gut-rasiert
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Autor Thema: Hobeltuning: Mühle-Griff ausgießen  (Gelesen 998 mal)
feldgeist
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« am: 15. November 2011, 16:16:30 »

Für mich zählt der ziselierte Mühlegriff, neben dem gerändelten Edelstahlgriff aus dem Osten, zu den schönsten Hobelgriffen. Doch leider ist er mit ca. 30 g viel zu leicht. Schon länger wollte ich daran etwas ändern, scheute es aber, da die Verchromung sehr empfindlich auf mechanische Einwirkungen reagiert. Doch es geht ganz einfach. Das Gewindeende ist nur in die Hülse eingeklebt, was sich einfach und schnell mit einem Ziehhammer rückgängig machen lässt, seht selbst:
 


Hülse ausgießen und siehe da 70 g (auf iKon-Niveau):


Mit Loctite wieder eingeklebt:


Das ganze Prozedere dauert nicht lange und ist je nach verwendetem Material vollkommen reversibel.

Achtung: Ich hafte nicht für Beschädigungen im Falle einer Nachahmung!
« Letzte Änderung: 15. November 2011, 16:39:02 von feldgeist » Gespeichert
Razor
gesperrtes
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Rebell-Razor


« Antworten #1 am: 15. November 2011, 16:25:17 »

Cool,was hast du da reingegossen ? Lötzinn ??
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feldgeist
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« Antworten #2 am: 15. November 2011, 16:29:44 »

Ja, ich hatte nichts anderes da.
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kriklkrakl
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« Antworten #3 am: 15. November 2011, 16:34:24 »

dann kann man auch die Bleigiesser-Sets für Silvester zweckentfremden..  Smiley
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"Das Problem ist:
Mach einem Bekloppten klar, dass er ein Bekloppter ist!"
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wernerscc
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« Antworten #4 am: 15. November 2011, 16:36:11 »

Das ist ja cool. feldgeist.
Aber bitte was muß ich mir unter einem Ziehammer vorstellen?
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feldgeist
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« Antworten #5 am: 15. November 2011, 16:42:09 »

@ wernerscc: Da hab ich ein "h" unterschlagen. Sorry. Kannst Du mit dem Begriff Stiftzieher mehr anfangen?
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Markusdergraf
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« Antworten #6 am: 15. November 2011, 16:52:58 »

Das ist ja die Erfindung des Jahres.Gefällt mir sehr gut.
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Standlinie
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« Antworten #7 am: 15. November 2011, 19:14:26 »

Das geht noch einfacher und ohne einen Teil des Griffes abzulösen.

Besorge Dir beim Dachdecker ein Stück dünnes Bleiblech und schneide ganz kleine Streifen davon ab, so ca. 1 mm-Streifen. Die zerschneidest Du dann mit einer Küchenschere wieder in ganz kleine Stückchen und füllst dieses grobe Bleischrot von der Gewindeseite des Griffes in die hohle Griffhülse. Zwischendurch muß der Griff immer einmal wieder auf den Tisch geklopft werden, damit sich eine gewisse Verdichtung des Bleis einstellt. Insgesamt wird soviel Blei eingefüllt, bis dass auch ein Teil des Innengewinderaumes vom Blei ausgefüllt wird. Danach schraube ich den Hobelkopf auf. Das eigentlich überflüssige Blei im Gewinderaum wird jetzt von dem Gewindestift des Hobelkopfes in den Griff gepresst und verdämmt die Bleifüllung. Es geht aber auch ganz vorsichtig mit etwa Metallkleber, mit dem das Blei benetzt wird. Auf diese Weise wird die oberste Bleichschicht verklebt und nichts kann mehr aus dem Griff heraus fallen.

Es gibt auch eine Alternative 1: Man nehme winzige Bleikügelchen aus dem Anglerbedarf und fülle dieses in den hohlen Hobelgriff; verdämmen/verkleben und fertig.

Alternative 2: Wer einen Jäger kennt oder selber einer ist, kann sich eine Schrotpatronme besorgen und die Bleifüllung dieser Patrone in den hohlen Griff einfüllen; verdämmen/verkleben und auch fertig.
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Mit freundlichem Gruß, Standlinie.

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich am nächsten Morgen an nur gering und gleichmäßig neugebildeten Bartstoppeln.
kriklkrakl
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« Antworten #8 am: 15. November 2011, 19:18:13 »

scharfe Patronen aufzusägen halt ich für leichtsinnig  Augen rollen
am besten ganz lassen & den Griff damit ausfüllen, schön aufklopfen dabei
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feldgeist
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« Antworten #9 am: 15. November 2011, 20:21:01 »

Das geht leider nicht. Vlt. ist das bei älteren Griffen anders, aber mein Mühle-Griff hat ein Sackloch-Gewinde.
Natürlich bei alten Gillettes ist das dagegen viel einfacher.
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wernerscc
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« Antworten #10 am: 15. November 2011, 21:33:19 »

feldgeist hat recht.
Bei dem ziselierten Griff vom neuen R41 hilft nur der Gleithammer, den ich natürlich nicht besitze Augen rollen
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feldgeist
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« Antworten #11 am: 15. November 2011, 22:05:43 »

Oder M5er Schraube, große Unterlegscheibe und etwas Gefühl....
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KäptnBlade
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« Antworten #12 am: 15. November 2011, 22:10:35 »

Oder M5er Schraube, große Unterlegscheibe und etwas Gefühl....
Könnte ich den Kopf beschädigen, wenn ich einfach nur kräftig an ihm ziehe, während er auf den Griff geschraubt ist?
Ist doch im Prinzip das Gleiche, oder?
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feldgeist
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« Antworten #13 am: 15. November 2011, 22:53:41 »

Es wäre möglich, dass er sich verbiegt. Hast Du keinen alten Kopf zur Hand?
Alles ohne Gewähr!  Cool
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KäptnBlade
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« Antworten #14 am: 16. November 2011, 07:32:52 »

Ziehe meine Frage zurück.
Hab nochmal drüber nachgedacht.
Das schwächste Glied wäre vermutlich das Gewinde, bzw. der Übergang zum Gewinde.
Nicht dass es abbricht und dann im Griff steckt.
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Im Liegen geht's!
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