Nach verschiedenen Pinseln, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass vorrangig die Haarlänge i.V.m. der Festigkeit ausschlaggebend ist, weniger die Kopfform als solche.
Zum Beispiel der Rooney "Heritage Emillion" (Flattop, halblange feste Bindung), war für den Mug eher suboptimal. Man konnte aber super RS aufnehmen und sich kräftig das Gesicht massieren. Oder aktuell die Chubbys: Thäter vs. Chubby 2. Der Nürnberger ein "bulb chubby", der Engländer ein "flat". Dennoch funktionieren beide hervorprächtig im Gesicht. Der dichtgebundene Simpsons massiert an der Stelle noch ein wenig mehr. Im Mug habe ich sie nicht probiert, aber zumindest dem Thäter traue ich das ebenso. Hmm, doch kann er!

Die grauen Zellen... Problem: je nach Schaummenge kann man mit den Fingern, aufgrund der kurzen Maße, öfter im Schaum baden. Geschmackssache.
Im Ansatz sollte man sich eher die Frage stellen, wie man Aufschäumen möchte. Mit so einem "Schlabberhannes", wie z.B. einem 23er Mühle Silberspitz, lässt sich im Mug wunderbar aufschlagen, aber im Gesicht Null Feedback. Überzogen gesagt, Mug können (fast) alle, im Gesicht ist die Kunst.
Jetzt werden viele "aufschreien",
"...geht mit meinem Pinsel alles!", aber ich darf mir an der Stelle den Vergleich erlauben, dass man erst einmal einen perfekten Gesichtsschäumer im selbigen probiert haben sollte, bevor man vorschnell urteilt. Der Flat hat an dieser Stelle eigensten Vorteil, dass er durch diese Form mehr Oberfläche vorhält, um mit den Spitzen im Gesicht Schaum zu streichen. Ja, streichen, nicht kreisen (das hatten wir ja bereits an anderer Stelle). Man muss sich ein wenig umstellen, denn wenn man den Flat zu sehr aufdrück, arbeitet er nicht mehr mit den Spitzen und sieht nach kurzer Zeit auch entsprechend aus. Vom schaumigen Ergebnis ganz zu schweigen.
Soweit bis hier...