gut-rasiert
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Autor Thema: Schneideraum / Best of cuts  (Gelesen 53410 mal)
Matthias R.L.
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« Antworten #495 am: 21. Mrz 2016, 10:11:15 »

So isses, ich verbuche das als "lessons learned" Zwinkernd
Der R41 ist ziemlich sicher auf meiner Wunschliste.
Aber erst mal probiere ich noch ein paar Klingen aus. Habe von jemandem aus dem Forum Feather und ASP als Muster bekommen, mal schauen wie die sich im R89 machen. Den R89 künstlich aggressiver machen ist jedenfalls kein Thema mehr  Zunge
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Gruss aus dem Hunsrück, Matthias
perteges
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« Antworten #496 am: 21. Mrz 2016, 11:26:36 »

Es gibt ja durchaus Hobel, die von der Konstruktion her verstellbar sind - der R89 gehört da aber nicht dazu.
Einen "normalen" Hobel nicht ganz zu schließen finde ich jetzt gar keine gute Idee, da sitzt doch die Klinge nicht 100%.
Das Ergebnis sieht man ja....


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Matthias R.L.
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« Antworten #497 am: 21. Mrz 2016, 11:37:02 »

Einen "normalen" Hobel nicht ganz zu schließen finde ich jetzt gar keine gute Idee
Ich auch nicht mehr  Augen rollen
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Gruss aus dem Hunsrück, Matthias
Waldi
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« Antworten #498 am: 21. Mrz 2016, 13:36:48 »

Lieber Mekong,

tatsächlich ist es vielleicht ganz gut, daß Du das hier gebostet hast. Es sensibilisiert nochmal alle Messerer und solche, die es werden wollen dafür, vorsichtig zu sein und zu bleiben und nicht betriebsblind zu werden.
Garnicht einverstanden bin ich jedoch mit Deiner Art und Weise, mit dem Malheur um zu gehen. Ich will Dir nichts persönlich, Du bist erwachsen, aber dazu möchte ich dann doch deutlich sagen: bitte nicht nachmachen!

Ich habe hier zunächst nochmal eine Ausschnittvergrößerung eingefügt.

Aber seis drum, Vampire bitte kurz wegschauen, hier mein bis dato schlimmster Cut... Cool

Versorgung:
Zuerst natülich eiskaltes Wasser für einige Minuten.
Dann natürlich Alaunstift drauf, zog sich auch etwas zusammen, die weiteren Male aber nichtmehr sogut.
Mit Handtuch, Küchenrolle versucht zu trocknen, hat schon alles gute 30min. gedauert, bis ich es unter Kontrolle hatte, aber ich lebe noch.


Wir sehen hier eine relativ tiefe (in dem Bereich geht es ja nicht ganz so tief...), klaffende, stark blutende Schnittwunde von mindestens Zeigefingerlänge. Nach Auskunft des Betroffenen wurde ein größeres Teil der (Ober-)haut komplett abgelöst.

Was tut man in einer solchen Situation statt des oben beschriebenen?

Möglichst steril abdecken (für soetwas hat man Verbandsmaterial im Haus, ansonsten sollte es im Auto liegen!), wenn es stärker blutet - wie hier - etwas drücken und ab in die Notaufnahme. Wenn selbst nicht mehr fahrtüchtig (wie hier) mit dem Rettungswagen. Ja, genau, mit dem orange-weißen. Und garnichts anderes. Der freundliche Nachbar ist nämlich bei so einer Fahrt nicht versichert.  

Solche Schnitte - im Gesicht zumal - selbst mit Hausmitteln zu versorgen ist nicht männlich sondern schlicht - ich verkneife es mir - und sage lieber: leichtfertig. Hast Du daran gedacht, daß bei einem solchen Schnitt durchaus auch Nerven durchtrennt worden sein könnten? Und eine Sepsis in dem Bereich stelle ich mir auch sehr spaßig vor.

Selbst wenn es "nur" um kosmetische Fragen (die Narbenbildung wurde ja thematisiert) geht: soetwas gehört professionell versorgt!

Kaltes Wasser und Alaunstift. Ich glaub es ja garnicht. Der Alaunstift ist für kleine punktuelle Blutungen und Minischnitte gedacht, wie man das bei einem Fall etwas weiter oben im Faden am Ohrläppchen sehen kann. Aber nicht für so einen Schmiss!

Und schließlich: vielleicht wäre es auch keine schlechte Idee, nach einer durchzechten Nacht das Messer liegen zu lassen, bis die Hand am darauf folgenden Tag wieder ruhig ist - falls das der Grund für die Einnahme von Aspirin gewesen sein sollte... .

Meine Meinung.
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Meisterd
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« Antworten #499 am: 24. April 2016, 09:44:51 »

Das ist schon ein spektakuläres Bild!
Doch wenn das Opfer die Ruhe hatte, den Fotoapparat herbei zu holen,
wird es nicht so schlimm gewesen sein.
Und wer sich an seine Lehrzeit als Messerer erinnert, weiß, das selbst winzige
Schnitte beeindruckend lang bluten können. ( auch nach jahrelanger Routine )

Wenn ich richtig gelesen habe, beschrieb Mekong, dass er ein Wenig Haut auf der
Klinge fand. Das spricht doch für eine sehr flache Verletzung, bei der hauptsächlich
die kleinen, aber fies blutenden Kappilare, betroffen waren.
Lässt man das eine Weile laufen, lohnt es sich, ein Horrorbild aufzunehmen.
Einen tiefen, klaffenden Schnitt hätte Mekong nicht in einer halben Stunde in den Griff bekommen.

Trotzdem erinnert uns das Bild doch daran, dass wir den Respekt vor der Klinge nicht verlieren dürfen;
Und, dass Eile, Ablenkung und Arroganz keine guten Begleiter der Messerrasur sind!


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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #500 am: 24. April 2016, 14:41:15 »

Die meisten Verletzungen sind i.d.R. eher optisch spektakulär und haben rein medizinisch einen eher einfachen
Charakter, das man wirklich derart blutüberströmt dasteht empfinde ich als eher selten und kenne es aus meinem
Bekanntenkreis hier im Forum wie von mir selbst nur als Ausnahmesituation (wenn man z.B. gestört wird als
Unfall oder auch gerne wenn man ein Messer benutzt das man vorher noch nie genutzt hat).
Der Respekt vor der Klinge ist und bleibt das A&O (was eigentlich sebstverständlich sein sollte) aber solche Darstellungen
können natürlich den Messerinteressierten auch verwirren oder z.T. unberechtigte Ängste schüren indem die Kardinalangst
hervorgehoben betrachtet wird und die realen und wesentlich häufigeren Verletzungen die jeder noch so gute Messerer
kennt (Ansatzcut, Klinge zu steil gehalten und ne Unebenheit "geglättet" oder ein Haar herausgerissen usw.) in den
Hintergrund treten.

Ich kann nur jedem Messerneuling (und Hobelern natürlich auch) empfehlen sich die Folgen eines echten Schnittes natürlich
im Hinterkopf zu halten, aber primär sich dadurch nicht verwirren zu lassen da, ich will mal vermuten 98% der möglichen
Verletzungen a. bedeutend kleiner und mit dem Hobel vergleichbar & b. mit einem Blutstillstift und Hygienepapier zu behandeln
sind.
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
efsk
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« Antworten #501 am: 24. April 2016, 16:00:38 »

Die schlimmsten Verletzungen kriegt man wen man das Messer fallen last und versucht es auf zu fangen. Fast alle Schnitte im Gesicht oder Hals gehen zu mit Alaun oder ein Tissue, und weil es schöne, rechte cuts sind heilen die wunderbar und unsichtbar.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #502 am: 24. April 2016, 18:28:59 »

Die schlimmsten Verletzungen kriegt man wen man das Messer fallen last und versucht es auf zu fangen.

Das sehe ich genauso!!! Wobei ich Verletzungen beim restaurieren auch noch dazu zählen möchte Lächelnd
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
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« Antworten #503 am: 24. April 2016, 19:43:43 »

Beim restaurieren trage ich Handschuhe Schutzklasse 3, die höheste Stufe wobei man mit den Fingern noch spürt was man macht. Seitdem ist das restaurieren eigentlich ganz sicher :-)
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #504 am: 24. April 2016, 19:46:00 »

Fällt bei mir raus, ich brauche das Fingerspitzengefühl (auch wenn diese stets in Gefahr sind), für gröbere Arbeiten freilich nehme ich auch mal Handschuhe  Augen rollen
Mir ist übrigens noch eine schöne Problemstelle eingefallen bei der ich regelmäßig nen kleinen Ritzer bekomme, in der Kulle zwischen Kinn und Unterlippe gegen
den Strich da es irgendwie anatomisch bei mir kaum möglich ist dort eine gerade Fläche zu erzeugen ist und die Klinge förmlich in den Strassengraben fährt.
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
ChrisK
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« Antworten #505 am: 26. April 2016, 13:39:44 »

Auch wenn es bei mir noch nie so "spektakulär" aussah wie auf dem vorherigen Bild, möchte ich noch anmerken, dass durch die Feuchte/Nässe im Gesicht oder am Hals alles Blut auch gleich viel "mehr" aussieht. Es vermischt sich praktisch sofort mit allen anderen Tropfen vor Ort.
Hinzu kommt dann auch noch der Faktor Fläche. Wer mal einen halben Liter rot gefärbtes Wasser über eine Treppe schüttet, der wird sofort merken was ich meine. Sieht unglaublich viel aus, ist aber die normale Menge bei der Blutspende!  Zwinkernd
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #506 am: 02. Oktober 2016, 19:26:01 »

Tja, irgendwie ists ein wenig albern was die Messer oder ich sich dabei denken (Stichwort: https://www.youtube.com/watch?v=tBWqp5cuQ0s)
aber die richtig guten Messer und ich, da gibts immer eine Blutttaufe.



Gerade bei Kamis ist Achtsamkeit geboten, wobei ich es auch wirklich selbst schuld war, dass das heutige Masamune einen Teil Muramasa von sich preis gab.
Was vielleicht dem ein oder anderen nicht bewusst ist und was ich wie deutlich sicht- und spürbar heute missachtet habe ist, dass
beim Kami nicht nur dem Winkel und der Handführung eine besondere Rolle zukommen sondern insbesondere auch ob die Klinge der
Länge nach auf der Haut aufliegt und nicht auf die Kanten kippt.
Nun ja, es ist schon tief aber hat sich selbst wieder geschlossen, dem scharfen Messer sei Dank  Lächelnd
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
flatulenzio
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« Antworten #507 am: 09. Oktober 2016, 13:56:40 »

Am Vormittag die Pallares Kuechenmesser (Kohlenstoffstahl) geschliffen/poliert.
Den Klingenruecken wollte ich auch etwas glaetten und abrunden, als ich sehr dumm/ungluecklich abgeritscht bin. Die Spitze bohrte mir einen kleinen Kanal von der einen zur anderen Seite des Ringfingers...

Dass es gut zum Parieren geeignet ist, wusste ich aber auch so  Augen rollen
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Thekenprominenz
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« Antworten #508 am: 13. Oktober 2016, 11:38:48 »

...und selbst der kleinste Schnitt wird zum wahren Blutfest, wenn man den Fehler begeht sich etwas stärker angetrunken unachtsam versucht zu rasieren! Junge,Junge...das hört dann nicht mehr so schnell auf. Das ist mir mal bei einer Glatzenrasur passiert. Grinsend
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krähe
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« Antworten #509 am: 13. Oktober 2016, 12:36:08 »



 Schockiert

Sach ma Helge, seit wann sind Dir denn Deine Koteletten (Sideburns) abhanden gekommen?
Die waren sehr imposant...
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"less is more-more or less" Mies v.d. Rohe
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