Hier nun noch ein paar Takte zum neuen Shavemac.
Vorab ein Vergleichsbild zweier "Kaliber 22".

Der Shavemac ist gerade frisch geduscht und sieht deshalb noch etwas zerrupft aus (ein "trockenes" Foto reiche ich nach).

Da beide gleiche, bzw. fast ähnliche Grundmaße haben, sei zumindest ein Vergleich erlaubt. (Anm.: man sieht die deutlich hellere Haarfärbung zugunsten des Plisson). Der Shavemac hat eine Haarlänge von 53mm (Plisson 56mm), ist dicht besteckt, jedoch nicht so dicht, wie der Plisson, ohne gleich eine härtere Bindung aufzuweisen. Die Haare sind wunderbar weich, nicht zu verwechseln mit "schlabberig".
Deshalb habe ich mich, nach intensiver Beratung von Herrn Blos, auch für eine Normale und gegen eine D01-Bindung entschieden. Erst über den Plisson ist die Wahl auf ein 22er Ringmaß gefallen. Bisher waren bei mir 23mm "Standard", sofern dieses Maß modellbedingt vorrätig war, bzw. angefertigt werden konnte. Auch der Größe meiner Seifentöpfchen geschuldet, kam ich aber beispielsweise mit dem 21er Emperor 3 von Simpsons immer besser klar. Getreu dem Motto: bin immer wieder erstaunt, wie man mit so einem kleinen Pinselkopf so tollen Schaum zaubern kann. Und vor allem viel!
Zu guter Letzt gefiel mir auch die Griffform, die sich vom Einerlei abhob, ohne zu extravagant ("ungriffig") zu erscheinen. Der Griff lässt sich prima halten und Dank des tollen Service lautete die Antwort auf meine Frage
"Gibt's den auch als Silberspitz?": Selbstverständlich, kein Problem.
Fazit: ein weiterer, toller Pinsel, der noch nicht einmal 80,-EUR gekostet hat.

79,-EUR, um genau zu sein. Wo er sich gegenüber den anderen Herstellern einreiht? Kann ich für mich nicht sagen, da alle meine Modelle unterschiedlichen "Charakters" sind. Und genau das war auch mein Ansinnen, denn ich will nicht vergleichen müssen. Bei vier identischen Modellen gleicher Bauart bleibt unweigerlich einer auf der Strecke.
Na gut, der Plisson hat seinen Thron.Bezugsquelle:
Shavemac Art.-Nr. 22709 (Rubrik: Feinstes Dachshaar)