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Autor Thema: Sunnenschutz Gipfelbräune von Pigmentan  (Gelesen 8421 mal)
herzi
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« am: 04. Juli 2008, 06:24:35 »

Jaja, ich weiß, einen kleinen Hang zu klassischen Designs habe ich schon. Und so kam es, daß ich in München in einem Rossmann (ich denke es war einer), als ich einen Sonnenschutz für Georgien brauchte  nicht zur günstigen Eigenmarke griff, die von den Inhaltsstoffen auch möglich gewesen wäre, sondern zur Pigmentan Gipfelbräune SPF 8.

In dieser kleinen Schachtel verbirgt sich natürlich eine Tube die dasselbe Design aufweist.
Der Sonnenschutz ist eine Creme, die relativ dick ist, ich würde sagen wie Hautcreme. Die Creme ist grünlich gelb und hat einen netten Kräuterduft. Sie läßt sich auf den betroffenen Hautpartien leicht verteilen und zieht gut ein. Auf der Packung steht man soll die Creme 20Minuten vor dem Sonnenbaden auftragen. Ich denke das ist Standard. Berichtigt mich bitte wenn ich da falsch liege. Ich hatte in Georgien keinen Sonnenbrand oder gereizte Haut von der Sonne und es war wirklich sehr sonnig und heiß dort. Ich denke auch ein SPF8 reicht für einen nicht ganz hellen Hauttyp. Es gäbe aber auch von Pigmentan eine Creme mit SPF30, die heißt dann Sunalpin. Sieht aber fast genauso aus.
Hier noch die INCIS:
Aqua, Petrolatum, Ozokerite, Hydrogenated Castor Oil, Glyceriyl Isostearate, Polyglyceryl-3 Oleate, Octyl Methoxycinnamate, Adeps Lanae anhydricus, Sorbitol, Glycerine, Glycine Soja, Daucus Carota, Beta Carotene (C.I.40800), Tocopherol, Sodium Lactate, TEA-Lactate, Lactic Acid, Glycerine Serine, Urea, Allantoin, Sodium Chloride.Lauryl Diethylenediaminoglycine, Lauryl Aminopropylglycine, Alcohol Den., Butyl Methoxy-dibenzoylmethane, Tocopheryl Acetate, Magnesium Sulfate, Ethoxydiglycol, Propylene Glycol, Butylene Benzyl Benzoate, Cinnamyl Alcohol, Citral, Citronellol, Geraniol, Limonene (d- and L-Limonene), Linalool, Glycol, Aesculus Hippocastanum, Sodium Benzoate, Pottasium Sorbate, Salvia Officinalis, Hamamelis Virginiana, Parfum, Retinyl Palmitate, Methyl Paraben, BHT, Ascorbyl Palmitate, Glyceryl Stearate, Glyceryl Oleate Citric.Acid.
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Stefan
Nikita
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« Antworten #1 am: 04. Juli 2008, 06:48:53 »



Hast du dir den zweiten Inhalltsstoff gut überlegt? Ich sach nix als "grüne Tante". Grinsend
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Calani-Seifenmanufaktur
herzi
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« Antworten #2 am: 04. Juli 2008, 06:56:05 »

Nein. Die Auswahl an für mich verwendbarem Sonnenschutz ist sehr gering. Außerdem verwende ich es nicht jeden Tag. Nur im Urlaub. Erklär mal bitte was daran so schlecht sein soll.
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Stefan
TomH
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« Antworten #3 am: 04. Juli 2008, 07:01:44 »

Herzi, Cathy meint Petrolatum = Erdölderivat = zieht nicht in die Haut ein, verkleistert nur die Poren, richtig Cathy??
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JoeHonil
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« Antworten #4 am: 04. Juli 2008, 07:04:59 »



Hast du dir den zweiten Inhalltsstoff gut überlegt? Ich sach nix als "grüne Tante". Grinsend

Petrolatum (oleum Paraffinum subliquidum) ist ein leicht dickflüssiges, geruchloses und geschmackloses Paraffinöl (medizinisch reines Weißöl). Dieses Mineralöl mit seinen besonderen Mikrokristallinen Wachsen erfüllt die Qualitätsanforderungen nach deutschem und internationalen Arzneibuchvorgaben und wird sowohl für Pharmazeutische und kosmetische Zwecke (in Form von Vaseline) eingesetzt wie auch in der Lebensmittelindustrie. Es ist die Grundlage von Ölen und Salben für äußerliche und innere Anwendungen und zeichnet sich durch höchste Reinheit und unbegrenzte Haltbarkeit aus.
Petrolatum ist ein Gleitöl und wird nicht durch die Leber verstoffwechselt, weshalb es gut innerlich angewendet werden kann, ohne Leber und Galle zu belasten. Aufgrund seiner hervorragenden Gleiteigenschaften ähnelt es dem aus Schiefergestein gewonnenen Tiroler Steinöl: es zieht bei äußerlicher Anwendung sehr schnell in die Haut und die darunter liegenden Schichten ein und befördert im Unterhautgewebe Abgelagertes auf dem ungekehrten Wege durch die Haut nach draußen.

« Letzte Änderung: 04. Juli 2008, 07:06:42 von JoeHonil » Gespeichert
Nikita
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« Antworten #5 am: 04. Juli 2008, 07:07:59 »

Paraffinum Liquidum
Deutsch: Paraffinöl
Einsatz: Lipid, Rückfetter; für Naturkosmetika nicht geeignet.
Herkunft: chemisch
Bewertung: nicht empfehlenswert
Nachteile: Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. Außerdem Trocknen sie die Haut zusätzlich aus. Labello-Efekt...

Aber Stefan, ich stehe mit Sonnenschutz eh auf Kriegsfuß. Ich schau mal, ob ich Alternativen finden kann, die käuflich zu erwerben sind...

@TomH: RICHTIG!!!!
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JoeHonil
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« Antworten #6 am: 04. Juli 2008, 07:16:01 »

Paraffinum Liquidum
Deutsch: Paraffinöl
Einsatz: Lipid, Rückfetter; für Naturkosmetika nicht geeignet.
Herkunft: chemisch
Bewertung: nicht empfehlenswert
Nachteile: Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen. Außerdem Trocknen sie die Haut zusätzlich aus. Labello-Efekt...

Aber Stefan, ich stehe mit Sonnenschutz eh auf Kriegsfuß. Ich schau mal, ob ich Alternativen finden kann, die käuflich zu erwerben sind...

Meines ist aber Paraffinum subliquidum und ist wie reine Vaseline. Daher auch medizinisch unbedenklich, da es NICHT über die Leber geht.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Dr. Dr. Dr. Joe Hypochonder
« Letzte Änderung: 04. Juli 2008, 07:17:51 von JoeHonil » Gespeichert
herzi
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« Antworten #7 am: 04. Juli 2008, 07:19:47 »

Ja, schau mal nach. Wenn ich zu dem Petrolatum im Internet recherchiere finde ich hauptsächlich nur das was Joe auch schon schrieb.
Ich hab auch schon Entgiftung im Zusammenhang mit in die Haut einreiben gelesen. Und auch sehr oft, daß es in die Haut einzieht.
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Stefan
Nikita
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« Antworten #8 am: 04. Juli 2008, 07:35:09 »

Herr Dr. Honil, Grinsend
selbst wenn diese Dinge sich nicht irgendwo ablagern, ist es ein billiger Füllstoff, der wertvolle pflanzliche Öle ersetzten soll. Es ist ein totes, Mineral und Vitaminloses Zeug, welches die Poren verstopft. Erst fühlt sich die Haut sicher gepflegt an, aber dann merkt man, dass die Haut immer trockener wird und du bist ständig am nachschmieren.

Es ist nur da, weil es da ist. Und weil es billig ist. Innerlich angewendet sieht das schon wieder anders aus...

Nur vorsicht, bei Aussagen, die auf irgendwelchen HP´s getroffen werden, die dem Zweck dienen sollen, dass eigene Produkt zu bewerben...  Zwinkernd

@Stefan: Sicherlich wird immer dafür und dagegen gesprochen. Ich kann es nur aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich früher ständig, Sommer wie Winter mit einem Labello herumgerannt bin und wie eine wilde geschmiert habe und die Lippen immer schlimmer wurden. Richtig entzündet. Seit ich meinen eigenen Lippenpflegestift mache und nehme hat sich das geändert. Ich brauche ihn nur noch ab und an im Winter. Wenn man mal googlet, stößt man auf viele Foren, wo dieses Thema besprochen wird und viele Leute die gleiche Erfahrung gemacht haben.

Es ist einfach für die Industrie ein Mittel, auf das sie praktisch kostenlosen Zugriff haben,...ist doch prima, wenn man Abfall so entsorgen kann... Augen rollen
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herzi
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« Antworten #9 am: 04. Juli 2008, 07:43:12 »

Weiß ich doch Cathy, aber man soll ja nicht alles einfach schlucken und selber auch mal nachlesen, oder?
Nur vorsicht, bei Aussagen, die auf irgendwelchen HP´s getroffen werden, die dem Zweck dienen sollen, dass eigene Produkt zu bewerben...  Zwinkernd
Da habe ich einen interessanten anderen Link:
http://www.ourself.de/ringana_naturkosmetik/kosmetik_inhaltsstoffe4.htm Zwinkernd

Außerdem ist das Ozokerite auch ein Mineralwachs. Warum warnst Du mich vor dem nicht?  Ärgerlich  Zwinkernd

Trotzdem würde ich jetzt gerne mal wissen ob das sonst noch jemand kennt ausser mir.
« Letzte Änderung: 04. Juli 2008, 07:46:03 von herzi » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 04. Juli 2008, 08:02:13 »

Hi, hi, so weit war ich noch gar nicht.... wollen wir zum nächsten übergehen??? Smiley

MMhhmm, der Link ist meinen Infos sehr ähnlich. Ich hatte mir meins mal so in der Form abgelegt. Ich habe aber gerade diese Aufstellung von deinem Link schon ganz, ganz oft gesehen. Da geht wohl der Eine bei dem Anderen klauen. Traurig

Ich weiß es nicht, mich hat meine persönliche Erfahrung überzeugt auf diese Dinge zu verzichten. Man wird immer Studien finden mit gegensätzlichen Meinungen.
Für mich besteht der Verdacht, warum das Zeug in jedweder Form auch in Krankenhäusern und zu medizinischen Zwecken verwendet wird darin, dass das Zeug nun mal nicht ranzig werden kann und bestimmt auch keinen guten Nährboden für Bakterien und Schimmel bietet. Es bietet unserer Industrie nur Vorteile. Ich frag mich schon, welche Energie dahinter steckt, die Vorteile herauszukehren. Zwinkernd
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herzi
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« Antworten #11 am: 04. Juli 2008, 08:08:10 »

Aber ich bin auf Deine Alternativen gespannt, vor Allem nachdem ich das gelesen habe

Sonnenschutzfilter

4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC (Octyl-methoxycinnamat), Bp-3 (Benzophenon-3) ist in den Verdacht geraten wie das weibliche Hormon Östrogen zu wirken. UV Filter sind inzwischen in menschlicher Muttermilch und im Körper von Fischen nachweisbar. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen, auf die 5 verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden. Untersuchungen des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich. (Quelle: Natur & Kosmos Juni 2001)


Auch das Ladival Allergen ist durch andere Inhaltsstoffe schon bedenklich wenn man so will.
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Nikita
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« Antworten #12 am: 04. Juli 2008, 08:16:27 »

Ja, genau, darum bin ich auch kein Freund davon... Es gibt halt den gravierenden Unterschied, ob du einen chemischen Sonnenschutzfilter hernimst, oder einen Sonnenschutz, der die Strahlen reflektiert. Dieses passiert glaub ich meißt durch Kaolin oder auch durch Titandioxid, der auch kritisiert wird, da er die Poren verstopft. Nur das Zeug kann man locker wieder abwaschen.
Ich muß jetzt erstmal los, aber wenn ich Luft hab, werde ich vielleicht mal in einem neuen Thread diese Unterschiede aufzeigen und versuchen Alternativen aufzuzeigen.
« Letzte Änderung: 04. Juli 2008, 08:37:13 von Nikita » Gespeichert

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herzi
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« Antworten #13 am: 04. Juli 2008, 08:26:05 »

Das wär nett.
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« Antworten #14 am: 21. September 2015, 08:45:53 »

Die Rezeptur der Pigmentan hat sich verändert:
 Aqua, Petrolatum, Octocrylene, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Salicylate, Ceresin, Hydrogenated Castor Oil, LanolinGlycerin, Helianthus Annuus Seed Oil, Sorbitol, Glyceryl Isostearate, Polyglyceryl-3 Oleate, Phenoxyethanol, Parfum, Tocopheryl Acetate, Propylene Glycol, Magnesium Sulfate, Retinyl Palmitate, Citrus Grandis Peel Oil, Benzoic Acid, Hamamelis Virginiana Bark/Leaf/Twig Extract, Dehydroacetic Acid, Pentylene Glycol, Lactic Acid Hamamelis Virginiana Water, Alcohol  Sodium Lactate, SerineUrea, Glucose, Hydrolyzed Corn Starch, Salvia Officinalis Leaf Extract, Aesculus Hippocastanum Extract, C.I. 40 800, Glycine Soja Oil, Sodium Benzoate, Sodium Chloride, BHT, Potassium Sorbate, Ascorbyl Palmitate, Glyceryl Stearate, Tocopherol, Citric Acid, Allantoin, Daucus Carota Sativa Root Extract, Caramel.

Zitat von hier (auf mehr Info drücken)

Sie ist jetzt parabenfrei. Dafür enthält sie jetzt Phenoxyethanol. Schade. Dagegen bin ich allergisch.
« Letzte Änderung: 21. September 2015, 09:00:36 von herzi » Gespeichert

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Stefan
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