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Autor Thema: Eine Schärfanleitung für japanische Natursteine (Ohzuku)  (Gelesen 22438 mal)
Dongiganti
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« Antworten #90 am: 23. April 2013, 16:56:39 »

Danke !

Und ich dachte schon da ist ein Trend an mir vorbeigegangen  Grinsend



Gruß

Markus
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Peder
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« Antworten #91 am: 23. April 2013, 19:55:13 »

Hat jemand den Koma von Hiroshi gekauft und kann dazu was sagen?  Viele Grüße Peter
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Dongiganti
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« Antworten #92 am: 29. April 2013, 16:28:01 »

Moin,

ich bin seit Samstag Besitzer eines Ohzuku Asagi und zweier Naguras: Mikawa Shiro Nagura Mejiro und ein Tomo von JNS.
Leider bekomme ich damit noch nicht die Ergebnisse hin die ich erwarte. Momentan sehen die Facetten so aus als wären sie mit max. 6000 bearbeitet worden.

Die Messer ( GD66+Wostenholm ) waren zwar noch scharf aber ich habe sie trotzdem neu geschärft auf Naniwa bis zum 10k. Wie gewohnt war die Facette hochglanzpoliert und frei von Kratzern. Nun bin ich auf den Ohzuku gegangen den ich mit 3 Tropfen Wasser angefeuchtet hatte um dann mit dem Mejiro ein Slurry zu erzeugen.
Beim schärfen habe ich den Slurry immer Tröpchenweise verdünnt bis die Facette gleichmässig mattiert war.

Danach wurden Stein,Messer und Schärfer gewaschen Lächelnd um dann den Ohzuku mit dem Tomo anzureiben,was wirklich Zeit braucht !
Das Arbeiten lief dann wie beim Mejiro nur das hier das Slurry nicht so "sahnig" war wie beim Mejiro. Das Ergebnis war noch sehr verkratzt so das ich den Ohzuku nochmal gereinigt habe und ihn ohne Slurry genutzt habe. Das Ergebnis wurde aber leider nicht mehr besser.

Nach den Steinen habe ich die Messer geledert (ohne Chromoxid) so wie ich es sonst auch mache. Die Rasur war leider nicht so gut,gegen den Strich habe ich sogar abgebrochen.

Der Ohzuku wurde vom Japan-Messer-Shop extra für mich ausgesucht.

Hat jemand eine Idee wo der Fehler liegt ? Ich bin für jeden Tipp dankbar !


Gruß

Markus
« Letzte Änderung: 29. April 2013, 16:47:59 von Dongiganti » Gespeichert
kimeter
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« Antworten #93 am: 29. April 2013, 16:53:38 »

Eine Steigerung der Politur, nach dem Naniwa Super Stone 10000 halte ich für ein sehr, sehr hochgestecktes Ziel, bzw. fast nicht umsetzbar - egal mit welchem Naturstein...

Wurde der Okzuku von dir abgerichtet?

-Andreas
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Dongiganti
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« Antworten #94 am: 29. April 2013, 17:03:56 »

Hallo,


Der Stein wurde vorher mit Schleifpapier auf dem Ceranfeld abgerichtet und zum Schluss noch auf einem 8k Naniwa geglättet.
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nophy
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« Antworten #95 am: 29. April 2013, 22:44:45 »

Die Ohzukus von Herrn Horie (Japan Messer Shop) haben einen guten Ruf und ich durfte selbst mal einen benutzen.
Dieser erzeugte sehr scharfe und sanfte Messer.

Es ist völlig normal, dass Du mit dem Ohzuku kein optisches Hochglanzfinish ähnlich eines Naniwa 10 k zu Stande bringst.
Natursteine erzeugen eher diese kleinen "Wölkchen" wenn man die Politur ohne Vergrößerung betrachtet.

Ansich ist Dein Weg richtig. Vielleicht solltest Du etwas mehr Wasser nehmen.
Ich mach den Naturstein unter fließendem Wasser auf der gesamten "Schleifseite" naß und erzeuge dann mit dem ebenfalls auf der Anreibseite nass gemachten Nagura den Slurry.
Nach dem Mejiro und Tomo mindestens nochmal 30 - 60 Züge auf dem nur mit klarem Wasser benetzten Ohzuku.
Dann nochmal den Ohzuku reinigen und frisch mit einer Wasserschicht versehen. Nochmal einige Züge nur auf dem Wasserfilm mit weniger Druck als sonst.
Der Haartest muß direkt vom Stein mindestens auf ca. 0,5 cm vom Haltepunkt funktionieren.

Was mir sonst noch einfällt: Könnte es sein, dass Du denn Messerrücken nochmal extra abkleben musst? Zumindest beim Wostenholm war damals als Du es gekauft hast, ein 2. Schneidwinkel (Rücken doppelt abgeklebt) gesetzt. Ich weiss aber nicht, wie das Messer zwischenzeitlich geschärft wurde.

Gruß

nophy





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Dongiganti
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« Antworten #96 am: 29. April 2013, 23:52:01 »

Moin,

ich habe mich vorhin noch mal an den Stein gesetzt und das Wostenholm und das GD bearbeitet. Vorher hatte ich aber auf den Hinweis von Kimeter die Oberfläche des Steines mit Filz das auf einer Platte aufgeklebt poliert.

Den Ohzuku wieder mit 3 Tropfen Wasser befeuchtet und den Tomo-Nagura kurz in das Wasser getunkt und schon ging es los mit dem Slurry machen. Ich habe aber dieses mal nicht so lange angerieben wie vorher! Jetzt fing ich an die Facette zu verfeinern und habe nach~20 Schüben immer mit einem Tropfen Wasser verdünnt. Als mir der Slurry zu dünn wurde habe ich den Stein einfach wieder angerieben und weiter gemacht. Zum Schluss habe ich den Stein nicht richtig abgewaschen sondern nur mit der nassen Hand abgewischt,da ich beim ersten Versuch den Eindruck hatte das es auf dem ganz blanken Stein etwas schlechter wurde!

Die Facette sah jetzt deutlich besser aus,zwar noch immer leicht matt aber keine Kratzer mehr die bis in die Schneide reichen.
Der HT funktioniert jetzt wie von Norphy beschrieben direkt vom Stein,so das ich die Messer jetzt nur geledert habe.

Einen zweiten Schneidenwinkel habe ich jetzt nicht gesetzt,das hatte ich aber vorher auf den Naniwa's gemacht.
Morgen werde ich die Messer testen und berichten.

Ich werde aber beim nächsten mal versuchen noch mehr Tipp's von euch umzusetzen.



Gruß

Markus

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Dongiganti
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« Antworten #97 am: 01. Mai 2013, 12:09:48 »

Moin,

jetzt wie versprochen ein Update: Zum Einsatz ist das Wostenholm gekommen,das sich beim ersten Durchgang zwar scharf anfühlte aber nicht anders als ob auf den Naniwa's geschärft. Das ganze änderte sich aber beim zweiten Durchgang der dann doch sanfter war als vorher. Mich hat das schärfen auf Natursteinen irgendwie gepackt  Grinsend Und da ich mein Belohnungszentrum eh noch zufrieden stellen musste habe ich mir noch einen Asano Botan und Koma bestellt .


Das GD was ja nach der letzten Schärfung den Haartest schon nach den Steinen schaffte,habe ich aus reinem Forschungsdrang noch über den nur nassen Ohzuku geschoben. Leider wurde das Ergebnis dadurch schlechter,die Facette bekam mehr Kratzer bzw. wurde matter. Das Messer schaffte den Haartest jetzt nicht mehr nach den Steinen  Huch
Falls jemanden dazu etwas einfällt............



Gruß

Markus
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nophy
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« Antworten #98 am: 01. Mai 2013, 19:52:29 »

Hallo Markus,

als bei meinem Ohzuko, den ich aber nicht vom Japan-Messer-Shop habe, wird das Messer schärfer wenn ich zuletzt nur mit Wasser auf dem Stein schärfe.
So war es auch mit dem Ohzuko, der von Herrn Horie stammte und den ich leihweise benutzen durfte.

Direkt mit Schleifschlamm erzeugt keiner meiner Natur-Japaner (Kamisori Asagi, Nakayama, Ohzuko) einen guten Haartest vom Stein.
Ich brauche immer noch einige Züge mit klarem Wasser.

Du musst aber aufpassen: Mir geht es so, wenn ich dann zu viele Züge nur auf dem Stein mit Wasser mache, dann wird bei einigen Messern die Schärfe wieder schlechter.
Vielleicht ist das bei Deinem Stein und Deinem Messer auch so.

Gruß

nophy
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Dongiganti
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« Antworten #99 am: 01. Mai 2013, 19:59:12 »

Hallo,

Danke für die Info! Ich werde es beim nächsten Versuch gleich testen,das werde ich aber erst machen wenn der Botan und Koma Nagura da ist.


Gruß

Markus
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doorsch
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« Antworten #100 am: 04. September 2013, 15:51:47 »

Also habe mittlerweile einige Steine von Herrn Horie, einen künstlichen Kombischleifstein (1000/4000) sowie zwei Ohzukus und verschiedenen Naguras....also gerade über die Qualität der Ohzukus (Rasiermesser Größe) kann man nichts sagen habe bisher immer super Ergebnisse mit den Steinen erhalten...

@Dongiganti : bist Du dir sicher das Du im unteren GRIT Bereich die Facette durchgängig erwischt hast ? Also in der Regel klappt der Haartest auch vom Stein super, natürlich ist es noch was anderes nach CROX und Riemen...dennoch eigentlich müsste der HHT klappen...

Der Vorschlag von Nophy erscheint mir sinnvoll, also nicht zu lange auf dem Stein (nur mit Wasser) bleiben
« Letzte Änderung: 04. September 2013, 15:57:06 von doorsch » Gespeichert
Peder
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« Antworten #101 am: 04. September 2013, 20:56:01 »

Ich habe auch den Ohzuku von Horie, super Stein! Wenn ich strikt nach Anleitung schärfe, also 4min botan, 5min mejiro, 10min tomo stetig verdünnend bekomme ich den haartest auch nicht direkt vom Stein hin, erst nach der roten Paste. Habe den Tipp umgesetzt und nur 5 min mit Tomo, dann ca 5 min mit einer Lage klebeband nur auf dem stein, dann klappt der haartest bei mir auch direkt vom Stein. das Ergebnis ist aber gefühlt dasselbe, aber ich bin auch noch Anfänger...
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Sicknote
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Schuhe sind meine neuen Rasiermesser


« Antworten #102 am: 10. Januar 2014, 00:16:53 »

Ich denke auch, dass du mit etwas mehr Übung noch mehr aus dem Stein herausholen wirst. Vielleicht solltest du nicht auf die Zeit achten sondern daran was die verschiedenen Naguras bewirken. Bist du beim Botan durch (ich fang oft nach dem 2k shapton pro mit dem botan an) ist die Facette immer etwas "milchig". Dann fange ich mit dem Tenjiou oder Mejiro an bis die Spuren des Botans verschwunden sind. Oftmals muss ich auch den Slurry neu anrühren. Mit etwas Übung bekommt man ein Händchen dafür wann das nötig ist und wann nicht. Lächelnd
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titanus
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« Antworten #103 am: 17. Oktober 2016, 19:20:04 »

Moin Freunde,
wieder etwas gelernt.
Durch die großzügige Leihgabe etlicher Naguras (danke noch einmal, Andreas!) in Verbindung mit speziell diesem Faden,
konnte ich mein erstes Messer mit der Kombination Naguras/Nakayama schärfen.
Ich hatte gerade ein sehr kleines Zwilling Nr. 78 1/2 hier liegen.
Eigentlich zum wieder verkaufen, weil mir diese Messerchen nicht so liegen/mir keinen Spass machen.
Das Schärfen ging flott und gut, ohne Probleme.
Einen Pastenriemen besitze ich zwar, benutze ihn aber nicht mehr.
Geledert wird üblicher Weise mit einem Doppelriemen von Jewgeni; Juchten/Nubuk.
Auf Anregung in diesem Faden durch Sicknote (mein Dank auch dir dafür!) habe ich mich direkt vom Stein rasiert.
Was soll ich sagen?
Die Rasur war top, das Messer super scharf, das verkaufe ich nicht mehr  Grinsend .

Hier mal ein Foto (leider gibt es z.Zt. nur noch Schmartefone-Bilder, weil jemand (vermutlich ich selbst!) das Ladegerät für meine
Kamera verlegt hat.)

Grüße

titanus

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Epikur
titanus
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« Antworten #104 am: 20. November 2016, 16:57:23 »

Moin,

Ich wollte mal meine neuen, alten Naguras vorstellen.
Auf Anregung von Andreas habe ich mir die aus Japan kommen lassen.
Sie sind nicht gestempelt und sollen aus altem Barber Bestand stammen.
Der linke Stein ist auf jeden Fall gröber, als die beiden anderen.
Bei denen habe ich auch eine Ahnung, welcher feiner/härter ist, aber so ganz sicher bin ich mir mangels
Erfahrungen nicht.
Wie dem auch sei, ich habe nach einem Aoto Nagura und mit einem Nakayama Nagura und diesen Naguras dazwischen,
zwei Messer sehr scharf bekommen; also vermute ich mal, dass ich nicht ganz falsch liege.

Grüße

titanus




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Epikur
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