UbuRoy
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Tekst? Dat hebb hei nech...
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« Antworten #60 am: 18. Juli 2010, 18:33:24 » |
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Jupp. Mehr und besseres kann man dazu nicht sagen.
Ist alles original. Vermutlich Caststeel. Oder noch früher. Kann durchaus sehr gut rasieren. Ich habe auch ein paar und zwei davon mag ich sehr als rasierer.
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............_/V\_ __.ooO_(O-O)_Ooo.__ .............(_)
Was Du nicht willst, das man Dir tut, tu' auch keinem andern an oder mach's als ERSTER.
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StCyrien
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« Antworten #61 am: 18. Juli 2010, 18:40:09 » |
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Uihuihuih, vielen Dank für Eure Einschätzung. Da bin ich jetzt platt und freu mich! 
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Lord Vader
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« Antworten #62 am: 18. Juli 2010, 19:39:14 » |
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in frankreich findet man ab und zu auch rasiermesser ohne angel. davon sind manchmal sogar zwei stück ins gleiche heft gemacht worden (eins je seite), also quasi ein doppelrasiermesser. vielleicht handelt es sich bei dir um eine klinge aus einem solchen stück, das irgendwann vor langer zeit (das heft sieht schon recht alt aus) von seinem pendant getrennt worden ist. auf jedenfall hast du da ein sehr schönes messer an land gezogen, das schon einige jährchen auf dem puckel hat. glückwunsch!
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Iltis
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« Antworten #63 am: 19. Juli 2010, 07:48:26 » |
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Ich glaube nicht, das ein Messer aus diese Zeit ohne die Prägung "Cast Steel" dann aus dieses Material wäre - das Tiegelstahlprozess ist aufwendig, und Messer daraus sind in die Regel als solche gekennzeichnet. Cast steel fühlt sich beim schärfen sehr weich an, gibt aber eine gute, dauerhafte Schärfe. Die 2 sehr alte Messer die ich in der Hand hatte fühlten sich ähnlich weich an, waren aber nicht so herausragend als Rasierer - ich denke, Tiegelstahl representiert schon einen technischen Fortschritt gegenüber die vorherige Produktionsmethoden (wovon ich keine Ahnung habe). Vielleicht hast du aber mehr Glück als ich mit diesen Messer - das wünsche ich dir. Gruß Iltis
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One, two! One, two! And through and through The vorpal blade went snicker-snack!
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Sonnenschein
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« Antworten #64 am: 19. Juli 2010, 20:28:34 » |
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Vor dem Tiegelgussstahl (und auch noch parallel bis ins 19. Jh.) wurde v. a. so genannter Raffinierstahl (engl. auch "shear steel") verwendet. Trotz mehrmaligen Durchschmiedens (bis zu viermal) waren mikroskopische Schlackereste nicht völlig zu entfernen, was eine für den feinsten Druckschnitt hinreichend geschlossene Schneide verhinderte und eher den Zugschnitt begünstigte (für Taschenmesser oder Küchenmesser gut, nicht aber für feinstschneidige Werkzeuge wie Rasiermesser, die aufgrund des drückenden bzw. schabenden Schnittes auf eine möglichst geschlossene Schneide angewiesen sind.)
Im Tiegelgussverfahren konnte dagegen Stahl von höherer Reinheit und Homogenität hergestellt werden, hervorragend geeignet für Rasiermesser. Ich denke, dass der Aufstieg des Rasiermessers mit der Erfindung eben dieses Verfahrens zusammenhängt.
Kurioserweise istnder Tiegelgussstahl im Land seiner Herstellung bzw. in Sheffield zunächst auf Ablehnung gestoßen, weil er sich beim Schmieden und Schleifen anders verhielt als der vertraute shear steel (der übrigens u.a. aus Deutschland bezogen wurde). Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften setzte er sich aber schließlich durch, zunächst in Frankreich und schließlich auch in England. In Deutschland versuchte man auch, hinter das Geheimnis zu kommen und eigenen Tiegelgussstahl herzustellen (was Krupp schließlich auch gelang.) Der Erfinder, Huntsman, war übrigens ein Nachkomme deutscher Einwanderer nach Sheffield.
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Sicknote
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Pinselzusammenkleber!
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« Antworten #65 am: 22. Juli 2010, 19:28:42 » |
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so hab hier ein messer bekommen wo nur "made (of) kayser ellison & co's best sheffield silversteel. auf der rückseite steht nur eine 22.  kein plan obs ein guter rasierer ist. gekostet hats mich gerade mal zwei schachteln kippen.
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kraxl
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basteln und gebastelt werden
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« Antworten #66 am: 08. August 2010, 14:15:58 » |
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Pinoccio räum dein Zimmer auf! oder ich mach Griffschalen aus dir! greetz:micha 
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Senser
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« Antworten #67 am: 08. August 2010, 21:32:58 » |
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Ein richtig alter Schaber. Ich würde sagen vor 1820, weil man zu der Zeit noch Rasiermesser ohne Angel gefertigt hat. Gruß Senser
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Fynn1177
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Messerschwinger mit Leib und Seele
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« Antworten #68 am: 07. September 2010, 18:52:22 » |
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Es grüßt der kleine Nils Zick Zack da war er ab :-) 
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redmatze
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« Antworten #69 am: 07. September 2010, 19:55:40 » |
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Hi Fynn, wenn Du das Straight razor collecting Buch von A. Doyle hast , dann schau mal auf Seite 33, da ist genau das Heft zu sehen. gruss
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Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher als der Rachen eines Tigers.
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Fynn1177
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Messerschwinger mit Leib und Seele
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« Antworten #70 am: 07. September 2010, 20:05:28 » |
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Hallo redmatze, leider leider habe ich das Buch nicht :-( Spann mich bitte nicht auf die Folter :-) was steht denn da ?
Gruß Nils
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Es grüßt der kleine Nils Zick Zack da war er ab :-) 
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redmatze
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« Antworten #71 am: 07. September 2010, 20:12:35 » |
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Kriegst gleich ne Nachricht!
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Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher als der Rachen eines Tigers.
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Fynn1177
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Messerschwinger mit Leib und Seele
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« Antworten #72 am: 07. September 2010, 20:57:35 » |
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Danke Dir :-)  Gruß Nils
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Es grüßt der kleine Nils Zick Zack da war er ab :-) 
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Io
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« Antworten #73 am: 27. September 2010, 13:03:59 » |
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So, hier hab ich mal was für Detektive:  Hier noch mal die Reste des Prägestempels in groß:  Die letzten Buchstaben der oberen Zeile sehen nach …DODGE aus, ein L und D, sowie Reste, die nach I und E riechen, lassen mich vermuten, dass in der unteren Zeile "SHEFFIELD" steht. Das Messer kam herrlich verrostet in blonden, aber völlig ranzigen und gebrochenen Hornschalen zu mir. Wie zu sehen ist, hat jemand versucht, es mit irgendetwas schnellem ungesunden zu "schärfen". Was meint ihr dazu? Gruß, Io
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redmatze
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« Antworten #74 am: 27. September 2010, 16:24:25 » |
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Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher als der Rachen eines Tigers.
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