lesslemming
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« Antworten #45 am: 20. November 2009, 17:49:24 » |
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Der Webshop hat mich schwer an knivesandtools.com erinnert, bei denen ich schon vor Jahren prima kaufen konnte. Das gekaufte kam per Post aus Holland. O.g Shop gehört zum Edenwebshops und somit zur Katogroup, die auf ihrer .eu webseite folgende Adresse angibt: KATO GROUP B.V. Postbus 2469 7302 ER Apeldoorn The Netherlands außerdem sind fast alle der Kato-Webseiten auf holländisch. Was glaubt ihr denn warum die so konkurrenzlos günstig sind? 
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« Letzte Änderung: 20. November 2009, 17:56:55 von lesslemming »
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Neuling
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« Antworten #46 am: 20. November 2009, 20:28:20 » |
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Hat irgendwer schon Erfahrungen damit gesammelt, zwischen BBB und 16k einen Spyderco 302 UF einzusetzen?
Nach dem BBB halte ich den Sprung dann auf den Spyderco UF oder auch den GS 16000 für zu groß. Da würde ich dann viel eher einen BM Schiefer einsetzen wollen. Der ist klasse und reicht eigendlich vollkommen aus. Den nutzt ich sehr gerne als Finisher, obwohl ich auch z:b. die ganzen Spydercos habe. Hallo Marco, hm, den BM Schiefer hatte ich noch gar nicht näher betrachtet. Es gibt einfach zu viele interessante Steine. Danke für den Tipp, auch wenn es meinen PMs nach wohlmöglich (erstmal?) etwas anderes wird. Viele Grüße, Mario
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Neuling
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« Antworten #47 am: 20. November 2009, 20:37:50 » |
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Der Spyderco UF wird allgemein als eher langsam bezeichnet.
Autsch, dann hatte ich den Teil falsch in Erinnerung. Das hat man dann davon, wenn man sich beim Recherchieren keine Notizen macht. Wie dem auch sei, als Bindeglied zwischen BBB und GS16k taug er nicht.
Ich würde dir einen guten synthetischen Polierer empfehlen. Der Naniwa Superstone 8.000 wäre ein gute Kandidat
Ok. Vielleicht doofe Frage, aber ich glaube mich dunkel an zwei Reviews in einem Messerforum zu erinnern, die die Superstones zwar als hervorragend, aber auch verhältnismäßig weich bezeichneten, mit der Gefahr, dass gerade Schleifanfänger die Steine leicht beschädigen können. Ist da was dran? Viele Grüße, Mario
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lesslemming
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« Antworten #48 am: 21. November 2009, 11:19:23 » |
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Hallo Mario, besagtes Review im MF stammt von mir http://www.messerforum.net/showthread.php?t=62250&highlight=naniwa+reviewJa, da ist etwas dran. Die Naniwas sind verhältnismäßig weich, aber das gesagte bezieht sich vor allen Dingen auf Kochmesser. Beim Schärfen von Kochmesser muss der Winkel frei gewählt und gehalten werden, es gibt keinen Rücken den man auflegen kann. Verwackelt man den Winkel und er wird zu steil, bleibt man am Stein hängen und kann ihn durchaus verletzen. Nix schlimmes, aber ärgerlich. Ich verwende meine Naniwa im unteren Körnungsbereich nicht für Kochmesser, höchstens den 8k. Hier im Faden "infothread: Schärfsteine" ab Seite 3 ist mein Review zu den SS auf RM bezogen zu finden Die Naniwa Serie benutze ich allerdings komplett für alle meine Rasiermesser: 1k, 2k, 5k, 8k, 10k. Jeder einzelne hervorragend für seine Arbeit am Rasiermesser geeignet und mit RM ist es sowieso nahezu unmöglich den Stein zu verletzen. Auch um übermäßigen Abtrag am Stein brauch man sich keinerlei Gedanken zu machen, denn trotz dass sie recht weich sind, werden sie überhaupt nicht schnell hohl. Ich benutze seit 2 Jahren einen Naniwa 8.000 in der dünnen 10mm Version und habe immernoch gut 9mm davon übrig 
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stahl999
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« Antworten #49 am: 23. November 2009, 23:07:28 » |
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Hallo lesslemming
ich habe ebenfalls einen Ohzuku von Hr. Horie und bin sehr sehr sehr zufrieden damit. Nach dem Thüringer oder Naniw 10000 ist der Stein echt super. Allerdings spiele ich schon ne weile mit dem Gedanken einen Franken mir zuzulegen. Doch leider ist im Moment der Sparstrumpf leer. Würdest Du Den Franken als ein zwischenstein vom Naniwa 10000 zum Ohzuku empfehlen? Oder übertrifft dieser sogar den Ohzuku? Oder ist der Ohzuku das gleiche Kaliber wie der Franke?
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lesslemming
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« Antworten #50 am: 24. November 2009, 11:12:11 » |
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Eine schwere Frage. Wirklich, ich befürchte ich muss passen und um den heißen Brei reden.
Der Franke ist ein glasglatter Schiefer, er poliert sehr fein und kann eine Schneide erzeugen die wirklich extrem glatt und grade ist. Ich höre nicht auf dem Franken auf, bis der Haartest perfekt auf 0.5cm funktioniert, vielleicht sogar noch höher. Eine Rasur direkt vom Stein ist kein Problem, auch völlig ohne Microbevel (gute Vorarbeit vorausgesetzt)
Der Ohzuku ist nicht wirklich glasglatt, er gibt ein fantastisches Schleifgefühl, ähnlich wie ein Coticule aber deutlich feiner. Er fühlt sich fast pelzig, oder samtig an beim Schärfen. Ich glaube der Ohzuku ist deutlich langsamer als der Franke, bin mir da aber noch nicht sicher. Er poliert ebenfalls sehr fein und hinterlässt auch ein sehr homogenes Finish, was beide Natursteine schon besonders macht.
Ich denke niemand braucht beide Steine. Ich denke der Ohzuku kann, trotz dass er recht langsam ist, durchaus nach dem 10.000er oder dem Coticule oä eingesetzt werden. Ich habe bisher immer das Naniwa Set bis zu 10.000 gebraucht und bin danach entweder auf den Franken + Ohzuku oder gleich auf den Ohzuku gegangen. Der Haartest wurde grundsätzlich nach dem Franken + Ohzuku besser bestanden als nach dem 10.000er, aber ich hatte noch nicht genug Zeit um das wirklich zu bestätigen. Ich spiele aber mit dem Gedanken mir einen Naniwa 12.000 (69€) zu besorgen um Restzweifel wegen der Zwischensteine auszumärzen.
Prinzipiell bin ich aber der Meinung ein Finisher, egal welcher Art, sollte immer ab dem 8.000er Finish verwendbar sein, ohne nennenswerte Zwischensteine. Ich weiß allerdings, dass Hr. Horie vor dem Ohzuku den Shapton 30.000 benutzt.
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Stoppelpiste
Neuling
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« Antworten #51 am: 19. Juni 2010, 09:35:26 » |
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Hallo zusammen,
da meine ersten Schleifversuche erfolgreich verlaufen sind, bin ich nun auf der Suche nach ersten Verbesserungen. Ich nutze derzeit die Naniwa Super Stone Kombis 800/5000, 3000/8000 und einen Chromoxidriemen.
Was würde Eurer Meinung nach bei meinem Schleifsteinsetup Sinn machen, um nach oben hin abzuschließen?
Allgemein beliebt ist ja der Naniwa 10k, wobei ich denke, dass der 12k von der Abstufung besser passer würde, oder? Auch einen Ohzuku von Japan Messer könnte ich mir vorstellen oder einen Franken (der von ***?).
Für Tipps hinsichtlich einem Finisher und einer guten Bezugsquelle wäre ich sehr dankbar!
Gruß aus Kiel, Ralph
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Lord Vader
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Dunkle Seite der Macht
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« Antworten #52 am: 20. Juni 2010, 12:00:34 » |
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ich denke, dass du zwingen keinen weiteren stein brauchst. mit dem 8.000er naniwa wirst du schon sehr gute ergebnisse erzielen können. ob der 12.000 das ergebnis nochmal so drastisch steigert, wage ich mal zu bezweifeln. aber einen kleinen schlag dürfte es sicherlich besser werden.
wenn du noch weitere steine aben willst, vielleicht würden ein paar natursteine wie BBB, der Thüringer oder auch der chinesische 12.000er was für dich sein, auch wenn der letzte stein nicht ganz die versprochene feinheit aufweist.
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BlueDun
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Coticuleliebhaber
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« Antworten #53 am: 20. Juni 2010, 16:12:01 » |
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Würde Dir einen GBB nahelegen. Als Naturstein hat der ganz andere Eigenschaften, wie Deine synthetischen. Ausserdem kannst Du mit einem GBB den Einstieg in eine komplett andere Schleiftechnik machen (siehe: www.coticule.be), welche Dich lange beschäftigen kann. Gruss BlueDun
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Iltis
Globaler Moderator
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« Antworten #54 am: 20. Juni 2010, 18:08:24 » |
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@Stoppelpiste: Brauchen tust du sicherlich nichts - mit deine Steine wirst du siche gute Ergebnisse erzielen. Nach einige Jahren Erfahrung mit Schärfen bin ich zu dem Schluss gekommen, das, vernünftiges Material vorhanden, ist es viel wichtiger wie, nicht mit was man schärft. Auch die paar Messer die andere Forianer freundlicherweise für mich geschärft haben waren unterschiedlich scharf (aber alle sehr gut gemacht). Ich persönlich bevorziehe Natursteine, aber das ist Geschmackssache - der Schleifbild von mein GBB sieht der Schleifbild ein 8000er Kunststein nicht grober, obwohl der GBB sollte nicht so fein sein soll. Wenn du 3 Forianer fragst was für dich am besten ist wirst du 3 verschiedene Antworten bekommen. Ich würde mich BlueDun anschliessen - der GBB ist ein sehr vielseitiger Stein, und zum auffrischen ein stumpf gewordenen Messer reicht allein aus, was keinen anderen mir bekannter Stein schafft. Aber, wie gesagt, das ist Geschmackssache.
Gruß Iltis
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One, two! One, two! And through and through The vorpal blade went snicker-snack!
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Rokediet
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« Antworten #55 am: 30. April 2011, 22:36:35 » |
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Werde dieses Thema mal wieder aktivieren. Meine Erfahrungen haben folgende Setup ergeben: Brauchbar: Spyderco F Spyderco UF Leder Gut: 1000/3000 Kombi GBB Leinen/Leder Ideal: 1000/3000 GBB 10'000er Leder Optimal: 1000/3000 GBB Thüringer (handselektiert) Leder De Luxe: 1000er GBB (handselektiert) Ohira (handverlesen) Oozuku (handverlesen) - Botan Nagura - Tenjou Nagura - Mejiro Nagura - Tomo Nagura Leder (top Qualität) Vor dem Ledern kann je nach Bedarf mit Pasten oder Diamantspray das jeweilige Finish noch optimiert werden. Mit den Japanischen Natursteinen habe ich bis jetzt "mein" absolutes Maximum an Schärfe/Sanftheit erreichen können. Ich möchte einmal mehr erwähnen das meine Erfahrungen nicht auf andere übertragen werden können. Wird sicher so sein das einige (alle) nicht gleicher Meinung mit mir sind. Ich habe inzwischen sehr viel Zeit (und Geld) in das schärfen von Rasiermesser investiert und behaupte sagen zu können, dass ich die obengenannten Ergebnisse ausgiebig getestet habe und die Resultate uneingeschränkt reproduzieren kann. Wer mich kennt, weiss das ich ein krankhafter Perfektionist bin und sehr hohen Wert auf Qualität lege, somit kann es gut sein das sich noch einiges an diesen Setup verändern wird.  Gruss Rolf
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BastlWastl
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« Antworten #56 am: 24. August 2011, 17:57:55 » |
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Hallo zusammen,
da ich viel zu viel Schleifsteine hab, und ebensoviele Rasiermesser, hab ich mich mal in den letzten zwei Wochen intensiv mit verschiedenen Schärfsetups gespielt. Herausgekommen sind einige gute Wege und zwei perfekte! Getestet habe ich mit einem Eigenbau aus Feilenstahl, und einem Hermann Konejung 5/8 (Nr.1800) Abends hab ich geschärft, Morgens linke Gesichtshälfte mit Eigenbau, rechte mit dem Konejung rasiert. Erstaunlicher Weise verhielten sich beide Messer, wenn man von der abweichenden Geometrie absieht (Derb gegen Vollhohl) vom Schärfverhalten und der erreichbaren Schärfe in etwa gleich.
Gut und günstig!:
Die Abwegige Variante
Polierstahl Uraoshi von Dictum Mit 1000`er Kongosa Polierpulver, nach je 30 Schüben verdünnt bis fast nix mehr davon da war. Damit hat man sehr schnell eine Unterarmrasierende Facette, hätt ich nicht gedacht. 8000`er Suita Polierpulver, ebenfalls nach je 30 Schüben verdünnt Blanker Stahl Danach war der HHT möglich aber nur auf ca. 5mm Chromoxid Leder.
Nicht schlecht aber Potential nach oben. Aber für insgesamt unter 50€ eine sehr günstige Alternative.
1000`er Chroma BBB (erst stark angerieben und dann immer weiter verdünnt, die letzten Paar Züge nur mit Wasser Rücken voran!) HHT Super auf 1,5cm was mich sehr wundert Chromoxid Riemen Leder.
Ergibt eine mehr als brauchbare Rasur.
Dulicot Methode GBB Chromoxid Leder
Auch gut aber der BBB hat irgendwie die Nase Vorn!
Künstliche Japaner:
Chroma 1000 Chroma 3000/8000 Naniwa SS10000 Chromoxid Leder
Geht gut aber Natursteine sind mir einfach lieber.
Europäische Natursteinvariante
GBB zum Aufbau der Facette BBB meiner liefert ein sehr Feines Finish MST Naturstein Alter Schiefer Frankenstein (noch mal extra getapet! sonst bringt der nix) etwa 50 Schübe pro Seite! Leder
Perfekte Rasur!
Japanische Natursteinvariante
Amakusa Aoto Uchigimori (erst angerieben dann verdünnt, am Schluß nur noch Wasser) Ohira Awesado (erst angerieben dann verdünnt) Ohtaniyama (mit Tape und viel Geduld) hier waren auch ca. 50 Schübe pro Seite notwendig.
Ebenfalls perfekte Rasur.
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