gut-rasiert
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Autor Thema: Wer gibt meinem dreiteiligen Torisionshobel eine Identität?  (Gelesen 880 mal)
Il Barbiere AiA
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« am: 27. August 2011, 16:07:42 »

Diesen unbekannten, dreiteiligen Torisionshobel habe ich letzte Woche in der Bucht ersteigert. Er ist ungemarktet und somit mir unbekannt.
Wer kann mir helfen und gibt ihm eine Identität? 









Gruß,
il Barbiere
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Harzer
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« Antworten #1 am: 27. August 2011, 16:16:54 »

Wenn er nicht gemarkt ist, wird das sehr schwer. Ich besitze einen ganz ähnlichen Hobel. Der befindet sich in einer Bakelit-Box, auf der für ROMI-Klingen geworben wird. Ich weiss allerdings nicht, ob Box und Hobel zusammengehören, ich habe sie aber mal so bekommen. Ich weiss auch nicht, ob es von ROMI auch Hobel gab.
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #2 am: 27. August 2011, 16:25:57 »

Leider steht wirklich nirgendswo irgendwas drauf. Ich habe nur den Hobel bekommen so wie er auf den Fotos abgebildet ist, also ohne Box.
Habe ihn vor ca. einer halben Stunde bekommen. Habe ihn also noch nicht gereinigt und desinfiziert.
Fand ihn auf den Bildern der Auktion sehr schön und finde ihn in natura noch schöner.
Nur bräuchte er jetzt noch einen Namen....
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KäptnBlade
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Freiheit aushalten!


« Antworten #3 am: 27. August 2011, 16:38:14 »

Nur bräuchte er jetzt noch einen Namen....

Orang-Utan-Klaus!
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Im Liegen geht's!
Il Barbiere AiA
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« Antworten #4 am: 27. August 2011, 17:11:04 »

Habe vergessen zu erwähnen das laut der Auktion der Hobel mit einem Haufen alter Wehrmachtssachen gefunden wurde...
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infabo
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« Antworten #5 am: 27. August 2011, 17:24:06 »

Habe vergessen zu erwähnen das laut der Auktion der Hobel mit einem Haufen alter Wehrmachtssachen gefunden wurde...

Hast du die auch ersteigert? Zwinkernd Zunge
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #6 am: 27. August 2011, 17:30:38 »

Habe vergessen zu erwähnen das laut der Auktion der Hobel mit einem Haufen alter Wehrmachtssachen gefunden wurde...

Hast du die auch ersteigert? Zwinkernd Zunge

Nö  Zunge
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #7 am: 29. August 2011, 16:26:46 »

Hm, hat keiner nen Tip?
Ansonsten bleibt es der Wehrmachts-Torisionshobel  Grinsend
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Standlinie
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« Antworten #8 am: 30. August 2011, 22:49:25 »

Ich habe diesen Hobel auch. Er wurde von mir im letzten Jahr in der französischen Bucht erworben. Ein schönes und auch noch schweres Teilchen, das zudem gut in der Hand liegt und hervorragende Rasuren abliefert.
Ursprünglich dachte ich, dass es ein Ibsen wäre. Ist es aber nicht, da ein Ibsen auf der Kopfunterseite die Bezeichnung "DRGM" trägt. Außerdem hat der Ibsen kein M-5-Gewinde, sondern ein M-4-Gewinde.

Zu den Wehrmachtshobeln ist von mir anzumerken, dass es einen typischen Wehrmachtshobel nicht gab. Von dem immerhin jetzt 80 Jahren alten Vater eines Freudes von mir habe ich erfahren, dass jeder Landser seinen eigenen Hobel dabei hatte. Ging dieser aus irgendwelchen Gründen verloren, wurde ein neuer Hobel angefordert, sogenannte Markedenderware, die dann irgendwann auch kam. Diese Hobel wurden von den für den Erwerb zuständigen Versorgungsabteilungen auf dem freien Markt eingekauft und dem Besteller zugestellt. Der Besteller hatte dann den Kaufpreis zu erstatten.

Vielleicht kann Henning ja weiter helfen.
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #9 am: 10. September 2011, 12:12:36 »

Heute hatte mein Noname Premiere.
WOW!!! Er hat mich wirklich sehr positiv überrascht!
Allein beim Durchgang mit dem Strich hat er so viel weggenommen wie manch andere Hobel beim Q-Durchgang. Als ich mir den Schaum nach dem ersten Durchgang vom Gesicht gewaschen und ein bißchen getastet habe, habe ich mir gedacht ob ich wirklich noch zwei weitere Durchgänge brauche...
Auch bei diesem, meinem Wehrmachts-Torisionshobel (Grinsend), muss die klinge wie beim Merkur 37c und 39c ausgerichtet werden. Er steht wirklich in keinster Weise einem meiner anderen schrägen Vögel nach. Die Rasur war zu jedem Zeitpunkt sehr sanft und das Ergebnis war absolut gründlich ohne nur einen Stoppel stehen zu lassen.
Jungs, wenn ihr so einen mal in der Bucht seht, schlagt zu!
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Rockabillyhelge
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ERN-ivettist


« Antworten #10 am: 28. September 2011, 21:40:38 »

Habe zugeschlagen und darf jetzt nun ebenfalls diesen wunderbaren Hobel mein eigen nennen :-)



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Die erste Proberasur ist hervorragend verlaufen, ein Rasierer der mit einer scharfen Klinge (ASP) bestückt auf einem vergleichbaren Niveau mit dem 37c liegt, nur das er bei gleicher Gründlichkeit deutlich snafter ist. Er ist gut austariert & von angenehmer Schwere schafft er im ersten Gang schon fast alles weg, vor allem der schön gewölbte Kopf liegt mir sehr, vereinfacht es doch die Winkelfindung; das Gefühl am Kinn entlangzugleiten war schon fast mit einem Super Speed vergleichbar, nur halt etwas gründlicher im ersten Gang.

Was das Alter und den Typ angeht: Der Griff ist ein typischer Griff wie er ab Ende der 20er Jahre in Deutschland bei vielen Herstellern üblich war, die relativ dünnen Kopfplatten ermöglichen kaum einen Rückschluss auf den Hersteller zu, obgleich ich der festen Überzeugung bin diesen Hobelkopf beim Punktal schon gesehen zu haben und ebenso beim Fasan, beides wäre möglich.
Mir scheint es als wären in den 30er/40er Jahren Griffe sowie Kopfplatten quer über alle Hersteller hinweg in den verschiedensten Kombinationen und Markennamen vertreiben worden, so gab es allein den Fanal/Durex in knapp 10 Griffvarianten von ebensovielen Herstellern, teils gemarkt, teils ungemarkt.
Eine Möglichkeit zumindest einen engeren Kreis an Herstellern zu identifizieren könnten die unterschiedlich gezahnten Schaumkanten sein, ich suche auf jeden Fall weiter :-)
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #11 am: 28. September 2011, 23:07:53 »

Super sache, Helge.
Was mich so freut, ist die Tatsache das bis jetzt die drei Leute (Helge, Standline, ich) die sich im Forum mit diesem Hobel rasiert haben, die gleiche Meinung dazu haben.
Wunderbar sanft mit unglaublicher Gründlichkeit.

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Standlinie
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« Antworten #12 am: 29. September 2011, 13:14:47 »

Ich rasiere mich inzwischen mit dem so genannten "Wehrmachtshobel" lieber als mit einem 37 c. Der Grund: Er ist erstens sanfter bei gleichbleibender Gründlichkeit und zweitens, der kalte Anblick der Verchromung des 37 c kann mit der wesentlich wärmer aussehenden Vernickelung des anderen Torsionshobels nicht mithalten.
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Rockabillyhelge
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ERN-ivettist


« Antworten #13 am: 12. Oktober 2011, 14:14:20 »

Also nach weiterer Recherche bin ich recht deutlich in den Dunstkreis von Punktal gelangt wo verschiedene Rasierer damit beworben wurden das sie unterschiedlich fein gerillte Schaumkanten hatten, vermute daher stärkstens das es ein Punktal oder ein Trumpf ist (zumindest vom Kopf her).
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #14 am: 13. Oktober 2011, 11:47:40 »

Die Aequatoren hatten auch solche Köpfe:
http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8942.msg174241.html#msg174241
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
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