gut-rasiert
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Autor Thema: "Schönheiten aus Frankreich"  (Gelesen 32641 mal)
titanus
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« Antworten #315 am: 14. November 2016, 18:39:20 »

Ein Faux Frameback (Leider ein Handy-Foto mit Kunstlicht.
Geht im Moment nicht besser  Daumen runter .

Es handelt sich um ein:
Gaillard Noury ABlois
Breite immerhin 22mm an der stärksten Stelle, lächelnde Klinge,
Plastik Griffschalen, sehr guter Rasierer.

Voilà

Grüße

titanus

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Paul II.
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« Antworten #316 am: 15. Januar 2017, 19:29:36 »

Habe hier ein schickes 8/8 aus Frankreich. Leider kann ich den hersteller nicht ganz entziffern, bis auf die Tatsache das der Hersteller aus "Moulins" kommt.





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Paul II.
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« Antworten #317 am: 15. Januar 2017, 19:34:14 »

Auch hier ein recht schönes und außergewöhnliches Messer aus Frankreich. Die Anschift kann ich entziffern, aber den Hersteller leider nicht. Die Griffschalen aus Schildpatt, der Erl ist merkwürdig lang. Tolle Nase! Und ein wirklich guter Rasierer, wenn auch mit Altersspuren.






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Rockabillyhelge
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« Antworten #318 am: 22. Februar 2017, 23:15:15 »

@Paul: Junge Junge, das sind ja mal ein paar dolle Dinger, so ein dickes 8/8" Wedge ohne Angel suche ich ja auch noch, 7/8" habe ich ja schon  Augen rollen
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
Riddick
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« Antworten #319 am: 23. Februar 2017, 00:24:13 »


Verdammte Axt, das ist mal eine "Schönheit"!  Daumen hoch
Ich liebe Messer die eine "Geschichte" haben und diese aber auch zeigen können, wie dieses.  Lächelnd
Wenn Du der Schönheit mal "überdrüssig" werden solltest, ich würde Ihm "Obhut" gewähren!  Zwinkernd Grinsend

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Scharfe Grüße,

Riddick
efsk
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« Antworten #320 am: 23. Februar 2017, 09:48:08 »

Tjonge. Das ist ein Messer, diese 8/8. Fabelhaft.
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Verzeih mir mein Deutsch. Ich bin ein Holländer.
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Rockabillyhelge
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« Antworten #321 am: 13. M?rz 2017, 20:46:03 »

Mal etwas schlichtes, ein Veritable Farge aus Thiers mit dem Markenzeichen "Klavierhaken" (hat was gebraucht bis ich erkannt habe was es sein soll)
in großzügigen 13/16" bei dünnem, etwa 3/4 hohlem Schliff. Die Schalen sind aus Kunststoff und die Box nicht Original, dafür rasiert es
absolut hervorragend, ein sanfter Worker und Allrounder  Lächelnd







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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
titanus
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« Antworten #322 am: 13. M?rz 2017, 21:20:06 »

Mal etwas schlichtes, ein Veritable Farge aus Thiers mit dem Markenzeichen "Klavierhaken" (hat was gebraucht bis ich erkannt habe was es sein soll)
in großzügigen 13/16" bei dünnem, etwa 3/4 hohlem Schliff. Die Schalen sind aus Kunststoff und die Box nicht Original, dafür rasiert es
absolut hervorragend, ein sanfter Worker und Allrounder  Lächelnd







Das glaube ich! ist ja wie Spuren lesen!   Grinsend

Schöne Messer hier.

titanus


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titanus
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« Antworten #323 am: 17. M?rz 2017, 15:18:25 »

Habe hier ein schickes 8/8 aus Frankreich. Leider kann ich den hersteller nicht ganz entziffern, bis auf die Tatsache das der Hersteller aus "Moulins" kommt.



...

Wie alt würdet ihr das Beil schätzen?
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« Antworten #324 am: 19. M?rz 2017, 00:37:32 »

Das Messer müßte eigentlich aus der Zeit um 1870/1880 stammen. Dafür spricht die recht derbe Form des Klingenkörpers und die Hornschalen. Die Nieten sind wohl jüngeren Datums, denn in der alten Zeit wurde auf Eisennägel für die Vernietung zurückgegriffen.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
titanus
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« Antworten #325 am: 19. M?rz 2017, 09:15:11 »

Hm.
Waren die designtechnisch so weit zurück in Frankreich?
Angel fehlt, flache, fast gerade Griffschalen aus Horn.
Das war in England ja schon 50 Jahre out.

Was würde gegen ~1850 sprechen?

titanus
« Letzte Änderung: 19. M?rz 2017, 09:37:59 von titanus » Gespeichert

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« Antworten #326 am: 19. M?rz 2017, 13:17:04 »

Die Vermutung die Standlinie hat ist schon nicht falsch und bei vielen französischen Wedges richtig, da diese angellos auch deutlich länger hergestellt wurden als in anderen Ländern.
In diesem Falle würde ich jedoch eher in die 1830er/1840er gehen, da die Schalen noch spitz zulaufen wie dies zur Jahrhundertwende modern war und vor allem die Nieten weisen noch
halbkugelige Rosetten auf, diese verschwanden mit der Zeit und wichen den von Standlinie angesprochenen einfachen Stahlstiften (bzw.Metallstiften im Allgemeinen).
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
titanus
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« Antworten #327 am: 19. M?rz 2017, 20:22:14 »

Versteht mich nicht falsch.
Ich weiß ja, dass die Datierung der französischen Messer schwieriger ist.
Aber mir geht der evolutionäre Schritt einfach erst zu langsam und dann zu schnell.
Von so einem rustikalen Breitschwert von 1880 (?) zu einem modernen Messer mit Doppelansatz von 1890 (?).
Und vorher jahrzehntelanger absoluter Tiefschlaf...
Die müssen doch auch mal über den Tellerrand geschaut haben.
Wenn es also solche Messer in England um 1820 gegeben haben mag (wenn überhaupt noch; eher um 1800),
dann sollte doch 1850 schon mal ein gutes Datum sein.
Das wäre mir eindeutig sympathischer, auch weil ich jetzt auch eins besitze.  Grinsend
Vielleicht etwas jünger (andere Niete, Griffschalen aus Horn nicht mehr spitz) aber immer noch sehr archaisch.
Das Fontenille noch nicht mit der später obligatorischen "134".
Ich habe das Messer nur geölt bis jetzt und werde wohl außer Reinigen und Schärfen nicht viel daran machen.
Was man an Flecken sieht ist kein Rost, sondern schwarze Patina.
Die Breite (max) ist 26mm.

titanus





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« Antworten #328 am: 19. M?rz 2017, 20:43:04 »

Da würde ich dir bei der Datierung zustimmen, geiles Teil  Lächelnd Daumen hoch
Mein Neid sei Dir gewiss, in der Größe ist die Rasur vielleicht nicht die einfachste aber dafür ein Erlebnis  Lächelnd
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Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
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« Antworten #329 am: 20. M?rz 2017, 18:13:07 »

Das ist wirklich ein schönes altes Messer Titanus. Die alten Klingen haben etwas. Die Patina würde mich auch nicht stören, zumal so ein Messer ja auch ein Zeitzeuge ist. Rasieren könnte ich mich sehr wahrscheinlich mit solch einem Rasiermesser nicht, da mir die Angel fehlt. Aber diese alten Klingen rasieren (mich) immer noch äußerst zufriedenstellend und müssen den Vergleich zu moderneren Messern nicht scheuen.

Mit dem Datieren ist das so eine Sache. Du siehst auf einem Bild den darauf abgebildeten Gegenstand und kannst Dich nur an den sichtbaren Kennzeichen entlanghangeln. Ich sprach bei Deinem erstgezeigten Rasiermesser von Stahlnägeln, da meine ähnlich aussehenden französischen Messer alle ohne Ausnahme mit diesen Nieten versehen sind. Auf Bildern kann man auch nicht immer gut erkennen, ob die vorhandenen Nieten Originalnieten sind oder erst nachträglich geschlagen wurden. Für mein Empfinden waren die Rosetten des alten Fontenille einfach nur schwarz. Ich habe die Patina nicht erkannt. Und das Herstelldatum 1850 könnte dann auch gut dazu passen. Allerdings gebe ich bei den Franzosen zu bedenken, dass Frankreich ein sehr großes Land ist und die einzelnen Regionen oder Departements von den ortsansässigen Manufakturen mit Schneidwaren aller Art versorgt wurden. In Frankreich brauchte man nicht unbedingt die Konkurrenz aus dem Ausland und die dort hergestellten Rasiermesser im Auge behalten, da man selber gebrauchsfertige und bewährte Rasiermesser produzieren konnte und dafür auch Abnehmer fand. Zumindest würde ich das für den zentralen oder auch ländlichen Raum von Frankreich sehen. An der Küste mag das bestimmt auch anders ausgesehen haben, da der Handel bestimmt auch englische Rasiermesser ins Land gebracht hat. Die Franzosen werden bestimmt auch über den Tellerrand gesehen haben, nur eben ein wenig zeitlich verzögert.
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Mit freundlichem Gruß von Standlinie.

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