gut-rasiert
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Autor Thema: Leinen oder Hanf?  (Gelesen 1494 mal)
Joschoa
Neuling

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Beiträge: 7


« Antworten #15 am: 03. Juni 2008, 19:58:54 »

Habs nochmal rausgeschickt Pepe. Hatte da wohl nur auf Antwort getipt. Das funzt natürlich nicht.

JA! Definitiv! Will haben!

Gruß,
Joschi
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Bengall Reynolds
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« Antworten #16 am: 03. Juni 2008, 20:25:48 »

()
Die Hanf/Leinen Seite soll angeblich dazu dienen, den Grat vor dem Ledern erst mal aufzurichten, wodurch die Lederoberfläche geschont würde, falls der Grat mal besonders franselig sein sollte. Blödsinn!!!!
So ein Messer gehört dann auf den Stein.
()
Gruß Senser

Ach deshalb funzt das bei den Wackers so gut?!  Zwinkernd
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On a long enough timeline, the survival rate for everyone drops to zero.
Pepe
Gast
« Antworten #17 am: 03. Juni 2008, 21:06:37 »

Habs nochmal rausgeschickt Pepe. Hatte da wohl nur auf Antwort getipt. Das funzt natürlich nicht.

JA! Definitiv! Will haben!

Gruß,
Joschi
Habe Dir gemailt. Ist leider zwischenzeitlich verkauft.
Kann Dir aber einen ala Henning anbieten.
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Joschoa
Neuling

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« Antworten #18 am: 03. Juni 2008, 22:41:34 »

Wie ich Pepe bereits per Mail mitgeteilt habe, ist das, was für Henning gut ist, für mich nur perfekt.

Ich wüßte nur gerne noch was es überhaupt mit dem Chromoxid auf sich hat. Klingt für mich, wie ein mit Chromoxid (Schleifpaste?) behandelter Lederriemen.  Oder ist es eine spez. Firma, dessen Bauweise Pepe nachzustellen im Stande ist?

In diesem Falle ist es wirklich zu dumm gelaufen und gleichzeitig für mich ein Glück, da es ein Riemen sein wird, der von einem Fachmann(?) speziell für mich hergestellt wird. Und dann noch für den selben Preis! Cool
(so, alles ernst gemeint aber jetzt genug lobgehudelt  Grinsend)

Wenn mir in Sachen Chromoxid jemand Gewissheit verschaffen kann...? Oder ist das schon ein neues Thema oder bereits anderweitig besprochen?

Gruß,
Joschi
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matjes
Gast
« Antworten #19 am: 03. Juni 2008, 22:51:20 »

Mit dem grünen Teufelszeug wird ein Messer, das nach nach langer Zeit beginnt abzustumpfen, wieder für eine Weile auf Vordermann gebracht. Kurz gesagt.
Es gibt auch käufliche Stoßriemen, die haben eine Lederseite und eine grüne Rückseite. Das ist kein Chromoxyd, sondern eine Schleifpaste. Die gibt es in verschiedenen Farben, je nach Körnung. Rot, Grün, Schwarz, Weiss.
Aber ein paar Experten hier haben herausgefunden, das das Chromoxyd Partikel enthält, die die Schleifwirkung verbessern. Darum diese Do-it-yourself-Riemen, die besser sind, als die gewerblich hergestellten.
Also leg Dir einen Riemen von Pepe zu, Du wirst es nicht bereuen. Smiley

Gruß
Matjes
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Joschoa
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« Antworten #20 am: 04. Juni 2008, 00:50:06 »

Mein Zutrauen zu Pepe steht, denke ich, außer Frage. Ich dachte das hätte ich deutlich gemacht. Die Bestellung besteht nach wie vor!!!
An die grüne Seite eines Riemens hatte ich eigentlich nicht gedacht. Das es grün, rot, und schwarze (grob, mittel, fein) Pasten gibt war mir schon klar.
Nur was es jetzt mit dem Begriff "Chromoxyd" aufsich hat, kann ich leider weiterhin nur mutmaßen, daß das "Chromoxyd" also ein Mittel ist, was dann einer Schleifpaste beigefügt wird um diese zu verbessern. Und ein Chromoxidriemen mit eben so einer Paste behandelt wurde? Ist das so richtig Matjes?  Unentschlossen
Sorry, ich bin sicher fuchtbar kleinlich. Ich wills mir nur richtig in meiner Denkerbse abspeichern.

Danke,
Joschi
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matjes
Gast
« Antworten #21 am: 04. Juni 2008, 00:56:06 »

"Chromoxyd" ist eine Farbe, die es im Malerbedarf und Baumärkten in Tuben zu kaufen gibt. Diese Künstlerfarbe hat eben diese bestimmte Zusammensetzung, die zum Feinschliff einer Rasierklinge tauglich ist. Ich glaube, es war der legendäre Bartisto, ein Messerguru vor dem Herrn, der entdeckte, daß man mit der Farbe besser arbeiten kann als mit den normalen Schleifpasten.
Das Zeug wird also aus der Tube unverdünnt und pur und roh auf den Riehmen aufgetragen. Kein Vermischen mit irgendwas anderem. Klingt komisch, ist aber so. Zwinkernd

Die Messerexperten, zu denen ich mich wahrlich nicht zähle, werden Dir das bestätigen und/oder mich berichtigen, falls ich mit meinem gefährlichem Halbwissen Müll von mir gegeben habe. Zwinkernd

Gruß
Matjes
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Buddel
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WWW
« Antworten #22 am: 04. Juni 2008, 07:05:01 »

Chromoxid ist ein sehr feines und hartes Pigment, dass außer seiner grünen Farbe auch noch eine ca. Korngröße von 0,3 ym hat. In der Ölfarbe dient es primär dazu, dafür zu sorgen dass die so aussieht wie sieh aussieht, nämlich grün. Auf dem Riemen geht es um die abrasive Wirkung. Entweder man besorgt sich daher die so pigmentierte Farbe und trägt die auf, oder man besorgt sich direkt das Pigmentpulver und benutzt dieses.
Wenn man nur die Farbe aufträgt bekommt man nach dem trocknen eine feste Oberfläche, wie Bartisto sieh bevorzugt. Ich dagegen, habe mit dem Pigment und Vaseline selber eine Paste gemischt und aufgetragen, die nicht ganz so fest wird und daher eher dem offenen Gefüge von Wassersteinen ähnelt. Nachteil, gerade am Anfang schmiert das noch ein bisschen und ab und zu muss man mal eine neue Schicht auftragen, da sich die Paste schneller abträgt als die Farbe.
Wieder andere geben noch etwas Pigmentpulver in die Farbe, um den Anteil an Chromoxid zu erhöhen.

Ich habe fertig...
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Mit dem Messer, rasiert sichs besser.
Joschoa
Neuling

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« Antworten #23 am: 04. Juni 2008, 10:21:58 »

Ah jetzt ja. Vielen Dank, Leute, für diese ausführlichen Antworten!
Für jemanden der diese Begriffe nicht kannte, sind solche Hintergrundinformationen das einzig Ware und besser fürs Verständnis.

Gruß,
Joschi
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Dullblade
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« Antworten #24 am: 04. Juni 2008, 11:03:38 »

Weitere oft benutzte Polier- und Schleifmittel sind z.B. Eisenoxid und Aluminiumoxid. Eisenoxid ist in der Regel feiner als Chromoxid und ist rot, Aluminiumoxid ist in der weißen Paste, z.b. von Thiers. Leider sind die Partikelgrößen nicht genormt, beim Chromoxid wissen wir die Korngröße (s.o.) Chromoxid und Aluminiumoxid sin sehr hart (ich glaube um Härte 9) eisenoxid ist etwas weicher, ich glaube Härte 6-8.
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Pepe
Gast
« Antworten #25 am: 04. Juni 2008, 17:10:10 »

so mein lieber Joschi, das hier ist Dein ganz persönlicher Hängeriemen Lächelnd
Der geht morgen mit Hermes auf die Reise zu Dir Lächelnd

Die Gesamtlänge mit Griff beträgt 55 cm, die reine Arbeitsfläche ist 43 cm. Der Riemen ist 6 cm breit.
Schreibt mich an Leute, für Euch mach ich alles, auch mit Wunschmaß Lächelnd
Das ist die mit Chromoxid behandelte Seite

Das ist die unbegandelte Naturleder-Seite

Und das ist mal eine Seitenansicht


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Senser
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« Antworten #26 am: 04. Juni 2008, 17:13:58 »

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Die Hanf/Leinen Seite soll angeblich dazu dienen, den Grat vor dem Ledern erst mal aufzurichten, wodurch die Lederoberfläche geschont würde, falls der Grat mal besonders franselig sein sollte. Blödsinn!!!!
So ein Messer gehört dann auf den Stein.
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Gruß Senser

Ach deshalb funzt das bei den Wackers so gut?!  Zwinkernd

Du schreibst, dass die Leinenseite ja auch noch mit einer kreideartigen Substanz behandelt ist. Ich hatte auch mal so einen Riemen (Bieber?) Das hat dann natürlich eine andere, weil abrassive Wirkung als ein reiner Leinen/Hanf - riemen. Damit wäre ich aber ähnlich vorsichtig wie mit der Chromxid Seite. Dh. auf keinen Fall vor jedem Ledern benutzen.
Gruß Senser
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Bengall Reynolds
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« Antworten #27 am: 04. Juni 2008, 21:21:59 »

Da hier aber irgendwann fast alle zu "Freaks" werden, rate ich grundsätzlich dazu GLEICH einen Riemen mit Hanf-Seite zu kaufen  Grinsend
Letztendlich spart man bares Geld, da man den sonst später kaufen muss....  Grinsend  Grinsend  Grinsend
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