Eugen Neter
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« am: 15. Oktober 2008, 17:12:18 » |
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Eine solche Reibschale mitsamt Pistill (Stößel)   erhält man in der Geschirrabteilung diverser Kaufhäuser für unter 10 Euro. Die recht gewichtige Schale besteht meist aus Keramik oder Porzellan und weist innen eine rauhe Oberfläche auf – was mehrere Vorteile mit sich bringt: 1.) Es lassen sich mithilfe des Pistills Seifen bzw. Seifensticks trefflich darin zerkleinern. 2.) Die Schale dient – eben wegen der aufgerauhten Innenwandung – ausgezeichnet als Aufschäumtiegel; wobei die kleine seitliche Aussparung oder – wenn man so will – die Tülle bei eingelegtem Daumen der haltenden Hand eine zusätzliche Stütze bietet. Ich benutze das Ding nun bereits seit einigen Wochen und bin sehr zufrieden damit.
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« Letzte Änderung: 15. Oktober 2008, 17:15:28 von Eugen Neter »
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günni
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Viva Colonia
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« Antworten #1 am: 15. Oktober 2008, 17:23:33 » |
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Hans, von der Idee her sicher prima.
Der Vorteil der rauhen inneren Oberfläche, könnte aber auch zum Nachteil werden:
Durch die rauhe Innenfläche könnten sich die Pinselhaare abrubbeln. Bei meinem Besuch in Berlin hat Herr Poenitzsch von Kundenpinseln mit "ausgefransten" Haaren berichtet. Er vermutete, dass der Tiegel zum Aufschlagen innen zu rauh war.
Gruß Günni
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"Et hät noch immer jotjejange" Das ist Kölsch, die einzige Sprache die man auch trinken kann.
Member of the 'Brotherhood of Thäter owners' 4292/4 Cocobolo
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Eugen Neter
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« Antworten #2 am: 15. Oktober 2008, 17:28:52 » |
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Ja, Günni, das hatte ich mir auch schon überlegt. Andererseits ist die Innenfläche so rauh auch wieder nicht, daß »Haarfresser« für den Pinsel zu befürchten ist. Wie gesagt, ich benutze die Schale nun schon seit einigen Wochen und konnte noch keine Ausfallerscheinungen an meinen Pinseln feststellen. Aber danke für den Hinweis! 
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kriklkrakl
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« Antworten #3 am: 15. Oktober 2008, 17:50:57 » |
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ich hatte auch schon Metall-Mörser gesehn, mit waffelförmigem Boden: sowas ähnliches könnt ich mir als Mug vorstellen, das wär bestimmt gut zum aufschlagen
bis ich was bessres gefunden hab, nehm ich weiterhin meinen Edelstahl-Thermo-Coffeemug mit gebürsteter Oberfläche: das war mal son Werbegeschenk von "Camel-Trophy".. schaut sehr nett aus, ist unkaputtbar, und funktioniert auch prima
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"Das Problem ist: Mach einem Bekloppten klar, dass er ein Bekloppter ist!" [D.Bohlen, Gelegenheitsphilosoph]
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Eugen Neter
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« Antworten #4 am: 15. Oktober 2008, 17:53:36 » |
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@kriklkrakl, gibt's dazu auch ein Bild?
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kriklkrakl
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« Antworten #5 am: 15. Oktober 2008, 18:47:34 » |
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Bild hatte ich schon gesucht, leider Fehlanzeige! ich glaube so einen Waffelboden-Mörser schon mal im Manufaktum-Katalog gesehn zu haben
Huaptsächlich ist das Teil für Gewürze wie Pfefferkörner gemacht, damit man die schneller zerbröseln kann
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Eugen Neter
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« Antworten #6 am: 15. Oktober 2008, 18:52:03 » |
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Ich meinte eigentlich ein Bild von Deinem Edelstahl-Thermo-Coffeemug... 
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kriklkrakl
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« Antworten #7 am: 15. Oktober 2008, 18:53:19 » |
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achso - ja klar, das liefer ich gerne nach :O))
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wernerscc
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« Antworten #8 am: 15. Oktober 2008, 19:46:27 » |
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Genau für die Anwendungen, die Eugen Neter beschreibt, verwende ich den Mörser mit Pistill vom großen Skandinavier bereits seit ca. eineinhalb Jahren. Für warmen Schaum stell ich den Mörser in eine etwas größere Tonschale ebenfalls skandinavischer Herkunft, die mit heißem Wasser gefüllt wird.
Um den Abrieb der Pinselhaare an der rauen Mörseroberfläche hab ich mir auch schon Sorgen gemacht. Aber bisher ist bei keinem meiner fünf Pinsel etwas Auffälliges an den Haarspitzen zu entdecken. Werd jetzt aber doch mal genauer mit der Lupe reinschauen.
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Sideburns
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« Antworten #9 am: 15. Oktober 2008, 21:06:11 » |
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Ich hatte einen solchen Mörser auch schon einige Male in der Hand. Allerdings bekomme ich das Bild, wenn mir der Mörser durch die rutschigen Hände ins Waschbecken fällt, nicht mehr aus dem Kopf. Ich denke der Schade der dadurch angerichtet werden könnte ist wesentlich größer als der Nutzen den eben ein solcher Mörser mit sich bringt.
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Baas vant Spill
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« Antworten #10 am: 15. Oktober 2008, 22:10:42 » |
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Genau für die Anwendungen, die Eugen Neter beschreibt, verwende ich den Mörser mit Pistill vom großen Skandinavier bereits seit ca. eineinhalb Jahren. Für warmen Schaum stell ich den Mörser in eine etwas größere Tonschale ebenfalls skandinavischer Herkunft, die mit heißem Wasser gefüllt wird.
Jep, genauso. Ich hab die weiße Schale, die ist zum Aufschäumen wirklich gut. Hab die jetzt auch so ca. 1,5 Jahre in Benutzung, und der Pinsel war immer der selbe Mühle Dachs. Scheint ihm aber nicht geschadet zu haben. Hab auch schon mal an andere Behältnisse gedacht - nur: Der Mörser liegt gut in der Hand, ist nicht zu schwer oder zu leicht, zum aufschäumen nicht zu groß oder zu klein und es lässt sich schöner Schaum in ihr schlagen. Zudem passt sie gut auf eine Cappucciono-Tasse (Ja, ebenfalls vom I**A), die mit heißem Wasser gefüllt, für den warmen Schaum sorgt.
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herzi
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« Antworten #11 am: 16. Oktober 2008, 07:48:30 » |
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Ich hatte an sowas auch schon gedacht, aber hatte dann Angst um meine Pinsel. Mit Keramik kann man Messer schleifen. Mein Vater verwendete zum Abziehen gerne das unlasierte Porzellan unten an Tassen.
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Gruß, Stefan
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henning
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« Antworten #12 am: 16. Oktober 2008, 13:33:16 » |
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Mein Vater nahm zum Abziehen die Keramikröhre eines Heizstrahlers. Die Röhre besteht aus irgendeiner Keramik (bei unserem Glück bestimmt aus Asbest) und verwendete sie wie einen Wetzstahl. Neulich erst wieder in der Küche meiner Mutter entdeckt. Ciao
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Meine Empfindungen bezüglich der Eigenschaften von Messern, Hobeln, Klingen, Seifen, Cremes und Pinseln sind nicht unbedingt übertragbar und keinesfalls als allgemeingültig anzusehen und können von anderen Anwendern durchaus gegenteilig erfahren werden!!!
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buzzer
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Nassrasur seit 1974
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« Antworten #13 am: 16. Oktober 2008, 13:47:28 » |
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Mein Vater nahm zum Abziehen die Keramikröhre eines Heizstrahlers. Die Röhre besteht aus irgendeiner Keramik (bei unserem Glück bestimmt aus Asbest) und verwendete sie wie einen Wetzstahl. Neulich erst wieder in der Küche meiner Mutter entdeckt. Ciao
Das dürfte einwandfrei funktionieren, Henning. Keramik zum Messer Schärfen ist wieder voll in die Mode gekommen:  @Herzi So mache ich immer die Messer in Ferienwohnungen scharf Rolf
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Eine scharfe Klinge ist nicht zu spüren. Eine stumpfe Klinge schon.
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herzi
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« Antworten #14 am: 16. Oktober 2008, 13:56:20 » |
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Und wie soll dann das Porzellan den Pinselhaaren nicht schaden? Ich meine wenn Keramik harten Stahl abrasiv behandelt dann wohl Haare auch.
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Gruß, Stefan
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