gut-rasiert
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Autor Thema: Öl auf's Messer  (Gelesen 4183 mal)
frankyle
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« Antworten #75 am: 09. September 2010, 10:08:02 »

Kamelienoel   Daumen hoch
Lebensmittelecht ...auch fuer Haut geeignet. Perfeckt fuer Messer aller Art.
Guenstig, und man brauch wirklich sehr wenig.
Kann ich nur empfehlen!

Gruss
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UbuRoy
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« Antworten #76 am: 09. September 2010, 10:34:44 »

Hm. Das das Ballistol derart verharzt ist mir noch nicht passiert. Und ich habe durchaus einige Messer, die ich nur 1-2 mal im Jahr verwende.
Es wird zwar in der Tat etwas "perlig", weil es halt ein wenig Wasser zieht, aber trotzdem gibt's keine Probleme mit Rost bisher. Vermutlich weil das Öl halt das Wasser aufnimmt anstatt das Wasser oder Dampf direkt mit der Klinge in Berührung kommt?

Keine Ahnung, jedenfalls verharzt es bei mir nicht, zumindest nicht binnen eines halben oder 3/4 Jahres. Und auch Rost ist in dem Zeitraum kein Thema bislang. Es läßt sich alles einfach abputzen und fertig. Die Messer rasieren auch wenn ich sie so selten verwende immer noch 1a. Wenn hier (bei mir) Rost ein Problem wäre, würden als erstes die Klingen stumpf denke ich, denn der feine Grat ist der korrosionsempfindlichste Bereich am Messer. Und mein Bad steht häufiger ziemlich unter Dampf.
Und auch bei Waffen hatte ich noch nie das beschriebene ein Problem mit Ballistol. Auch nicht über längere Zeiträume.
Über mehr als ein Jahr rede ich hier allerdings nicht. Dann würde ich die Messer trocken und luftdicht in Ölpapier lagern und nicht im Bad.

Keine Ahnung, wie man so unterschiedliche Erfahrungen mit dem Zeug sammeln kann.

OT:
Übrigens ist das Antimücken Zeug von Ballistol ziemlich gut und riecht vor allem äußerst angenehm im Vergleich zu Autan. Ist auch angenehmer auf der Haut. habs kürzlich probiert.
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kriklkrakl
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« Antworten #77 am: 09. September 2010, 10:54:00 »

Ausserdem wird Ballistol doch ballistisch /zur Waffenpflege verwendet,
und ein verharzter Lauf wäre so ziemlich 'das Letzte' (fatal).
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Mach einem Bekloppten klar, dass er ein Bekloppter ist!"
[D.Bohlen, Gelegenheitsphilosoph]
henning
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« Antworten #78 am: 09. September 2010, 11:15:13 »

Eigentlich ist es zur Waffenreinigung gedacht. Zur Pflege und klassischem Einölen ibt es dann die von Harry angesprochenen Waffenöle. Ich bin seit längerem mit Silikonöl zufrieden, welches nicht hygroskopisch wirkt und auch sonst eher vorteilhaft ist.

Ciao

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Meine Empfindungen bezüglich der Eigenschaften von Messern, Hobeln, Klingen, Seifen, Cremes und Pinseln sind nicht unbedingt übertragbar und keinesfalls als allgemeingültig anzusehen und können von anderen Anwendern durchaus gegenteilig erfahren werden!!!
UbuRoy
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« Antworten #79 am: 09. September 2010, 11:28:30 »

Probier ich mal aus wenn mir das Ballistol ausgeht.
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oldtimer70
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« Antworten #80 am: 09. September 2010, 11:50:04 »


Nach meinen langjährigen Erfahrungen als Jäger verharzt Ballistol definitiv nicht. Es dickt lediglich auf Oberflächen etwas ein und nimmt dann eine vaselineähnliche Konsistenz an. Verharzte Öle sehen ganz anders aus und haben eine gummiartige bis feste Konsistenz.
Bei Waffenölen kommt es immer auf den Einsatzweck an. Möchte ich einen Oberflächenschutz gegen Korrosion oder möchte ich eine Schmier- bzw Gleitfähigkeit erreichen. Einige Waffenöle sind auch sehr gut zur Reinigung von Läufen geeignet.

Die berühmte "eierlegende Wollmilchsau" gibt es jedoch auch bei den Waffenölen nicht.

oldtimer70
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Izrahvil
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« Antworten #81 am: 06. Oktober 2010, 21:09:07 »

Hallo

Ich habe mir heute das Sinensis Kamelienöl gekauft. Ich habe es auf die Schneide aufgetragen, doch nach kurzer Zeit zieht sich das Öl zusammen (Tröpfchenbildung).
Somit ist die ganze Fläche nicht vom Öl bedeckt.

Ist das denn normal, oder gibt es einen Trick womit man einen dünnen Film auf dem Material hinterlassen kann?

Bin für alle Möglichkeiten offen.

LG
iz'
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Lu-Ku
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« Antworten #82 am: 06. Oktober 2010, 23:16:32 »

Hallo und guten Abend,

hab hier mal ein bißchen mitgelesen, vielleicht hab ich's ja auch überlesen, aber hat schon mal einer über
Öl für mechanische Uhren resp. Uhrwerke nachgedacht?
Gibt's auch übers Internet in kleinen Fläschchen zu kaufen und müsste doch eigentlich für unsere Zwecke ideal sein,
da es garantiert nicht verharzt, vor Korrosion schützt (in einer Uhr über viele Jahre), Metalle verschiedenster Art nicht angreift
und auch keine Verbindung mit Wasser eingeht, oder irre ich mich?
 Gruß, Lutz
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Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
Geier0815
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« Antworten #83 am: 09. Oktober 2010, 19:39:24 »

@Izrahvil,

kann es sein das noch Reste von Seife auf der Klinge sind? Das wäre ein möglicher Grund. Ein Weiterer könnte sein das Du das Öl zu dick aufträgst. Die Klinge wird letztlich nur dünn damit abgewischt, mehr nicht.

@Lu-Ku,

klingt soweit gut, die Frage ist jedoch nach den Bestandteilen des Öls. Der, in meinen Augen, große Vorteil von Sinensis ist das es lebensmittelverträglich und hautverträglich ist. Es wird sogar als Massageöl verwendet. Von daher muß man sich keinerlei Gedanken machen ob davon noch Reste auf der Klinge sind oder nicht.
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