gut-rasiert
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Autor Thema: Die Shavette  (Gelesen 24886 mal)
Eisblut
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« Antworten #195 am: 10. Oktober 2011, 13:02:19 »

 Grinsend Grinsend Grinsend
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Drei
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« Antworten #196 am: 11. Oktober 2011, 05:45:34 »

...
Übrigens habe ich auch festgestellt das DE-Klingen in der Shavette länger halten als im Hobel.
...
Finde ich auch. Könnte es daran liegen, dass es mehr Möglichkeiten der Anpassung (Druck, Winkel) als beim Hobel gibt? Mit einer Klinge, die ich im Hobel schon wechseln würde, fängt der Spass in der Shavette erst an. Die erste, kritische Schärfe ist weg und man kann auch mal neue Manöver testen, ohne gleich so drastisch bestraft zu werden.
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #197 am: 11. Oktober 2011, 08:02:07 »

...
Übrigens habe ich auch festgestellt das DE-Klingen in der Shavette länger halten als im Hobel.
...
Finde ich auch. Könnte es daran liegen, dass es mehr Möglichkeiten der Anpassung (Druck, Winkel) als beim Hobel gibt?
.........


Stimmt, an das könnte es evtl liegen.
Auch die "Biegung" der Klinge im Hobel könnte vielleicht ein Grund sein.
Ich denke, da kann man nur spekulieren.
Der Grund warum eine DE-Klinge im Hobel länger hält würde mich schon interessieren...
Aber das wären schon mal drei möglichkeiten....



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Eisblut
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« Antworten #198 am: 11. Oktober 2011, 11:26:43 »

Also die Erfahrung kann ich bisher (noch?) nicht bestätigen, allerdings habe ich meine Shavette(n?) ja erst seit kurzem. Vielleicht liegt das aber auch an meiner noch mangelhaften Technik? Ich werde dazu in einem passenderen Thread mal etwas fragen, vielleicht hängt das ja damit zusammen. --> *klick*
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Heresy
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Hobel-Azubi im 2.Lehrjahr


« Antworten #199 am: 11. Oktober 2011, 16:48:52 »

Die Tondeo ist gekommen und bei Auspacken hat die Frau gesagt:"Das ist aber wohl nicht das, was erst für nächstes Jahr geplant war?" Augen rollen

Sie weiß noch nichts von der bestellten Kamivette!  Teuflisch
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Gruss, Rainer
Eisblut
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« Antworten #200 am: 11. Oktober 2011, 18:03:54 »

Also die Kamivette solltest Du echt wegpacken, denn die sieht schon sehr nach Bürste oder Lockenstab aus. Nicht auszudenken wie Deine Frau dann aussehen würde Schockiert ... und danach dann Du. Grinsend
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hpstr
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« Antworten #201 am: 06. Januar 2012, 20:59:08 »

Ich hatte heute endlich mal Zeit und Muße, meine erste vollständige Rasur nur mit der Shavette zu machen. Vorher ging ich immer auf den einfachen Stellen mit dem Strich, Rest mit dem Hobel.

Werkzeug: Vanta 111, Tiger Klinge, Speick Stick, Omega 83, Tüff sensitiv.

Meine Eindrücke:

Mein erstes Empfinden, daß man sich mit der Shavette sehr gründlich rasieren kann, hat sich bestätigt. So eine glatte Rasur hatte ich mit dem Hobel nur selten. Leider sind an einigen schwierigen Stellen ein paar Stoppeln geblieben. Da ich mit sehr kurzen Zügen und ohne konkreten Plan arbeitete, habe ich an zwei Stellen an der Unterlippe ein paar Stoppeln vergessen.

Ja, ich habe mich geschnitten. Beim entfernen der letzten beiden Stoppeln unterhalb der Nasenscheidewand habe ich mich nur auf diese konzentriert, und mich zur Strafe mit dem anderen Ende der Klinge in den Nasenflügel geschnitten.
Am Hals, seitlich des Kehlkopfs, gab es mehrere Blutpünktchen, und die Haut ist stellenweise etwas gereizt. Ich ging dort mehrfach gegen den Strich, und habe es wohl etwas übertrieben. An diesen Stellen war das bewährte grüne Tüff dann ein echtes Aha-Erlebnis Schockiert

Alles lief aber ohne aus medizinischer Sicht Besorgnis erregende Blutverluste ab, der Alaunstift blieb arbeitslos.

Für mich war es trotzdem eine Toprasur, ich bin begeistert, und nur der zur Einübung mit der Shavette notwendige erhebliche Zeitaufwand wird mich vermutlich davon abhalten, sie noch öfter oder regelmäßig zu verwenden.
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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert (DL2JAS in forum.db3om.de)
Eisblut
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« Antworten #202 am: 07. Januar 2012, 01:00:36 »

Sehr schöner Bericht! Daumen hoch

Also wenn Du damit so gut damit klar kommst wäre es doch glatt ein Frevel das nicht weiter auszubauen. Huch Vor allem wenn man bedenkt dass es Deine erste komplette Rasur damit war. Dementsprechend werden auch nur die paar Schnitte daraus resultieren und vielleicht schon beim nächsten Mal gar kein Thema mehr sein. Die Geschwindigkeit ist ja reine Übungssache und gerade die Vanta kann man sehr schnell führen. Ich glaube schon nach 2 Wochen war ich so schnell wie mit dem Hobel, was u.a. auch daran liegt, dass bei der Shavette nichts verstopfen kann und man daher weniger spülen muss.

Daher würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen dran zu bleiben, da Du ein Händchen dafür zu haben scheinst. Smiley

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hpstr
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« Antworten #203 am: 09. Januar 2012, 20:41:18 »

Na, mal sehen. Wegschmeißen werde ich sie sicher nicht. Zwinkernd Zumal es auch Spaß gemacht hat, und danach eine gewisse Befriedigung vorhanden war.

Es war eine sehr glatte Rasur, allerdings war sie nicht besonders nachhaltig. Nach etwa 6 Stunden waren schon wieder Stoppeln zu spüren, eine Hobelrasur hält bei mir etwas länger vor. Stehe ich mit diesem Empfinden alleine da?

Eine Erklärung könnte vielleicht in dem Umstand liegen, daß ich mit der Shavette überhaupt keinen Druck ausgeübt hatte, während ich beim Hobeln einen -wenn auch minimalen- Druck ausübe, dazu kommt der Druck durch das Eigengewicht des Hobels. Die Shavette dagegen habe ich wirklich nur angelegt.
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wernerscc
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« Antworten #204 am: 09. Januar 2012, 22:18:08 »

Die Nachhaltigkeit mußt du dir ebenso wie das allgemeine Handling erarbeiten. Im Prinzip sind Rasuren mit einer Shavette schon sehr nachhaltig zu bewerkstelligen, ähnlich wie Messerrasuren. Da kommt imho nicht jeder sanfte Hobel mit, aber ein Agressiver schon.
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Eisblut
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« Antworten #205 am: 10. Januar 2012, 00:26:01 »

Sehe ich auch so. Die Nachhaltigkeit genauso wie Geschwindigkeit und Sanftheit stellen sich ja erst mit entsprechender Praxiserfahrung ein. Ich konnte derartiges bisher nicht feststellen. Ferner geht dann auch wieder das "Klingenspiel" los, denn wie bei Hobeln verhalten sich auch die Klingen in einer Shavette manchmal ganz anders als man es gewohnt ist, so wie auch bei unterschiedlichen Hobeln.
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« Antworten #206 am: 10. Januar 2012, 04:26:52 »

...mit der Shavette überhaupt keinen Druck ausgeübt hatte...
Für eine nachhaltige Rasur brauche ich schon einen gewissen Druck auf der Klinge. Der Grenzbereich zwischen genug und zuviel ist allerdings recht eng. Mit frisch eingelegter Klinge hatte ich bis jetzt keine Ambitionen ihn auszuloten, aber je älter die Klinge desto gutmütiger wird sie. Kurz vor dem Klingenwechsel brauchts schon einen vergleichsweise hohen Druck um noch eine brauchbare Rasur hinzubekommen.

Mit shavettenartigen Rasierern kann ich eine deutlich bessere Nachhaltigkeit erzielen als mit Hobeln. Ich schiebe dies auf die bessere Anpassung der Züge an die Gesichtstopografie.
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Rattray
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« Antworten #207 am: 15. Januar 2012, 10:32:39 »

Hi,

kann jemand von den erfahrenen Shavetteuren was zur Parker 33R Shavette sagen? Die gibts bei shaving-shack zu nem guten Kurs und macht einen wertigen Eindruck. Auch die Form kommt einem Messer näher als die Dovos.

http://www.shaving-shack.com/parker-33r-black-shavette.html

Ich will die Messerrasur mit einer Shavette üben / testen um ein stumpfes Messer ausschliessen zu können als Ursache für Stoppeln, Rasurbrand & Co. Siehe dazu den Thread "Messerrasur Ernüchternd" im Rasur Unterforum.
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Allseits schnittige Rasur!
Il Barbiere AiA
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« Antworten #208 am: 15. Januar 2012, 10:45:44 »

Die Parker Shavette's sind mMn die besten Shavette's für DE-Klingen.
Ich war mit mit meiner sehr zufrieden. Eine Parker für lange Klingen würde ich mir wünschen...
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Hobeler
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Rasieren macht Glücklich!!!


« Antworten #209 am: 24. Februar 2012, 11:55:48 »

Hallo Männer,

heute hatte ich das "Vergnügen" mich mit meiner frisch eingetroffenen Vanta Shavette zu rasieren.

Ich brauche allerdings noch sehr sehr viel Übung. Schockiert Habe einen relativ großen Cut an der linken Wange.Da war ich allerdings mit meiner linken Hand zu wackelig und habe anstatt nach unten,etwas seitlich gezogen.AUTSCH!!! Bewegungslegasteniker halt!!!  Grinsend

Ansonsten war an den Wangen die Rasur sehr gründlich.Vom Cut mal abgesehen,brauchte ich nur einen Zug um glatt zu sein (mit Hobel sonst in 3 Zügen).Liegt aber denke ich an der Spannung der Haut.Gegen den Strich brauchte ich gar nicht rasieren.Am Kinn und im "Halsfaltenbereich" hatte ich noch so meine Probleme und habe aus Angst vor weiteren Verletzungen da lieber mit dem Hobel nachgeholfen.

Meine Haut ist auch etwas gerötet,was ich beim Hobel nicht kenne.

Habe jetzt einen HEIDEN-RESPEKT vor der Shavette und überlege mir gerade ernsthaft,ob ich mir wirklich ein Messer zulegen soll,denn ich denke,dass wenn man sich mit nem Messer schneidet, fällt das wohl noch schärfer und tiefer aus. Weinen
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