gut-rasiert
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Autor Thema: Merkur Progress  (Gelesen 46236 mal)
jack3
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« Antworten #705 am: 25. Juni 2010, 11:15:24 »

Nachtrag:

Ich verwende die Mühle Seife seit einem Jahr ohne Probleme.
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kriklkrakl
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« Antworten #706 am: 25. Juni 2010, 14:38:17 »

Nur Winkel & Richtung einhalten, gleiten lassen,
und ab durchs Gestrüpp mit 2-3 Durchgängen:

wenn mal alles passt und sitzt (Software, Klingen, Handling),
geile Mucke aufdrehen und relaxed rasieren, so gelingen die besten Progress-Rasuren.
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"Antonia - schwere Unruhen und Generalstreik in Lampukistan, drohen dort Gewalt, Vergewaltigung und Terror?"
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Basti
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« Antworten #707 am: 25. Juni 2010, 15:00:02 »


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jack3
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« Antworten #708 am: 25. Juni 2010, 15:38:17 »

Stimmt, entspannt rasiert besser.
Im Moment höre ich nur Hitchcock Filmmusik.

Leider kann ich es mir zur Zeit nicht erlauben mit dem Hobel zu experimentieren da ich sehr gepflegt aussehen muss. Aber Montag oder Dienstag wird es gehen. Berichte dann im Anschluss.
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egmac
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« Antworten #709 am: 25. Juni 2010, 15:39:50 »

Im Moment höre ich nur Hitchcock Filmmusik.
Schockiert Schockiert Schockiert Ich empfehle die Duschszene aus "Psycho"  Daumen hoch
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kriklkrakl
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« Antworten #710 am: 25. Juni 2010, 16:03:04 »

http://www.youtube.com/watch?v=m6BQKFs3-VM  Grinsend
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jack3
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« Antworten #711 am: 07. Juli 2010, 17:55:58 »

Gestern war es soweit. Nachdem ich vorher keine Experimente beim rasieren machen konnte. Jetzt aber das Mädel nichts mehr von mir wissen will. Konnte es gestern losgehen. Mein Barthaar war recht land(ca. 1 Tag länger als die Länge bei der ich die gründlichsten Rasuren hinbekomme). Ich legte eine Personna Rot, wie immer ohne die Klinge mit den Fingern zu berühren in die Maschine. Komplett zu gedreht und auf die Einstellung 2,5 gestellt. Mühle Rasierseife in einem perfekten Zustand gebracht und die gut eingeweichten Haare bearbeitet.
Die Rasur war etwas komplett anderes. In einer Art und Weise wie ich es nicht für möglich gehalten habe, dass es solche Unterschiede gibt. Zum einen die Sanftheit und zum anderen die Problemlosigkeit. Nur einen mini Schnitt gab es der praktisch nicht geblutet hat.
Dennoch ist das Ergebnis nicht ganz meinen Vorstellungen ensprechend. Obwohl ich überall mindestens zweimal(aus unterschiedlichen Richtungen) rasierte gab es einzelne Stellen, wo sich nichts getan hat z.B. ganz knapp überm Apfel.

Und natürlich die Gründlichkeit besonders an den Mandeln, Kinn und Oberlippe. Ich hoffe das sich dieses bessert mit einer anderen Einstellung.

Ein generelles Problem, welches ich beobachte ist die maximale Gründlichkeit selbst an den leichten Stellen wie Koteletten. Da hatte ich selbst früher mit den Blutklingen keine Probleme, doch selbst wenn es sich super gründlich anfühlt, egal welche Einstellung. Nach wenigen Stunden(ca. 6) sieht man wieder schwarze Pünktchen. Es scheint fast als sei dies eine Grenze an die ein Hobel stößt. Noch mehr wegrasieren geht nicht. Bei Messer und System ist dies nicht der Fall. Liegt es hier am Winkel?
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AndreasTV
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« Antworten #712 am: 07. Juli 2010, 18:16:17 »

Guten Abend Smiley.
Jeder neue Hobel ist zu Anfang wieder etwas Anders Was das Führungsgefühl angeht - beim Progress kommt noch die Verstellbarkeit dazu ... Cool.

An deiner Stelle würde ich die Einstellung erst einmal ruhig auf "2,5" belassen und dich dann die ganze Woche über damit rasieren - immer den Anstellwinkel des Rasierers beachten an den verschiedenen Stellen + eher kurze Züge anfangs damit machen um den Winkel besser kontrollieren zu können.

Eine Zeit lang hatte ich den Progress selbst genutzt und wenn ich zuvor - meistens im "Wochen - Rhythmus" - einen andern Hobel nutze so dauerte Es ein, zwei Tage um mich wieder bei / mit dem Hobel zurecht zu finden.

Gib dem Progress die Zeit - oder besser Dir Zwinkernd - um eine Gewöhnung an die Handhabung stattfinden zu lassen bevor Du anfängst hinterher mit den verschiedenen Klingen und / oder Rasierseifen / - cremes herum zu experimentieren => Zu aller erst sollte das Räumgerät beherrscht werden - nicht umgekehrt, wenn dann soweit Alles OK ist bzw. man(n) sich nicht mehr auf das zur Rasur genutzte Gerät / den Hobel konzentrieren muss, ja dann kann das Experimentieren mit den anderen Variablem in Angriff genommen werden Daumen hoch.

Also: "In der Ruhe liegt die Kraft" - oder in diesem Fall wohl eher "Der appe Bart ..." Zwinkernd.

MfG

Andreas
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kriklkrakl
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« Antworten #713 am: 07. Juli 2010, 18:30:57 »

so ähnlich muss man es sagen - Gewöhnung und Routine machen ca 50% einer guten Rasur aus.

Mit so ner Maschine muss man erstmal regelmässig durchs Gelände,
bis die Strecke einwandfrei (glatt & unverletzt) beherrscht wird.
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jack3
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« Antworten #714 am: 07. Juli 2010, 18:44:42 »

Und wie sieht eure Erfahrung damit aus(siehe unten).
Zitat
Ein generelles Problem, welches ich beobachte ist die maximale Gründlichkeit selbst an den leichten Stellen wie Koteletten. Da hatte ich selbst früher mit den Blutklingen keine Probleme, doch selbst wenn es sich super gründlich anfühlt, egal welche Einstellung. Nach wenigen Stunden(ca. 6) sieht man wieder schwarze Pünktchen. Es scheint fast als sei dies eine Grenze an die ein Hobel stößt. Noch mehr wegrasieren geht nicht. Bei Messer und System ist dies nicht der Fall. Liegt es hier am Winkel?
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Wolfgang
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« Antworten #715 am: 07. Juli 2010, 19:01:37 »

Hi Jack,

wenn Du nicht geschrieben hättest, dass das bei Dir mit dem Messer oder Systemrasierer nicht so wäre, hätte ich ganz einfach auf Bartschatten getippt.
Nach sechs bis 12 Stunden bemerke ich normalerweise auch, dass die Glätte der Rasur anfängt nachzulassen. Bei mir war das beim Systemie genauso wie beim Hobel.
Eine richtige Antwort auf Deine Frage kann ich Dir leider nicht geben, sorry.

LG
Wolfgang
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Eugen Neter
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« Antworten #716 am: 07. Juli 2010, 19:19:44 »

Ich würde den Progress, auf jede Gefahr hin, ein bißchen höher stellen. Etwa 3,5. Ich weiß, was ich Anfängern hier zumute, aber ich spreche aus Erfahrung. Als ich den Progress zum erstenmal verwendet habe, war auch ich vorsichtig, zu vorsichtig. Das Ergebnis ließ zunächst zu wünschen übrig. Anschließend war ich mutiger und habe das Gerät höhergedreht. Und siehe -: Die Rasuren waren nahezu perfekt. Eine Einschränkung allerdings: Meine Progress-Hobel (es waren drei, darunter der güldene) habe ich längst verkauft, da mir die nicht verstellbaren Hobel doch die besseren Resultate liefern.
Aber dennoch - nach über 40 Jahren Naßrasur kann ich sagen, der Progress zählt unbedingt zu den Hobeln, die jeder Naßrasur-Fan einmal probiert haben sollte. Und vielleicht wird ja auch die Liebe des Lebens daraus...
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AndreasTV
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Etwas Torsion, Gillettes & Palmolive - What else?


« Antworten #717 am: 07. Juli 2010, 20:07:43 »

... bezüglich deiner "Problemstellen" hätte z. Bspl. ich mich schon ausgelassen wenn Das denn Meine wären - hier sind´s  die "Seiten" direkt unter dem Kinn, aber auch da war mit dem Progress bei richtiger Führung und nicht zu straff "gezogener" Haut Alles einwandfrei Daumen hoch; wie mit jedem Hobel.

Meiner Erfahrung nach gibt Es dann quasi Automatisch keine wirklichen "Problemstellen" mehr so das "Werkzeug" -> der Hobel korrekt geführt wird / der Umgang damit genügend beherrscht wird sowie das für Eine selbst intuitiv richtige Bewegungsmuster "sitzt" Zwinkernd.

Das mag jetzt etwas Geschwollen klingen aber ist dennoch so einfachst beschrieben Cool.

MfG

Andreas
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weichbart
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« Antworten #718 am: 10. Juli 2010, 11:36:27 »

Da habe ich die gleichen Erfahrungen wie Hans gemacht. Der Progress "arbeitet" auf Stufe 3,5 - 4 am besten, und Problemstellen hat man nach reichlich Übung eigentlich dann auch keine mehr. Also üben, üben üben.
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jack3
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« Antworten #719 am: 26. Juli 2010, 11:02:20 »

Mittlerweile habe ich weitere Rasuren hinter mir. Mit diesem Wissen kann ich heute sagen auch wenn man es mir nicht glaubt, die erste Rasur mit der Personna war technisch sehr gut. Das lag wohl an den sehr schlechten Erfahrungen zuvor und dem entsprechend höchster Konzentration und Achtsamkeit meinerseits, wie ich mich normal auch nie rasieren würde. Die große Sanftheit bei 2,5 verleitete mich auf 3,5 hoch zu gehen. Die Rasur war wieder weniger angenehm(leichtes brennen und spannen an einigen Stellen), die Gründlichkeit war praktisch die selbe. Wo es ungründlich war blieb es auch. Die folgenden 3 Rasuren waren alle mit 2,5. Dabei verbesserte sich die Gründlichkeit etwas. Ich bin dazu übergegangen einige Stellen mehrfach zu rasieren. Aber immer mit vorherigem Schaum auftragen. Das ist sehr wichtig beim Hobel.
Dennoch glaube ich die maximale Gründlichkeit liegt unter der vom Messer und System. Da wie ich schon vorher anmerkte der Grünstich nie völlig auf ganzer Fläche verschwindet(besonders Oberlippe, Mundwinkel und Kinn) und schon nach ca. 11 Stunden überall vorhanden ist. Was sonst nach teilweise 24-30 Stunden der Fall ist.

Ich werde weiter üben und berichten. Die erste Personna fängt an nach 5 Rasuren nachzulassen.
 
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