Also mit dem Feedback ist das so eine Sache. Wenn du bisher nur auf dem GBB geschärft hast, so bist du natürlich gefühlsmäßig ganz woanders unterwegs gewesen.
Die Naniwas SS kenne ich nur als 8000er bzw. 10000 er, und das ist natürlich ganz anders. Auf jeden Fall reibe ich diese Steine immer an und die schwarzen Rückstände sind ja wohl ein Zeichen für beste Wirkung. ist der Stein frisch angerieben, so merkt man aber auch in den Fingern sehr deutlich wo es lang geht. Wenn der Stein dann kaum noch wirkt, weil die Oberfläche dicht ist, könnte man durch erneutes anreiben wieder für mehr Biss und Feedback sorgen. Aber zum finishen ist das nicht nötig, weil ein Schärfgang, also angerieben bis Fläche dicht, muß für eine fertige Facette reichen. wenn nicht, hat man im Vorfeld noch nicht sorgfältig genug gearbeitet.
Der Sprung von 3000 auf 8000 ist natürlich völlig unsinnig.
Also da ist schon Feedback. aber eben viel anders, subtiler, feiner. Und übrigens: ein nicht angeriebener GBB ist auch nicht gerade besonders mitteilsam.
Was Feedback angeht so ist mein Lieblingsstein
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product/711517/Japanischer-Naturstein-Honyama-Ao.htm überhaupt nicht zu toppen. Früher hieß dieser Stein "AOTO" und ich hoffe, das ist der gleiche. Wenn du Den nach der Coticule Methode benutzt, dh. zunehmend nur noch mit Wasser, dann eine Runde auf dem angeriebenen GBB, und schließlich einen Naniwa ss 8 oder 10.000 und du hast keine Fragen mehr.
Gruß Senser