gut-rasiert
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Autor Thema: Wie "herzlos" sind Naturhaarpinsel wirklich?  (Gelesen 2579 mal)
Nikita
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Arbeit ist die Seife des Herzens.


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« Antworten #30 am: 11. September 2009, 17:04:32 »

Hi, hi... Ich denke die Pinselhersteller greifen in China eher auf eine Art Haar-Börse zu und verarbeiten dann die Haare nach Ihrem Gusto.
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  Calani-Seifenmanufaktur
Tolpan
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Non scholae sed vitae discimus.


« Antworten #31 am: 11. September 2009, 17:07:47 »

Zitat
Herr Schuldes schreibt des Weiteren ja, dass die Tiere gejagt werden.
das kann nicht sein, ich habe jedenfalls noch keinen Thäterpinsel mit Loch gesehen Zwinkernd

Schau doch bitte mal nach Kratzern oder Kerben am Griff... vielleicht verwenden sie ja Fallen  Teuflisch Cool Grinsend
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SchwarzerKrauser
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« Antworten #32 am: 11. September 2009, 19:06:36 »

Hallo,

Dachse gehören in Deutschland zum jagdbaren Wild und haben eine Schonzeit (in Rheinland-Pfalz von Nov-Juli). Sie sind essbar, vor allem Dachsschinken ist bekannt. Da Dachse Allesfresser sind, ist eine Trichinenschau erforderlich. Das Dachsfett ist cortisonhaltig und wird zum Einreiben und zur Lederpflege empfohlen. Die Fettgewinnung ist nicht wirklich appetitlich.

Zum Geschmack hört man verschiedene Meinungen. Ich selbst habe noch kein Dachsfleisch probiert, werde aber, sofern ich einen sehe, diesen zum Mitgehen überreden.

Daß man die züchtet kann ich mir aufgrund ihrer notorisch schlechten Laune nicht so richtig vorstellen.

SchwarzerKrauser
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H. Herdick
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« Antworten #33 am: 11. September 2009, 19:29:46 »

Frank, Danke für deine Nachforschungen. Jetzt ist klarheit in der Sache. Ich habe auch nicht gewusst, dass man heut zu Tage in Europa Dachs essen kann. Äquivalent mit die Chinesen.

Daß man die züchtet kann ich mir aufgrund ihrer notorisch schlechten Laune nicht so richtig vorstellen.

Es ist meine Frau nicht bekannt, das es Dachs-Farmen in China gibt. Vielleicht werden die dann doch gejagd. Daher sind die Felle schon recht teuer, und die wunderbaren Dachs-Rasierpinsel sündhaft teuer.
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Schönen Gruss,
Hermann

--------O rijkdom van het onvoltooide.--------
oldtimer70
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« Antworten #34 am: 11. September 2009, 23:20:09 »

Nach einigem Nachdenken habe ich doch gewisse Zweifel, ob die aus China importierten Dachsfelle von solchen Dachsen stammen, die im Jagdbetrieb erlegt worden sind.
Der Dachs ist ein Einzelgänger und unverträglich gegenüber Artgenossen. Er hat ein stark entwickeltes Territorialverhalten und markiert seine Reviergrenzen durch körpereigene Duftstoffe, die er an bodennahen Büschen, Steinen oder Pflanzen abstreift. Den Tag verbringt er in seinem umfangreichen Bau, den er selbst an geeigneten Stellen im Boden gräbt und laufend ausbessert und erweitert. Da der Dachs nachtaktiv ist, verläßt er zur Nahrungsaufnahme erst bei Dunkelheit seinen Bau und kehrt meist auch bei Dunkelheit wieder zurück.

In Europa darf der Dachs meist nur wenige Monate im Jahr bejagt werden und zwar mit einer geeigneten Jadwaffe, einer Falle für den Lebendfang oder durch das sogenannte Sprengen am Bau. Dabei werden geignete Hunde - Teckel und Terrier - eingesetzt, die den Dachs im Bau verbellen. Dann wird ein sogenannter Einschlag gemacht, d.h. es wird mit Hacke und Schüppe versucht, an den Dachs zu gelangen.

Auch wenn China ein Land mit einer riesigen Ausdehnung ist, kann ich mir nicht vorstellen, daß die sehr große Zahl von Dachsfellen, die China exportiert, das Ergebnis einer der drei von mir geschilderten Jagdarten ist.

oldtimer70
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SchwarzerKrauser
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« Antworten #35 am: 12. September 2009, 11:47:55 »

Hallo,

zusätzlich sind noch Totfangfallen erlaubt. Übliche Köder für die Fallen sind reifes Obst, Eier, tote Tauben etc. Lebendfangfallen nimmt man nicht so gerne, weil wenn ein 25 Kg schwerer Dachs in der Falle randaliert, sind in der Regel Renovierungsarbeiten angesagt. Den oben genannten Einschlag versucht man zu vermeiden, weil erstens der Bau stark beschädigt wird und es zweitens viel Arbeit ist. Normalerweise wartet man am Ausgang vom Bau auf den Dachs. Die Baujagd auf den Dachs ist so eine Sache. Der Dachs ist sehr wehrhaft und die Baue teilweise riesig (in England gibt es einen, der seit mehr als 1000 Jahrend in Gebrauch ist und der ständig erweitert wird). Für den Hund ist das eine riskante Sache.

SchwarzerKrauser
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