gut-rasiert
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Autor Thema: die ultimative Spiegelpolitur  (Gelesen 452 mal)
strawinski
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« am: 09. November 2011, 15:41:01 »

seit längerem schlag ich mich , sicherlich wie andere auch, mit einer nahezu perfekten Spiegelpolitur herum. Es wird und wird nicht. Ich habe große Baumwollscheiben gekauft mit entsprechender Feinpolitur. Mich mit dem Ladeninhaber beraten, im Netz gesöbert und was noch alles.
Die Baumwollscheiben brachten dahingehend nicht das enstprechende Ergebnis, weil sie immer wieder kleine Löcher in den Stahl rissen, was villeicht auch gegeben ist.
Jedenfall nie ein wirklich "spiegelndes" Ergebnis.
Heute jedoch, heute habe ich es geschafft. Es war simpel und naiv einfach zugleich.
Ich habe heute wiedermal ein schönes Erik Anton Berg bekommen, welches im eigentlich verkaufsreifen Zustand ist. Nur...die üblichen Produktionsbedingten kleinen Schleifriefen quer. Nun, mit 800er Nasschleif ran, bis 1500er dann ein schöne riefenfreie Oberfläche....Ich wollte jedoch nicht die Bohrmaschiene auspacken und wieder die Schleifriefen haben. Nun habe ich mich erinnert, das ich irgendwo gelesen habe, das man die kleinen Polierfilze nehme kann.
Ich habe also meinen Proxxon ausgepackt. und ne kleine Filzscheibe aufgezogen. Dann die blaue Unipol Paste auf den Filz gerieben und erstmal mit kleiner Geschwindigkeit das Blatt bearbeitet. Messer wurde net heiß Dann immer höhere Geschindigkeit, so 12tsd. Danach habe ich mit ner anderen sauberen Filzscheibe die Sache bereinigt. Es kam ein wirklich erstaunliches Ergebnis heraus, wie ihr seht. eine absolut feine polierte Fläche, ohne Riefen.
Da ich dachte, ein villeicht optimaler Stahl und Zufall, habe ich noch ein kleines Herder poliert, mit dem gleicher Ergebnis.

Ich denke es ist mehr als man im kleinen Verhältnis von zu hause aus erwarten kann. Was ich noch probieren werde ist, ob man es mit 2000er Nassschleifpapier verbessern kann und ob mehrfaches polieren etwas mehr bringt.
Desweiteren habe ich festgestellt das die Filze zum polieren im Baumerkt sehr teuer sind. deswegen werde ich auf die Filze umsteigen, die im Jagdbedarf zum Waffenreinigen bekommt. sind wesentlich besser und günstiger. In Natura ist der Spiegel noch schöner zu sehen.

Ich hoffe, ich habe alle geholfen, die vor allem mit dem Striefen und Schleiern Probleme haben. Für mich ist es optimal.
Noch ein Tip am Rande. Legt vor allem die vollhohlen Messer immer komplett auf beim polieren. Die Schneide muß am Brett aufliegen, dann geht der Filz schön drüber. am besten ein kleines Holzbrett. So ist die Schneide geschützt bei den Umdrehungen. Es fliegt euch sonst um die Ohren. Oder noch schlimmer, es gibt böse Ausbrüch in der Schneide.

als nächstes Projekt werde ich mal ein Messer satinieren. Schön mit Muster. Also, wenn es klappen sollte  Lächelnd





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Das Licht kam in die Finsternis. Doch die Finsternis begriff es nicht.
Sparschäler reloaded
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Dieses Bild gibt meinen Typ wieder.


« Antworten #1 am: 09. November 2011, 15:54:56 »

*nachderchipstütesuch*
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Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis zwanzig zählen.
BlueDun
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Coticuleliebhaber


« Antworten #2 am: 09. November 2011, 16:26:02 »

*nachderchipstütesuch*
Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend Grinsend

Aber zum Thema: Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine wirklich saubere Spiegelpolitur sehr anspruchsvoll ist und definitv Richtung hohe Schule geht. Und dabei beziehe ich mich nicht auf Rasiermesser sondern möchte das allgemein verstanden haben. Meine Erfahrung: Die Vorarbeit ist alles! Die Endpolitur ist ein Klecks, wenn die Vorarbeit stimmt, ansonsten ist die Endpolitur sinnlose Arbeit.
Strawinski, freut mich für Dich!

Gruss
BlueDun
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strawinski
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« Antworten #3 am: 09. November 2011, 17:04:59 »

das stimmt...wenn vorher nicht alle kratzer herauspoliert sind, dann erscheinen die garantiert zum schluss. das finisch kriegt man ja kratzfrei hin. werd mal probieren ab 800 oder 1000er körnung nen spiegel hinzu bekommen....
ich finde solche tips wichtig, damit auch andere forianer freude dran haben.....
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Das Licht kam in die Finsternis. Doch die Finsternis begriff es nicht.
kraxl
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basteln und gebastelt werden


« Antworten #4 am: 09. November 2011, 18:55:55 »

hmm also doch einfacher als ich dachte und eigentlich auch so wie ich das ganze vorher schon gemacht hatte
nur mit dem unterschied dass ich meistens immer mit nem 1000er papier angefangen habe.
(ausser das eine mal am anfang, als ich ein thiers issard mit 600er papier von seiner loup & beiler ätzung befreit habe  Grinsend )

800-2000er per hand oder auch mit der maschine ?

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Zitat von: Geppetto
Pinoccio räum dein Zimmer auf! oder ich mach Griffschalen aus dir!

greetz:micha Zwinkernd
strawinski
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« Antworten #5 am: 09. November 2011, 19:25:37 »

also je nach zustand ab 80 nass, 180,320,400,600,800,1000,1200,1500....dann hat man eigentlich nen spiegel mit nebel oder schlieren. dann den dremel mit unipol...bei 1000 müßte es auch gehen....wird dir gefallen was da rauskommt.vilkeicht hole ich mal noch feinere paste. gibt es wohl bei polierbock. ich mein wir reden über kleine rasiermesser und keine edelstahlgeländer..das schöne daran ist, das man wenig mühe hat. wenn im spegel noch kratzer etc. sind kann man die fein mit paier rauskriegen und dann wieder schön polieren...max. 15 minuten..die braune unipol bringt nix.
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kraxl
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basteln und gebastelt werden


« Antworten #6 am: 09. November 2011, 19:46:48 »

cool  Cool Daumen hoch
das wird demnächst mal ausprobiert, an welchem messer sag ich nicht , sonst bekomm ich ärger  Grinsend Grinsend Grinsend
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Zitat von: Geppetto
Pinoccio räum dein Zimmer auf! oder ich mach Griffschalen aus dir!

greetz:micha Zwinkernd
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