Interessante Informationen rund um den Rasierpinsel:Es gibt 6 verschiedene Haarsorten für die Herstellung von Rasierpinseln (Es werden hier nur die Dachshaare aufgezeigt)
1. Graudachs (Stock)
2. Rückenzupf (Rein Dachs)
3. Silberspitze (Dachshaar hohe Qualität)
4. Handselektierte Top Silberspitze (100% feinstes Dachshaar)
5. Schweineborste
6. Synthetikfaser (Vegan)

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Weiterhin unterscheidet man bei einem Rasierpinsel die Menge des Haaranteils auch Ringmass genannt.

20 mm 22 mm 24 mm 26 mm 28 mm 30 mm
Wie entsteht ein Dachshaarpinsel?
Eine Zurichterei liefert die Dachshaare, diese gliedern sich über die Farbgebung in unterschiedliche Qualitäten auf.
Es gibt zwei Grundqualitäten: Zupf-Haare und Stock-Haare.
Die Zupfhaare werden von den Zurichtereien ausgekämmt, ausgezupft. Daraus gewinnt man die beiden höchsten Qualitäten. Die Haare werden nach Farben sortiert. Die etwas dunkleren werden als Rücken-Haar aussortiert, die ganz hellen als Silberspitzen. Beim fertigen Rasierpinsel sieht man die Farbunterschiede: Beim Rückenhaar-Pinsel erkennt man deutlich den braunen Mittelstreifen, die Haare über und unter dem Streifen sind hellgrau. Beim Silberspitzen-Pinsel tritt der braune Mittelstreifen noch deutlicher hervor und die Haare über und unter dem Streifen sind fast weiß.
In punkto Qualität wird bei beiden Haartypen nicht etwas die Schönheit bezahlt, sondern der Gebrauchsnutzen. Je heller die Haare sind, um so feiner wird die Rasierseife aufgeschäumt und desto angenehmer ist die Rasur. Haare, die die Zurichterei nicht auszupfen konnte, werden geschnitten. Und diese Qualität nennt man Stock. Diese Haare sind grau, ohne erkennbaren Mittelstreifen. Natürlich keine Spitzenqualität, aber diese Haarqualität hat genau wie eine Schweineborste Ihre Fans und Liebhaber.
Hier noch einige Informationen zum Schmunzeln:Ein Männer-Barthaar wächst 0,0381cm am Tag und 13,97 cm im Jahr ![/li][/list]
Ein Männer-Bart besteht aus 7.000 bis 15.000 Haaren[/li][/list]
Die Barthaare eines Mannes sind 50% bis 60% dicker als die Haare einer Frau![/li][/list]
Ein Mann rasiert sich ca. 3.350 Stunden bzw. 838,30 Meter Barthaar![/li][/list]
Trockene Barthaare sind beinahe so widerstandsfähig wie gleichdicke Kupferdrähte![/li][/list]
Sollte der Rasierpinsel einmal riechen:Dachshaare werden auf dem Transport zur Rasierpinselfabrik in Mottenpulver gelagert. Das schöne ist, dass Dachshaare den penetranten Geruch so gut wie nie annehmen. So gut wie nie heißt aber, dass aus unerfindlichen Gründen einige Dachshaare den Geruch doch annehmen.
Im trockenen Zustand ist dieser nicht wahrnehmbar, wohl aber dann, wenn der Rasierpinsel nass wird. Es dauert lange, bis sich der Geruch verliert. Aber, wenn man den Rasierpinsel 2 Stunden lang ins Wasser legt, dem man einen gehörigen Schuss Spülmittel zugefügt hat, dann ist er Geruch weg und sollte nie wieder auftreten !!
Aus der Produktion in Handarbeit:





Text und Fotos stammen von Frank Kratzsch.