Hallo Benjamin,
das Anreiben zum Erzeugen von Slurry (Schleifschlamm) ist eine Technik für fortgeschrittene um die du dir im Augenblick keine Sorgen machen solltest.
Es bleibt anzumerken dass die meisten "Anreiber" die den gängigen Steinen beiliegen eher dazu gedacht sind die Pberfläche sauber zu machen,
als einen Schleifschlamm zu erzeugen, da die "Anreiber" oftmals viel gröber sind, als der anzureibende Stein. Und was macht es für einen Sinn seinen 8.000er mit einem 400er anzureiben?

Also im Augenblick den Anreiber getrost ignorieren.
Mache ich die Facette kaputt, oder schlimmer gibt es Ausbrüche?
Du solltest deine Prioritäten überdenken

Wird der Shapton 16.000 mit zu viel Druck verwendet, dann gibt es in der Tat manchmal Ausbrüche.
Wir reden hier aber von mikroskopisch kleinen Zähnchen und Dellen, die dein Messer nicht ruinieren, aber die Rasur weniger angenehm machen.
Noch zwei Tips von mir:
1.- Mach dir Gedanken darüber, wie du deine Steine abrichten willst. Besonders vor der ersten Inbetriebnahme müssen die Steine abgerichtet werden,
um die Oberfläche der fabrikneuen Steine zu glätten. Ich empfehle für den Anfang Nassschleifpapier in der Körnung 320 und 400 und wenn du bekommen kannst 600 und 800.
Besonders dein Shapton 16k wird dir das feinere Papier mit einem extremen Finish danken. Das Papier legst du nass auf eine plane Unterlage wie Glas, Marmor etc. und richtest die Steine darauf ab.
Dazu gibt es einiges an Literatur,
hier gibts einiges an Informationen.
2.- Beginne deine ersten Schärfversuche nicht mit deinem einzigen Rasiermesser. Das ordentliche Schärfen bedarf viel Lernzeit und "Trial und Error".
Du wirst dein erstes Messer wahrscheinlich nicht zufriedenstellend scharf bekommen und du würdest dich sehr ärgern wenn dies dein einziges Messer war.
Besorg dir also ein ordentliches Übungsmesser aus dem Mitgliederhandel. Du kannst gezielt danach fragen. Gleichzeitig lässt du dein Gebrauchsmesser von einem Profi schärfen,
damit du weißt, wie ein gutes Messer zu rasieren hat. Versuche dann dein Übungsmesser auf dieses Niveau zu bekommen. Auf diese Weise ist das Frustrationspotential niedriger
