gut-rasiert
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Autor Thema: Zeigt her Eure Steine  (Gelesen 111444 mal)
doorsch
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« Antworten #975 am: 30. Oktober 2016, 23:18:35 »

Danke Max für deine weiteren Ausführungen!! Mir war bewusst das es Unterschiede in den Körnungen gibt.
Aber das es so viele Unterschiedliche Namen für diese Schichten gibt, dass war mir nicht bekannt.

also ich freue mich auf weitere Testbericht von Dir...

Solange noch ein kleines Video zu dem Thema:
https://m.youtube.com/watch?v=nj1Xco99io0
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Grosser
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« Antworten #976 am: 04. November 2016, 17:26:47 »

Drei Thüringer sind mir zugelaufen:

Details gibt's im entsprechenden Steinthread.


Und dazu noch ein LaLune (ohne Label), zu denen es bedauerlicher Weise (!!) keinen eigenen Thread gibt (oder ich finde ihn einfach nicht):










Der Stein ist an der Unterseite gebogen, sodass ich vermute, dass er auch zum Abziehen von Rasierklingen gedacht ist. Ein bifunktionaler Stein!? ;-)



Hier noch eine weiterer LaLune (diesmal mit Logo) in einer interessanten Form:












Und inkl. meines grünen LaLunes (mit Logo):





Und meine drei rot-lila LaLune Steine (und einem Vintage Purple yellow lake):


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Viele Grüße, Christoph
doorsch
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« Antworten #977 am: 04. November 2016, 18:19:24 »

Der untere wird wie gesagt für Rasierklingen sein das andere ist sogenannter "Formstein"
« Letzte Änderung: 04. November 2016, 18:24:01 von doorsch » Gespeichert
Senser
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« Antworten #978 am: 06. November 2016, 13:33:00 »

Diese Formsteine werden zum Ausschleifern der Hohlung von sog.  "Kehleisen" verwendet. Dies sind Hozbearbeitungswerkzeuge, ähnlich wie Stemmeisen, abe mit hohler Klingenform, wie sie hauptsächlich von Bildhauern und Schnitzern verwendet werden. Auch der einseitig hohle Stein könnte diesem Zweck diehnen, natürlich für die andere Seite.
Gruß Senser
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Der Hein
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« Antworten #979 am: 06. November 2016, 18:09:32 »

Meine Neuerwerbung:



Iyoto Nagura 600-1000g, waren knapp über 1kg vor dem Sägen und Schleifen. Das war ein ungeprüfter alter Reststein aus dem Steinbruch von 330mate.com. So als Einstieg in die japanischen Gefilde ist das denke ich mal eine gute Idee gewesen. Das Sägen und Zurechtschleifen von Naguras war mal eine neue Erfahrung. Alle Schleifflächen sind übrigens bis zu einem 3000er Ölstein geglättet. Die glatteste Fläche ist der dunkelbraune Randsteifen von dem schmalen gestreiften Reststück (Bild 8 der Galerie). Der weiß-gelblliche Stein ist überall fast genauso glatt (Bild 3 bis 7).



Man sieht auf dem Bild Nr. 7 der Galerie den Stempel des vorher großen Steins. Ich denke, alle verbleibenden Problembereiche der Reststücke sind gut sichtbar. Der weiß-gelbliche Rest ist fast ohne weitere Einschlüsse. Wie die sich so machen, werde ich in Ermangelung einer japanischen Unterlage wohl irgendwann mal auf meinem "C-12K" Guangxi Stein ausprobieren müssen. Den Sägestaub und den Schleifstaub habe ich getrennt gesammelt. Da findet sich sicher die passende Anwendung für.  Grinsend

Ist das Versiegeln eigentlich notwendig? Und falls ja: hat mal jemand einen Tip, was man da nehmen kann?

Falls jemand aus eigener Erfahrung Tips hat, wo nochmal was weg sollte um Probleme zu ersparen, bin ich für jeden Hinweis dankbar.
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doorsch
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« Antworten #980 am: 06. November 2016, 18:28:44 »

Zum versiegeln reicht handelsüblicher Klarlack, aus der Dose oder aus dem Glas. Man kann das noch toppen, nächste Stufe wäre UV Stabil und Speichelecht....dann kommt Urushi oder Cashewlack...es geht auch Schellack...
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Der Hein
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« Antworten #981 am: 06. November 2016, 18:49:14 »

Zum versiegeln reicht handelsüblicher Klarlack, aus der Dose oder aus dem Glas. Man kann das noch toppen, nächste Stufe wäre UV Stabil und Speichelecht....dann kommt Urushi oder Cashewlack...es geht auch Schellack...

Aha, danke! Na dann geht's wohl mal Montag in den Baumarkt!  Zwinkernd

Sollte ich bei den Einschlüssen auf dem schmalen Stück (Bild 8-11) und dem großen Klotz (Bild 12) nochmal mit dem Sägedraht die Einschlüsse raussägen?
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kimeter
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« Antworten #982 am: 06. November 2016, 18:52:33 »

Ist das Versiegeln eigentlich notwendig? Und falls ja: hat mal jemand einen Tip, was man da nehmen kann?

Wenn die Steine "weich" sind empfehle ich dringend die Natursteine zu versiegeln. Ich habe alle meine eher weicheren Steine, Naguras mit Yacht und Bootslack aus dem Baumarkt (Hellweg) versiegelt. Seither ist mir kein Stein mehr gebrochen! Vorher sind schon einige, auch teure Natursteine gebrochen. Nicht so tragisch, sind jetzt alle prima Naguras geworden.  Grinsend

@doorsch
Sebastian, hast du eine Bezugsquelle für Cashewlack? Das wollte ich schon immer mal testen, habe aber nichts gefunden...

-Andreas
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doorsch
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« Antworten #983 am: 06. November 2016, 19:00:44 »

Ja es gibt einige Quellen kann aber nicht sagen wie zuverlässig die sind.
In Deutschland kenn ich keine Quelle:

http://www.teadogu.com/calasptyofja.html
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doorsch
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« Antworten #984 am: 16. November 2016, 01:20:31 »

Ein Update zu einem neuen Stein. Heute ist er eingetroffen!

Es ist selten, dass man sowas in der Form in die Hände bekommt. Ich vermute das Gute Stück kommt aus dem mittleren bis späten 19. Jahrhundert....ich habe leider keinerlei Anhaltspunkte oder Belege in Form eingeritzer Jahreszahlen oder anderer Hinweise auf das Alter finden können...

...es handelt dich definitiv um einen Stein zum Rasiermesser abziehen, dies ist meiner Ansicht nach durch die seitlich herausdrehbare Schublade mit geringer Höhe und durch die Feinheit des Steines dokumentiert. Sprich andere Werkzeuge oder dickere Messer fänden keinen Platz darin.





Wie sehr dieser Stein gemocht/verehrt bzw. wie wichtig dem Besitzer der Stein war sieht man an den recht aufwändigen Schnitzereien an der Seite. Die Symbolik zeigt eine grössere Schlange die eine kleinere Schlange fressen will. Desweiteren befindet sich in der Mitte ein "leuchtendes Herz".





Auf der anderen Seite befindet sich in der Mitte eine Sonne sowie mehrere Rauten


Desweiteren lässt sich feststellen das der Stein ursprünglich in dieser Form nicht in dem Holzkasten gelagert bzw. Dort zum Einsatz kam. Er hat wie bei einigen alten Steinen üblich eine Querbohrung durch die vermutlich ein Seil gelaufen ist. Der Stein hing möglicherweise früher im Waschraum und kam dort zum Einsatz. Später scheint eine Ecke unter der Bohrung weggebrochen zu sein, ich vermute das war der Zeitpunkt and dem der Besitzer für eine bessere Aufbewahrung des Steines sorgte.





Was mich etwas fragwürdig macht, ist das vorhandensein von Löchern unter dem Stein. Ein wenig sieht es so aus als wären Sie absichtlich an den Stellen gemacht worden. Zum ablaufen des Wassers bei Benutzung ?
Das würde jedoch ein Widerspruch sein, da direkt darunter das Fach bzw. Die Schublade sitzt und somit Wasser dort hinein laufen würde ?!?!

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titanus
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« Antworten #985 am: 16. November 2016, 16:50:53 »

Toller historischer Fang!
Das ist ja mal cool.   Cool

titanus
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Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Epikur
Mr. Helix
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« Antworten #986 am: 17. Dezember 2016, 18:09:04 »

Bei mir gab es wieder Zuwachs in der thüringer Familie. Als "Belohnung" für meine abgebene Abschlussarbeit habe ich mir einen Ausflug nach Sonneberg gegönnt und dort bei einem Spaziergang am Wegesrand aufgelesen, was nach Schleifstein aussah.

Neben blau-grün und schwarz gibt es bei mir jetzt noch gelbgrün, grün und dunkelblau als Farben.

Gruppenbild mit allen. Es fehlen noch einige Steinchen, die aber noch hergerichtet werden müssen (Moos entfernen, plan schleifen, spalten ...).


Die gelb-grünen und grünen:

Der unterste ist zweischichtig gelb-grün und blau und kann auf drei Seiten benutzt werden.

Blau-grün:

Bei den Anreibern liegt ein gelber Stein, der unheimlich weich aber sehr sehr fein ist. Sogar noch feiner als die gelb-grünen Steine. Ich nutze ihn als Anreiber/Nagura auf den blauen Thüringern.

Blau und schwarz:

Der mittlere lag freundlicherweise schon zugesägt im Wald.

Der untere hat auf der Rückseite Sägespuren. Ich habe ihn den "traurigen Thüringer" genannt und er ist mit Abstand mein feinster Thüringer. Leider ist er so dünn, dass man ihn kaum ablegen bzw. festhalten kann.

So langsam wird es schwierig, sich zu entscheiden, welcher Stein zum Schleifen ran darf.

Viele Grüße
Uli
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doorsch
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« Antworten #987 am: 18. Dezember 2016, 13:37:37 »

Wunderschöner naturverwachsener Belgischer Brocken,
Auf der Rückseite weinroter BBW mit den bekannten orangenen Punkten.









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Hellas
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« Antworten #988 am: 18. Dezember 2016, 14:13:05 »

Na das ist doch mal eine Schönheit, die man selten sieht. Glückwunsch dazu. Und wie schärft er so?
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BastlWastl
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« Antworten #989 am: 19. Dezember 2016, 18:01:21 »

@Mr.Helix! Tolle Wanderungserrungenschaften!

Ja der Belgier ist wirklich schön Sebastian, wie er sich so verhält würde mich auch interessieren!

Grüße wAStl.
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