gut-rasiert
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Autor Thema: Finisher gesucht  (Gelesen 1083 mal)
astra
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« am: 06. Januar 2010, 04:57:16 »

Zum schärfen meiner Messer nutze ich momentan Folgende Steine:
Naniwa Superstone 800/5000 und 3000/8000

Brauche ich noch einen Finisher und wenn ja, welcher Stein bietet hier das beste Preis-/Leistungsverhältnis?
Die sicherlich reizvollen japanischen Natursteine sind mir leider etwas zu kostspielig.
Welcher einigermassen bezahlbare Stein ist zu empfehlen, am besten mit Bezugsquelle?
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Es genügt oft einer und die ganze Harmonie ist gestört.
Ocrana
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« Antworten #1 am: 06. Januar 2010, 07:24:07 »

Hallo astratrinker, wie wär's denn einfach mit einem Naniwa Superstone 10k? Das würde doch gut in Deine Serie passen.

Ich besitze diesen Stein zwar nicht selbst, habe aber als Finisher nur Gutes über ihn gehört.
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fenriswolf
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« Antworten #2 am: 06. Januar 2010, 08:45:00 »

@ astratrinker

Was ist denn bei Dir "einigermassen bezahlbar" ?

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Senser
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« Antworten #3 am: 06. Januar 2010, 10:04:28 »

Hallo astratrinker, wie wär's denn einfach mit einem Naniwa Superstone 10k? Das würde doch gut in Deine Serie passen.

Ich benutze diesen Stein zu meiner vollsten Zufriedenheit. Haartest direkt vom Stein auch wenn die Haarwurzel am Haltepunkt ist.
Gruß Senser
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Behrendt
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DER FRANKE


« Antworten #4 am: 06. Januar 2010, 11:27:27 »

Hallo,
schau mal bei Dick da gibts den Awaseto für 29,50€ das ist doch was.
http://www.dick.biz/dick/category/dickcatalog/Natursteine-81_84/detail.jsf

Robert
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DER FRANKE
astra
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« Antworten #5 am: 06. Januar 2010, 15:13:54 »

Moinmoin und erstmal danke für die Antworten!

Hallo astratrinker, wie wär's denn einfach mit einem Naniwa Superstone 10k? Das würde doch gut in Deine Serie passen.

Wäre natürlich die erste Wahl, wenn ich nicht das Budget für Steine, Riemen etc. zumindest für den Moment schon so weit überrissen hätte ... Augen rollen
Im Januar schneien erfahrungsgemäß diverse Rechnungen rein und da sind mir die 70€ für den Naniwa 10k dann leider etwas zu viel.

schau mal bei Dick da gibts den Awaseto für 29,50€ das ist doch was.
http://www.dick.biz/dick/category/dickcatalog/Natursteine-81_84/detail.jsf


Das hört sich wirklich gut an. Preislich ok und die Größe ist auch akzeptabel. Auf der Dick-Seite wird er mit einer Körnung von 6-8000 angegeben. Bringt mir der Awaseto dann überhaupt noch eine Verbesserung nach dem Naniwa 8k?
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Es genügt oft einer und die ganze Harmonie ist gestört.
Frank83
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Messerschwinger seit dem 5. Februar 2009.


« Antworten #6 am: 06. Januar 2010, 15:16:56 »

Der 8k SS reicht doch. Sei glücklich damit und wenn die Kohle wieder flüssiger ist, kannst du dir den 10k oder gar 12k SS holen. So würde ich es zumindest machen.
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harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #7 am: 06. Januar 2010, 16:25:20 »

Also ich arbeite sehr gerne mit meinen Awaseto. Gerne nehme ich sie auch für rostträge Messer als Finisher, machen aber auch bei allen anderen einen schlanken Fuß.
 
Verkaufen wirst Du Dich damit nicht, zumal sie eine ausgesprochen angenehme Größe haben.

...kannst du dir den 10k oder gar 12k SS holen...
Würd ich hier und heute nochmal  die Wahl haben - nur noch den 10k, der 12 k schafft nicht viel mehr als der 10k und ist für mich ehrlich gesagt nur noch ein Nice-To-Have, das nur noch selten zum Einsatz kommt.

 

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Iltis
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« Antworten #8 am: 06. Januar 2010, 17:04:17 »

Der 8k SS reicht doch. Sei glücklich damit und wenn die Kohle wieder flüssiger ist, kannst du dir den 10k oder gar 12k SS holen. So würde ich es zumindest machen.

sehe ich genau so, meine Abschlusssteine sind GBB und Schiefer (MST und der walesische Dragon´s Tongue), und sie kommen mit Sicherheit nicht an 8000 Körnung; es sei denn, du willst ein Sport machen aus auf Pastenriemen verzichten (habe ich eine Weile lang gemacht, habe aber eingesehen, das es Rasurtechnisch nichts bringt), bist du schon bestens ausgestattet.

Gruß
Iltis
« Letzte Änderung: 06. Januar 2010, 18:48:33 von Iltis » Gespeichert

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Lord Vader
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Dunkle Seite der Macht


« Antworten #9 am: 06. Januar 2010, 20:19:42 »

schließe mich an, der naniwa 8.000 muss eigentlich reichen. irgendwo ist hier auch ein vergleich zwischen naniwa 8.000 und naniwa 10.000 zu finden. der unterschied soll nicht so gewaltig sein. irgendwer ist sogar der meinung, der 8.000er wäre etwas feiner als der 10.000er. du kannst also schonmal auf ein brauchbares setup blicken. ein pastenriemen bräuchtest du allerdings dann meiner meinung nach schon noch.

lg

lord vader
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Behrendt
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DER FRANKE


« Antworten #10 am: 06. Januar 2010, 20:41:44 »

Hallo,

nach der Frage ;bringt mir nach einem 8.000 Naniwa das noch was?  Hier sollte man sich mal mit
dem Natursteinen befassen, ich bin der Meinung das nach einem Awaseto der so zwischen 8.000 bis
12.000 liegt nichts mehr geht. Vom Verhalten und der Politur auf dem Stahl will ich gar nicht sprechen.
Nun gibt es sehr viele Natursteine auch nicht so teuer wie zum Beispiel der Franke, ist ein Superstein,
nun gehts aber los, denn den würde ich nur für etwas weichere Stähle nehmen. Da jeder seine Messer kennt
ist es einfach zu beschreiben, Weicher Stahl will harten Stein und harter Stahl sucht weichen Stein.
Ich glaube Du solltest Dir das Leben nicht so schwer machen, Du willst doch nur scharfe Messer.
Es geht auch ganz einfach. Stein - Riemen - Leder fertig.

Robert
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DER FRANKE
rubberduck
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« Antworten #11 am: 06. Januar 2010, 20:56:45 »

Robert,

weil du gerade den Franken ins Spiel bringst..... das ist in der Tat ein ganz ganz hervorragender Finisher! Du sagst jetzt, er ist in erster Linie super für weichere Stähle.

Interessanterweise habe ich damit die Erfahrung gemacht, dass er sowohl bei weicheren als auch bei härteren Stählen ganz ausgezeichnete Dienste leistet.

Ich hab damit die als schwierig bezeichneten Friodur ohne Mühe atemberaubend scharf bekommen, nach dem Thüringer einfach den Franken erst angeschlämmt und danach ca. 20 Schübe pro Seite nur mit Wasser abgezogen. Hervorragendes Ergebnis.

Die meisten meiner Messer sind aus Silberstahl, und auch hier ist der Franke voll in seinem Element. Den Silberstahl würde ich eher der härteren Mittelklasse zuordnen.

Die bisher am schwierigsten zu knackende Nuß hatte ich mit dem 6/8" Lotus, von dem ich dir in unserem Telefonat erzählt habe. Dieses Messer hat einen verdammt harten Stahl, ich weiss nicht, was das für ein Stahl ist, aber um Welten härter als der Silberstahl. Hier hat es mich viel Mühe und Anstrengung gekostet, das wirklich scharf zu bekommen, ich bin damit über etliche Steine gegangen, das Ergebnis war zunächst zwar befriedigend, aber nicht so, wie ich mir das vorstellte. Das habe ich dann letzten Endes wiederum mit dem Franken mit einer zweiten Facette geschafft - wiederum erst mit Schleifschlamm und danach vierzig Züge pro Seite nur mit Wasser. Für mich der Beweis, dass der Franke auch mit harten Stählen sehr gut zurecht kommt.

Ich halte den Franken daher sowohl für harte als auch für weiche Stähle für sehr gut geeignet.
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Geier0815
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« Antworten #12 am: 06. Januar 2010, 21:04:41 »

@ rubberduck,

ganz ohne Frage ist der Franke ein Stein der oben ganz locker mitspielt, mir stellen sich bei deinen Ausführungen nur ein paar Fragen: Mit was reibst Du den Franken an? Hintergrund der Frage: Der Franke ist so hart, dass es nur sehr wenige Steine gibt die sich nicht auf ihm auflösen sondern ihn "zerreiben" und damit der Schlamm wirklich vom Franken stammt.
Die nächste Frage, weil Du ihn erwähnt hast: Welchen Thüringer besitzt Du? Wenn Du in den Thread zum MST guckst, wirst Du sehen das ich vermute dass die meisten sogenannten Thüringer gar keine Thüringer sind sondern dem MST entsprechen, von daher die Frage.
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rubberduck
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« Antworten #13 am: 06. Januar 2010, 21:14:40 »

Ich reibe den Franken mit einem eigens dafür angeschafften kleinen DMT Diamantabziehstein (aufklappbare Taschenversion) an. So kommt es zu keiner Schleifpartikel - Verschleppung, die ich tunlichst vermeiden will. Und aus der Matrix der DMT löst sich absolut nix, da wird ausschliesslich der Franke angerieben.

Zum Thüringer..... ich habe den Herbertz-Thüringer, welchen ich im übrigen für einen ganz ausgezeichneten Stein halte.... etliche Messer habe ich direkt nach diesem Stein auf den Pastenriemen geschickt und geledert und sehr gute Rasuren damit gehabt. Der Franke toppt dies meiner Meinung nach nochmal durch extreme Sanftheit und die mit dem Franken endabgezogenen Messer fühlen sich ab der ersten Rasur sanfter an als ein durch etliche Rasuren einrasiertes Messer.
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Geier0815
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« Antworten #14 am: 06. Januar 2010, 21:30:34 »

Ok, den Diamanten lasse ich, gnädig wie ich ja bin, gelten. Ich habe leider schon von genug Leuten gelesen das sie Naguras zum Schlämmen verwenden und damit letztlich den Nagura als angeriebenen Stein verwenden, von daher meine leicht mißtrauische Nachfrage.
Hast Du den Thread zum MST gelesen? Ich vermute ganz stark das es sich auch  bei dem Herbertz um einen verkappten MST handelt. Hast Du evtl. beide Steine? Könntest Du meine Vermutung untermauern oder widerlegen?
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