Guten Abend liebes gut-rasiert Forum,
einige Zeit habe ich jetzt schon hier mitgelesen, ohne mich zu Wort zu melden, und mittlerweile tatsächlich Feuer gefangen, sodass es jetzt Zeit wird, für den ersten Beitrag.
Kurz zu mir, ich bin mit meinen 17 Jahren hier wohl eines der jüngsten Mitglieder und habe trotzdem schon die ein oder andere Art der Rasur mitgemacht.
Der erste Flaum vor ein paar Jährchen wurde mit dem heimische Elektrorasierer bekämpft, als es dann ein wenig dichter wurde, habe ich mich für einen Gilette Fusion und Nivea Rasiergel und Aftershave entschieden.
Heute ist der Bartwuchs tatsächlich als solcher zu erkennen und verdient diese Bzeichnung auch.
Die Rasur mit dem Gilette war irgendwann nicht mehr ganz zufriedenstellend und die Klingen mir zu teuer. Ich aber habe doch Spaß am Rasieren ansich gefunden, bin dann schließlich nach ein wenig Recherche nach Alternativen hier im Forum gelandet und vor einigen Wochen gerade mit dem Nötigsten auf die Hobelrasur umgestiegen.
Mit dem Nötigsten heißt Wilkinson Classic, Streamline Klingen, Balea Borstenpinsel, Palmolive Seife und Speick After Shave Lotion.
Damit bin ich, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, recht gut gefahren und erziele mittlerweile recht ansehnliche und vor allem recht angenehme Ergebnisse ohne größere Schäden.
Die Lernkurve bei mir war bzw. ist dabei überraschend steil.
Trotz alledem kommt besonders wegen des Forums hier und einiger Problemstellen nun der Wunsch nach einem handfesten Hobel auf.
Zunächst also zu meinen Problemstellen.
Gesicht sowie der Bereich direkt unter den Kieferknochen macht bei vorsichtiger und sanfter Rasur mit relaitv frischer und damit scharfer Klinge wenig Probleme, auch nach drei Durchgängen mit, quer und gegen den Strich.
Anders sieht das am Hals aus. Erstes Problem hier stellt die Wuchsrichtung dar, davon gibt es nämlich gleich drei – nach unten, nach oben und zu den Seiten. Das zweite Problem ist meine Haut in dem Bereich, besonders rund um den Adams Apfel und an den Seiten, die sehr emfpindlich auf die Rasur reagiert, selbst nur mit dem Strich und mit äußerster Vorsicht.
Resultat sind häufig diese kleinen roten Rasierpickelchen, die die meisten wohl kennen dürften.
Das ganze hab ich mal versucht, zu visualisieren:

Mein Baarthaar ist dabei nicht sonderlich grob, dick oder borstig, aber doch relativ störrisch und hart.
Zur Rasiervorbereitung noch ein kurzes Wort, ich wasche zuerst den zu rasierenden Bereich mit normaler Handseife und warmem Wasser ab und befeuchte danach mit einem sehr warmen und feuchten Tuch mein Gesicht, in dem ich es auf Hals und Geischt jeweils einige Sekunden leicht drücke.
Anschließend wird im Tiegel die eingeraspelte Seife aufgeschäumt, aufgetragend und ca. eine Liedlänge einwirken lassen.
Natürlich habe ich mich in den entsprechenden Forumsbereichen schon umgeschaut, viel gelesen und vor allem einiges dazu, was denn nun der perfekte Hobel für Anfänger sei. Warum also extra diesen Thread?
Naja, so wirklich schlau geworden bin ich nicht. Zwar hat sich durch Beobachten meiner Hobelhaltung und ausführliches Anfassen im Laden herauskristalisiert, dass es ein kurzer Griff sein sollte, da ich den Hobel relativ weit vorne fasse, und kein allzu dünner.
Übriggeblieben sind also der Merkur 34c und der Merkur 11c, sprich geschlossene oder gezahnte Schaumkante.
Die Frage stellt sich deshalb, weil eben beides von vielen als sehr gute Anfängerlösung und besonders letzteres laut vielen als eine gute Lösung bei empfindlicher Haut in Kombination mit störrischem Barthaar bezeichnet wird.
Und da ich so nicht weiterkam, entschied ich mich für einen Strang, der sich ganz mit meinem Gesicht beschäftigt.

Ich hoffe, dass mir genauso freundlich, hilfsbereit und kompetent zur Seite gestanden wird, wie das auch in allen anderen Themen hier der Fall ist und was mir dieses Forum auch so sympathisch macht und natürlich, dass ich bald endlich mit richtigem Hobel loslegen kann.

Grüße aus Karlsruhe,
Chris