gut-rasiert
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Autor Thema: Unbekannter Zahnkamm-Hobel  (Gelesen 739 mal)
kretzsche
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« am: 18. Mrz 2011, 08:44:59 »

Ein lieber Arbeitskollege (Futur-Nutzer) übergab mir heute früh einen unbekannten Hobel, angeblich in der DDR (60er Jahre) gekauft. Ich kann ihn nicht einordnen, da er mir völlig unbekannt ist. MAterialtechnisch ist er sehr hochwertig und schwer, der Griff scheint Vollmaterial zu sein. Die Besonderheit sind die oben nochmal schäg eingeschlagenen Rillen auf den Zinken... Kennt das Jemand, oder hat eine Spur? Ich werd ihn mal reinigen und dann zur Probe rasieren.

cu Uwe









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Honka
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« Antworten #1 am: 18. Mrz 2011, 09:47:51 »

Ernstgemeinte Frage: Handelt es sich tatsächlich um einen "echten" Zahnkamm? Ich meine mich erinnern zu können, daß Henning mal einen Hobel beschrieben hat, der zwar wie eine Harke aussah, in Wirklichkeit aber ein, naja, eben "unechter" Zahnkamm war, weil er technisch gesehen und vom Rasurgefühl  eine durchbrochene Schaumkante hatte. Weil- die Zinken kommen mir sehr breit vor. Kann mich natürlich auch täuschen.

Vielleicht klärt sich das ja bei einer Testrasur - Du wirst sicher berichten.

Vielleicht könntest Du auch ein Bild mit eingelegter Klinge zeigen? Oder ist auf dem ersten Bild eine drin und ich bin blos schäl?
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kretzsche
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« Antworten #2 am: 18. Mrz 2011, 10:01:04 »

Ich werd ihn heute reinigen, eine Klinge einlegen und dann nochmal fotographieren. Ein echter Zahnkamm ist es, da der Deckel die Zahnzwischenräume überragt.
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quickiekuchen
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« Antworten #3 am: 18. Mrz 2011, 11:29:03 »

Das müssen wohl Alles NoNamer sein. Hab schon mehrfach Bilder (und auch aufm Flohmarkt) von Solchen gesehen, mal mit acht Zähnen, mal mit neun. Scheinbar immer schwere Messing-Legierung. War wohl noch die "alte" Epoche.
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kretzsche
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« Antworten #4 am: 18. Mrz 2011, 11:36:22 »

Nach eingehenderer Inspektion hab ich erstmal mit etwas 1000er Schleifpapier die Kanten vom Grat befreit. Nun sollte er auch nicht mahr kratzen. Mein Kollege beschwerte sich , das der Hobel auch ohne Klinge kratzten würde. Jetzt versteh ich, warum... Eigentlich sind fast alle DDR-Hobel bekannt, NoNames gabs hier eher nicht und Messing auch nicht Zwinkernd
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quickiekuchen
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« Antworten #5 am: 18. Mrz 2011, 11:42:18 »

Interessanterweise:
beendetes Angebot:
http://cgi.ebay.ch/Alter-Nassrasierer-Hand-Rasierer-Messing-/220708273807

Hier im Forum hatte doch mal Jemanden auch einen solchen Breitzahnkamm und fotografiert.
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infabo
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« Antworten #6 am: 18. Mrz 2011, 12:00:30 »

14€ für so eine Krücke? ePay halt Lächelnd
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kretzsche
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« Antworten #7 am: 18. Mrz 2011, 12:02:05 »

dann bekomm ich locker 50 Euro Zwinkernd
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infabo
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« Antworten #8 am: 18. Mrz 2011, 12:03:45 »

und schon wäre der FP2011 finanziert Zwinkernd
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kretzsche
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« Antworten #9 am: 18. Mrz 2011, 12:10:06 »

nix, erst wird rasiert...
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infabo
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« Antworten #10 am: 18. Mrz 2011, 12:11:43 »

eine Offenbarungs wird's bestimmt keine sein  Zunge Für die Wissenschaft! Daumen hoch
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kretzsche
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« Antworten #11 am: 20. Mrz 2011, 18:53:28 »

Hier nochmal Bilder mit eingelegter Klinge... ein echter Zahnkamm Zwinkernd







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kretzsche
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« Antworten #12 am: 21. Mrz 2011, 07:41:35 »

Rasurbericht nach drei Rasuren:

Die Rasur ist der eines Zahnkammhobels entsprechend, sehr gründlich. Kein schlechter Hobel, nur der dünne Griff und das doch eher hohe Gewicht sind ungewohnt, aber kein Problem.
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kretzsche
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« Antworten #13 am: 04. Juli 2011, 07:23:04 »

Zwischenbericht:

Der größere Biegeradius der Klinge macht die Rasur sehr gründlich und verhindert ein Auflegen der Klinge auf den breiten Zähnen. Ich nehme diesen Hobel gern in Verbindung mit einer ASP, da hat er mMn. die besten Leistungen. Mit sanften Klingen wird er etwas ungründlich.

Uwe
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