gut-rasiert
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Autor Thema: Rasieren in Spielfilmen  (Gelesen 3238 mal)
FEATHER
Neuling

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« am: 01. September 2011, 18:27:14 »

Guten Abend,

es ist mir aufgefallen, daß in amerikanischen Spielfilmen häufig die Rasur bei der Arbeit erfolgt- besonders wenn es sich um Polizisten handelt. So beispielsweise gestern bei "Murder In The First".
Auch in vielen anderen Filmen ist dies tatsächlich.

Warum?
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Lu-Ku
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« Antworten #1 am: 02. September 2011, 01:04:40 »

Das ist der coolste 1. Beitrag seit langem, finde ich Daumen hoch
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FEATHER
Neuling

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« Antworten #2 am: 02. September 2011, 15:59:33 »

Danke, Lu-Ku!
Das freut mich sehr.
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budweiser
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« Antworten #3 am: 02. September 2011, 21:24:05 »

In der Lindenstrasse wird sich auch oft rasiert....wirklich... Zwinkernd

Und - so wie es sich gehört - fast immer nass.

Gruß
Achim
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Rockabillyhelge
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ERN-ivettist


« Antworten #4 am: 03. September 2011, 01:19:57 »

Ziemlich in den Vordergrund gestellt und meines Erachtens auch ziemlich drastisch stilisiert wird die Rasur in Pans Labyrinth, wo der spanische Hauptmann der Francisten (der Bösewicht wenn man es so nehmen will) sich mehrfach mit dem Messer rasiert.
Des weiteren wird in vielen Western eine Rasurszene eingebettet, wahrscheinlich um Männlichkeit zu betonene oder (bei Rasur durch den Barbier) den individuellen Stand des Charakters hervorzuheben.
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Rock´n´Roll, Pomade & SE-Hobel, 1950s noch und nöcher!
FEATHER
Neuling

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« Antworten #5 am: 03. September 2011, 08:28:19 »

Das ist sicher ein Grund: Die Männlichkeit- Stärke und Macht, in den Vordergrund zu stellen und Alltägliches zu zeigen, mit dem man sich identifizieren kann.

Aber warum rasieren sich die Leute, besonders Polizisten, bei der Arbeit und nicht Zuhause?
UND: Ist das in der Realität tatsächlich so oder so gewesen?
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Barth
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« Antworten #6 am: 03. September 2011, 10:52:31 »

Weil die ja ach so sehr in ihrem Job aufgehen das sie ´´ daheim lieber ihre Kinder verhungern lassen´´ als mal 5 min eher Feierabend zu machen um sich mal um privates zu kümmern .

Das wollen die uns damit sagen . . .

Wir sollen alle wie Spongebob sein , früh raus ausm Bett und dann :

Ich bin bereit ,
Ich bin bereit ,
Ich bin bereit ,
Ich bin bereit ,
Ich bin bereit . . . ja Chef , natürlich Chef - man kennt das .

Viele sind ja schon so .
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Was wohl passieren würde wenn man vorm Candyman stünde und 5 x  hintereinander -''Spiegel''- sagen würde . . .
hpstr
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« Antworten #7 am: 03. September 2011, 13:02:51 »

In Monty Python`s Sinn des Lebens rasiert sich ein englischer Offizier während einer Schlacht mit Eingeborenen, bis er zu einem anderen Offizier gerufen wird, der an einem Mückenstich leide.
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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert (DL2JAS in forum.db3om.de)
KäptnBlade
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Freiheit aushalten!


« Antworten #8 am: 03. September 2011, 13:08:23 »

Ziemlich in den Vordergrund gestellt und meines Erachtens auch ziemlich drastisch stilisiert wird die Rasur in Pans Labyrinth, wo der spanische Hauptmann der Francisten (der Bösewicht wenn man es so nehmen will) sich mehrfach mit dem Messer rasiert...

Der hat danach ja auch eine ziemlich große Klappe!  Schockiert
Btw, sehr geiler Film!
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Rockabillyhelge
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ERN-ivettist


« Antworten #9 am: 03. September 2011, 13:27:21 »

Merkwürdigerweise baut sich durch die stilisierte Messerrasur auch etwas unheimliches, irgendwie gewalttätiges um den Protagonisten bei Pans Labyrinth auf, sieht das noch jemand vielleicht so?
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MadScientist
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« Antworten #10 am: 03. September 2011, 14:25:53 »

Gut gefällt mir auch die Szene in Crocodile Dundee, wo er sich heimlich mit dem Einwegrasierer rasiert, und ihn schnell gegen das Buschmesser zu tauschen, als die holde Weiblichkeit naht.
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Gruß aus Graz

Herwig
Rockabillyhelge
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ERN-ivettist


« Antworten #11 am: 03. September 2011, 14:44:56 »

Hehe, Männlichkeit halt  Cool

Habe mir mal ein paar Grundthematiken überlegt nachdenen man Rasurszenen in Filmen Klischeehaft kategorisieren könnte:

Fremdrasur durch Barbier - Aufstellung einer Bedeutungshierarchie, Hervorhebung der Stellung desjenigen der sich Rasieren lässt,
                                    auf der anderen Seite wird eine gewisse Anbhängigkeitsbeziehung aufgestellt, derjenige der sich Rasieren lässt muss
                                    schließlich dem Barbier vertrauen, dadurch bekommt der Barbier eine erhöhte Stellung.
Eigenrasur durch Messer  - Herausstellung der Männlichkeit (am häufigsten um der Weiblichkeit zu gefallen)
Eigenrasur durch Elektro - Typische amerikanische Polizistenrasur, Elektro weils im Auto kein Waschbecken gibt, Polizisten um eine
                                    Art "Das Gesetz schläft nie" Menthalität zu stützen und die Selbstlosigkeit (Vernachlässigung anderer Pflichten
                                    neben dem Polizeidienst wie bereits erwähnt) zu stützen

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Lu-Ku
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« Antworten #12 am: 03. September 2011, 17:14:26 »

Die "böseste Messerrasur" erinnere ich in dem Vierteiler 'Härte 10' Unentschlossen
Erinnert sich noch jemand von euch?
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olkin
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M*A*S*H


« Antworten #13 am: 04. September 2011, 10:32:56 »

In der Serie, auf welche mein Avatar abhebt, wird sich auch häufig rasiert. Mit Gillette, Reisepinsel und RC (Kaloderma). Als "Mug" fungiert der Soldatenhelm Zwinkernd.

Mir gefällt die Rasurszene in "Nobody" mit Terence Hill auch sehr gut. "Pass bloß auf, sonst geht es mitten durch die Kimme ins Korn" oder so ähnlich...
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Konrad Adenauer
Saarländer from Hell
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Sir Irish Moose


« Antworten #14 am: 04. September 2011, 10:42:10 »

Da gibt es auch eine recht fiese Rasiermesser-Szene in "Reservoir Dogs".
http://www.youtube.com/watch?v=LLTqecGbdCc
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„Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel.“ (Karlheinz Deschner)
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