gut-rasiert
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Autor Thema: Neuvorstellung/ selbsthergestellte Politur  (Gelesen 3303 mal)
Senser
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« Antworten #15 am: 08. Mrz 2010, 10:10:34 »


@Senser

Jo....


Ah, jetzt wo du`s sagst...
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leutnantbrown
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« Antworten #16 am: 08. Mrz 2010, 11:09:45 »

 Huch
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Senser
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« Antworten #17 am: 08. Mrz 2010, 13:34:27 »

Nun, dann versuch ich mal es zu erklären. Vielleicht läuft das ja auch an mir vorbei, wer weiß?

....
Der Vorteil an einer Mischung wie von mir vorgestellt, hätte folgende Vorteile:
....

ich fragte, wo du denn deine Rezeptur vorgestellt hast.

"Meine Kreation:

Schellackmischungen mit diversen Harzen/Gummi.

funktioniert wie CCl. Jetzt meine Frage:...."


Das ist das Einzige was ich gefunden habe. Meinst du das?
Wenn ja, dann hat das doch nichts mit einem Rezept zu tun. Beispiel: Rheinischer Sauerbraten - Rindfleisch, Essig, Wein, Rosinen, Lorbeer.  Fertig.

Gruß Senser

Gruß Senser
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leutnantbrown
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« Antworten #18 am: 08. Mrz 2010, 15:10:54 »

 Smiley....
Damit kann man anfangen:

500 ml Ethanol
100 gr. Schellack (Astra/möglichst hell)
20  gr. Kolophonium

optional:

Mastix
diverse Gummi oder Harzarten.
2-3 Tage stehen lassen ab und zu mal durchrühren.
Dann durch einen Kaffeesieb. Fertig. Evtl. in ein kleineres Gefäß füllen.
Habe damit auf den ersten Blick das gleiche Ergebnis wie bei CCl. Das zweite Mittel vom CCl ist denke ich lediglich irgendein Öl. Davon hat man ja meistens genug.
Muß man nicht neu mischen.

Im NRF hab ich im Griffhefte Thread auf der zweiten Seite unten mal ein foto gemacht.

.....reicht das?
ist das tatsächlich ein "Rezept"?

Gruß
Peter
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BlueDun
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Coticuleliebhaber


« Antworten #19 am: 08. Mrz 2010, 15:48:34 »



  Rezepte und mehr



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leutnantbrown
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« Antworten #20 am: 08. Mrz 2010, 16:50:31 »

 Lächelnd
schöner Link. Vielen Dank. Da gibt´s einige Anregungen (auch zwischen den Zeilen)
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Senser
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« Antworten #21 am: 08. Mrz 2010, 17:53:45 »

500 ml Ethanol
100 gr. Schellack (Astra/möglichst hell)
20  gr. Kolophonium
optional:
Mastix
diverse Gummi oder Harzarten.
2-3 Tage stehen lassen ab und zu mal durchrühren.
Dann durch einen Kaffeesieb. Fertig. Evtl. in ein kleineres Gefäß füllen.
.....reicht das?
ist das tatsächlich ein "Rezept"?

Ja, das ist tatsächlich ein Rezept. Etwa 220 Jahre alt. Man nennt es landläufig Schellack Politur. Man kann sie sich selbst mischen, oder im guten Fachhandel literweise kaufen. Ein Liter dürfte etwa für 100.000 Messerhefte reichen.
Wenn man meint, solche uralten und bewärten Rezepte verändern zu müssen, indem man hier etwas mehr Gummiarabikum, dort etwas Sandarak und dafür etwas weniger Klophonium oder umgekehrt zu verwenden, dann sollte man auf jahrelange Erfahrungen auf diesem Gebiet zurückgreifen können und Veränderungen zielgerichtet vornehmen. Ansonsten rate ich jedem, solche Polituren (zB. von Zweihorn) fertig zu kaufen. Bessere Qualität kann man selbst kaum herstellen, zumal man sich die einzelnen Zutaten nicht in den erforderlichen homöpatischen Dosierungen kaufen kann. 


Im NRF hab ich im Griffhefte Thread auf der zweiten Seite unten mal ein foto gemacht.


Was im NRF auf welcher Seite steht, interessiert vor allem mich so sehr wie das Paarungsverhalten der ostindischen Schellacklaus bei Vollmond.
Sorry, aber wenn du hier von Bildern sprichst, dann solltest du sie auch hier posten. Das NRF ist das NRF und wir sind hier im gut- rasiert Forum

Gruß Senser



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leutnantbrown
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« Antworten #22 am: 08. Mrz 2010, 19:19:00 »

@Senser

erstmal danke für deine Tip´s.

Habe ja auch nie behauptet über eine mehrjährige Erfahrung zu verfügen. Das was ich mache ist: "Jugend forscht"
Ich lerne gern dazu. Ob ich ehrfurchtsvoll in einer "Vollmondnacht in der sich zwei ostindische Schellackläuse paaren" ein Schellackblatt in einer besonderen Zeremonie in 97,9876 prozentigen Alkohol schwenke oder ob einfach mal anfange meine Erfahrungen zu machen (Info´s von Menschen die sich mit der Materie auskenne bekommt man nicht so ohne weiteres/ Kurse sind teuer/ bin nicht der Typ über´s Bücherlesen handwerklich dazuzulernen) ...darüber nachzudenken ist denke ich mal überflüssig. Wieso sollte ich damit aufhören? ich muß meine Arbeit an meinen Griffheften vor mir selbst rechtfertigen.
Wenn es aber hier einen Menschen gibt, der sich professionell mit diesen Polituren und Rezepten auskennt...nur zu, soll er sich ärgern und mich an seinem Wissen teilhaben lassen.
In diesem Sinne. Ich wollte niemanden auf den Schlips treten. Das mit dem verweisen auf das böse andere Forum werde ich in Zukunft unterlassen. Kann ich zum Teil verstehen. Das ständige verlinken und verweisen kann schon mal nerven.

Gruß
Peter
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Senser
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« Antworten #23 am: 08. Mrz 2010, 21:25:55 »

@ Peter
Nimm meine Komentare nicht allzu ernst. Mir war es nur lediglich aufgefallen, dass jemand neu in unser Forum kommt und gleich eine "neue" Politur für Holzhefte vorstellen möchte. Allzu interessiert, weil ich ja schließlich auch dazu lernen möchte, stürze ich mich auf diesen Thread und suche verzweifelt nach dem Rezept, von dem du da sprichst. Aber ich finde keines. Erst nach ein paar kleinen Schubsern kommst du damit rüber und siehe da.... siehe oben.
Lass dich vor Allem nicht entmutigen, mit den erwähnten Materialien zu experimentieren, akzeptiere aber, dass die Kenntnis davon und der Umgang damit bereits vor einigen hundert Jahren perfektioniert wurde.
Es wäre so, als wenn Buddel ankäme und behaupten würde, ein neues Rasiermesser erfunden zu haben.
Was meine, und nicht nur meine Allergie auf ständiges Verweisen auf das NRF betrifft, so lassen wir es einfach dabei, dass dies hier nicht erwünscht ist.
Ansonsten habe ich noch vergessen, dich herzlich willkommen zu heißen.
Gruß Senser 
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leutnantbrown
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« Antworten #24 am: 10. Mrz 2010, 15:18:50 »

@Senser
 Daumen hoch ....alles klar. Vielen Dank für´s Willkommenheißen.

Ich denke, dass die Überschrift "Neuvorstellung/Politur" etwas irreführend war.

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________

hat jemand Langzeitergebnisse mit den hier schon angesprochenen Mittelchen? Welches Mittel ist widerstandsfähiger? Wachs, Öl, Shellack usw.?


Gruß
Peter
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Buddel
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« Antworten #25 am: 10. Mrz 2010, 16:53:07 »

Es wäre so, als wenn Buddel ankäme und behaupten würde, ein neues Rasiermesser erfunden zu haben.

Ich habe ein neues Rasiermesser erfunden:

Es orientiert sich an den japanischen Messern ist aber ein 24/8, damit man nicht so oft den Schaum abstreifen muss
Grinsend
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Mit dem Messer, rasiert sichs besser.
Dagobert
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« Antworten #26 am: 10. Mrz 2010, 17:11:35 »

@ Buddel   Grinsend   Grinsend   Grinsend 

Was kostet es ?
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Senser
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« Antworten #27 am: 10. Mrz 2010, 17:19:47 »

Es wäre so, als wenn Buddel ankäme und behaupten würde, ein neues Rasiermesser erfunden zu haben.

Ich habe ein neues Rasiermesser erfunden:

Es orientiert sich an den japanischen Messern ist aber ein 24/8, damit man nicht so oft den Schaum abstreifen muss
Grinsend

Oh, da hab ich wohl wieder Mist erzählt. Schockiert Hoffentlich kannst du mir nochmal verzeihen Küsschen
Gruß Senser
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leutnantbrown
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« Antworten #28 am: 10. Mrz 2010, 18:43:12 »

 Grinsend
Ich verstehe das mal als... Grinsend ...Rückendeckung.
Hej...sieht doch wunderbar aus. Quasi Ein "Reliefschnitzindenbartschneider".
Sieht ja fast wie Damast aus.
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harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #29 am: 13. Mrz 2010, 07:44:45 »

Tungöl ist der Hauptbestandteil meines "Standard"-Ölbads für Heftholz.
Es muppfelt ein bißchen, deshalb mische ich es (ua) mit Orangenöl, das das Einziehverhalten des Tungöls verbessert und den Geruch entschärft. Lösungsmittel mische ich keine bei.

Holz gerne 24h oder länger baden und anschließend das überschüssige Öl abwischen und den Rest des Öls gut aushärten lassen.

Feuert die Maserung an, imprägniert und verfestigt. Deshalb ist es meine erste Wahl.
 
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"The two most common things in the universe are hydrogen and stupidity.
There is more stupidity around than hydrogen, and it has a longer shelf life."
Frank Zappa (1940-1993)
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