gut-rasiert
13. Dezember 2017, 06:15:40 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit E-Mailadresse, Passwort und Sitzungslänge
News: Änderungen im Admin- und Moderatoren-Team


 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren Impressum  
Seiten: 1 [2] 3 4   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Umbau/Restauration von Vintage Pinseln  (Gelesen 9903 mal)
Lu-Ku
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.488



« Antworten #15 am: 31. Mai 2013, 21:08:17 »

Tolle Arbeit, toller Bericht! Super! Danke! Daumen hoch Daumen hoch
Gespeichert

Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
schlenk
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.466



« Antworten #16 am: 31. Mai 2013, 21:15:17 »

Wirklich ein schöner Bericht und eine tolle Arbeit! Daumen hoch Smiley
Gespeichert

gruesse von schlenk
Nightdiver
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 776


Pinselbauer aus Leidenschaft


« Antworten #17 am: 31. Mai 2013, 22:35:58 »

Klasse Arbeit. Das Holz hat wirklich einen tollen Glanz bekommen.
Gespeichert

Gruß Kay

Frei nach Sepp Herberger: "Nach dem Cut ist vor dem Cut"

Meine Pinsel-Ecke hier im Forum
Kontakt: Nightdivers-Pinselecke
bananajoe
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 327


Moshpit Veteran


WWW
« Antworten #18 am: 01. Juni 2013, 00:37:49 »

Beneidenswert. Ich würde mich über so ein handwerkliches Geschick bei mir selber sehr freuen. Toll, wie die Pinsel jetzt aussehen.
Gespeichert

lotse
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.068



« Antworten #19 am: 01. Juni 2013, 09:08:06 »

Toller, sehr detaillierter Bericht! Vielleicht regt es den Einen oder Anderen an, ein Beute- oder Fundstück in ähnlicher Weise zu restaurieren. Somit kämen weitere Berichte dazu und damit kleine Sternstunden des Forums. Danke dafür!

LG Lotse
Gespeichert
Bavaria
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 125



« Antworten #20 am: 01. Juni 2013, 09:14:04 »

auch von mir herzlichen Dank für diesen ausführlichen Bericht.
Ich finde es immer schön, wenn Alltagsgegenstände, die normalerweise weggeworfen werden, wieder in altem Glanz erstrahlen.
Das Ergebnis spricht für sich, und auch die Pinsel selbst winde ich sehr schön.
Jedenfalls werde ich die Anregung aufgreifen und selber mal nach Vintage-Pinseln Ausschau halten.
Gespeichert

Viele Grüße aus München
Rainer
Onkel Hannes
Administrator

Offline Offline

Beiträge: 3.007



« Antworten #21 am: 01. Juni 2013, 09:52:43 »

Auch von mir: Hut ab, sowohl für die Arbeit als auch für deren Dokumentation!

Interessant war es für mich zu erfahren, daß es sich bei der Griffform (deretwegen mir der Omega No. 98 sehr gut gefällt) um eine amerikanische Form handelt.

Eventuell handelt es sich bei den Einfassungen um Ebonit? Das ist ein Hartkautschuk, der unter anderem auch für Pfeifenmundstücke verwendet wird. Das würde erklären, warum man Dir Pfeifenpaste zur Pflege empfohlen hat. Und auch die Beschriftung der Pinsel "Set in Rubber" und "Rubberset" spricht dafür, denn damit dürfte wohl kaum der verwendete Klebstoff gemeint sein.

Edit, P.S.: Wieviele dieser Pinsel hast Du eigentlich? Ich sehe im Hintergrund einen weiteren Ring. Verschweigst Du uns gar etwas?  Zwinkernd
« Letzte Änderung: 01. Juni 2013, 09:57:09 von Onkel Hannes » Gespeichert

wernerscc
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 2.420



« Antworten #22 am: 01. Juni 2013, 12:21:49 »

Tolle Arbeit, Oberloser.
Ich könnte mir vorstellen, daß die renovierten Griffe, mit schönen Borsten a la Semogue OC bestückt, noch stimmiger ausfallen würden.
Gespeichert

Was lange währt wird endlich gut!
Oberloser
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.079


Gut rasiert - gut gelaunt !! (Rotbart anno 1954)


« Antworten #23 am: 01. Juni 2013, 12:33:25 »

Ganz lieben Dank an Alle für die netten Kommentare!

Ich empfand es als Anfänger nicht besonders hilfreich, dass in den amerikanischen Foren lediglich zwei oder drei Bilder vor und nach dem Umbau gezeigt und dabei auf die doch so wichtigen Einzelheiten verzichtet wurde. Alles Detailwissen musste aus vielen verschiedenen Veröffentlichungen zusammen getragen und ausprobiert werden. Deswegen war es mir wichtig, dieses Detailwissen zusammen zu fügen und damit - so wie Lotse richtig anregt - auch für Interessierte einen Fundus zu schaffen, mittels dem man sich im Vorfeld eines Umbaus einen Überblick über benötigte Materialien und Werkzeug verschaffen kann.

@ Onkel Hannes: Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, dass es sich bei der Griff-Form um eine --ausschließlich-- amerikanische Form handelt. Die französischen Gibbs-Aluminmium-Griffe sehen ähnlich aus und Du merkst ja auch an, dass Omega ähnliche Formen anbietet. Wenn man sich eingehend mit dieser Form beschäftigt, stellt man allerdings fest, dass sie in einer überraschend großen (Materialien-)Vielfalt in den amerikanischen Ländern vertreten ist.

Hinsichtlich der Materialbeschaffenheit der Kunststoff-Oberteile könntest Du recht haben. Das Material lässt sich relativ unproblematisch bearbeiten. Ich habe die oberen Öffnungen mit einem Dremel geringfügig größer gefräst, um den 22er Knoten zugunsten eines kräftigeren Backbone einen Tick tiefer setzen zu können, was problemlos machbar war.

Vielen Dank für den Hinweis auf die mögliche Bedeutung des Namens RubberSet! Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. 

Zu Deiner letzten Frage: Ich behalte bestensfalls die Hälfte der im Laufe der Zeit vorgestellten Umbauten, Hannes. Alles andere wäre mir viel zu viel. Auch einer der beiden aktuell vorgestellten RubberSet Pinsel ist bereits im Besitz eines lieben Freundes aus dem Forum. So kann ich zugunsten der Vielfalt noch anderen Anregungen nachgehen und neue Projekte voran treiben.   
Gespeichert
Oberloser
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.079


Gut rasiert - gut gelaunt !! (Rotbart anno 1954)


« Antworten #24 am: 01. Juni 2013, 12:54:00 »

Ich könnte mir vorstellen, daß die renovierten Griffe, mit schönen Borsten a la Semogue OC bestückt, noch stimmiger ausfallen würden.

Du hast natürlich recht, Werner. Eine naturgetreue Reproduktion hätte zwingend eine Sauborste erfordert.

Ich habe hin und wieder mal halbherzige Versuche  in diese Richtung unternommen, konnte mich aber nie mit einem Borstenpinsel anfreunden. Wahrscheinlich hatte ich mit dem Semogue 830 auch den falschen Pinsel. Deswegen macht es für mich keinen Sinn, einen Pinsel mit viel Arbeitsaufwand zu restaurieren, um ihn dann letztlich doch nicht zu benutzen.
Aber ich kann Dir versichern: das nächste Projekt wird stilgerecht mit Sauborste bestückt!  Zwinkernd  TGN liefert diese übrigens mit Omega Besatz.

Gespeichert
wernerscc
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 2.420



« Antworten #25 am: 01. Juni 2013, 13:15:27 »

Ich könnte mir vorstellen, daß die renovierten Griffe, mit schönen Borsten a la Semogue OC bestückt, noch stimmiger ausfallen würden.

Du hast natürlich recht, Werner. Eine naturgetreue Reproduktion hätte zwingend eine Sauborste erfordert.

Ich habe hin und wieder mal halbherzige Versuche  in diese Richtung unternommen, konnte mich aber nie mit einem Borstenpinsel anfreunden. Wahrscheinlich hatte ich mit dem Semogue 830 auch den falschen Pinsel. Deswegen macht es für mich keinen Sinn, einen Pinsel mit viel Arbeitsaufwand zu restaurieren, um ihn dann letztlich doch nicht zu benutzen.
........
Ist doch vollkommen klar, Erwin, daß dir eine Borste auch passen müßte, Stimmigkeit hin oder her.
Die Benutzbarkeit stünde bei mir auch immer im Vordergrund.
Gespeichert

Was lange währt wird endlich gut!
rasierbänsel
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 55


« Antworten #26 am: 01. Juni 2013, 13:28:37 »

Hallo Pinselschwinger: Möchte euch hier mal mein Erbstück von meinem Großvater zeigen, das Problem ist das ich absolut nicht weis von welcher Marke dieser ist. Wie man auf den Bildern sieht, kann man ihn komplett zerlegen, hat aber absolut nirgends einen Stempel,Gravur oder sonstiges,alles was ich sagen kann das Er seit 3 Jahren bei mir im Dauereinsatz ist und (ICH SCHWÖRE  Smiley ) nicht ein einziges Haar verloren hat!! Vielleicht kann mir hier einer etwas über die Herkunft verraten.
http://www.bilder-hochladen.net/files/k5me-j-1f0e-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/k5me-i-6f49-jpg-nb.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/k5me-h-70ef-jpg-nb.html
Gespeichert
henning
Gast
« Antworten #27 am: 01. Juni 2013, 14:04:22 »

Der sieht nach ehemaligem Rasierset aus, der Verarbeitung nach. Daß er noch kein Haar verlor brauchst Du nicht schwören, das ist bei eingearbeiteten Pinseln eher die Regel.

Ciao
Gespeichert
Cordy
Globaler Moderator

Offline Offline

Beiträge: 1.273



« Antworten #28 am: 01. Juni 2013, 21:20:56 »

Eventuell handelt es sich bei den Einfassungen um Ebonit? Das ist ein Hartkautschuk, der unter anderem auch für Pfeifenmundstücke verwendet wird. Das würde erklären, warum man Dir Pfeifenpaste zur Pflege empfohlen hat. Und auch die Beschriftung der Pinsel "Set in Rubber" und "Rubberset" spricht dafür, denn damit dürfte wohl kaum der verwendete Klebstoff gemeint sein.

Es bezieht sich wohl auf die Einfassung der Borsten am Knoten in Hartgummi. Der äussere Ring könnte auch Zelluloid sein.
Die Firma gibts übrigens heute noch....

http://www.rubberset.com/history/history.cfm
Gespeichert

Zur Information und Unterhaltung: Videosammlung * Abkürzungsverzeichnis und Glossar
baknip
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 938


« Antworten #29 am: 02. Juni 2013, 17:00:57 »


Da sind Oberloser überaus schöne Rasierpinsel gelungen.

Ich habe heute den oberen Pinsel zum dritten Mal verwendet und bin angetan. Abseits der schönen Optik – mir gefällt vor allem die cremefarbene Schrift auf dem dezent glänzenden Untergrund, die wesentlich authentischer ausschaut als die in Weiß nachgefärbten Buchstaben einiger anderer Überarbeitungen in meinem Fundus – liegt der Pinsel bestens in der Hand. Ich halte ihn zum Aufschäumen am liebsten wie einen Stylus. Da der Holzgriff einen schönen Glanz aufweist, aber wohl durch die Nachbehandlung erfreulicherweise nicht lackglatt ist oder sich klebrig anfühlt, rutscht auch im nassen Zustand nichts aus den Fingern.

Der Knoten mit seinen 22 Millimetern in Kugelform ragt deutlich aus dem Griff heraus und wächst dadurch im Schaum – ich denke manch einer weiß, was ich damit meine. Man gewinnt im Gesicht den Eindruck eines größeren Knotendurchmessers.

Den unteren Rasierpinsel im Foto habe ich bislang nur ausgiebig probegeschäumt – mit vielversprechendem Resultat. Er ist ein ganzes Stück wuchtiger. Freue mich schon, wenn er in den kommenden Tagen Verwendung findet. Das Foto ist übrigens nicht nachbearbeitet - ich denke man kann so die ganz unterschiedlichen Holzfarben der Griffe gut erahnen.

Gespeichert

Freies Ausspucken verboten
Seiten: 1 [2] 3 4   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS