BastlWastl
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« Antworten #180 am: 17. Januar 2012, 11:45:21 » |
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Die Spitze ist beim Trennen ausgeglüht. Hast du die neu gehärtet???
Das glaube ich auch! Probier doch wie weit die Klinge noch nagelgängig ist. Die Spitze wird dabei bestimmt umknicken! Neu härten ist bei solchen Geometrien sehr schwer bis unmöglich (wegen dem zu erwartenden Verzug). mfg.Wastl.
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Standlinie
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« Antworten #181 am: 17. Januar 2012, 16:50:05 » |
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Vielen Dank für euer reges Interesse an meinem restaurierten Messer und den Hinweis, dass die Messerspitze ausgeglüht sein könnte. Hier einige Anmerkungen von mir dazu.
Die ursprüngliche Rasiermesserklinge wurde bei der Restauration um ein 11 mm langes Trennstück eingekürzt, um so den wuchtigen Gesamteindruck des ursprünglichen 7/8-Filarmonicamessers erhalten zu können. Mein 14er Filarmonica sollte sich - verglichen mit einem Wade&Butcher - schon deutlich von diesem durch sein äußeres Erscheinungsbild absetzen.
Auf dem ersten Bild mit der abgetrennten Klingenspitze ist diese ursprüngliche Spitze zu sehen, deren Schneide tatsächlich durch eine starke Wärmebildung angelaufen ist. Weiterhin ist die überarbeitete Restklinge zu sehen. Aufgrund meiner Kamerahaltung ist auf der Restklinge im Bereich der Facette und oberhalb davon ein leichter Schatten entstanden. Ich habe kein Stativ und keine zusätzliche Ausleuchtung des zu fotografierenden Rasiermessers verwendet. Auf diese Weise kann natürlich der Eindruck entstehen, dass die Rasiermessererklinge im Bereich des Trennschnittes ebenfalls ausgeglüht ist.
Auf dem zweiten Bild zeigt sich der Unterschied deutlicher. Die Schneide der Restklinge zeigt keine Anlauffarbe, die auf eine Überhitzung des Stahles gerade an dieser Stelle der sensiblen dünnwandigen Schneide hinweisen würde. Es zeigen sich allerdings leichte Flecken auf der gesamten sichtbaren Facette, was ich auf einen nicht einheitlichen Lichteinfall zurückführe. Wäre die Schneide tatsächlich durch eine starke Wärmebildung ausgeglüht worden, hätte dies zu einer thermischen Veränderung des Stahlgefüges geführt. An der Schneide würde sich diese eingetretene Gefügeänderung an farblichen Veränderungen des Stahles zeigen, was ja auch überaus deutlich an der Schneide der abgetrennten ursprünglichen Spitze zu sehen ist, also an einer Stelle, wo der Klingenkörper am dünnwandigsten ist. Die Restklinge ist hiervon nicht betroffen. Selbst durch ein nachträgliches Polieren der Klinge wären entstandene Anlauffarben nicht restlos beseitigt worden.
Für die Durchführung des Trennschnittes waren mehrere Ansätze mit einer diamantbesetzten Trennscheibe erforderlich, um die beim Schneidprozess schlagartig ansteigende Temperatur in einem beherrschbaren Rahmen zu halten und so ein Ausglühen zu verhindern. Hierbei kann bereits eine leichte Verkantung der hochtourig laufenden Trennscheibe im Bereich der Schneide eine starke Wärmeentwicklung hervorrufen. Da die von der hohen Temperatur hervorgerufene Anlauffarbe nur an der Schneide der abgetrennten Klingenspitze sichtbar ist, weist dies darauf hin, dass die Schneide bereits vor dem Entstehen dieser hohen Temperatur durchtrennt war und die starke Wärmeentwicklung nur das Trennstück und nicht die Restklinge beeinflussen konnte.
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Mit freundlichem Gruß, Standlinie.
Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
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BastlWastl
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« Antworten #182 am: 17. Januar 2012, 17:02:00 » |
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Schöne und ausführliche Erklärung!
Aber -Es ist sehr wohl möglich mit einfachsten Mitteln sog. Anlassfarben (darum handelt es sich nämlich) zu entfernen. Da langt schon eine Polierscheibe. -Mit einer Trennscheibe (Flex) entstehen so hohe Temperaturen dass es unmöglich wäre die Klingenüberhitzung (ab 250 Grad wird es sehr problematisch) zu verhindern.
Versteh mich bitte nicht falsch, das Ergebniss der Restauration kann sich sehen lassen, aber ein Profi würde das gekühlt abschleifen, bzw. Mit Wasserstrahl o.ä. schneiden.
Zieh doch einfach die Klinge mit leichtem Druck über den Daumennagel, dabei sollte sie eine flexible Welle bilden die wieder zurückfedert. Wenn dies an der ganzen Klinge der Fall ist war der Restaurator ein guter. Ansonsten wird zumindest der Bereich in dem die Erhitzung stattgefunden hat eine bleibende Delle haben. Ist aber nicht weiter schlimm, die könntest du mit Seitenverkehrtem Vorgehen wieder beseitigen. Dann wäre allerdings der Stahl an der Stelle zu weich um eine Schneide zu halten.
mfg.Wastl.
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Standlinie
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« Antworten #183 am: 17. Januar 2012, 17:31:04 » |
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Hallo BastlWastl,
Deine Testempfehlung habe ich befolgt. Keine Dellenbildung auf der gesamten Klingenlänge. Der Klingenzustand ist also nicht zu beanstanden. Danke für Deinen Ratschlag. Das Messer soll mir ja schon noch eine Zeitlang Rasurvergnügen und Freude am Aussehen bereiten.
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Mit freundlichem Gruß, Standlinie.
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Zocker2104
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« Antworten #184 am: 17. Januar 2012, 17:37:39 » |
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ich finde die Restauration auch gut gemacht aber gekürzt hätte ich es nicht (meine meinung) und ich bin mir 100% sicher das die Klinge an der fordersten Spitze die selbe Anlassfarbe hatte wie das abgetrennte stück was aber nicht schlimm ist (2mm etwas weicheren Stahl) kannst du drüber hinwegsehen
ich wünsche dir viel spaß mit dem messer (den wirst du haben)
grüße
Daniel
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Iltis
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« Antworten #185 am: 17. Januar 2012, 17:46:49 » |
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Sauberes Handwerk, das sich sehen lässt. Ich finde aber auch das Abflexen der Klinge schade - für das Schärfen war das sicher unnötig, und auch wenn das "kurzen" das Messer breiter erscheinen lässt, die dadurch verstummelte Klingenätzung verrät, was damit passiert ist. Hätte ich mich für so eine Radikaläktion entschieden (was nicht der Fall wäre), hätte ich dann auch konsequenterweise die Klingenätzung auspoliert. Insofern, das man sich entschieden hat, anstatt das Maximum an Originalsubstanz zu erhalten, das Messer sein eigene Ästhetikvorstellung anzupassen, kann man das schlecht als "Restaurierung" bezeichnen, eher "Umgestaltung". Es bleibt jeder selber überlassen, was er mit sein Messer macht - ich persönlich finde die Gummihülsen das man bei manche Filarmonicas sieht sowohl hässlich als unpraktisch (man kann darunter nicht trocknen), und hätte ich so ein Messer, würde dieses Teil sicher schnell verschwinden, Originalzustand hin oder her. Aber lieber kaufe ich erst so ein Messer nicht, wenn es mir eh so nicht gefällt.
Gruß
Iltis
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One, two! One, two! And through and through The vorpal blade went snicker-snack!
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Zocker2104
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« Antworten #186 am: 17. Januar 2012, 18:11:08 » |
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hier mal eines meiner Messer!     die dunklen punkte sind öl absoltu nos zustand geniales Messer
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TMG
Gast
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« Antworten #187 am: 17. Januar 2012, 18:15:54 » |
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Sieht gut aus  Wie ist die Rasur ?
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Zocker2104
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« Antworten #188 am: 17. Januar 2012, 18:50:25 » |
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es stellt alles in den Schatten das teil
dieses Messer ist der Grund weshalb ich so viele verkaufe ich habe meinen Meister gefunden
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Zocker2104
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« Antworten #190 am: 17. Januar 2012, 19:18:31 » |
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1. der klang 2. Sanftheit 3. gründlichkeit
dies war mein 1. hohles messer was meinem Bart gerecht wurde daneben habge ich ettliche wade butcher wostenholm puma tuckmar ect...
daniel
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Lu-Ku
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« Antworten #191 am: 17. Januar 2012, 23:23:58 » |
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es stellt alles in den Schatten das teil
dieses Messer ist der Grund weshalb ich so viele verkaufe ich habe meinen Meister gefunden
wirklich schöne Messer, deine Filarmonica, Daniel irgendwie haben die Dinger ja schon vom Aussehen eine absolut faszinierende Ausstrahlung, ich weiß auch nicht... ich hab auch ein 8/8 14er, muss es mal wieder rauskramen... 
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Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
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Izrahvil
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« Antworten #192 am: 18. Januar 2012, 20:32:05 » |
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Wie du hast eine 14er in 8/8 und hast es irgendwo vergraben? Verschwenderisch!
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Lu-Ku
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« Antworten #193 am: 18. Januar 2012, 21:25:53 » |
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vergraben ist nicht das richtige Wort - eher verbuddelt  Nein, im Ernst, liegt in der Schublade zwischen all den anderen, ich nehm es bloß nicht allzu oft, es ist ein sehr gutes Messer, aber ich hab nicht jeden Tag Lust auf 8/8, und es ist auch nicht so supersanft wie so manch anderes...  aber auf jeden Fall macht es eine Menge Spaß!
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« Letzte Änderung: 18. Januar 2012, 21:28:55 von Lu-Ku »
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Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
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ron
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"Sapere Aude!"
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« Antworten #194 am: 19. Januar 2012, 21:22:31 » |
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vergraben ist nicht das richtige Wort - eher verbuddelt  Nein, im Ernst, liegt in der Schublade zwischen all den anderen, ich nehm es bloß nicht allzu oft, es ist ein sehr gutes Messer, aber ich hab nicht jeden Tag Lust auf 8/8, und es ist auch nicht so supersanft wie so manch anderes...  aber auf jeden Fall macht es eine Menge Spaß! @ Lu-Ku Wenn Du daran denkst, Dein Filli abzugeben, eine PM reicht! !!und das ist kein Schertz!! 
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Auf die Menschen, die sich an Grenzen stoßen, die sich zum Schmuggeln eignen und die das Zeug zum Eroberer in sich spüren.
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