Mein erster Systemie war der Protector 3D, das müsste so ca. 10 Jahre her sein. Lange hatte ich ihn aber nicht in Verwendung, maximal paar Monate bei wöchentlicher Rasur (im zarten Alter wuchs der Bart eben langsamer).
Gefallen hat mir das aber nicht, verstopft war er ständig und da wir zu Hause einen sehr niedrigen Wasserdruck haben, war er auch schwierig auszuspülen (mit gefülltem Waschbecken ging es einigermaßen, aber auch nur wenn die Haare nicht allzu lange waren!)
Nach diesem Einstieg rasierte ich ne kurze Zeit mit einem Sensor Excel. Nach diesem Intermezzo schlußendlich jahrelang mit dem Mach3 Turbo.
Nun aber zum Protector 3D. Den hab ich heute wieder aktiviert - hatte noch 10 Ersatzklingen und den Rasierer selbst vor kurzem wieder im Alibert gefunden

Also 2 Tage Bart wachsen lassen und los gings heute. Was soll ich sagen?
Eine höchst eigenartige Rasur. Obwohl die Klinge neu war fühlte/hörte sie sich dennoch stumpf an - rasiert hat's trotzdem

(Wie bereits von einigen erwähnt, wird die Standzeit nicht sehr hoch ausfallen. Das kann ich aber nach einer Rasur nicht beurteilen.)
3 Durchgänge später machte ich die "Gründlichkeits-Probe" mit meinen Fingern.
Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass die Rasur am Halsbereich mehr als mangelhaft ausgefallen ist.

Stachelig wie ein Igel!
Da musste ich mit dem 34c nochmal nacharbeiten!

Mit Verstopfung hatte ich keine Probleme, man muss halt nach 2 Zügen auspülen.
Fazit:
Wilkinson, so kann man es auch lösen. Mit dem Protector 3D kann sich selbst, danke der vertikalen "Drähte", der ungeschickteste Mann nicht schneiden. Hautirritationen dürften auch kein Problem sein. Das jedoch auf Kosten der Gründlichkeit.
PS:
Der propagierte 3D-Kopf ist schlichtweg ein Witz. Die Mechanik ist dermaßen starr, da müsste man schon mit einer Kraft von min. 1kg aufdrücken - möchte aber nicht wissen wie mein Gesicht dann aussieht

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