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Autor Thema: Rasurrekord mit einer Gillette-Bleue-Extra-Rasierklinge  (Gelesen 16778 mal)
Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Ja bitte!


« am: 02. Dezember 2012, 14:06:46 »

Das macht dieser Rasierklinge so schnell keiner nach: 26 Rasuren - in Worten sechsundzwanzig - mit ein und derselben Klinge, allerdings mit verschiedenen Hobeln und unter Verwendung verschiedener Rasierseifenprodukte.
Wie es dazu kam und was zu dieser außergewöhnlichen Standzeit beigetragen hat, erfahrt Ihr im nachfolgenden Bericht.




Wie alles begann

Sie heißt Gillette-Bleue-Extra und wurde im Sommer 2012 in einem französischen Supermarkt im Elsass neben Wein und Käse für nur 1,69 € im Zehnerpäckchen eingekauft. Und so zeigt sie sich, wenn man diese Rasierklinge aus dem Klingenspender zieht. Eine ganz normale Alltagsklinge ohne hervorstechende  Merkmale.



Und so sieht sie heute aus, durch 26 Rasuren vielfach benutzt, nicht mehr neu und mit einer leichten Delle im Bereich der in der Mitte befindlichen Lochaussparung.





Dabei fing es zunächst ganz harmlos an. Die erste Rasur erfolgte am 29.09. im Fatip-Grande-Zahnkamm mit dem Schaum eines Palmolive-Rasiersticks. Ich rasierte mich so, wie ich mich sonst immer rasiere und diesen Rasurablauf habe ich auch während der gesamten Testphase beibehalten:
- das jeweilige Rasierseifenprodukt wird morgens direkt im Gesicht mit warmem Wasser aufgeschäumt,
- danach lasse ich den Schaum drei Minuten lang einwirken, damit meine kupferdrahtähnlichen Bartstoppeln überhaupt weich werden,
- drei Rasurdurchgänge (m, q, g) entfernen die Stoppeln erfolgreich,
- Schaumreste werden mit kaltem Wasser abgewaschen,
- danach werden zuerst Alaun und anschließend das Aftershave aufgetragen,
- Hobel und Pinsel werden unter fließendem Wasser gereinigt und abgetrocknet,
- die Rasierklinge wird danach auf dem Handballen abgezogen. Fertig.

Nach sechs weiteren Rasuren funktionierte die Gillette-Bleue-Extra dann aber immer noch ohne erkennbare Anzeichen einer nachlassenden Schärfe. Hier begann dann der eigentliche Test der Standzeit dieser Rasierklinge. Meine Neugierde und mein sportlicher Ehrgeiz waren herausgefordert worden und führten zur Beschäftigung mit folgenden Fragen:
- Wie oft könnte ich mich wohl noch mit dieser Rasierklinge rasieren?
- Würde sich der Abzug der Rasierklinge auf dem Handballen weiterhin positiv auswirken?
- Auf welche Weise könnte ich ein Nachlassen der Klingenschärfe überprüfen?
- Würden unterschiedliche Hobel und Rasierseifenprodukte die Länge der Standzeit beeinflussen?

Jedenfalls hat mich diese Rasierklinge insgesamt 26mal rasiert, bei den letzten drei Rasuren zugegebenermaßen dann auch mit leicht nachlassender aber noch hinnehmbarer Schärfe. Nach der am 26.11. letzten und irgendwie rau ausgefallenen Rasur habe ich den Standzeitentest dann endgültig beendet. Während des gesamten Testzeitraumes traten keine sichtbaren Hautirritationen auf. Durch den Standzeitentest wurden meine Fragen beantwortet.


Handabzug für Rasierklingen  
Den Handballenabzug habe ich vor einigen Jahren von meinem Schwiegervater gelernt. Dieser lebte über viele Jahre lang in Frankreich und hat ihn dort seit seiner Studentenzeit täglich zur Verlängerung der Einsatzdauer einer Rasierklinge ausgeübt. Rasierklingen waren zur damaligen Zeit in Frankreich recht kostspielig und keine schnellen Wegwerfprodukte, wie es heute allgemein üblich ist. Seine langjährigen Erfahrungen veranlassten mich, es ihm gleich zu tun. Und ich bin inzwischen auch davon überzeugt, dass der Abzug der Rasierklingenschneide auf dem Handballen den Zustand der Schneidfläche, ihre Schneidfähigkeit beizubehalten, im positiven Sinne beeinflusst. Und 26 Rasuren mit ein und derselben Rasierklinge bestätigen den positiven Einfluss dieses Handballenabzuges.

Auch wenn der Handballenabzug aus meiner Sicht ein probates Mittel ist, um eine Rasierklingenschneide auf die nächste Rasur vorzubereiten und auch die Nutzungsdauer zu verlängern, ist das Verfahren des Klingenabzuges bei Rasiererhobeln kein neues Verfahren. Denn in der Vergangenheit wurde der Klingenabzug bei SE-Rasierern wie Autostrop oder Valet-Autostrop regelmäßig auf einem Lederriemen ausgeübt, um die Schärfe der SE-Klinge zu erhalten. Das nachfolgende Foto dient als Beleg für diese alte Abziehmethode.




Die folgenden beiden Bilder zeigen, wie jede Rasierklingenseite einer DE-Klinge nach jeder erfolgten Rasur auf dem Handballen abgezogen wird (jeweils fünf Züge). Die Klinge wird hierzu einfach an ihrem Ende mit Daumen und Zeigefinger gefasst und dann ganz flach abgezogen. Der Vorgang ähnelt dem Rasiermesserabzug auf dem Lederriemen.






Haartest zur Prüfung der Klingenschärfe
Zur Prüfung der vorhandenen oder bereits nachlassenden Schärfe und der nach dem Steinabzug erreichten Schärfe eines Rasiermessers wird von vielen erfahrenen Rasiermesserrasierern ein Haartest empfohlen. Ich verfahre so inzwischen auch beim Schärfen eines Rasiermessers und diese Erfahrung veranlasste mich, den Haartest auch bei der Gilletteklinge auszuprobieren. Und siehe da, hier klappte der Haartest auch, allerdings viel zu leicht mit meinen eigenen dicken Haaren. Beim Absenken des Haares auf die Klingenschneide sprang ein abgeschnittenes Haarstückchen regelrecht weg. Zur Steigerung der Aussagefähigkeit habe ich dann zur Prüfung der Restschärfe der Gilletteklinge die etwas dünneren Haare meiner Frau verwendet. Und dieser Test funktionierte nach jeder Rasur erfolgreich, selbst nach der letzten 26. Rasur.

Und so zeigt sich der Haartest auf den folgenden Bildern.


Vorher.


Nachher.


Und auch so.

Der Haartest nach der 26. Rasur offenbarte dann auch den eigentlichen Grund für die teilweise raue Rasur: Bei einer Rasierklingenschneide wurde die Haarspitze erfolgreich abgeschnitten und sprang weg; die gegenüberliegende Schneide erreichte diese Schärfe nicht mehr, so dass das Haar nicht von der Klingenschneide zerteilt wurde.


Eingesetzte Rasierseifenprodukte
Während der Testphase kamen bei mir folgende Rasierseifenprodukte zum Einsatz:
Rasierseifensticks von Palmolive und Wilkinson;
Rasiercremes von Arko, Brauckmann, La Toja, LEA, Palmolive-Menthol, Speick, Weleda, Williams und Wilkinson.

Obwohl ich insgesamt viele unterschiedliche Rasierseifenprodukte für die Schaumerzeugung verwendet habe und hierbei auch täglich wechselte, zeigte sich kein benachteiligender Einfluss auf das Rasurergebnis. Die erzeugten Schäume waren alle schön sahnig.


Eingesetzte Rasiererhobel
Für die Rasur habe ich verschiedene Hobel eingesetzt. Es kamen wechselweise zum Einsatz:
Hobel mit gerader Schaumkante: Gibbs-Reglable (abgeändert für DE-Klingen), Merkur 33c und Weberrazor;
Hybridhobel:                            Ikon OSS;
Schrägschnitthobel:                  Mulcuto;
Torsionshobel:                          Lumina und Merkur 37c;
Zahnkammhobel:                       Bohin (sehr rauer GEselle), Fatip-Grande und Mühle R41.



Mit fortschreitender Rasurzahl setzte sich bei mir ein wohl eher subjektiver Eindruck fest: Die Gilletteklinge schien besonders gut mit dem Fatip-Grande, dem Gibbs-Reglable, dem Merkur 33c und dem Weberrazor zurechtzukommen und nicht mehr so gut mit den noch übrigen Hobeln, obwohl sich diese noch tapfer am Anfang der Testphase geschlagen hatten und überzeugende Rasurergebnisse lieferten. Ich kann es also nicht genau begründen, warum dies so war, vermute aber, dass der Grund dafür an der Schaumkante mit ihren großen Fensteröffnungen liegen könnte. Die gerade Schaumkante gleitet im Vergleich zu einem Zahnkamm besonders gut und reibungsarm auf dem Rasierschaum und lässt das an der Rasierklingenschneide entstehende Stoppel-Schaum-Gemisch ohne Erzeugung eines Widerstandes durch die ausgesparten Fenster verschwinden.


Abschließende Bewertung der Ergebnisse
Der erfolgreiche Abschluss von insgesamt 26 Rasuren mit der Gillette-Bleue-Extra-Klinge ist sicherlich ein außergewöhnliches Ergebnis und spricht für die herausragende Qualität und Güte gerade dieser Rasierklingenmarke. Wie sieht es denn bei anderen Klingenmarken aus, zum Beispiel bei Feather, Astra, roter Personna, usw.?

Bisher hatte ich nur vermutet, dass man die Standzeit einer Rasierklinge nach dem Vorbild des Rasiermessers auch durch einen Abzug - hier auf dem Handballen - verbessern kann. Einen ersten Beweis für diese Vermutung habe ich durch den Standzeitentest der Gillette-Bleue-Extra erbracht. Eine Bestätigung durch weitere Tests steht allerdings noch aus. Wäre das nicht eine echte Herausforderung für den ein oder anderen edlen Ritter der Hobelrasur?

Der Haartest, ein bei der Rasiermesserfraktion gängiges Testverfahren zur Kontrolle der tatsächlichen Schärfe einer Rasiermesserklinge, kann in gleicher Weise auch für die Prüfung einer (noch) vorhandenen Endschärfe einer Rasierklinge herangezogen werden. Auf einfache und schnelle Weise lässt sich so der Schärfezustand einer Rasierklinge objektiv beurteilen und so der subjektive Eindruck, dass eine Klinge irgendwie nicht mehr gut genug rasiere, durch einen Test überprüfen. In gleicher Weise kann jetzt auch geprüft werden, ob eine auf die Erde gefallene Rasierklinge an ihrer empfindlichsten Stelle - der Schneidkante - beschädigt wurde.

Es bleibt jedem Hobler weiterhin selbst überlassen, für sich zu entscheiden, ob er die Standzeit der von ihm eingesetzten Klinge verlängern oder seine bisherige Nutzungsgewohnheiten beibehalten möchte. Hier stehen sich die sportliche Herausforderung und der tägliche Normalablauf einer Nassrasur gleichwertig gegenüber. Aber es übt schon einen gewissen Reiz aus, für sich selber  herauszufinden, wo Grenzen liegen könnten. Zumindest beziehe ich das auf meine Person.
 
Zum Abschluss soll auch der erzielte Kosten-/Nutzeneffekt angesprochen werden. Bei dem Test der Standzeit der Gilletteklinge hatte ich jedenfalls nicht die Absicht, Geld durch einen zeitlich hinausgezögerten Kauf von neuen Rasierklingen einzusparen. Die Durchführung des Testes und die dadurch gewonnenen Erfahrungen brachten mir den größeren Nutzen. Die Kostenfrage war also zweitrangig.

Auf das Thema Kosten und Kosteneinsparung möchte ich der Vollständigkeit halber trotzdem eingehen.
10 Gillette-Rasierklingen kosteten 1,69 € oder 16,9 Cent/Rasierklinge. Rasiere ich mich mit einer Rasierklinge nur 6mal, beträgt der Anteil der Kosten für den Klingeneinsatz 2,8 Cent pro Tag und eingesetzte Rasierklinge. Die 10 Rasierklingen sind nach 60 Rasuren oder 10 Wochen aufgebraucht, wenn ich pro Woche einen Rasurruhetag einrechne. Mein Rasierklingenjahresverbrauch beträgt bei 52 Wochen/Jahr rund 5 Päckchen Rasierklingen. Die fehlenden zwei Rasierklingen lasse ich mir einfach schenken; das klappt schon. Dem müsste man jetzt gegenüberstellen, welche Rasierklingenmengen denn so von dem ein oder anderen von uns in entsprechenden Depots gebunkert werden. Einsparzwänge liegen hier wohl eher nicht vor.
 
Würde ich dagegen die Standzeit einer Rasierklinge durch geeignete Maßnahmen auf 20 Rasuren/Rasierklinge verlängern, verringerte sich der Klingenkostenanteil auf 0,84 Cent pro Tag und Rasierklinge. Die 10 Rasierklingen wären dann nach 200 Tagen aufgebraucht. Hier höre ich mit der Rechnerei auf, denn das würde mir den täglichen persönlichen Spaß an den mir zu Verfügung stehenden vielfältigen Möglichkeiten einer individuellen Nassrasur nehmen.


P.S.:
Mit einer im Frühjahr 2007 auf Mallorca im Drogeriemarkt  Dr. Müller in Andraitx für 1,87 € gekauften Rasierklinge (Klingenspender mit 10 Klingen) habe ich mich seit Oktober dieses Jahres unter Anwendung der zuvor beschriebenen Testbedingungen insgesamt 22mal ohne vorzeitigen Klingenwechsel rasieren können. Wer möchte mir das nachmachen? Ich bin doch sicherlich nicht der einzige sonderliche Nassrasurritter in unserem Rasiererforum ….
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2012, 14:30:55 von Standlinie » Gespeichert

Mit freundlichem Gruß von Standlinie.

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #1 am: 02. Dezember 2012, 14:11:44 »

Absoluter Wahnsinn  Schockiert Grinsend
Vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht  Daumen hoch
Ich glaube wenn es im Guiness Buch der Rekorde eine Rasurrubrik gäbe würde die jetzt Zuwachs bekommen  Smiley
Habe selbst die Bleue gerade in Benutzung und schaue mal ob ich die Marke von 26 ohne Blessuren knacken kann.
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
KäptnBlade
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InGENIEur + Entschwörungstheoretiker


« Antworten #2 am: 02. Dezember 2012, 14:22:52 »

Gratulation zu diesem großartigen Beitrag.  Daumen hoch
Scheinbar hat es Gillette ja drauf, denn meine 14 Rasuren mit der Super Thin gehen ja auch in die Richtung.
Ohne Handballenabzug, aber auch mit verschiedenen Hobeln und Seifen/Cremes.

Mist, jetzt bin ich echt neugierig geworden.  Zunge
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Meine Angst, dass die Autokorrektur dieses Forums mal was Obszönes ausspuckt, wichst von Tag zu Tag!
Rockabillyhelge
Globaler Moderator

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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #3 am: 02. Dezember 2012, 14:24:32 »

Die von Gillette sollten sich mal Gedanken machen, nicht das die zu gute Leistung schuld daran ist das die Produktion der Klinge wohl eingestellt worden sein soll.
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
Heresy
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veni, vidi, violini


« Antworten #4 am: 02. Dezember 2012, 14:37:52 »

Respekt! Daumen hoch

Vielleicht müssten wir mal so etwas bei uns anleiern? :http://badgerandblade.com/vb/showthread.php/271654-Third-Annual-quot-One-Blade-in-February-quot-Challenge
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Gruss, Rainer
FEATHER
Neuling

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« Antworten #5 am: 02. Dezember 2012, 14:48:20 »

Danke!
Gut- und informativ geschriebener Bericht. Die Bilder vervollständigen das ganze nocheinmal.
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Onkel Hannes
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« Antworten #6 am: 02. Dezember 2012, 15:26:49 »

Der User hpstr sagt danke und drückt den "Gefällt mir"-Knopf Zwinkernd Sehr schöner und toll bebilderter Bericht!

Ich habe mich mal "aus Versehen" mit einer Astra SP rund 13-15 Mal rasiert, ohne Abzug, reinigen etc. Einen vergleichbaren Test hatte ich schon lange mal vor, bin aber zugegebenermaßen zu faul dazu...

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Stellar
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« Antworten #7 am: 02. Dezember 2012, 16:22:30 »

Herrlich!! Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
Dieser Bericht ist ein weiterer Meilenstein in diesem Rasurforum. Schockiert
Spitze! Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
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paton
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« Antworten #8 am: 02. Dezember 2012, 20:43:14 »

Danke für den sehr informativen Bericht  Daumen hoch Lächelnd
Von der Bleue Extra habe ich noch 3 oder 4 Spender rumliegen, sie sollte mal wieder zum Zuge kommen.
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Lord Vader
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Dunkle Seite der Macht


« Antworten #9 am: 02. Dezember 2012, 23:16:08 »

Toller Bericht. 1x um des sportlichen Ehrgeiz wegen würde ich das sicherlich auch mal machen. aber immer? ich glaube, da wäre mir das ewige aufschrauben des hobels nach der rasur zu mühsam.

das würde ich nur machen, wenn sich die qualität der rasuren durch das "ledern" nicht nur in der standzeit sondern auch in der sanftheit/gründlichkeit etc. auszahlt.
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Stellar
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« Antworten #10 am: 03. Dezember 2012, 01:35:46 »

Ich finde insbesondere den Teil über den "Handabzug" für mich sehr lehrreich. Ich habe sonst bei dem Wort grosszügig diagonal ge/überlesen.
Jetzt ist mir klar wie das geht.
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mikri
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Ich kann mit allen R41 rasieren


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« Antworten #11 am: 03. Dezember 2012, 09:31:04 »

Standlinie ich darf sagen, ich habe schon lange keinen so tollen und vorallem informativen Bericht hier im Forum gelesen.
Ich schliesse mich der Meinung von Stellar an. Dein Bericht sollte ganz oben angepinnt werden. Die Bilder unterstreichen
erklärend die Worte. Was mich noch interessieren würde, wie hast du den Haartest gemacht und gleichzeitig fotografiert? Grinsend

Von mir ein grosses Bravo - auch für den Durchhaltewillen.

LG mikri
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Mit Verarzten dauert's länger

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infabo
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« Antworten #12 am: 03. Dezember 2012, 10:03:38 »

Standlinie, deinem Bericht ist absolut nichts mehr hinzuzufügen. Daumen hoch
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perteges
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« Antworten #13 am: 03. Dezember 2012, 10:11:13 »

Super Bericht, spannend geschrieben, sehr informativ und tolle Bilder.

Vielen Dank!!!



PS: Natürlich gehört das oben angepinnt!!!  Schon erledigt Smiley
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PEOPLES
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« Antworten #14 am: 03. Dezember 2012, 10:12:37 »

JEtzt muss ich mal fragen:

 Auf den Klingen oder zumindest auf den Päckchen steht ja immer: DO NOT WIPE BLADE . Ich nehme an, damit irgendeine Teflonbeschichtung (oder was die sonst noch drauf schmieren) nicht gelöst oder weggewischt wird. Mit dem Handballenabzug macht man ja genau das eigentlich.
 Ändert sich da bei euch? Macht die Beschichtung dann Sinn?
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