gut-rasiert
25. Mai 2012, 02:20:37 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit E-Mailadresse, Passwort und Sitzungslänge
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren Impressum  
Seiten: 1 ... 14 [15]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Chinesischer 12.000er aus der Bucht  (Gelesen 10127 mal)
max
Gast
« Antworten #210 am: 23. Juni 2010, 18:43:22 »

Gibt es Fotos vom vergrößerten Schleifbild des Chinesen? Da ich keine Verleiche habe frage ich mich immer, ob ich schon "fertig" bin oder (wie es mir beim 1000/6000er King passiert ist) noch viel viel mehr Züge machen muss.
Gespeichert
Senser
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.669


« Antworten #211 am: 23. Juni 2010, 20:28:32 »

Was glaubst du denn, was du auf einem Foto zu sehen bekommst?
Mir scheint, dass du da die Grundsätze der Schäreftechnik noch nicht ganz verinnerlicht hast.
Gruß Senser
Gespeichert
max
Gast
« Antworten #212 am: 23. Juni 2010, 20:59:57 »

Ich lese überall, dass der Chinese eine homogen matte Oberfläche hinterlässt, auf der keinerlei Kratzer zu sehen sind. Wenn ich mir allerdings das Schleifbild mit der 15x Lupe ansehe, sind da immer kleine Kratzer zu sehen, die scheinbar vom Chinesen stammen. Ich will nur wissen, ob das normal ist, oder ob selbst unter der 15x Vergrößerung keine Kratzer sichtbar sein dürften. Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass jemand Einschlüsse in diesem Stein hat, die eben diese Kratzer hervorrufen könnten, und möchte ausschließen, dass dies auch bei mir der Fall ist.
Gespeichert
Geier0815
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 314


« Antworten #213 am: 23. Juni 2010, 22:28:31 »

Der erste Hinweis/Tip den ich dir geben kann, ist den Stein nicht anzureiben. http://www.tzknives.com/razorbevels.html zeigt dir sehr deutlich den Unterschied. Allerdings kann man Einschlüße nie ganz ausschließen von daher können deine Ergebnisse abweichen. Ich möchte aber ehrlich nicht wissen wie lange der Typ auf dem Chinesen war um dieses Ergebnis zu erzielen.
Gespeichert
Iltis
Globaler Moderator
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.203



« Antworten #214 am: 23. Juni 2010, 22:52:49 »

...Ich möchte aber ehrlich nicht wissen wie lange der Typ auf dem Chinesen war um dieses Ergebnis zu erzielen...

Er schreibt dazu: "The initial edge was a horizontal, along the edge, scratch pattern developed with a Norton 8000 grit hone.
Ten strokes were used on each side of the blade.
Only the weight of the blade was used for pressure."

Ich weiss nicht, ob ich das glauben soll - der Stein ist, meine Erfahrung nach, sehr langsam. Die Bilder, aber, sprchen für sich - mit der Chinese lässt sich eine sehr saubere Facette polieren.

Gruß

Iltis
Gespeichert

One, two! One, two! And through and through
  The vorpal blade went snicker-snack!
lesslemming
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 492



« Antworten #215 am: 24. Juni 2010, 07:57:59 »

Wie kannst du ausschließen dass die Kratzer nicht vom Chinesen stammen, oder Überbleibsel des vorhergegangenen Steines sind?

Ich mache es so:

Auf dem 6.000er, oder 8.000er (eher 8.000!) schärfe ich mit der Klinge im 90° Winkel zum Stein.
Dadurch werden alle Kratzer ebenfalls Senkrecht zur Schneide verlaufen.
Das überprüfe ich unter der Lupe.
Um zu testen ob der anschließende Polierstein Kratzer erzeugt, oder die alten Kratzer nur nicht entfernt
winkle ich die Klinge jetzt leicht an, sodass die Kratzer in einem leichten Winkel verlaufen würden.

Sind die nun sichtbaren Kratzer immernoch senkrecht, stammen sie vom letzten Stein.
Sind sie leicht angewinkelt, hat der Chinese diese Kratzer verursacht.
Im letzteren Falle empfehle ich ein ordentliches Abrichten mit sehr groben Papier um durchaus 1-2mm Material zu entfernen.
Danach die Oberfläche nochmal verfeinern.

Der Chinese ist nicht der Schnellste, das stimmt wohl.
Aber wenn man sich die Bilder des Herrn Zowoda ansieht,
so ist die Facette vom Norton 8k nicht grade schlimm zerfurcht,
sodass der C12k auch gar nicht so viel Arbeit vor sich hatte.
Ob 10 Schübe reichen weiß ich allerdings nicht.
Ich bin immer so in die 50 gegangen wenn ich mit dem Chinesen gearbeitet habe.


Und nur als Randbemerkung, den Sprung King 6k auf C12k ist mMn Quark. No Chance.
Gespeichert

..:: Wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht ::..
..:: bekommt nie eine frische Unterhose ::..
max
Gast
« Antworten #216 am: 24. Juni 2010, 17:57:02 »

Wie kannst du ausschließen dass die Kratzer nicht vom Chinesen stammen, oder Überbleibsel des vorhergegangenen Steines sind?

Das habe ich getestet mit dem Ergebnis, dass sie vom Chinesen kommen. Ich werde wirklich mal 1-2mm des Steins abtragen und sehen, obs besser geht.

Und nur als Randbemerkung, den Sprung King 6k auf C12k ist mMn Quark. No Chance.
Mit Schlamm trägt meiner schon ganz ordentlich ab. Der Schlamm färbt sich nach 50 Zügen schon deutlich ins dunkle.
Gespeichert
redmatze
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 804



« Antworten #217 am: 24. Juni 2010, 18:00:20 »

Zitat
Mit Schlamm trägt meiner schon ganz ordentlich ab. Der Schlamm färbt sich nach 50 Zügen schon deutlich ins dunkle.

Maxsch net verstehen?

Ich halte 6K auf C12K auch für unmöglich oder man hat abartig viel Zeit.
Gespeichert

Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher
als der Rachen eines Tigers.
max
Gast
« Antworten #218 am: 24. Juni 2010, 18:04:32 »

Ja Zeit braucht man allemal. Mit 200 Zügen kommt man da nicht aus.

Ich werd mir wohl nen 8k zum Geburtstag wünschen  Zwinkernd
Gespeichert
Tim Buktu
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 3.306


Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #219 am: 25. Juni 2010, 06:59:08 »

Wie kannst du ausschließen dass die Kratzer nicht vom Chinesen stammen, oder Überbleibsel des vorhergegangenen Steines sind?
...

Das werde ich mir merken. Auf die einfachsten Lösungen kommt man manchmal nicht! Danke!
Gespeichert

Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
superbruno
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 160


« Antworten #220 am: 03. Juli 2010, 22:21:48 »

habe den stein auch ist ne super kombie mit meinen nanivas super stone

800,3000,5000,8000 dann der chinese habe es auch noch nie ohne paste versucht vom stein aus zu ledern



gruss superbruno

Gespeichert
max
Gast
« Antworten #221 am: 05. Juli 2010, 21:33:27 »

Ich habe gestern Abend (um mich vorm Lernen zu drücken) nochmal den Schritt vom 6k ganz ohne Druck und viel Sorgfalt auf den 12ker versucht. Das geht schon, braucht nur wirklich lange. Nur leider kann ich auf dem 12ker Schrubben wie ich will, es bleiben kleine kleine Schleifspuren (unter der Lupe). Diese Kratzer überdecken die komplette Facette. Wenn ich sie geeignet ins Licht halte, sieht man das Schleifbild wirklich deutlich. Und das kommt definitiv vom Chinesen. Habe mehrmals abgerichter und alle vier Seiten benutzt - immer das gleiche Ergebnis. Nach den Mikroskop-Bildern scheint das nicht normal zu sein, wenn ich die Größenverhältnisse richtig einschätze.

Kann mir mal jemand explizit sagen, ob man diese Schleifspuren unter der Lupe sehen können sollte?
Gespeichert
Lord Vader
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 3.978


Dunkle Seite der Macht


« Antworten #222 am: 05. Juli 2010, 22:06:05 »

je nachdem, was du für eine vergrößerung hernimmst, wirst du immer kratzer sehen. werde beim nächsten schärfen mal darauf achten, wie die chinesischen kratzer bei mir aussehen.
Gespeichert
max
Gast
« Antworten #223 am: 05. Juli 2010, 22:45:28 »

je nachdem, was du für eine vergrößerung hernimmst, wirst du immer kratzer sehen. werde beim nächsten schärfen mal darauf achten, wie die chinesischen kratzer bei mir aussehen.

Danke, das würde mich freuen  Smiley
Also meine Lupe ist weniger als 15x.
Gespeichert
Seiten: 1 ... 14 [15]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS