gut-rasiert
29. April 2017, 19:27:41 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit E-Mailadresse, Passwort und Sitzungslänge
News: Anfragen an die Moderatoren bitte per PN an Moderatorenteam senden, nicht an einzelne Mitglieder des Teams. Danke.
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren Impressum  
Seiten: [1] 2 ... 6   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Schick Injector SE-Hobel  (Gelesen 13258 mal)
Rockabillyhelge
Globaler Moderator

Offline Offline

Beiträge: 4.966


NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« am: 05. M?rz 2011, 17:12:00 »

Sehr oft bin ich in der Bucht schon achtlos an den Injectoren vorbeigegangen, normale SE-Klingen sind schon umständlich zu bekommen,
Injector Klingen noch umständlicher und meistens (nicht immer) teurer, also hab ich erstmal die Finger von gelassen.
Nun war vor zwei Wochen ein Angebot bei Ebay das ich nicht ausschlagen konnte, ein Sensationspreis für Deutschland und wie bei fast allen
meinen Rasierern, ein dickes Lob an alle Nichtversierten Bucht-Verkäufer die keinen Schimmer über den Wert eines Objektes haben !
Nun ist der Injector gekommen, Schick Injector Type G von Anfang der 50er mit
Kunststoffgriff (erkennbar an der Gussrille auf der Griffunterseite), was für ein Leichtgewicht, könnte durchaus Konkurrent des GEM Featherweight gewesen sein. Der Rasierer ist wertig und sauber verarbeitet, die Klinge wird seitlich mittels eines Schiebermechanismus am Dispenser eingeschoben, erster Punktabzug -> Tolles Handling beim Klingenwechsel aber unangenehme Verkratzungen an der Kopfunterseite durch den Schiebemechansimus.
Die Klingen die ich benutzt habe sind Injector Platinium Klingen "Made in Holland" aus einem NOS Packet der frühen 70er, erstklassige scharfe Klingen die trotz Lagerung nichts ihrer Schärfe eingebüßt haben, wirken etwas zierlich sind aber echt stramme Burschen, relativ dick und ohne jegliche Biegebewegung im Rasierer.
Also los, die Figaro aufgeschäumt und ab damit, mensch ist das ein tolles Gerät, er zieht super, ist medium aggressiv aber trotzdem für einen SE ziemlich gründlich, 2 Durchgänge = Babypopo.
Aber das tollste an Ihm, er verzeiht Winkeländerungen und Druck, war fast perplex, offiziell heisst es wie bei den GEM´s, immer den Hobelkopf auf die Haut legen, inoffiziell, es geht fast wie beim DE, keine Cuts oder Hautabschälungen wie beim Micromatic, kein typisches Hobelschaben wie beim Christy oder Keen Kutter, einfach super das Teil.
Ich weis jetzt definitiv warum die Injectoren die am längsten und am Ende verbreitetsten SE´s waren, sie kommen den DE´s definitiv am nahesten,
Der perfekte SE-Probierhobel für alle die SE mal ausprobieren wollen, zumal immer recht preiswert in der Bucht.

Bilder folgen...
« Letzte Änderung: 03. Februar 2015, 13:35:49 von Rockabillyhelge » Gespeichert

Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
Rockabillyhelge
Globaler Moderator

Offline Offline

Beiträge: 4.966


NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #1 am: 09. M?rz 2011, 18:06:58 »

Hier die zugehörigen Photos:


Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us
Gespeichert

Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
H. Herdick
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.224



« Antworten #2 am: 09. M?rz 2011, 18:16:20 »

kein typisches Hobelschaben wie beim Christy

Gibt es dann noch Klingen für den Christy? Ein Christy habe ich, aber keine Klingen, somit ich das "Hobelschaben" leider nicht testen kann. Ich wurde mich sehr über solche Klingen freuen.

Allerdings der Injector ist nicht meine Sache - kommt die Systemies sehr Nahe (man muß richtig aufdrücken) und mit Systemies hatte ich nie gute rasuren. Vielleicht ein Vorurteil.
Gespeichert

Schönen Gruss,
Hermann

--------O rijkdom van het onvoltooide.--------
Lord Vader
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 6.078


Dunkle Seite der Macht


« Antworten #3 am: 09. M?rz 2011, 18:23:04 »

ja, das stimmt. die rasureh erinnern stark an einen systemi. und man fühlt sich auch genauso sicher beim umgang mit dem teil wie bei der nutzung eines systems. habe meinen allerdings erst 2 oder 3 mal genutzt, weshalb ich mir noch kein genaues urteil über die gründlichkeit erlauben kann. die paar mal waren aber durchaus vielversprechend, wenn auch noch nicht perfekt!
Gespeichert
henning
Gast
« Antworten #4 am: 21. April 2011, 04:38:02 »

Wegen den teuren Klingen und weil der Progress und Futur noch besser funktionieren, nehme ich kaum mal einen meiner vielen Injectoren. Es gab ja nicht nur Schick, sondern auch PAL, Tondeo http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,11103.0.html oder den Supramat http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8.msg44926.html#msg44926. Meine Erfahrung mit Injectoren geht in die Richtung, daß man deutlich aufdrücken muß, aber auch sehr oft über die Problemstellen kann, ohne Rasurbrand zu bekommen. Das liegt an der sehr im Hobel liegenden Klinge, die weit weniger hervorlugt als aus den meisten DE - Hobeln.
Die besten Erfahrungen habe ich mit dem schönen, wertigen und gründlichen Hydro Magic gemacht:

Ich bekam heute meinen Schick Hydro-magic Type I von 1955 - 1958, komplett mit Box, Klingenspender und Anleitung in sehr gutem Zustand, für 9,99 Euro. Der Klingenspender enthält oder enthielt 18 Klingen, was bei mir jetzt Rekord ist. Der Unterschied zum weiter unten mit abgebildeten Typ J, besteht zum einen im wesentlich kürzeren Griff, der mehr sichbaren Klinge und der Hydro-magic - Mechanik. Bei dieser zieht man den kleinen Hebel unter dem Griff mit dem Fingernagel hervor, wodurch sich der Kopf entspannt und die Schaumkante wegklappt. Dabei wird die Klinge gleichzeitig durch zwei Dorne gehalten, so daß man den kompletten Kopf auspülen kann, ohne die Klinge zu verlieren. Beim anschließenden Spannen, muß man allerdings darauf achten, daß die Klingenecken gegen die Anschläge drücken, da sonst die Klinge hochsteht und zum Hautschäler werden kann. Das System ist aber ansonsten äußerst praktisch und scheint auch gut zu funktionieren. Nach 1958 gab es das allerdings nicht mehr, so daß es evtl. nicht so haltbar war?
































Die Anleitung:




Links der viel sanftere Type J. In der Mitte der Type I und rechts der viel ältere Type G. Man sieht wie bei den beiden rechten, älteren Hobeln, die Klinge viel mehr hervorsteht. Darauf führe ich deren bessere Gründlichkeit und angenehme Aggressivität zurück:


Meine Schick - Modelle und der PAL Adjustable:










Ciao



Danach kamen noch ein paar Modelle hinzu. Ich sollte sie mal zusammensuchen und fotografieren.

Ciao
Gespeichert
AndreasTV
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 5.183


Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #5 am: 21. April 2011, 05:16:39 »

 Huch Gab´s Die nicht in den 70ern? Kommen mir irgendwie bekannt vor aus meiner "Vor - dem - Rasieren" - Ära ...

MfG

Andreas
Gespeichert
henning
Gast
« Antworten #6 am: 21. April 2011, 07:11:59 »

Die gab es so etwa seit den frühen 50'ern in den USA. Wann sie hier eingeführt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Schick - Dial (Adjustable) wurde lange und erfolgreich verkauft. Bunte Injectoren mit teils poppigen Griffen gab es bis wiet in die 90'er. In den USA kam vor Jahren ein neuer raus. Freund Herzi schenkte ich ein Feather Reiserasierset inkl. mit Feather gemarkter Schick Kopie. Da waren Feather - Injectorklingen bei, in normaler Schick - Größe, die mich genau so metzelten wie die üblichen Feather DE.
Bei Classicshaving gibt es exclusiv den Cobra Razor, für die Klingen der Feather Shavetten:

http://www.classicshaving.com/catalog/item/522941/6873469.htm

Ciao
Gespeichert
AndreasTV
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 5.183


Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #7 am: 21. April 2011, 07:46:18 »

 Schockiert In den 50ern schon  Afro - dann muss ich mich getäuscht haben  Verlegen; Da war ich noch "Unterwegs", zumindest Ende der 50er;).

Der Oben in der Mitte mit dem schwarzem Griff kam mir halt bekannt vor. Kann natürlich auch sein das ich mich wirklich vertan habe oder aber das Da noch Ladenhüter rum-hingen seinerzeit in den noch kleineren Läden.

MfG

Andreas
Gespeichert
henning
Gast
« Antworten #8 am: 21. April 2011, 08:48:04 »

Ich weiß welche Du meinst. das sind die langen schwarzen mit eckigen Griffen gewesen. Die L - modelle. Die älteren hatten rundliche Griffe:

Gestern kam ein weiterer Schick aus den USA. Ein Model J (J2), das zwischen 1958 bis 1964 hergestellt wurde. Die Box ist zwar heile, sieht aber schon mitgenommen aus. Eine Beschreibung gab es nicht mehr und auch den Klingenspender habe ich selber beigefügt.
Der Hobel aber ist einfach nur schön. Makellos, obwohl er offensichtlich gebraucht wurde. Die Verchromung wirkt sowas von farbig, daß ich an Vergoldung dachte. Wenn ich die Liste aber richtig interpretiere, gab es lange vergoldete nur mit dem Hydro Magic Hebel: http://www.safetyrazors.net/schick/schicktech.htm.
Als ich den Hobel heute als Ausputzer bei der Friodurrasur benutzte, merkte ich wie gut er in der Hand liegt und wirklich sanft aber effektvoll die Rasur vollendete. So muß es sein, obwohl es im Grunde das gleiche Modell ist wie der vergoldete J1 mit elfenbeinfarbigem Griff, der mir zu sanft vorkam. Das werde ich demnächst nochmal ausprobieren.













Ciao

So einen eckigeren L, wie Du sicherlich meinst, muß ich noch fotografieren. Das hier ist übrigens mein schönster, in Art Deco und im Messing - Aluminium - Materialmix. den hat mir H. Herdick mal vermacht und ich liebe diesen Rasierer:

Von Hermann bekam ich einen ganz wunderbaren Schick Injector geschenkt. Das Teil ist unglaublich. Aus vollem Aluminium gegossen und gefräßt und poliert, mit Kopfteilen aus vergoldetem Messing. Das wunderbare Art Deco - Etui aus schwarzem Bakelit ist leider an mehreren Stellen defekt. Der Hobel ist aber eher im Neuzustand und supergut erhalten. Es sollte sich um einen Type F von 1940 - 1941 handeln. Heute habe ich mich mit ihm rasiert und erfahren, daß die alten Schick die besten sind. Der Hobel ist unglaublich schön. Leider kommt das auf den Fotos nicht so rüber. Ich bin Hermann wirklich sehr dankbar, daß er mir eines meiner fehlenden Teile im Schick - Repertoire überließ. Viel fehlt nun nicht mehr.





















Ciao

Gespeichert
AndreasTV
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 5.183


Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #9 am: 21. April 2011, 09:12:17 »

 Daumen hoch Coole Rasierer. Ja genau - Den mit dem eckigem Griff meinte ich.

MfG

Andreas
Gespeichert
Steffel13589
Neuling

Offline Offline

Beiträge: 39



« Antworten #10 am: 11. September 2011, 23:01:25 »

Hatte heute meine erste Rasur mit einem Schick Injector (Modell G, sehr gut erhalten).
Klinge: neue Schick Klinge ("electronically metalized with durabel chromium and polymer coated")

Angefangen habe ich mit einer der mitgelieferten Klingen von anno dazumal (aber "frisch" aus dem Spender). Der richtige Winkel war schnell gefunden (ist aber auch keine Kunst). Die Glatzenrasur ging mit dieser Klinge noch. Nach den ersten zwei Zügen im Gesicht habe ich aber eine neue Klinge (siehe oben) "injiziert". Mit dieser Klinge war die Rasur wahnsinnig sanft. Ich war mir anfangs nicht sicher, ob überhaupt etwas abrasiert wurde. Trotz der Sanftheit war die Rasur gründlich. Das Versprechen des Klingen-Herstellers ("For clean, comfortable shaves") wurde zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Ich bin begeistert.

Gruß Stefan
Gespeichert
Sapone da Barba
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 603


« Antworten #11 am: 14. Oktober 2011, 22:51:30 »

Meine wirklich allererste Naßrasur hatte ich mit einem Schick Rasierer. Er sah so aus wie der Linke auf dem oben schon gepostetem Foto:



Ich sah damals aus, als wäre ich durch eine Glasscheibe gesprungen, nachdem ich mit der Rasur fertig war.

Mein Vater hatte den so lange ich denken konnte, obwohl er ihn nur selten benutzte. Außerdem kaufte er einen weiteren Schick mit schwarzem Griff dazu, das muß Ende der 80iger oder Anfang der 90iger gewesen sein. Leider sind beide nicht mehr vorhanden.
Gespeichert
Rockabillyhelge
Globaler Moderator

Offline Offline

Beiträge: 4.966


NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #12 am: 28. Oktober 2011, 23:14:09 »

Ein kleiner Zusatz zu den bisher gezeigten Injectoren erreichte mich am Dienstag,
es handelt sich hierbei um einen Modell H1 Eversharp Ladies Fashion Razor aus de Zeitraum 1947-1953.
Der Fashion Razor ist eigentlich ein Damenrasierer, was sich aber hauptsächlich durch die Form ausdrückt,
der Kopf entspricht in Puncto Rasurverhalten & Geometrie voll dem der vorangegangenen Modelle und dem
zeitgleich produzierten Modell G mit Kunststoffgriff (siehe die Bilder im zweiten Beitrag)



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us



Uploaded with ImageShack.us
Gespeichert

Dorsalus d.Ä. sprach: Auch ein schöner Rücken kann Entzücken :-)
Tim Buktu
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 5.592


Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #13 am: 29. Oktober 2011, 10:16:07 »

Sieht fast schon aus wie ein Elektromäher. 
Ein Sammelgebiet auf dem sich bestimmt noch interessante Geräte tummeln.
Gespeichert

Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
kuma
Neuling

Offline Offline

Beiträge: 47


« Antworten #14 am: 04. Februar 2012, 12:45:26 »

Ich hatte heute meine erste Rasur mit einem SE-Hobel, einem Schick Eversharp den ich gestern per Post bekommen habe.
Ein angebrochener original Klingeninjektor war dabei und das Rasiergerät war in einem super Zustand, so das nach kurzer Reinigung einer Rasur nichts im Wege Stand.
Die Verarbeitung macht einen sehr wertigen Eindruck und der goldene Kopf sieht edel aus.
Nach Einlegen der Klinge musste der richtige Winkel nur kurz gesucht werden und die Rasur klappte dann sehr schnell ganz gut.
Die Rasur empfand ich als sehr angenehm und durchaus auch gründlich.
Der Hobel könnte für meinen Geschmack etwas schwerer sein.
Bei einem Drei- oder mehr -tagebart wird der Rasierer bedingt durch den kleinen Klingenspalt aber schnell verstopfen denke ich aber bei der Täglichen Rasur dürfte das kein Problem sein.


Ich werde mir  auf jeden Fall noch den ein oder anderen Injector besorgen und mich noch nach anderen SE-Hobeln umsehen.

Welche Klingen sind den aktuell noch in Deutschland für den Schick zu beziehen bzw zu empfehlen?


Gruß kuma


Gespeichert

Gruß kuma
Seiten: [1] 2 ... 6   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS