für Dein Angebot - bekommst jetzt eine PN mit meiner Adresse.

@ Lu-Ku
Hast Recht, das mit den Schalen hatte mir Helge schon per PN mitgeteilt. Das wirklich "Widersinnige" daran ist, daß ausgerechnet die Schalen in einem sehr guten Zustand sind ...
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Stefan T.
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« Antworten #11 am: 22. Februar 2015, 23:17:40 »

@ Barnie: Keine Sorge, So schnell gehen mir die Messer zum aufarbeiten nicht aus. Neben den gezeigten 5 gibt es noch mindestens 10 weitere die auf eine Restauration warten. Die 5 hab ich ausgewählt weil sie
1. eine für einen Anfänger meiner Meinung nach vernünftige Breite ( ca. zwischen 4 und 5/8) besitzen und
2. auch der Arbeitsaufwand überschaubar ist.
Ich werde dir also von Nummer 2, 3 und 5 noch extra Bilder schicken damit du dich entscheiden kannst.

Grüße Stefan
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Barnie
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« Antworten #12 am: 26. Februar 2015, 00:13:46 »

Inzwischen habe ich mir den Spaß / die Mühe gemacht, das RUGRA mal zu entrosten. Auch wenn das jetzt für diesen Zweck nicht wirklich notwendig war, so sieht man dafür jetzt aber auch auf dem Foto, wie der Rost sich stellenweise in die Schneide gefressen hat. Ist aber Glück bald weggeschliffen und dann kommt durchgehender Stahl.
Die schwarzen Flecken / Bereiche erscheinen auf dem Bild so, als das sie in Richtung Messerspitze immer stärker werden. Nein, sieht nur durch das Blitzlicht so aus. Etwa so wie in der Mitte der Schneide, so sieht das Messer durchgehend aus. Der Rost ist komplett weg, das Messer fühlt sich jetzt an wie poliert - trotz, oder auch über den Flecken. Ich hätte eigentlich erwartet, das dort Narben / Löcher / Fraßstellen sind - nichts davon ... nur fleckig.




Entrostet habe ich mit einem simplen Glashaarpinsel (Glasradierer), wie er bei technischen Zeichnern verwendet wird. Immer schön mit Wasser, da sonst die feinen, abgeriebenen Glasfasern in der Luft schweben. Durch das Wasser werden sie gebunden und können dann mit dem Rost abgewischt / abgespült werden.

@ Stefan T.

Ich bin jetzt irgendwie leicht verunsichert. Du wolltest doch noch Bilder schicken?
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Stefan T.
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« Antworten #13 am: 26. Februar 2015, 19:00:09 »

Jap die kommen spätestens dieses Wochenende. Ich war diese Woche arbeitstechnisch nur wieder total eingespannt. Sorry fürs warten lassen....

Was den Glasfaserradierer betrifft: manche benutzen ihn auch mit Feuerzeugbenzin. Ich habe selbst sehr gute Ergebnisse mit einer 1/1 Mischung aus Kamelinöl (normales Speiseöl tuts auch) und Essigessenz (ich glaub 25%) gemacht. Ein wirklich  brauchbarer Rostlöser. Man muss die Mischung nur bei Zeiten wieder abwaschen sonst färbt sich die Klinge schwarz... und nicht in die Nähe von Knochengriffen mit der Lösung. Sulie kann diese angreifen.  Smiley
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Stefan T.
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« Antworten #14 am: 26. Februar 2015, 20:52:06 »

Ich habe gerade eben mal schnell die Fotos geschossen. Kann dich ja nicht so lange warten lassen.

Als erstes das Milota:



Der Rücken ist wie auf den Bildern gut zu sehen ist ziemlich verrostet. Die Schneide sieht dagegen wirklich nicht so schlecht aus. Sorgen bereitet mir nur der Rostfleck in der Mitte der Schneide. Unter Umständen kommt man hier nicht um ein wenig "Schlittschuh laufen" herum.
Wenn du willst kann ich dir das Messer gleich einmal mit WD 40 vorbehandeln. Mal sehen was dabei heraus kommt.

Als nächstes das Robuso:



Auch hier hast du genug zu tun. Das Messer hat ganzheitlich eine hübsche "Patina" angesetzt. Auch hier ist "Schlittschuh laufen" angesagt. 1-2mm muss man der Klinge schon abnehmen, da leider auch die Schneide von Rost befallen ist. Ich denke aber dass unter all dem "Zahn der Zeit" ein wirklich hübsches Messer steckt.

Und zu guter Letzt das Rauh Gräfrath

http://picload.org/image/cpprwgl/rauhgraefrath.jpg

Alles in Allem die beste Klinge was den Rostbefall betrifft. Jedoch ist mir bei den Aufnahmen ein kleines Detail aufgefallen das mich etwas skeptisch stimmt.



Neben den Details zu den wenig fachmännisch durchgeführten Reperaturen am Heft sieht man hier auch eine Verfärbung an der Klingenspitze. Ich vermute die Klinge wurde aus welchen Gründen auch  immer heiß.

Ich würde mich darüber freuen wenn vielleicht einer der erfahreneren Formusmitglieder seine Meinung zu den Messern abgeben könnte.  Daumen hoch

Grüße, Stefan


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