gut-rasiert
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Autor Thema: Nachlass-Hobel, No Name  (Gelesen 1055 mal)
ron
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"Sapere Aude!"


« am: 23. Februar 2010, 09:18:05 »

Ich bin schon seit langer Zeit im Besitz dieses Hobels.
Hab den  mal aus dem Nachlass eines verstorbenen Mannes bekommen.
An dem Hobel ist nichts geprägt, graviert oder sonst was, das den irgendwie
indentifizieren könnte.
Vielleicht könnte einer der Experten was dazu sagen.

Er ist ein sehr sanfter Rasierer!
Ich hoffe die Bilder sind aussagekräftig.




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"Jeda woas, dass des Göd net auf da Wiesn wochst und essen konn mas a net, oba brenna tats guat.
Oba hoatzn dama in Woatzn und de Ruabm und in Kukarutz und wonn ma long so weita hoatzn brennt da Huat."
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Schützt unseren Brauer, trinkt weniger Muckefuck!!
quickiekuchen
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« Antworten #1 am: 23. Februar 2010, 09:23:42 »

Vielleicht ein alter Verwandter?
http://www.shaving.ie/product_images/uploaded_images/merkur-1904.jpg (Merkur 42c)
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ron
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"Sapere Aude!"


« Antworten #2 am: 23. Februar 2010, 10:35:49 »

Ja der sieht genauso aus!
Zum alter des Hobels kann ich leider gar nichts sagen.
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"Jeda woas, dass des Göd net auf da Wiesn wochst und essen konn mas a net, oba brenna tats guat.
Oba hoatzn dama in Woatzn und de Ruabm und in Kukarutz und wonn ma long so weita hoatzn brennt da Huat."
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henning
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« Antworten #3 am: 23. Februar 2010, 12:36:04 »

Gerade diese Griffe waren einmal sehr in Mode, wie man hier schon mehrfach nachlesen kann. Sie wurden häufig von Zulieferfirmen und in Variationen tausendfach hergestellt. Von Griffen auf Marken schließen ist daher nicht immer ratsam. Wegen der Kopfform möchte ich Merkur eher mal ausschließen.

Ciao
« Letzte Änderung: 24. Februar 2010, 17:01:00 von henning » Gespeichert

Meine Empfindungen bezüglich der Eigenschaften von Messern, Hobeln, Klingen, Seifen, Cremes und Pinseln sind nicht unbedingt übertragbar und keinesfalls als allgemeingültig anzusehen und können von anderen Anwendern durchaus gegenteilig erfahren werden!!!
Eugen Neter
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« Antworten #4 am: 23. Februar 2010, 12:41:25 »

Henning hat recht - ein Merkur ist es sicherlich nicht. Eher eines der Gillette-Imitate, wie es sie in den 1930ern-1960ern millionenfach gab. Ich hatte just den gleichen Hobel in einem Reiseset, das ich dann vor ein paar Wochen verkauft habe. Wenn ich mich recht entsinne, rasiert dieser Hobel - trotz seines Leichtgewichts - sehr sanft und gründlich.
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henning
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« Antworten #5 am: 23. Februar 2010, 12:49:26 »

Kopf und Griff waren mal sehr in. Ich kenne ihn übrigens sowohl als "Golf", als auch mit der Bezeichnung "Sonnal". Beides damals bekannte Solinger Marken. Daneben taucht er immer wieder ungemarkt auf. Aktuell habe ich einen solchen Hobel ungemarkt in einem ledernen Rotbart - Etui. Da wirtschaftlich kaum verkäuflich, wird er wohl im Wanderpäckchen landen.
Er unterscheidet sich häufig nur durch verschiedene Schaumkanten, oder einen anderen Endknopf am Griff.

Ciao
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ron
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"Sapere Aude!"


« Antworten #6 am: 24. Februar 2010, 14:21:17 »

Danke für die Infos.
Wirklich interessant, wenn man die Hintergründe und Geschichte von alten zeitbeladenen Gegenständen hervorblättert.

Ich hatte just den gleichen Hobel in einem Reiseset, das ich dann vor ein paar Wochen verkauft habe. Wenn ich mich recht entsinne, rasiert dieser Hobel - trotz seines Leichtgewichts - sehr sanft und gründlich.

Ja das tut er in der Tat!




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ron
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"Sapere Aude!"


« Antworten #7 am: 28. Februar 2010, 14:32:31 »

Ich hätte hier noch ein kleines Stück zur Identifikation.
Flohmarktfund:




Leider hat das gute Ding ein paar Risse am Griffende.

Kann man das irgendwie repaieren z.B. mit Knetmetall?
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heinzelmann
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« Antworten #8 am: 08. Oktober 2011, 13:15:36 »

Ja der sieht genauso aus!
Zum alter des Hobels kann ich leider gar nichts sagen.

servus gemeinde  Grinsend

kann das alter eingegrenzt werden? oder ab wann war es üblich, auf der rückseite der kopfplatte einzuprägen?: "made in germany"
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Wer in die Fußstapfen anderer tritt hinterläßt keine eigenen Spuren (Wilhelm Busch)
Celli
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keep on shaving


« Antworten #9 am: 08. Oktober 2011, 22:39:01 »

hallo ron!
ich habe den selben nur mit offenem zahnkamm. ist eine franz. produktion und wurde gern mit klingen der franz. firma "kabrand" verkauft.
ob der hobel auch ein kabrand hobel ist, weis ich nicht sicher, könnte aber sein.
ist einer meiner lieblingshobel, weil sanft und gründlich zugleich.
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"MÄßIGUNG IST FATAL. NICHTS IST ERFOLGREICHER ALS DER EXZESS."    O.W.

liebe grüße von
 peter
Ocrana
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« Antworten #10 am: 08. Oktober 2011, 22:41:23 »

Ja, das könnte ein Kabrand sein. Ich habe so einen Hobel auch schon mal in einer Kabrand-Box gesehen. Das muss zwar nichts heißen, ist aber zumindest ein Indiz.

Diese puristische Griffform finde ich im Übrigen ansprechend. Mir gefällt das.
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ron
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"Sapere Aude!"


« Antworten #11 am: 09. Oktober 2011, 00:37:20 »

ist einer meiner lieblingshobel, weil sanft und gründlich zugleich.

Ja Celli, das ist er, sehr sanft und gründlich. Ein sehr guter Hobel
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"Jeda woas, dass des Göd net auf da Wiesn wochst und essen konn mas a net, oba brenna tats guat.
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