Vorgänger waren die immer wieder zu schärfenden Keilklingen (Bruchstücke von Messerklingen). Dem Amerikaner King Camp Gillette und auch Herrn Robert Middeldorf (ROMI-Werk) aus Solingen ging das fast zeitglich so auf den Geist, daß sie sich Wegwerfklingen ersehnten und erfanden, sowie einen entsprechenden Halter dafür. Man stritt sich später sogar weitgehend ergebnislos wer erster war.
Da sie aus Bandstahl gefertigt wurden ergab sich die Verwendung beider Seiten wohl von selbst. Was würde auch dagegen sprechen? es ist ja praktisch. Ähnliche Projekte von anderen Herstellern, die einseitige Klingen mit oder ohne aufgepresstem Blechrücken erfanden (Valet Autostrop, GEM oder Everready Single Edge, oder Injectoren), sind weitestgehend gescheitert, wie die Geschichte zeigt.
Ciao
Danke, Henning. Gruß Oldshaveer